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Ergänzung zum Heimkino

Die Multimediafestplatte MovieStation maxi t.u ist externe Festplatte mit TV- und HiFi-Ausgabe samt Fernbedienung und ist somit eine gute Ergänzung für das Home Entertainment System. Dadurch können beispielsweise die Urlaubsfotos und -videos komfortabel im Wohnzimmer angesehen und bei Bedarf auch zu Freunden mitgenommen werden. Am Fernseher angeschlossen, lassen sich die digitalen Inhalte per On-Screen-Menü einfach anwählen. Dies ist direkt am Gerät und über die mitgelieferte Infrarot-Fernbedienung möglich. Details auf Fotos können auch näher gezoomt werden. Wer die schwarzen Balken bei Kinofilmen nicht anzeigen lassen möchte, kann diese ebenfalls wegzoomen. Dabei haben die Nutzer die Möglichkeit, das Anzeigeverhältnis individuell einzustellen. Videos im HD-Format (High Definition) können mit der neuen MovieStation maxi t.u am entsprechenden Fernsehgerät problemlos abgespielt werden. über selbst erstellte Playlisten lässt sich die gespeicherte Musik abspielen.

Mit der TrekStor MovieStation maxi t.u ist die Wiedergabe der wichtigsten Videoformate möglich. Dazu gehören Dateien im MPEG-1, MPEG-2 (DVD) und MPEG-4-Format (AVI, DivX3/5, XviD). Musik oder Hörbücher lassen sich im MP3-, WMA-, WAV- und OGG-Format wiedergeben. Zudem können Bilder im JPEG-Format angezeigt werden. übertragen lassen sich Daten und Multimedia-Inhalte per schnellem USB 2.0-Anschluss von allen gängigen Computer-Betriebssystemen. Die neue externe Festplatte stellt zur Video-Ausgabe sowohl den weit verbreiteten Composite-Ausgang als auch den hochwertigen Komponenten-Anschluss (YUV/Y/Pb/Pr) zur Verfügung. Audiosignale finden entweder Digital optisch (Toslink) oder Analog Stereo (Chinch) ihren Weg zum Fernseher oder zur heimischen Stereoanlage.
Preise:
von 179 Euro (250 GB) bis 249 Euro (500 GB)

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Gürteltier schnappt zu

Die unendliche Geschichte des Palais Elisabethstraße 18 ist beendet. Seit Anfang Mai ist das Gründerzeithaus in der Wiener Innenstadt, das in der NS-Zeit arisiert worden war, restituiert und verkauft. Um 13,6 Millionen Euro ging die ursprünglich auf 5 Millionen geschätzte Liegenschaft nach einer Versteigerung an einen in Zypern registrierten Fonds namens \"Armadillo Investments“ mit Sitz in London.
Gerechnet hat die mit der Verwertung beauftragte Rechtsanwaltskanzlei Binder Grösswang mit maximal 8 Millionen, so Anwalt Johannes Hysek. Maria Altmann, Haupterbin und Enkelin des Besitzers, des Zuckerindustriellen Ferdinand Bloch-Bauer, bekommt vom Verkaufserlös die Hälfte, die andere Hälfte geht an die drei übrigen Erben. Das Palais wurde nach dem Krieg von der Republik österreich den öBB übertragen und war Sitz der Abteilung \"Planung und Engineering\". Nachdem die Schiedsinstanz für Naturalrestitution vor mehr als einem Jahr die Rückstellung empfohlen hat, wurde das Palais aufgrund einer Ministerweisung an die rechtmäßigen Erben Bloch-Bauers restituiert. Von Armadillo (zu deutsch: Gürteltier) ist, außer einem Direktor namens Martin Adams und Hyseks Versicherung, dass \"keine Russen oder Ukrainer“ involviert seien, nicht viel bekannt.
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\"Der Kunde ist Gott“

Frei nach dem Motto \"Spricht Ihr Handy schon japanisch“ lud die Mobile Marketing Association Austria zum Vortrags- und Networking-Abend nach Wien ein. Der Einladung folgten neben dem Referenten Christopher Billich, der über Mobile-Trends in Japan sprach, zahlreiche Branchenkenner aus der Telekomszene. Neben Themen wie Near Field Communication, Location-based Services und Mobile SNS (Social Networking Services) sind vor allem Mobile Advertising und Mobile Digital TV die Trends, die als zukunftsweisend für den österreichischen Markt gelten.

