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Der KSV steuerte für die vorliegende Untersuchung vor allem Insolvenzzahlen und selektierte Inhalte seiner Wirtschaftsdatenbank bei, die in Kombination mit den Datenbanken der KMU Forschung Austria und den daraus abgeleiteten Erfahrungen ein fundiertes Bild der heimischen Unternehmerlandschaft liefern.
Peter Voithofer von der KMU Forschung Austria fasst das gemeinsame Ziel der Kooperation zusammen: \"Wichtig ist, dass die Erkenntnisse aus unseren Forschungsprojekten für die tägliche Arbeit mit den KMU umgesetzt werden - und hier ist der KSV ein prädestinierter Partner“.
ähnlich beurteilt KSV-Geschäftsführer Johannes Nejedlik die Kooperation, die über einen längeren Zeitraum erfolgen soll: \"Es freut uns sehr, die KMU FORSCHUNG AUSTRIA als Partner gewonnen zu haben. Hier haben sich zwei Spezialisten mit ihren Daten und ihrem Expertenwissen zusammen geschlossen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Und das ist, so viel wie möglich über die Situation österreichischer KMU zu wissen - denn nur eine solide, realistische Basis lässt Prognosen und Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen zu. Deshalb werden wir diese erfolgreiche Zusammenarbeit in naher Zukunft weiter ausweiten.
Report: Der Outsourcingmarkt ist in Teilen der Wirtschaft ein fast schon gesättigter Wirtschaftszweig, andere Bereiche haben noch großes Potenzial. Welche Sparten haben für IT-Dienstleister im Outsourcinggeschäft noch die besten Aussichten?
Hans Leisentritt: Wir sehen besonders in Deutschland ein Riesenpotenzial im Bankenbereich. Haben dort die IT-Kosten früher eine eher untergeordnete Rolle gespielt, gerät nun die Konsolidierung der Mitarbeiterzahlen in den Fokus. Es geht darum, den überhang im Personal in Bereichen wie der IT unter Kontrolle zu bekommen.
Johannes Baumgartner: Die IT-Landschaft ist bei internationalen Finanzinstituten ebenso wie der heimischen Bankenlandschaft wert, objektiv auf Verbesserungsmöglichkeiten betrachtet zu werden. Trends aus Deutschland fallen bei uns meist erst ein paar Jahre später auf fruchtbaren Boden. Ich beobachte diese Entwicklung zeitversetzt also auch für österreich. Outsourcingprojekte sind in österreich aus der Historie heraus stark industrielastig, weiteres starkes Wachstum verzeichnen wir in Sparten wie der Finanzwirtschaft oder im Telekommunikationsmarkt mit Kunden wie Mobilkom, Hutchison oder One.
Das Thema Outsourcing ist trotz Vorzeigeprojekten noch immer mit vielen Vorbehalten verbunden. Beispielsweise ruft Offshoring - das Auslagern von Geschäftsteilen in ferne Länder - Arbeitsplatzängste und Globalisierungskritik hervor. Wie begegnen Sie dem?
Baumgartner: Beim Outsourcing geht es stets darum, Geschäftsrisiken zu minimieren. Dabei werden jedoch keinesfalls Teile eines Unternehmens zum Experimentieren freigegeben, sondern wohlüberlegt im intensiven Kontakt mit dem Outsourcingpartner durch Service-Level-Agreements auf eine neue Entwicklungsstufe gehoben. In solch einer Partnerschaft ist es dann unerheblich, ob die Distanz zum Outsourcing-Partner 1.000 oder 10.000 Kilometer beträgt.
Leisentritt: Wichtig ist auch für die Mitarbeiter bei den IT-Dienstleistern hier das Gesamtbild zu sehen. Wenn Bereiche, die im jeweiligen Land nicht Kernthema sind, an Kollegen beispielsweise in Indien abgegeben werden können, ist allen geholfen. Denn erst dann kann sich der Mitarbeiter in Deutschland oder österreich mit qualifizierteren, kundennahen Aufgaben beschäftigen. Durch Offshoring wird das heimische Geschäft nicht abgegraben, sondern nachhaltig gestützt.
