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Druck der Berater

Dies unter anderem deshalb, weil sie in die Wachstumsfalle tappen und es versäumen, Produkt- und Prozessinnovationen zu etablieren. Der Vergleich von 116 Energieversorgern, darunter die heimischen Größen Verbund, Wien Energie, EVN, Energie AG Oö, Energie Steiermark, Kelag, Linz AG, Salzburg AG, Tiwag, und VKW, habe gezeigt, dass jedes dritte Unternehmen in seiner Existenz bedroht sei. »Die österreichischen EVU erzielten zwar das zweithöchste Umsatzwachstum, aber mit durchschnittlich 5,1 Prozent die geringste Profitabilität«, erklärt Harald Gold, Senior Manager bei Accenture. Besonders die Senkung der Netztarife habe Spuren in den Ergebnissen hinterlassen, was unbestritten richtig ist. Abgesehen davon, dass Accenture sicher ein paar Berater parat hätte, die um stolze Stundensätze die Profite in den Konzernzentralen steigern könnten, hält sich der Schaden der geringen Profitabilität bislang in Grenzen. Moderate Gewinne der E-Wirtschaft ermöglichen es der Wirtschaft, wettbewerbsfähig zu produzieren. österreich steht mit seinen Strompreisen im Vergleich zu Deutschland und Italien nicht so übel da. Und selbst wenn der angestellte Befund, dass der eine oder andere Versorger sich in der Wachstumsfalle befindet, richtig ist, geht die Welt nicht gleich unter. Die Wasserkraft-Geldmaschine Verbund nimmt gerne andere zur Brust. Bei EVN, Energie Steiermark und Kelag reden längst internationale Größen mit. Kriegen sie eines Tages mehr Einfluss, als so manchem Landeshauptmann gefällt, werden die Preise steigen, weil andere Profitmaßstäbe gelten. Bis es so weit ist, sollte man nicht jammern, sondern ganz einfach gelassen die gebremste Gier der jetzigen Eigentümer genießen.
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Eiskalte Hoffnungen

La Spezia, die zweitgrößte Stadt Liguriens, ist keine wirkliche Schönheit. Große Teile der geschützten Bucht sind von Hafen- und Industrieanlagen und militärischen Einrichtungen besetzt - der Tourismus spielt für die Stadt eine eher nachrangige Rolle. Nur wenige Kilometer außerhalb des Zentrums liegt Italiens einziger LNG-Terminal, Panigaglia. Dort ankern pro Jahr rund hundert Schiffe, die verflüssigtes Erdgas, vornehmlich aus Algerien, anliefern. 2006 wurden knapp fünf Millionen Kubikmeter LNG in die Tanks des Terminals gepumpt, ein Tanker bringt zwischen 30.000 und 70.000 Kubikmeter, mehr ist aufgrund der Seichte des Meeres um La Spezia nicht möglich. Große LNG-Tanker, die bis zu 150.000 Kubikmeter des auf minus 162 Grad Celsius gekühlten Rohstoffes fassen, benötigen eine Meerestiefe von zumindest 15 Metern. Das flüssige Gas wird in zwei mächtige Tanks gepumpt und dort mittels Erdgas kontrolliert erwärmt, bis es wieder seinen Urzustand erreicht. Im Zuge der Erwärmung werden aus einem Kubikmeter Flüssiggas 612 Kubikmeter Erdgas. Dieses wird in das Pipelinenetz des Terminalbetreibers, der ENI-Tochter Snam Rete Gas, eingespeist. »2006 waren es 2,9 Milliarden Kubikmeter Erdgas, die auf diesem Weg zu Italiens Verbrauchern gelangten«, erklärt der Chef der Anlage Danilo Ruffinazzi. Ein kostspieliger und auch energieintensiver Weg: Etwa 15 Prozent des geförderten Naturgases bleiben für die Verflüssigung, den Transport und die Regasifizierung auf der Strecke. Dennoch wird der Terminal Panigaglia deutlich erweitert. Ab 2010 sollten acht Milliarden Kubikmeter Erdgas in die Pipeline gepumpt werden. Das entspricht nahezu dem Gesamtjahresbedarf österreichs und verdeutlicht die Potenz von LNG.