\"Der Mobile Service Markt ist ein umfangreiches Gebiet, das es in österreich erst in vollem Umfang zu erschließen gilt“, bestätigt Roland Tauchner, Vorstand der Mobile Marketing Association Austria. Dass der japanische Mobilfunkmarkt den österreichischen Entwicklungen zum Teil voraus ist, begründet der in Tokio lebende Christopher Billich mit der Zusammenarbeit von Netzbetreibern und Handset-Herstellern, \"die mit der entsprechenden Technologie, den umfangreichen Services sowie der adäquaten Preisstruktur das Handy zum zentralen Kommunikationsinstrument machen\".

Netzbetreiber in Japan setzen zudem auf eigens gebrandete mobile Shoppingplattformen, andere Anbieter tun dies in Form von Auktionsportalen, die per Handy abrufbar sind. Mobile Music werde hingehen per Flatrate in Crossmedia-Plattformen bezogen. Und zahlreiche Channels in Japan sorgen für vermehrte Content und Service Promotion: In Form eines News Flash etwa wird die Zielgruppe in Echtzeit am Laufenden gehalten.

Location-based Services sind in Japan bereits Realität, so können User nicht nur Navigieren sondern auch Orts-bezogene Werbung beziehen. Andere mobile Netzwerke oder Suchmaschinen unterstützen bei der Suche nach den unterschiedlichsten Themen. Near Field Communication wird in Form von Mobile Ticketing und Mobile Couponing gelebt. So bezieht der User seinen Gutschein via Mobile Digital TV und kann damit gleich in den nächsten Shop gehen, um den Gutschein einzulösen. So genannte IC Chips ermöglichen wiederum per Handyscan den Zugriff auf versteckte Informationen. \"Wenn Sie mehr über den Künstler wissen wollen, halten Sie bitte Ihr Handy kurz an die CD“, brachte Billich als Beispiel.

\"Vollkommen gleich ob bei Mobile Marketing oder mobilen Services wie der persönlichen Navigationszentrale oder dem individuellen Daten-Backup, der Kunde steht immer im Mittelpunkt. Der Schutz des Konsumenten und die hohe Netzkapazität durch den Einsatz von bis zu 4G, das für die Konvergenz von Mobile- und Fest-Netz steht, gelten in Japan als Prämisse\", würden die japanischen Provider absolut kundenfokussiert agieren.

Unter den Besuchern waren zu sehen: Florian Niedersüß und Haimo Lorenz (Mobilkom), Petra Pflanzer (Iglo), Florian Steinkogler (SONY BMG), Rudolf Ivancsits (T-Systems Austria), Peter Hirm (T-Mobile), Sandra Uitz (Nokia), u.v.m.

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Erfolgreiche übernahme/ übergabe der Führung

Die Wortkombination übernahme/übergabe kennzeichnet einen Prozess, der zum Ziel hat, erfolgreich Einfluss auf die Entwicklung von Unternehmen oder von Unternehmensteilen zu nehmen. Es lohnt sich, über die Prozessführung nachzudenken. Diese Empfehlung zum Nachdenken gilt sowohl für den übergeber als auch für den übernehmer von Führungspositionen.
Beide Personen tragen gemeinsam die Verantwortung dafür, dass der Prozess erfolgreich verläuft und dass nach dessen Abschluss festgestellt werden kann, dass er erfolgreich geführt und abgeschlossen wurde. Es ist nicht weit hergeholt, wenn hier von einer im Zweierteam anzustrebenden Win-win-Situation gesprochen wird.
Gabarro unterteilt den Prozess aus der Sicht des übernehmers in folgende fünf Phasen:

>> Halt bekommen,

>> Vertiefen,

>> Neuordnen,

>> Konsolidieren und

>> Verfeinern.