An dieser Stelle spiegeln sich deutlich die Vorteile eines internationalen Partners wie Atos Origin wieder. Die Branche ist in den letzten Jahren zusammengewachsen. Die Kunden denken global - die IT-Dienstleister handeln global. österreich oder die Schweiz gesondert zu betrachten, reicht nicht mehr aus. Für die IT-Dienstleister ist dieser regionale Aufbruch aber auch Auftrag, den persönlichen Kontakt zum Kunden nicht zu verlieren. Auch dieses ist eine wesentliche Stärke von Atos Origin, ebenso wie länderübergreifend und flexibel reagieren zu können. Diese Serviceaufstellung ist ein Wettbewerbsvorteil und auch in Zukunft ein großes Differenzierungsmerkmal, denn Flexibilität ist besonders bei Großprojekten im Outsourcing notwendig. Ohne Offshore-Möglichkeiten ist zum Beispiel ein größeres Auslagerungsprojekt gar nicht denkbar. Denn Commodity-Bereiche, also Leistungen, für die keine österreichischen oder andere regionalspezifische Kenntnisse benötigt werden, können anderswo preiswerter erbracht werden - Managed Operations für die IT etwa oder Applikationen wie SAP.
Welchen Einfluss haben Outsourcingprojekte auf Geschäftsprozessebene bei den IT-Dienstleistern derzeit? Hat die große Phase des Business Process Outsourcing bereits begonnen?
Leisentritt: Wir haben bereits große Projekte im Business Process Outsourcing. Für Philips etwa hat Atos Origin den gesamten HR-Bereich übernommen. In den Sparten Finanzen und Controlling kann Atos Origin auf weitere große Kunden verweisen, die von besonders qualifizierten Experten in der Region GCE bedient werden.
Baumgartner: In österreich sind reine Projekte zum Business Process Outsourcing noch selten. Meist sind es Spezialbereiche größerer Projekte, die das Thema Business Process Outsourcing berühren. Jedoch haben wir auch in österreich bereits Kunden wie Alstom, die wir mit kleineren BPO-Projekten gewinnen konnten. Generell ist aber der große Boom noch nicht da. Der Riesenschub im BPO-Geschäft steht noch aus.Hans Leisentritt: Eine Auslagerung eines kompletten Geschäftsprozesses ist natürlich nicht zu unterschätzen. Wenn etwa ganze Vertriebs- und Frachtabläufe eines Unternehmens übernommen werden, ist die IT dahinter nur sekundär. Hier geht es dann auch um ein Verständnis für die Komplexität und Zusammenhänge im Unternehmen - also klar um ein Verstehen des Kunden und die Kommunikation auf der gleichen Ebene mit ihm. Nicht alles ist auf BPO ausrichtbar. Anders wiederum ist die Branche bereits gewachsen und verfügt heute über große Erfahrung. Wir sehen teilweise bereits Projekte in der dritten Generation: Viele Kunden haben schon zwei Projektphasen von je vier bis fünf Jahren Länge hinter sich gebracht und treten im Projektmanagement bereits ganz anders auf als noch Ende der Neunziger. Besonders Wirtschaftszweige wie Banken, Manufacturing oder Automotive können im Auslagern von Geschäftsprozessen bereits eine beachtliche Tradition vorweisen.
- Verbesserung der Knorpel/Sehnen-Regeneration durch neue Kombinationen von Zellen, Biomaterialien und Wachstumsfaktoren beziehungsweise mechanischer Stimulierung
- Verbesserung der Regeneration des zentralen und des peripheren Nervensystems nach Verletzungen
- Verbesserung der Weichteiltherapieansätze
- Entwicklung von neuen Behandlungsverfahren für die Knochenregeneration
- Schaffung eines virtuellen Zentrums für präklinische Bild gebende Verfahren (geplant)
\"Wir wollen 10 Jahre Lara Croft gebührend feiern. Aus diesem Grund veröffentlichen wir in Deutschland nicht nur das Spiel, sondern eine Collectors Edition, die eine Zusatz-DVD mit sehr vielen Extras enthält“, so Lars Winkler, Director Marketing & Product, Eidos GmbH. Auf der Edition sind unter anderem zwei komplette Soundtracks, Artwork-Galerien aus sieben Spielen und eine aufwendig produzierte, mehr als 30minütige Film-Dokumentation aus 10 bewegten Jahren mit Lara Croft. Ein weiteres Highlight werden im Spiel integrierte Audio-Kommentare sein - ein Extra, das man sonst nur von Film-DVDs kennt.
Zum Jubiläum weicht Eidos auch von seinen üblichen Preisempfehlungen für Spiele ab und bietet die Versionen für PC, PS2 und PSP 10 Euro günstiger an - für jedes Tomb Raider Jubiläumsjahr einen Euro weniger.
Bonusmaterial:
- 10 Jahre Lara Croft und Tomb Raider: Eine hochwertige Dokumentation der Serie vom ersten Tag bis heute
- Soundtrack: Exklusiv abgemischter Soundtrack von Tomb Raider: Legend und Tomb Raider: Anniversary
- Retrospektive: Alle Trailer der letzten 10 Jahre, mehrere Galerien mit Artworks, Screenshots, Anzeigenmotiven etc.