Geht es nach dem bei der OMV Gas International GmbH für LNG und CNG zuständigen Peter Seidinger, sollte in ein paar Jahren auch in österreich LNG verbrannt werden. »LNG ist bereits da, in Spanien werden mehr als 65 Prozent des Gasbedarfs mit LNG abgedeckt«, erklärt er. Im Jahr 2005 betrug der Anteil von LNG am europäischen Gesamtgasmarkt 6,3 Prozent. Die Hauptexportländer sind Indonesien, Quatar, Algerien und Malaysia mit je einem Anteil von rund 15 Prozent. Enormes Potenzial für die Zukunft haben Nigeria, Australien, Russland und der Iran. Angesichts der Verbrauchsprognosen für Europa sei es geradezu logisch, dass auch die OMV sich des Themas LNG annehme, meint er. Die zahlreichen geplanten Gaskraftwerke auf dem alten Kontinent werden den Gasabsatz enorm pushen. Wie aus internationalen Studien dazu hervorgeht, werden die 25 EU-Länder allein durch die Zunahme in der Gasverstromung bis 2030 220 Milliarden Kubikmeter Gas mehr benötigen. 2003 betrug der Import gut 480 Milliarden Kubikmeter, 2030 sollen es 780 Milliarden sein. Der Großteil davon wird weiterhin via Pipeline nach Europa kommen. »2015 ist ein Anteil von LNG am Gesamtmarkt von 15 Prozent denkbar«, meint Seidinger. Er arbeitet mit viel Elan daran, die Vorarbeiten für den Terminal auf Krk voranzutreiben.

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Kleinkraftwerk

Ende 2006 präsentierte der Erfinder einen Pellets-Heizkessel, der Strom erzeugt, die »Sunmachine«. Jetzt hat die Sunmachine VertriebsgmbH in Kempten ambitionierte Ziele. 2007 sollen 3000 Stück des Geräts verkauft werden. Die Sunmachine heizt, wärmt Wasser und erzeugt bis zu 3 kWh Strom. Bei dem integrierten Brenner handelt es sich um einen so genannten »upside-down Brenner«. In diesem Brenner steht die Flamme Kopf und düst wie eine Rückstoßrakete von oben nach unten auf einen Wärmetauscher. Das wiederum bringt den Stirlingmotor zum Laufen. Das System läuft schmiermittelfrei und wird derzeit zu einem Preis von gut 23.000 Euro angeboten. Info:
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Vernunft- statt Klimafonds

Der 500 Millionen Euro schwere Klimaschutzfonds ist politisch urwichtig. Bundeskanzler Alfred Gusenbauer findet, dass dem Fonds in Brüssel zu wenig Gewicht beigemessen wurde und deshalb österreich bei den CO2-Zertifikaten einen Fünfer gekriegt hat. Zu den Fakten: Heuer sollten 50 Millionen in klimarelevante Forschungs- und Entwicklungsprojekte fließen. In den darauffolgenden Jahren sollen jeweils 150 Millionen Euro für den Klimaschutz bereitgestellt werden, stellte kürzlich der öVP-Abgeordnete Hermann Gahr in einer Aussendung zum Doppelbudget 2007/2008 fest. Der neue Schwerpunkt stehe auf den drei Säulen Forschung, Marktdurchdringung und Marktreife sowie Nahverkehr. »Der Klima- und Energiefonds soll dazu beitragen, die Forschung und Entwicklung in puncto erneuerbare Energie sowie Klimaverbesserungen anzukurbeln. Nur durch gezielte Forschung ist es möglich, Arbeitsplätze im Energiebereich abzusichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen«, erläuterte der Tiroler Abgeordnete, der bislang nicht durch besonderes Engagement für den Klimaschutz aufgefallen wäre.

Als Tiroler weiß er aber wenigstens, was für Tirol gut ist. »Das Rennen um die Mittel aus dem Klimafonds ist eröffnet. Tirol ist gefordert, rasch geeignete Projekte einzureichen und einen entsprechenden Anteil aus dem wohlgefüllten Topf zu holen«, appelliert Gahr auf seiner Webpage an die heimischen Firmen, sich ein Stück vom Kuchen abzuschneiden. Wichtig sei es, so Gahr, dass sich die Produkte auch am Markt durchsetzen und salonfähig werden. Oft seien bisher innovative und zukunftsfähige Energiesysteme in der Entwicklungsphase stecken geblieben. »Durch den neuen Klima- und Energiefonds soll dies zukünftig verhindert werden«, so der Abgeordnete, der zudem die Dotierung offenlegt. Das Geld kommt aus einem Mixbudget von drei Ministerien.