Für das Durchlaufen dieser Phasen veranschlagte er zwei bis drei Jahre. Der Beitrag ist 1985 erschienen und es kann damit gerechnet werden, dass sich die genannte Zeitspanne wesentlich verkürzt hat. Besonders die Dauer der Phasen »Vertiefen« und »Verfeinern« ist wesentlich kürzer geworden, da wir heute in einer Zeit der unvollendeten Phasenzyklen leben. Von besonderer Bedeutung scheint dabei die Verkürzung der Phase »Halt bekommen« zu sein. War schon bisher diese Phase durch eine hohe änderungsintensität gekennzeichnet, so hat diese, bedingt durch den verkürzt zur Verfügung stehenden Zeitraum, weiter zugenommen. Für das Erlernen der neuen Position und für das Aufbauen von Kommunikationsnetzwerken zur Informationsgewinnung und Umsetzung von Veränderungen bleibt immer weniger Zeit. Selbst wenn keine Turnaround-Situation gegeben ist, wird für die übernehmer und auch die übergeber ein erhöhter Zeitdruck bei Veränderungen anzunehmen sein.
Auf diese geänderte Situation sollten sich sowohl die übergeber als auch die übernehmer gezielt einstellen bzw. gedanklich einarbeiten. Die Sicherstellung des gemeinsamen Erfolgs ist schwieriger und damit erfolgskritischer geworden. Vieles spricht dafür, dass damit die Bedeutung der übernahme von Führungspositionen durch bereits im Unternehmen vorhandene Personen zugenommen hat. Denn diese kennen bereits die Organisation und verfügen über entsprechende interne und externe Kommunikationsnetzwerke und können damit rascher und risikoärmer zu handeln beginnen.
Durch eine systematische Vorbereitung von Führungskräften auf die übernahme und übergabe von Führungspositionen kann viel dazu beigetragen werden, dass der übernahme-/übergabeprozess auch unter zeitlich verschärften Bedingungen erfolgreich verlaufen kann. Erfolgreiche Unternehmen arbeiten an einer systematischen Gestaltung des Flusses von Führungskräften in das Unternehmen hinein, durch dieses hindurch und aus diesem hinaus.
Wer den Fluss der Führungskräfte und Führungspositionen - auch diese sind inhaltlich zu verändern -, sowie deren Passung nicht bewusst gestaltet, der schädigt die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und der Führungskräfte. übergaben und übernahmen sollten dominant Normalfälle im Leben von Unternehmen und Führungskräften und nicht überwiegend außerordentliche Fälle darstellen!

Die nächste Glosse widmet sich dem Thema »Drei Arten von Antworten auf Herausforderungen«.

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Kino im Wohnzimmer

Fernsehen ist heute eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Kaum ein Haushalt kommt ohne passende Flimmerkiste aus. Dennoch sind die Unterschiede in Punkto Fernseherlebnis groß. LG Electronics bietet zahlreiche Geräte, die Funktionalität mit ansprechenden Design verbinden. Ein Beispiel dafür ist der LG 42LY95, ein LCD-TV-Gerät bei dem nicht nur die 42 Zoll (106 Zentimeter) Bildschirmdiagonale beeindrucken.

Fernsehen in Kino-Qualität
Auch in Sachen Technik steckt viel in diesem Fernseher. Wide Color Gamut ist nur eines davon. Diese technische Innovation ermöglicht es das Farbspektrum gewöhnlicher TV-Geräte um 27 Prozent zu übertreffen. So ist das Grün einer Wiese wirklich grün.

Bei großen Hollywood-Streifen gehen in dunklen Szenen oftmals die Silhouetten der Protagonisten verloren. Grund dafür ist ein zu geringer Kontrast. Durch die verbesserte Kontrastrate von 5000:1 kann das beim LG 42LY95 nicht passieren. Für die optimale Bildqualität sorgt auch die hohe Auflösung dank FullHD-Standard.

Intelligent Eye passt das Bild an die Helligkeit der Umgebung an. Damit bleibt der Fernsehgenuss konstant, egal ob im Licht gefluteten Zimmer oder abends bei Kerzenschein. Der LG 42LY95 hat den DVB-Tuner bereits integriert. Damit ist keine zusätzliche DVBT-Box notwendig um die Programme auch in Zukunft empfangen zu können.
In österreich kommt das neue TV-Gerät Mitte Mai auf den Markt. Der Preis wird bei etwa 2.000 Euro liegen.

