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Wärme statt Emissionen

Selbstverständlich ist Fernwärme in den großen Ballungsräumen auszubauen«, betonte Günter Liebel, Sektionschef des Bundesministeriums für Land-, Forstwirtschaft und Umwelt im Rahmen der Fernwärmetage des Fachverbands Gas Wärme. Franz Schindelar, technischer Direktor der Fernwärme Wien, geht noch einen Schritt weiter. Er fordert eine konsequente Nutzung jener Abwärme, die ansonsten verlorengeht. Als Beispiele nannte Schindelar die Abwärme aus der Industrie, aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen und die Müllverbrennung. »Solange solche Wärmepotenziale vorhanden sind, dürfen keine weiteren Ressourcen für die reine Erzeugung von Wärme zum Heizen verschwendet werden«, fordert Schindelar. Derzeit werden österreichweit rund 600.000 Wohnungen mit Fernwärme geheizt.
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Trau keinem über 50?

Von Angela Heissenberger

Mick Jagger rockt noch mit 64 über die Bühne. Pablo Picasso stand bis zuletzt täglich vor der Staffelei. Und so mancher Konzernchef mit grauem Haar und tiefen Falten, aber regem Geist würde keinen Gedanken daran verschwenden, das Ruder endlich abzugeben. Ihren Angestellten trauen Unternehmer schon weit weniger Elan zu. Denn fit wie ein Turnschuh fühlt sich auch so mancher Arbeitnehmer jenseits der fünfzig - dennoch ist diese Altersgruppe weit häufiger von Kündigungen betroffen als jüngere Erwerbstätige. Die Begründungen sind nur auf kurze Sicht schlüssig: Junge Mitarbeiter seien angeblich innovativer, flexibler, leistungsfähiger, seltener krank und vor allem billiger. In dieser Milchmädchenrechnung werden jedoch die langjährige Erfahrung der älteren Angestellten, ihr umfangreiches Know-how und die gefestigten Beziehungen zu Kunden und Lieferanten nicht berücksichtigt. Dieses Wissen und unsichtbare Wirken kann kaum innerhalb weniger Wochen oder Monate ersetzt werden. Oftmals zeigt sich der stille Wert dieser verdienstvollen Mitarbeiter erst, wenn sie längst wegrationalisiert wurden.

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Lucky Winner

Die Energie Steiermark AG findet mit dem besten Ergebnis der Unternehmensgeschichte auf die Straße des Erfolgs zurück«. So kommentiert Vorstandssprecher Karl-Franz Maier die vorliegende Bilanz des Konzerns für das Jahr 2006. Die Maßnahmen zur Kostensenkung und strukturelle Veränderungen haben gegriffen: Einem Erlösrückgang durch Netztarifsenkungen von rund 40 Millionen Euro (seit 2004) konnte durch die Reduzierung der Gesamtaufwendungen entgegengewirkt werden. So wurde die Produktivität pro Mitarbeiter seit 2004 um 19 Prozent gesteigert.
Der Umsatz 2006 stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,158 Milliarden Euro. (+ 11 %), das versteuerte Ergebnis stieg von 66,4 Mio. auf 153,5 Millionen Euro, was einem Plus von 131 Prozent entspricht. 95 Millionen Euro werden an Dividenden ausgeschüttet, gut 60 Mio. gehen an das Land Steirermark, die EDF und GDF lukrieren gut 20 Mio. und an den Verbund werden knapp 14 Mio. ausbezahlt.
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Im Hochsicherheits trakt