Ein paar Dinge stechen dem Beobachter dabei ins Auge. Erstens wird der Klimafonds von einem schwarzen Hinterbänkler präsentiert, der vermutlich fast dem Idealbild des von der SPö gewünschten Klimabeauftragten entspricht. Zweitens setzt sich das Budget des Fonds ausschließlich aus öffentlichen Geldern zusammen. Das Ansinnen der Politik, teilstaatliche Konzerne wie den Verbund und die OMV in die Pflicht zu nehmen, ist somit nicht erfüllt. Entweder hat dort niemand ernsthaft und vehement angeklopft, oder die Unternehmen haben ihre Teileigentümer auf die bereits überwiesenen Dividenden hingewiesen.

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Fließende Kraft

Mit der lange erwarteten Wasserkraftpotenzialanalyse Oberösterreichs ist klar, was noch geht. Nicht viel, der Ausbaugrad an den größeren Flüssen beträgt 93 Prozent, insgesamt sind 80 Prozent des technisch nutzbaren Potenzials bereits ausgebaut. Was der Energie AG bleibt, ist der Ausbau von zwei an der Traun bestehenden Wasserkraftwerken in Bad Goisern und in Stadl-Paura. Diese sollten durch Ersatzbauten ersetzt werden. Darauf verständigten sich Landeshauptmann Josef Pühringer, Umweltlandesrat Rudi Anschober und der Generaldirektor der Energie AG Leo Windtner.

Das seit 1917 bestehende Kraftwerk Bad Goisern soll von einer derzeitigen Jahresstromerzeugung von 1,6 auf künftig 20 GWh ausgebaut werden. Beim erst seit 1985 laufenden Kraftwerk Stadl-Paura soll die Leistung von 5,5 GWh auf 19 erhöht werden. Die Realisierung der Projekte, deren Kosten auf rund 30 Millionen Euro geschätzt werden, sollte in den kommenden fünf bis sechs Jahren erfolgen. Die Energie AG will bis 2015 mit den beiden Kraftwerksprojekten, einem Ersatzneubau in Oflek an der Großarler Ache im Salzburger Pongau und einigen kleineren Vorhaben insgesamt 100 GWh Jahresleistung schaffen. Das entspräche etwa dem Eineinhalbfachen des früher umstrittenen Kraftwerkes Lambach an der Traun.

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Im Test: Sony Ericsson W950i

Das Sony Ericsson W950i will Smartphone-Qualitäten mit einem mächtigen Musik-Player verbinden. Doch Musik allein macht noch lange kein hochwertiges Handy. Also was bietet das 112 Gramm schwere und 106 x 54 x 15 Millimeter große Telefon noch alles, um seinen Namen gerecht zu werden?

Ausstattung
Sony Ericsson spendierte dem W950i neben einem riesigen Speicher auch einen mächtigen Musik-Player. 4 GB stehen dem User zur Verfügung und bieten somit Platz für ungefähr 4000 Songs. Eine Kamera sucht man allerdings vergeblich.Für eine blitzschnelle übertragung von Musik sorgt USB 2.0 mit Full-Speed-Unterstützung. Bis zu 480 MBit lassen sich damit im Sekundentakt übertragen. Dabei wird das Smartphone von jedem XP-Rechner als externes Laufwerk erkannt. Für den Daten-Abgleich muss der USB-Modus auf \"Normalbetrieb“ und damit auf langsame Geschwindigkeit runtergeregelt werden. Außerdem gibt es Bluetooth 2.0 und die gute alte Infrarot-Schnittstelle. UMTS und GPRS stehen für Internet parat. Als Browser kommt Opera 8.0 zum Einsatz.