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Offensive Bahn

Im zweiten Anlauf ist es ihm gelungen: öBB-Boss Martin Huber hat den Aufsichtsrat der Bundesbahnen, noch unter dem Vorsitz von Wienerberger-Generaldirektor Wolfgang Reithofer, im April dazu gebracht, das Signal für den Hauptbahnhof Wien auf Grün zu stellen. Noch im Oktober des letzten Jahres hatte der Aufsichtsrat seine Zustimmung verweigert - mit dem Hinweis, dass der Finanzplan eine Lücke von mindestens 240 Millionen aufwies. Damals waren im öBB-Rahmenplan 420 Millionen vorgesehen, die Rede war aber von einer notwendigen Summe von 700 Millionen Euro. Nun sind daraus 886 Millionen geworden, die für den ehemals als »Bahnhof Wien - Europa Mitte«, später als »Zentralbahnhof« titulierten Hauptbahnhof Wien aus dem mit 6,4 Milliarden für die öBB dotierten Rahmenplan reserviert sind. Diese 886 Millionen sind allerdings ein endvalorisierter, maximal abrufbarer Bruttobetrag.
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Genauigkeit steigern

Aufbauend auf einer langjährigen Erfahrung in der Produktion hochgenauer Bearbeitungszentren verfügen Hermle Fräsmaschinen bereits in der Standardausführung über ein sehr hohes Genauigkeitsniveau. Dabei baut Hermle unter anderem auf hochwertigen Komponenten sowie auf Längen- und Winkelmesstechnik aus dem Hause HEIDENHAIN auf.
Beim Fräsen mit fünfachsigen Maschinen müssen häufig geometrische Merkmale am Werkstück mit unterschiedlichen Werkzeugorientierungen bearbeitet werden. Eine hohe Positioniergenauigkeit der einzelnen Achsen nach DIN ISO 230-2 ist hier allein nichtausreichend. Vielmehr liegt das Erfolgskonzept der Gosheimer Werkzeugmaschinenbauer in der Optimierung des Zusammenspiels aller Einzelachsen. Die damit erreichte hohe Genauigkeit im gesamten Arbeitsraum wird benötigt, um präzise Bauteile in der Fünfseitenbearbeitung oder in der fünfachsigen Simultanbearbeitung fertigen zu können.
Im Hinblick auf die Anforderungen nach höchster Genauigkeit in der fünfachsigen Bearbeitung hat Hermle zu den bestehenden Genauigkeitspaketen eine weitere Performance Stufe hinzugefügt. Mit dem Genauigkeitspaket III lässt sich die volumetrische Genauigkeit im Arbeitsraum einer Maschine noch einmal deutlich steigern. Für den Nachweis der erreichtenGenauigkeit setzt Hermle eine auf dem Rundtisch montierte Anordnung dreier hochgenauer Heidenhain Messtaster ein, welche die Lage einer spindelseitig geführten Präzisionskugel erfassen. Mit dieser Methode lässt sich die echte volumetrische Genauigkeit am ToolCentre Point im Zusammenspiel aller Achsen erfassen.
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Simmeringer Aufbruch

Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner legte kürzlich gemeinsam mit Simmerings Bezirksvorsteherin Renate Angerer sowie den Wien-Energie-Geschäftsführern Michael Obentraut und Friedrich Pink den Grundstein für das neue Kraftwerk Simmering. »Bis Ende 2008 entsteht mit einer Investition von rund 300 Millionen Euro eine der modernsten, effizientesten und umweltfreundlichsten Kraftwerksanlagen in Europa. Nach der Fertigstellung und Inbetriebnahme im Winter 2008/2009 wird das neue Kraftwerk etwa 800.000 Haushalte und mehr als 7.000 Businesskunden mit Strom sowie knapp 200.000 Haushalte mit Wärme versorgen. Wir investieren damit nachhaltig in den Klimaschutz, in die Versorgungssicherheit, den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft«, erklärte Brauner.

Der Um- und Neubau des Kraftwerks Simmering besteht aus zwei Teilprojekten. Simmering 1 wird komplett neu errichtet und zwar als modernste und äußerst effiziente Gas-und-Dampfturbinen-Anlage (GuD-Anlage) mit einer elektrischen Leistung von 700 Megawatt (MW) bei einer Fernwärmeleistung von 450 Megawatt. Durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird ein Wirkungsgrad von mehr als 81 Prozent erreicht. Das Kraftwerk Simmering 1 wird ausschließlich mit Erdgas betrieben. Durch den Einsatz von neuester Technologie entspricht die neue Simmeringer KWK-Anlage den strengsten Umweltschutz- und Emissionsrichtlinien Europas. »Durch die Effizienzsteigerung des Kraftwerks und den Einsatz von Erdgas als Brennstoff sind die spezifischen CO2-Emissionen um 55 Prozent niedriger als in einem Kohlekraftwerk«, so Wien Energie Geschäftsführer Friedrich Pink.Auf der Südseite des Kraftwerks wird Wiens größte Photovoltaikanlage auf Basis kristalliner Solarzellentechnologie installiert. Die Leistung beträgt bei einer Fläche von 311 Quadratmetern Solarzellenfläche 30,8 kWp (Kilowatt-Peak). Damit werden im Jahr rund 22.000 Kilowattstunden Strom produziert.