Jüngst, als ich mich gerade durch aufmerksamen Konsum des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in eine angenehm katatonische Starre nahe am Wachkoma versetzt hatte, wurde ich durch ein ungewöhnliches Geräusch hochgeschreckt. Bevor ich noch überlegen konnte, was ich mir aus Krimis und Horrorfilmen für diese Situation an Lehren fürs richtige Leben abgeschaut haben könnte, öffnete sich die Tür vom Vorzimmer und ein mir gänzlich unbekannter 2-Meter-Hüne mit eleganter schwarzer Skimaske stand vor mir. Hinter ihm konnte ich noch die traurig in den Angeln hängenden zersplitterten überreste meiner Eingangstür sehen. »Gestatten: Kurt«, begrüßte mich der Fremde mit einem angenehm festen Händedruck in schwarzen Lederhandschuhen. Da ich bei meinen Freunden durchaus als schlagfertig bekannt bin, überraschte mich selbst meine Sprachlosigkeit am allermeisten. Mit einem Kopfnicken in Richtung aufgebrochene Eingangstür fuhr mein nächtlicher Gast in angenehmem Plauderton fort: »Diese Türen sind wohl nicht Ihr Ernst, oder? Die kann man ja mit einem Fingernagel und einmal streng Anschauen aufbrechen. Haben Sie nie dran gedacht, sich ein anständiges Sicherheitsschloss zuzulegen? Sie wissen ja, die Gegend hier ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Zigarette?« Ich schüttelte entgeistert den Kopf, während es sich mein Gast mit seinem Glimmstengel auf dem Ledersofa bequem machte. »Also ehrlich: Diese Eingangstür, da können S’ ja gleich einen Perlenvorhang aufhängen. Wissen S’, wo Sie die günstigsten Sicherheitsschlösser herkriegen?«, fragte er mich nach eingehender Musterung des Mobiliars. Wieder schüttelte ich den Kopf. »Im Ernst«, er beugte sich verschwörerisch zu mir vor, »achten S’ ein bisserl mehr auf Ihre Sicherheit. Bei meinem Schwager kriegen S’ Rabatt - sagen Sie einfach, der Kurtl schickt Sie. Wenn Sie, sagen wir, diese Woche noch eine bestellen, dann könnt ich dann in so ein, zwei Wochen wiederkommen. Wär Ihnen das Recht?« Ich nickte verwirrt und nahm die Visitenkarte entgegen. Danach zeigte ich dem Herrn Kurt, wie man den neuen Festplattenrekorder abbaut, damit er nicht mit leeren Händen gehen müsse, und begleitete ihn zur Tür. »Also«, meinte er zum Abschied, »so ein Klumpert wie dieses Pipischloss will ich hier nimmer sehen! Und eh schon wissen: Der Kurtl schickt Sie. Habe die Ehre!« Dann verschwand der Herr Kurt in der Nacht und ließ mich wie betäubt zurück. Es erübrigt sich zu erwähnen, dass ich seinen Rat befolgte. Zwei Wochen später - ich hatte mir gerade einen mitternächtlichen Imbiss zubereitet - hörte ich erneut ein verdächtiges Krachen an der Eingangstür. Und tatsächlich - elegant und hünenhaft stand wieder der Herr Kurt mit Skimaske vor mir und musterte abschätzig die überreste meiner Mittelklassesicherheitstür, die mich die Hälfte meines Monatsgehalts gekostet hatte und nun ein gemütlich rauchendes Loch anstelle eines Schlosses aufwies. »Also bitte, wollen S’ mich beleidigen? Diesmal hab ich mich schon etwas mehr anstrengen müssen, aber Sie wissen ja, wer billig kauft, kauft teuer.« Mit vorwurfsvollem Blick schrieb er mir die genaue Bezeichnung einer Hochsicherheitstür auf einen Zettel, empfahl mir seinen Cousin als Spezialisten für Fenstervergitterung und riet mir eindringlich, mich um eine Alarmanlage umzusehen. Dann half ich ihm, meinen Plasmafernseher und mein Notebook zu seinem Auto zu tragen und durchsuchte mit ihm gemeinsam mein Arbeitszimmer nach den Sparbüchern. Dann empfahl er sich. Die nächsten Wochen verbrachte ich damit, mein Heim wie angeraten zu einem Hochsicherheitstrakt umzubauen. Meine neue Wohnungstür ließe so manche Safe-Schleuse vor Neid erblassen, meine neuen, bruchsicheren Hochsicherheitsfenster sind nun nicht bloß vergittert, sondern unter Starkstrom gesetzt (um die Taubenabwehr muss ich mich, ein angenehmer Nebeneffekt, nun nicht mehr kümmern) und zwanzig Kameras und biometrische Sicherheitsschleusen mit Iris-Scan vermitteln mir ein wohliges Gefühl von Geborgenheit. Neulich, kurz vor Mitternacht, läutete es an der Tür. Erraten: Der Herr Kurt stand, komplett mit Skimaske, vor der Sicherheitskamera. Voller Stolz führte ich ihn durch mein Heim, in dem nun, wo ich mein gesamtes, unverschämt teures Mobiliar im Austausch für mehr Sicherheit versetzt hatte, auch die großen, leeren Räume viel besser zur Geltung kamen. »Respekt«, sagte der Herr Kurt anerkennend, als wir gemütlich beim Licht einer Kerze auf leeren Bierkisten zusammensaßen, »also, Sie haben’s wirklich begriffen.« Zum Abschied gab ich ihm meine Autoschlüssel, verriegelte alle Türen und bettete mich auf meine Isomatte - zufrieden und mit dem guten, wohligen Gefühl, endlich, endlich alles für meine Sicherheit getan zu haben.
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Vorsicht vor wahllosen Investments