Handhabung
Beim W950i setzt Sony Ericsson das Betriebssystem Symbian 9.1 mit der Benutzeroberfläche UIQ 3.0 ein. Die Menüs sind, wie gewohnt, übersichtlich gestaltet. Die Tastatur ist allerdings sehr gewöhnungsbedürftig, da sich die Tasten nicht abheben, sondern in die Oberfläche integriert sind. Außerdem sprechen sie unterschiedlich gut an und sind nicht präzise genug voneinander getrennt. Zusätzlich fehlt die Navigationstaste, das seitliche Wählrad kann diese in der Praxis jedenfalls nicht ersetzen. Auch ein Grund warum das W950i nur per Touchscreen richtig gut gesteuert werden kann. Hierfür braucht man allerdings beide Hände. Auch das Arbeitstempo des W950i ist alles andere als schnell. Befehle brauchten teilweise mehrere Sekunden für die Ausführung.

Funktionen
Das Beste zu Beginn: Was den Musik-Player angeht, macht dem W950i niemand so schnell Konkurrenz. Fast 4 GB Speicherplatz reichen für etwa 65 Stunden Musik. Der Player spielt neben den gängigen Audio-Formaten auch Videos ab - und zwar erstaunlich flüssig mit bis zu 30 Frames pro Sekunde. Der Player bietet außerdem viele Möglichkeiten zur Sortierung, Bewertung und Einstufung der gespeicherten Songs. So können jedem Stück Stimmungs- und Bewertungspunkte zugeordnet werden. Per ID3-Filter lassen sich die Songs dann nach Interpreten, Alben, Titeln, Stimmungen oder der persönlichen Bewertung durchsuchen und entsprechende Songlisten erstellen. Auch der Klang überzeugt.

Fazit
Das Sony Ericsson W950i sieht edel aus und liegt sehr angenehm in der Hand. Außerdem hat es einen wirklich guten Musik-Player. Für Lang- und Vieltelefonierer ist es allerdings weniger geeignet: Gerade mal knapp über drei Stunden hielt das Telefon im Dauerbetrieb bei voller Sendeleistung durch. Auch die Tastatur bzw. die fehlenden QWERTZ-Tasten lassen zu wünschen übrig. Doch wer mit seinem Handy neben dem Telefonieren hauptsächlich Musik hören will, ist mit dem W950i gut beraten, denn der Musik-Player ist unschlagbar: Viel Speicherplatz, toller Klang und guter Funktionsumfang.

Plus/Minus:
+ Großer Speicher
+ Großer Touchscreen
+ Vielseitiger Media-Player
- Langsames Arbeitstempo
- Schwacher Akku
- Tastatur

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Im Test: Olympus E-330

Die Olympus E-330, die weltweit erste mit Live View bietet eine kontinuierlichen Anzeige auf dem LC-Display. Das heißt, der Bildausschnitt kann festgelegt werden, ohne dabei durch den Sucher sehen zu müssen. So haben Anwender zum einen im Blick, was um sie herum vorgeht. Zum anderen ist diese technische Neuerung immer dann nützlich, wenn es schwierig wird, das Motiv durch den Sucher zu erfassen - beispielsweise unter Wasser.

Ausstattung
Das Gewicht liegt weiterhin bei knapp einem Kilo; die reinen Gehäusemaße sind mit 140 x 87 x 72 Millimeter ähnlich kompakt. Immer noch ungewohnt ist die linksbündige Position des Sucherokulars. Dank des in der Kamera verwendeten TTL-Spiegelsuchersystems konnten zwei separate Bildsensoren eingebaut werden, die zwei unterschiedliche Live-Anzeigemodi (A + B) ermöglichen. Modus A für die nutzt ein in den optischen Pfad des Suchers eingebautes CCD. Hierbei wird ein Bildfeld von 92 Prozent wiedergegeben und die volle Autofokus-Funktionalität bewahrt. Im Modus B hingegen wird der Spiegel in der hochgeklappten Position arretiert und der Live MOS-Sensor der Kamera für den Macro Live View mit 100-prozentigem Bildfeld eingesetzt. Dieser Modus empfiehlt sich bei Makroaufnahmen.Um optimal arbeiten zu können, verfügt die E-330 über ein 6,4 cm/2,5 Zoll großes, neigbares LCD, das sich auch in schwierigen Aufnahmesituationen, wie z. B. in Hüfthöhe oder über dem Kopf, hervorragend als Sucher einsetzen lässt.