- Audiokommentar: Während sich Lara einen Weg durch die klassische Tomb Raider-Welt bahnt, erklären Toby Gard und die Entwickler von Tomb Raider: Anniversary in freischaltbaren Kommentaren die Erstellung eines Levels gestern und heute, erläutern die Bedeutung verschiedener Bereiche und gewähren Einblicke in verschiedene Produktionsabläufe
Produktinformation:
- Titel: Lara Croft Tomb Raider: Anniversary
- Entwickler: Crystal Dynamics
- Genre: Action-Adventure
- Plattform: PC-DVD, PlayStation2, PlayStation Portable
- Altersfreigabe: freigegeben ab 12 Jahren
- Releasedatum: Mai 2007
- Preise:
PC-DVD: 39,99 Euro
PS2: 49,99 Euro
PSP: 39,99 Euro
Der weitgehenden Ablehnung der Architekten steht ein Markt gegenüber, der pro Jahr überdurchschnittliche Zuwachsraten verzeichnet und sich zunehmend integriert (s. Kasten). Baukonzerne, die als General- und Totalunternehmer auftreten, haben sich eigene FM-Sparten zugelegt und mittelständische Dienstleister werben zunehmend mit der Hinwendung zur Lebeszyklusbetrachtung von Gebäuden. »Unser Building-Intelligence-Konzept war bereits mehrmals der Grund für die Beauftragung«, erklärt Gerhard Haumer, Geschäftsführer der EVN-Tochter first facility GmbH. Die angeboteten Lösungen reichen je nach Bedarf vom Consulting über die Planung bis hin zum Betrieb von Gebäuden und haben sich zum Exportschlager gemausert. first facility ist bei Projekten in Budapest, Sofia und Bukarest tätig. Besondere Stücke hält man auf das integrierte Management-Informationssystem für Immobilien »tBM«, das den Kunden aktuellste und transparente Information bieten soll. Seit rund einem Jahr hat der vergleichsweise kleine Player (2006: 14,8 Mio. Umsatz, 170 Mitarbeiter) seine Dienstleistung auf den Gesundheitsbereich ausgedehnt. »Diese Weiterentwicklung unseres Konzepts macht uns zum Vorreiter in ganz Europa«, so Haumer.
Andere sind allerdings schon früher vorausgeritten. Die Vamed zum Beispiel erwirtschaftet allein mit ihrer Sparte Krankenhausmanagement und Betriebsführung (KMB), die zur Bewirtschaftung des Wiener AKH gegründet wurde, mehr als 60 Millionen Euro jährlich. Dazu kommt die in der Gruppe etablierte Sparte Management und Service. Vamed und Siemens Gebäudemanagement & Services sind hierzulande Facility-Management-Platzhirsche. Das Gros der Unternehmen liegt beim Umsatz zwischen 10 und 20 Millionen Euro.
Als erster Kooperationspartner von BASF entwickelte die Firma maxit in Merdingen den PCM-Gipsputz maxit clima, der genau wie ein normaler Gipsputz angewendet wird, zusätzlich jedoch eine Klimafunktion in Innenräumen übernimmt. Wirksam wird die Wirkung bei Raumtemperaturerhöhungen über 26°C. Eine drei Zentimeter dicke Putzschicht mit »maxit clima 26« entspricht in etwa der thermischen Masse einer acht Zentimeter dicken Betonmauer, einer 13 Zentimeter dicken Gipsplatte oder einer 29 Zentimeter starken Leichtziegelwand, so das Prospekt. Ein 30-Kilo-Sack des Zaubermittels kostet im deutschen Handel 82 Euro. »Es ist ein Nischenprodukt für sehr spezielle Fälle«, erklärt der maxit-Sprecher Deutschland, Dieter Dieudonne. Die Angst, dass schon bald ein zweiter Putzhersteller in die Nische drängt, braucht maxit nicht zu haben, denn es gibt eine Ausschließlichkeitsvereinbarung mit BASF.
Baumit beschäftigt sich eigenen Angaben zufolge bereits einige Jahre mit dem Thema Latentwärmespeicher. Es habe sich jedoch herausgestellt, so Robert Schmid, dass es »effektivere und leistbarere, aber auch ökologischere Wege« gibt, um Putze mit einem Mehrnutzen zu versehen. Geleitet davon habe man den KalkKlimaputz entwickelt. »über einen natürlichen Luftfeuchtigkeitsausgleich und die speicherfähige Wandoberfläche wird ein entsprechendes Wohlbefinden und gesundes Raumklima auf ganz traditionelle Art und Weise mit einem der ältesten Baustoffe der Welt, nämlich Kalk, geschaffen«, so Schmid.