\"Der medizinisch-technologische Fortschritt und die demographische Entwicklung unterstützen den Wachstumspfad der Medizintechnik, aber aufgrund des Konsolidierungsprozesses sowie der differenzierten Aussichten in den einzelnen Teilsegmenten ist eine selektive Aktienauswahl zu empfehlen\", meint LBBW-Analystin Silke Stegemann. Zehn börsennotierte Unternehmen der Branche stellen heute, Dienstag, auf dem 7. MedTech Day in Frankfurt ihre aktuelle Geschäftsentwicklung und die Aussichten den rund 120 teilnehmenden Analysten und Investoren vor.

Branchenschwergewicht Carl Zeiss Meditech konnte etwa Anfang März den Aufstieg in den TechDAX vermelden. Eine gewisse Vorsicht lassen die Anleger dagegen beim auf Augenlaser spezialisierten Unternehmen WaveLight walten. \"Wir haben im vergangenen Jahr unsere Ziele nicht erreicht, dementsprechend haben die Anleger reagiert und warten nun ab, ob wir die Ziele in diesem Jahr erreichen\", erklärte WaveLight-Sprecherin Julia Hartmann. WaveLight rechnet im laufenden Geschäftsjahr, das am 31. Juli endet, auf EBIT-Basis mit einer Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Der Umsatz soll sich auf 74 Mio. Euro belaufen. Die WaveLight-Aktie kletterte heute, Dienstag, um ein Prozent auf 6,24 Euro. Vor einem Jahr hielt das Papier allerdings noch bei 11,34 Euro.

Das Marktinteresse ist nach Expertenmeinung jedenfalls vorhanden. Viele deutsche Medizintechnik-Unternehmen sind in ihrem Marktsegment weltweit Trendsetter, Innovationstreiber oder sogar Marktführer, wie Analystin Stegemann betont. Darüber hinaus würden börsennotierte Unternehmen in dem voraussichtlich weiter fortschreitenden Konsolidierungsprozess eine aktive Rolle spielen. Auch beim Medizintechnik-Branchenverband Spectaris ist man von einem positiven Ausblick für die Branche überzeugt.

\"Im Jahr 2006 stieg der Umsatz der deutschen Medizintechnik-Hersteller gegenüber 2005 um stolze 8,1 Prozent. Wir rechnen mit einem ähnlichen Umsatzwachstum in diesem Jahr\", so Spectaris-Hauptgeschäftsführer Sven Behrens. Das Wachstum der Inlandsumsätze bliebe aber hinter den Zuwachsraten im Ausland zurück, kritisiert Behrens, der die Politik in der Verantwortung sieht. \"Wir haben im deutschen Gesundheitsmarkt einen politisch verursachten Investitionsstau von rund 30 Mrd. Euro\", betont Behrens. Investitionen in innovative Medizintechnik führen Behrens zufolge nicht nur zu verbesserten Produkten für Patienten sondern auch zu Einsparungen.