Handhabung
Leider ist der Sucher nicht besonders hell. Der Grund dafür ist bei einem der Spiegel aus dem Porro-System zu suchen, der halbdurchlässig gemacht werden musste, um im Livebild-Modus A eine Bildvorschau auf dem LC-Monitor zu ermöglichen. Der vom teildurchlässigen Spiegel verursachte Lichtverlust wirkt sich nicht nur auf das optische Sucherbild, sondern auch auf das elektronische Sucherbild aus. Das Monitorbild wirkt deshalb wie das Sucherbild etwas \"düster\" - was einem vor allem dann auffällt, wenn man unter schwachen Lichtverhältnissen fotografiert. Durch Einschalten der \"Live View Boost\"-Funktion im Einstellungsmenü wird das Monitorbild heller, rauscht aber auch stärker und flimmert auch leicht. Im Livebild-Modus B wird die Bildvorschau direkt vom eigentlichen Bildsensor erzeugt und das Monitorbild ist viel heller.Der 2,5-Zoll große LC-Bildschirm zeigt die Bilder dank 215.250 Pixel gut an. Auch seitlich stehende Personen können diese gut einsehen. Das ermöglicht der Betrachtungswinkel von 160°. Ein Brillentuch o. ä. sollte man aber immer dabei haben, da das - sonst gut entspiegelte - Schutzglas sehr leicht verschmiert.

Bildqualität
In der E-330 arbeitet ein MOS-Sensor mit 7,5 Millionen Pixeln. Dieser Sensortyp bietet eine dem FFT-CCD vergleichbare Bildqualität, aber mit dem geringeren Strombedarf eines MOS. Die stellt mit diesem Live-MOS-Sensor feine Bilddetails sehr genau dar. Die elektronische Bildaufbereitung fällt dabei - im Gegensatz zu manch anderer Einsteiger-DSLR - nicht zu aggressiv aus und erlaubt auch eine vergleichsweise gute Nachbearbeitung der Bilder. Gute Ergebnisse erzielt die Kamera auch beim Rauschverhalten und bei der Kontrastbewältigung. Die E-330 macht äußerst scharfe und kontrastreiche Bilder. Zusätzlich tendiert sie dazu, Farben auch etwas schöner wiederzugeben als in der Realität.

Sonstige Funktionen
Vom Gerätekonzept und der Technik her ähnelt die E-330 dem Schwesternmodell E-500: man findet, mit einigen Ausnahmen, die gleichen Funktionen und Einstellungen an denselben Stellen im Menü wieder. Beispiele: Spiegelvorauslösungsfunktion, eine Abblendtaste, eine Vielzahl an Motivprogrammen mit Bildbeispiel, eine kamerainterne Rohdatenkonvertierung (RAW-Data-Edit-Funktion), eine Funktion zur Retusche roter Augen und eine ISO-Automatik an.
Wie alle Kameras des Olympus E-Systems ist auch die E-330 mit dem Supersonic Wave Filter ausgestattet. Dank dieser von Olympus entwickelten und patentierten Technologie wird verhindert, dass sich während eines Objektivwechsels in die Kamera eindringender Staub auf dem Bildsensor ablagert. Diese Funktion startet automatisch, wenn die Kamera eingeschaltet wird und lässt sich zusätzlich manuell aktivieren.

Zum Speichern der Daten können sowohl CompactFlash als auch xD-Picture Cards genutzt werden. Selbstverständlich lassen sich auch die neuen High Speed xD-Picture Cards von Olympus verwenden. Diese warten mit einer zwei- bis dreimal höheren Datentransferrate als ihre Vorgänger auf. Und sie bieten neben der herkömmlichen Panorama- auch eine 3D-Funktion sowie weitere Spezialeffekte.

Fazit
Das Modell zeichnet sich durch eine Reihe fortschrittlicher Eigenschaften, einschließlich des neuen MOS-Sensors mit 7,5 Millionen Pixeln, aus. Die erstaunlich kompakte Kamera ist ideal für ambitionierte Anwender, die professionelle Ergebnisse erzielen wollen sowie für semiprofessionelle Fotografen. Unterm Strich lässt sich von der Bildqualität sagen, dass sie gut bis sehr gut ist, und Olympus von Kameramodell zu Kameramodell die Bildqualität immer besser in den Griff bekommt.