MX-ONE heißt der Nachfolger der traditionsreichen MD110-Nebenstellenanlage von Ericsson für große Unternehmen. Eigentlich ist MX-ONE keine simple Nebenstellenanlage, sondern eine \"servergestützte, multimediale Kommunikationsplattform\". Ericsson setzt damit voll auf offene IP-Standards wie ENUM und SIP. Die dreiteilige Lösung besteht aus dem \"MX-ONE Telefonsystem\" (mit Telefonieserver und Media Gateway), dem \"MX-ONE Manager\", das ein Paket von Management-Werkzeugen ist, und verschiedenen Applikationen für jeden einzelnen Benutzer. Zu den Funktionen gehören unter anderem Anwesenheitsmanagement, Messagingfunktionen und die Integration von Mobiltelefonen.
\"Es ist nicht nur das Call-Handling als solches\", sagte Jan Campbell, Präsident von Ericsson Zentraleuropa, am Freitag anlässlich der Markteinführung in österreich, \"Es sind all die Applikationen rund herum, die es zu einem effizienten Kommunikationstool in großen Unternehmen machen.\" Insbesondere der Netwise Contact Manager (CMG) stellt eine große Zahl an Funktion zur Verfügung. Dazu gehören die IP-basierte Netwise-Vermittlungsstelle samt spezieller Software für blinde und sehschwache User, Anwesenheitsmanagement, Java-Applikationen fürs Handy, Besucher-Management und diverse Webservices. Ericsson hat Netwise vergangenes Jahr übernommen.
Lösungs-Biotop. Versprochen wird auch nahtlose Integration mit Software anderer Anbieter, wie Microsoft, Novell und Lotus. Campbell und seine Kollegen präsentierten beispielhaft einige Funktionen. So beeinflussen im Outlook-Kalender gespeicherte Termine automatisch den Verfügbarkeitsstatus im Telefonsystem. Anrufe können per Mausklick am Computer ausgelöst werden, etwa auf Telefonnummern auf beliebigen Websites. Umgekehrt erscheint bei einem eintreffenden Anruf ein Pop-Up mit den lokal gespeicherten Kontaktinformationen des Anrufers.
Funktionen wie übernahme oder Weiterleitung von Gesprächen können mittels Drag&Drop am Computer ausgelöst werden, das Eintippen abstrakter Codes am Telefonapparat entfällt. Das \"Besucher-Management\" ist eine Funktion, die gleichzeitig mit dem Ausdrucken eines Namensschildes für einen Besucher automatisch ein SMS an die im Unternehmen besuchte Person sendet. Besonders stolz sind die Schweden auf ihre Lösungen zur unmittelbaren Einbindung von Mobiltelefonen in die PBX. Dabei werden Anrufe nicht bloß auf ein Handy weitergeleitet. Vielmehr können alle wesentlichen Funktionen inklusive Verfügbarkeitsstatus vom Handy aus gesteuert werden.
Schrittweise Umstellung auf IP. \"Viele Unternehmen wollen nicht mit einem Big-Bang auf IP umsteigen, sondern schrittweise\", erläuterte Peter Zehetner, Vizepräsident für das Ericsson-Marketing in Zentraleuropa. Entsprechend gibt es die MX-ONE in drei Ausführungen: Die Hybrid-Variante \"Telephony Switch\" für gemischte Netze (PSTN und IP), den \"Telephony Server\" (IP only) und schließlich auch nur die Linux-basierte Software ohne Hardware. Der \"Telephony Server\" passt in eine 19-Zoll-Einheit und soll gerade einmal 20 bis 40 Watt Strom ziehen.
Die neuen MX-ONE-Produkt können dezentral und redundant installiert werden und unterstützen bis zu 50.000 Nebenstellen. Zielgruppe sind Unternehmen ab etwa 250 Nebenstellen. Der Preis setzt sich aus einer Basiskomponente und Zuschlägen für die Anzahl der Nebenstellen einerseits sowie gewünschten Funktionspaketen andererseits zusammen. Alle Funktionen der MD110 finden sich auch bei MX-ONE wieder. \"Es gibt Kosteneinsparungen\", meint Zehetner, \"Aber die Produktivitätsgewinne sind wichtiger.\" Der Vertrieb in österreich erfolgt durch Kapsch BusinessCom.