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Golf & Spa Resort nahe bei Wien

Im Bezirk Zala im Südwesten Ungarns entsteht das erste nach Masterplan angelegte Golf Resort in Mitteleuropa. Ein irisch-ungarisches Konsortium, bestehend aus der irischen Carr Golf Group, der Lewis-Familie und der ungarischen Agustin Consulting, wird mehr als 100 Millionen Euro investieren, um in der ersten Bauphase 217 Einheiten zu errichten. Zusätzlich zu 56 Penthouse-Apartments mit wahlweise zwei oder drei Schlafzimmern, Golf-Lodges mit Terrasse, Reihenhäusern und Luxusvillen wird es ein 5-Sterne-Hotel mit Spa, Klubhaus, Geschäften, Restaurants und Freizeitangeboten geben. Der Golfplatz soll zu den besten der Welt gehören.

Zu den Aktivitäten der Carr Golf Group gehören Planung und Bau von Golfplätzen sowie Dienstleis­tungen rund um den Golfsport. Die Familie Lewis investiert seit zehn Jahren über CEP (Central European Properties) in Immobilien in Mitteleuropa. Das Zala Springs Resort wird über eigene Weinberge verfügen, der Wine Club wird Verkostungsräume und einen Weinkeller haben und so für Präsentationen zur Verfügung stehen. Das Resort liegt 15 Minuten vom neuen Flughafen in Sarmellek und zwei Stunden von Wien entfernt. Als Partner für österreich fungiert Marschall Immobilien in Wien, die für die gesamte Kaufabwicklung zuständig ist. Der Tennischampion Thomas Muster gab bekannt, dass er eine Villa im Zala Springs Resort kaufen wird und auch als Botschafter für dieses Projekt fungieren wird.

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Jugend innovativ

\"Investitionen in Innovation, Forschung und Bildung tragen wesentlich zur Standortattraktivität österreichs bei. Die gezielte Förderung junger Talente insbesondere im technischen Umfeld ist uns ein besonderes Anliegen“, sagt Rudolf Kemler, Vorsitzender der Geschäftsführung von T-Systems in österreich. \"Gerade in unserer dynamischen, vom rasanten Technologiewandel geprägten Branche brauchen wir Nachwuchstalente, die mit Forschergeist und innovativen Ideen ihren Weg in die Wirtschaft suchen. Der Jugend Innovativ Wettbewerb zeigt sehr deutlich, welches enorme Kreativitäts- und Innovationspotenzial in österreichs Schülerinnen und Schülern steckt, und wir sehen unsere Kooperation als wichtigen Brückenschlag zwischen Wirtschaft und Bildung“, ergänzt Kemler.

T-Systems Innovations-Award für junge Talente
Aus den von der Jugend Innovativ Jury nominierten besten 60 Projekteinreichungen wählt eine T-Systems Fachexperten-Jury Schülerprojekte mit unmittelbarem Bezug zum IT- und Telekommunikationsgeschäft aus und bewertet diese nach den Kriterien Innovationsgrad, Komplexität, Kreativität, Praxisorientierung und Umsetzbarkeit. Den Finalisten des T-Systems Innovations-Awards winkt neben einer Gewinnerprämie und diversen Sachpreisen eine eintägige Reise zur T-Gallery - dem Zukunftsforum der Deutschen Telekom - nach Bonn. Dort haben die jungen Forscher die Möglichkeit, ihre Projekte Experten des Konzern Innovationsmanagements vorzustellen und sich Feedback über ihre Forschungsarbeit einzuholen. In der T-Gallery erleben sie Technologien von morgen, die in den T-Labs - den Forschungslabors der Deutschen Telekom - entwickelt werden.

Die Unterstützung und Förderung des Jugend InnovativWettbewerbes stellt für T-Systems in österreich den Auftakt einer langfristigen Kooperation dar. Das Engagement ergänzt die bisherigen Initiativen im Bildungsbereich zur frühzeitigen Technikförderung, wie der Wiener Töchtertag, das Projekt Technik im Betriebskindergarten oder die Kooperation mit der Fachhochschule Technikum Wien.