Plus/Minus:
+ Ergonomie
+ Bildqualtität
+ selbsterklärende Motivprogamm-Einstellungen
+ Verwendung des LC-Bildschirms als Status-Anzeige
- konfuse Menüpunkt-Folge
- fehlende Angaben beim Sucher

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Im Test: Genji - Days of the Blade für PS3

\"Genji - Days of the Blade“ ist wie sein PS2-Vorgänger im historisch-feudalen Japan angesiedelt, spart aber, wie üblich, nicht mit fantastischen Monstern, Magie und abwegig akrobatischen Martial-Arts-Elementen. Obwohl die Grafik in den beeindruckend in Szene gesetzten Kulissen die Möglichkeiten der PS3 aufzeigt, ist das Spiel selbst in gewisser Weise fast beruhigend altmodisch und setzt auf Bewährtes: \"Genji - Days of the Blade“ ist ein klassisches Hack\"Slay mit bescheidenen Adventure-Elementen in der großen Konsolentradition etwa von \"Devil May Cry“ und \"Onimusha“. Im Verlauf der Story kann der Spieler relativ frei zwischen vier unterschiedlichen Hauptfiguren mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Kampfstilen wechseln, und ein \"God of War“ nachempfundenes Kombosystem sorgt für Abwechslung in den zahlreichen rasanten Kämpfen, die durch die beeindruckenden Animationen und akrobatischen Moves den Hauptreiz des Titels darstellen. Im Verlauf der etwa zehnstündigen Handlung lassen sich sowohl die Charaktere als auch deren Waffen und Ausrüstung upgraden, was auch dringend nötig ist, da vor allem die Boss- und Zwischengegner zum Teil harte Brocken darstellen. Sowohl Charakterdesign als auch Schauplätze und Zwischensequenzen sind, einer NextGen-Konsole würdig, echte Hingucker geworden; ärgerlich ist hingegen leider die Kameraführung geraten. Viel zu häufig verschwinden wichtige Gegenstände und, schlimmer, auch die Feinde während der Kämpfe außerhalb des Blickfeldes - ein Manko, das vom soliden Gameplay und der wunderschöne Grafik nicht wirklich aufgewogen wird. Für Genre-Freunde und Fans des fantastischen Samurai-Settings ist \"Genji - Days of the Blade“ trotzdem einen Blick wert - vor allem, um die Wartezeit auf \"Heavenly Sword“ abzukürzen ...
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Köpfchen bringt wieder Kohle

Die im Vorjahr gelaunchte Förderaktion der Internet Privatstiftung Austria geht nun ins zweite Jahr: Bis 9. August können wieder Projektideen rund um das Internet eingereicht werden, die mit bis zu 50.000 Euro gefördert werden. Insgesamt werden von der Plattform Netidee bis zu 500.000 Euro vergeben. \"Nur Geistesblitze sind aber zu wenig, es geht um konkret in Projekte umsetzbare Ideen, die das Internet messbar weiterbringen\", heißt es bei der IPA. Wichtig bei den Projekten sei der Schneeballeffekt - das Projekt soll von anderen genutzt und weiterentwickelt werden. Erklärtes Ziel der IPA ist, die (noch) \"unbekannten Entwickler“ zu entdecken und zu fördern, die wenig oder keine Erfahrung mit Förderungen haben.

Anders als im ersten Jahr setzt die IPA nun thematische Schwerpunkte. Ein Schwerpunkt 2007 ist Sicherheit. \"Alle haben speziell in letzter Zeit mit Sicherheitslücken im Netz zu kämpfen. Der Trend zu mehr Sicherheit für die Internet-User wird auch in Zukunft eine große Rolle spielen. Das Internet darf kein Platz für Betrüger und Schindluder werden“, ist Rupert Nagler, Stiftungsvorstand der IPA, überzeugt. \"Wir haben 2006 gesehen, dass sich viele Projekte dem Sicherheitsthema angenommen haben und erwarten auch heuer frischen Wind für gute Ideen, damit surfen auch sicherer wird.“

Im Vorjahr wurden aus 102 Bewerbungen 29 förderungswürdige Projekte gefunden und mit durchschnittlich 20.000 Euro Förderung vorgesehen. \"Die Höhe der Förderungen war ganz unterschiedlich\", berichtet IPA-Förderungsbeirat Georg Chytil. \"Der kleinste Förderbetrag lag bei knapp über 2000 Euro, der größte bei 40.000 Euro.\" Chytil ist zuversichtlich auch heuer wieder den kolportierten Betrag von 500.000 Euro auszuschütten.