Facts:
56.900 Tonnen Erde wurden für den Baugrubenaushub bewegt.355 Tonnen Gewicht hat eine Gasturbine.45 Prozent weniger CO2-Emissionen als bei einem Kohlekraftwerk.
- 30. Juli 2007: Beginn Abhitzekesselmontage.
- 12. November 2007: Gasturbineneinbringung.
- 15. Juni 2008: 1. Zünden der Gasturbine.
- 3. November 2008: Beginn Probebetrieb.

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Prüfstand der beweglichen Art

Durch schnelles Schwenken des gesamten Motors auf dem Prüfstand ermöglicht er die dynamische Simulation von allen seitlichen Fahrzeugbeschleunigungen parallel zum dynamischen Motorbetrieb. Dieser neue Prüfstandstyp entstand in Kooperation der Dr. Schrick GmbH, einem Unternehmen der AVL-Gruppe, mit der Dr.Ing.h.c. F.Porsche AG.
Die Idee zu diesem Prüfstand entstand Mitte 2005, bereits 13 Monate später erfolgte die technische Abnahme. Fast wie auf einer Rallyestrecke wird der Motor rasch geschwenkt. Dadurch ist bereits in einer frühen Phase der Motorenentwicklung die realitätstreue Darstellung sämtlicher Tests oder Rennstrecken, Geländefahrten und sogar Flugzeugbewegungen im Prüfstandsbetrieb möglich. Für die AVL-Schrick GmbH ist dieser Prüfstand ein \"echter USP“,mit dem sie über ein exzellentes Entwicklungswerkzeug verfügt.Die AVL-Schrick GmbH in Remscheid und in Wolfsburg, Deutschland, optimiert und entwickelt Verbrennungsmotoren sowie Hochleistungskomponenten und fertigt diese als Prototypen und inKleinserien. Seit Dezember 2002 ist das Unternehmen Mitglied der AVL Gruppe mit Sitz in Graz.
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Regionales Börsefieber

Der gewiefte Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner tut es - wenn überhaupt - mit Widerwillen, die Energie AG reißt sich geradezu darum. Was tut ein - europäisch betrachtet - Energiewinzling, der sich selbst neuerdings als »Infrastrukturkonzern mit zentraleuropäischer Bedeutung« outet, an der Börse? »Geld verbrennen und Wasser verkaufen«, meint die SP-Oö, deren Wirtschafts- und Finanzsprecher Hermann Kepplinger einem Börsedebüt nichts abgewinnen kann. »Die Energie AG ist ein solides, regionales Versorgungsunternehmen, ist solide finanziert und hat hohes Investitionspotenzial aus dem operativen Cashflow«, meint er. Dem Denken von Energie AG-Chef Leo Windtner und der öVP Oö, dass viel Geld in die Kasse des Versorgers kommt, kann er wegen des Aufwands nichts abgewinnen. Ganz abgesehen davon, dass ein Börsegang natürlich Geld kostet, liegt der veranschlagte Erlös aus den Energie-AG-Anteilen deutlich unter der Wahrnehmungsgrenze im Energiegeschäft. Sicher könnte sich die Energie AG darum ein paar lokale Firmen in Tschechien und er Slowakei kaufen. Marktbewegend oder marktbedeutend wird der Versorger damit nie und nimmer. Beim Einkauf von Energie bleibt die AG mit und ohne Aktien ein Winzling. Für den Bau oder die Beteiligung an neuen Kraftwerken greift die Summe ebenfalls zu kurz. Wo ist also die Story? In der Beteiligung der Oberösterreicher an ihrem Versorger, wie es ob der Enns derzeit mit viel Energie gepriesen wird? »Wir brauchen eine Kapitalerhöhung, um die Versorgungssicherheit des Landes mit Strom zu gewährleisten«, erklärt Windtner. Damit drängt sich eine Frage auf, die zu stellen sich in Oö derzeit nicht geziemt: Hat der »Infrastrukturkonzern mit zentraleuropäischer Bedeutung« in den vergangenen Jahren zu viel Geld in die zweifellos erfolgreiche Expansion in Osteuropa gesteckt und die Versorgung im eigenen Land vernachlässigt?
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