Jugend Innovativ
Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (bmbwk) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) veranstaltet die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft alljährlich den Schulwettbewerb Jugend Innovativ. Jugend Innovativ ist ein österreichweiter Ideenwettbewerb für SchülerInnen ab der 10. Schulstufe, der seit 20 Jahren durchgeführt wird. Im Rahmen von fächerübergreifendem Projektunterricht oder im Umfeld von Abschlussarbeiten, Fachbereichsarbeiten und Diplomarbeiten reichen SchülerInnen aus AHS, BMHS und Berufsschulen Projekte in den Kategorien Science, Engineering, Business und Design ein. Aus dem Kreis der Gewinner werden jährlich Teams zum internationalen EU-Contest for Young Scientists entsandt.

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Immorent weitet Umsatz und Märkte aus

Die Immorent konnte im Leasing-Neugeschäft im vergangenen Jahr erstmals die 2-Milliarden-Grenze überscheiten und 2,142 Milliarden im Cross-Border- und im CEE-Geschäft erwirtschaften. Der Jahresüberschuss vor Steuern betrug 2006 demnach 67,8 Millionen Euro, rechnet man eine Aktientransaktion vom Vorjahr dazu, seien es sogar 100 Millionen. 2005 lag der überschuss noch bei 59,1 Millionen, gab Vorstandsvorsitzender Peter Tichatschek bekannt. Mit knapp 920 Millionen hatten die Immorent-Töchter in den CEE-Ländern den größten Anteil am Neugeschäft, knapp 684 Millionen stammen aus dem Cross-Border-Geschäft, wo es vorwiegend um Mobilienleasing geht. Die wichtigsten Märkte der Immorent in diesem Sektor sind die Schweiz, Deutschland und die Ukraine, wo sich etwa der Bedarf an Businessflugzeugen erhöht habe, wie Immorent-Vorstand Gertrud Meisel-Ortner ergänzte.
Im Mobilienleasing, das sich vor dem Hintergrund von Basel II für KMUs als Finanzierungsalternative etabliert hat, tritt die Immorent als Vertriebspartner von Erste Bank und Sparkassen unter der Marke s Leasing auf.

Während auf dem österreichischen Leasingmarkt im Jahr 2006 das Mobilienleasing um 0,2 Prozent und im Kfz-Leasing um 6,9 Prozent zulegen konnte, ist der Bereich Immobilienleasing im vergangenen Jahr um gesamt 13,2 Prozent und bei der Immorent um 11,7 Prozent zurückgegangen, so Tichatschek. Den Grund sieht er in der Konkurrenz durch die Immobilienfonds, die Großprojekte zunehmend finanzieren, und in der schnelllebigen gewerblichen Immobilienbranche, die weniger an Eigentum interessiert ist als an kurzfristigen Mietverträgen, wie sie die Fonds anbieten.

Chancen sieht die Immorent wieder stärker im Kommunalleasing, das in den letzten Jahren eher rückläufig war, weil Städte und Gemeinden ihre Projekte über ausgegliederte Unternehmen selbst finanziert haben. Mit dem Liegenschaftsentwicklungsmodell und dem Kapazitätsleasing im Mobilienbereich gebe es neue Perspektiven am österreichischen Leasingmarkt, so Tichatschek. Unter dem Titel »more«-Dienstleistungen begleitet die Immorent ihre Kunden von der Projekt­idee über die Finanzierung bis zur kompletten baulichen Umsetzung einer Investition. Damit konnte die Immorent im vergangenen Jahr sieben Millionen Euro erlösen, der Objektbestand beträgt rund 1,2 Milliarden Euro. Daneben bietet man aber auch Immobilieninvestments an. In den CEE-Ländern erreichte dieser Bereich von 1999 bis 2006 ein Volumen von rund 24 Milliarden Euro, zehn Milliarden davon in den CEE-Ländern, wovon wiederum 30 bis 40 Prozent auf kleinere Städte wie Brünn entfallen, wie Immorent-Vorstand Gerald Antonitsch erläuterte.