Zwei Projektbeispiele der Netidee 2006:

Raimund Oberhammer und Johannes Staud vom österreichischen Alpenverein haben 2006 Fördermittel von der IPA für mehr reale Sicherheit erhalten. In ihrem Projekt geht es um die Erhöhung der Sicherheit beim Bergwandern. Mit virtuellen Wanderkarten soll die Tourenplanung für den einzelnen Bergwanderer vereinfacht werden.

Wilfried Gansterer, Univ.-Ass. an der Uni Wien, entwickelte ein Verfahren, das den Benutzer beim Empfang von verdächtigen E-Mails auf eine mögliche Gefährdung beziehungsweise Betrugsgefahr hinweist. Gefährliche Nachrichten mit kriminellem Hintergrund werden markiert und der Benutzer so aufmerksam gemacht. \"Viele gängige Maßnahmen haben keinen bleibenden Effekt und können von den Spammern leicht umgangen werden. Mit unserem Ansatz sollen Mails noch am Server klassifiziert und aufgespürt werden, noch bevor sie in der Inbox des Users landen\", erklärt Gansterer.Ziel sei es, die von den Spammern verursachte Ressourcenverschwendung bei Internetprovidern so klein wie möglich zu halten.

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Welle gestartet

Die jüngste Kooperation zwischen dem IT-Distributor Tech Data, dem Hardwarehersteller Fujitsu Siemens und dem Mobilfunker T-Mobile schafft ein neues Geschäftsfeld für den Computerfachhandel. Was lange Jahre im Mobilfunkgeschäft gut funktioniert hat, soll nun auch den Notebookabsatz ankubeln: Die Kooperationspartner bieten dem Fachhandel neue Margen, dem Endkunden wiederum günstigere Notebooks samt Mobilfunkvertrag. Mit dem Midrange-Gerät \"FSC Amilo Pro V3525\" mit integriertem HSDPA-Modul wollen die findigen Unternehmen eine Verkaufswelle der subventionierten Endgeräte für Datentarife starten. Im Doppelpack mit dem Mobilfunktarif web`n`walk gibt es das besagte Notebook um 170 Euro günstiger (1069 statt 899 Euro).

Tech Data-Geschäftsführer Thomas Witting streicht dabei den Vorteil für den Fachhandel heraus: statt wie oft üblich nur drei Prozent Marge vom Umsatz im Notebookverkauf zu erzielen, bringe die Kundenakquisition zusätzlich gut 50 Euro Provision. \"Wir erwarten, dass unser Angebot vom Markt hervorragend aufgenommen wird\", möchte Witting zunächst 500 Produktpakete verkaufen können.

In österreich ist dies ein Pilotprojekt, die Kooperation läuft auf internationaler Ebene zwischen T-Mobile und dem Distributor. Hierzulande ist Tech Data auch in Gesprächen mit anderen Mobilfunkern und will zumindest mit der mobilkom in der zweiten Jahreshälfte ebenfalls eine Kooperation bekannt geben können. \"Wir sehen bei den Datentarifen noch viel Potenzial\", heißt es bei Tech Data. Derzeit koste mobiles Surfen \"noch richtig Geld\". Ein Statement, das offiziell bei T-Mobile abgeschwächt wird: \"Kostspielig ist mittlerweile nur noch das Datenroaming\", sieht Unternehmenssprecher Matthias Mitterer-Kuhn die T-Mobile-Kunden mit ausgewogenen Datentarifen versorgt. Dennoch: Für die nahe Zukunft rechnet die Branche mit einer ähnlichen Preisentwicklung, wie es die Sprachtelefonie in den letzten Jahren durchgemacht hat. Im Hardwarebereich werden weitere Hersteller wie Sony noch in diesem Sommer mit embedded UMTS folgen. Lenovo hat Notebooks mit SIM-Slot bereits im Handel - allerdings bislang nur in Deutschland.

Insgesamt ist den Beteiligten bewusst, mit der Kooperation Neuland zu betreten. Besonders der IT-Fachhandel, die die Vertragsabwicklungen für T-Mobile mit den Kunden durchführen wird, sieht sich in der Regel nicht als Telefoniedistributor. Doch betont Witting die Chancenvielfalt für die Händler: neben der höheren Gewinnspanne steige durch den Service auch der Eindruck der Kompetenz gegenüber den Kunden.

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