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Dichte Mischung

von Alfred Bankhamer

Im Haus der Vereinigung der österreichischen Zementindustrie (VöZ) herrschte eine nahezu unerträgliche Dichte. Die VöB (Vereinigung österreichischer Betonfertigteilhersteller) und das Forschungsinstitut des VöZ widmeten ihr Expertenforum Beton 2007 dem Thema selbstverdichtender Beton als »Beton der Zukunft«. In den 2000 bis 2005 von der Stararchitektin Zaha Hadid geplanten Sichtbetonbau phaeno in der VW-Stadt Wolfsburg flossen Unmengen an Beton. Allein in die gewellte Bodenplatte des 67 Millionen Euro teuren Gebäudes mit rund 6000 Quadratmetern Ausstellungsfläche flossen über 12.000 Kubikmeter. Beim Gebäude selbst wurde auf klassische konstruktive Kategorien wie Stützen, Balken und Decken zugunsten einer plastischen Formgebung »aus einem Stück« verzichtet. Den Planern und Bautechnikern wurde eine wahre Experimentierlandschaft geboten und die bautechnischen Grenzen des Möglichen wurden weidlich ausgeschöpft. »Das verlangte natürlich auch nach speziellen Betonmischungen«, so der Architekt Roland Mayer.
Ohne selbstverdichtenden Beton (SVB) wären viele der komplizierten geometrischen Formen nicht realisierbar gewesen. Denn klassischer Beton hätte in den aufwendigen, eigens von Scharen von Zimmermännern angefertigten Schalungsformen nicht verdichtet werden können. »Der übliche Normalbeton versagt durch seine limitierte Konsistenz, wenn Wände mit geneigten und gebogenen Wandquerschnitten unter Berücksichtigung der notwendigen Bewehrungen und der haustechnischen Einlegeteile betoniert werden sollen«, erklärt Mayer. SVB bzw. SCC (Self Compacting Concrete) fließt hingegen wie Honig in die letzten Ritzen und verdichtet sich dann sogleich.

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Höhere Effizienz ohne Feuchtigkeit

Die neuen Kältetrockner der Serie IDFA von SMC trocknen die Luft und steigern somit die Effizienz im Druckluftnetz.
Druckluft ist u.a. mit Fremdkörpern, Feuchtigkeit, öl, Kohlestaub und Rostpartikeln verschmutzt. Werden diese Verunreinigungen nicht entfernt, verringern sich Produktivität, Qualität sowie der Wirkungsgrad der Anlage, gleichzeitig erhöhen sich die Maschinenausfälle durch steigenden Verschleiss und die Kostenspirale beginnt sich nach oben zu drehen. öl und andere Fremdstoffe können effizient mit Filtern und Mikrofiltern von SMC entfernt werden. Die neuen Kältetrockner der Serie IDFA von SMC wurden speziell entwickelt, um die Feuchtigkeit nachhaltig aus der Druckluft zu entfernen. Daher ist ein Lufttrockner ein unverzichtbarer Bestandteil in der Druckluftaufbereitung innerhalb von Produktionslinien.

Durch die Verwendung eines hocheffizienten Plattenwärmetauschers mit speziellen Platten aus rostfreiem Stahl wird die Heizoberfläche erhöht und die Grösse des Wärmetauschers reduziert. Diese vergrösserte Oberfläche erhöht Effizienz und Durchfluss und reduziert den Kühlmittelanteil.

Es stehen 9 Optionen mit unterschiedlichem Durchfluss von 200 bis 11.000 l/min (ANR) zur Verfügung. SMC verwendet in diesen neuen Trocknern HFC-Kältemittel mit einem Ozonabbaukoeffizient von Null. Die Serie IDFA garantiert einen stabilen Drucktaupunkt der abgegebenen Luft von 3ºC bei 0,7 hPa. Dies entspricht der Drucktaupunktklasse 4 nach ISO8573-1. Mit Hilfe eines leicht ablesbaren Verdampf-Thermometers kann der korrekte Betrieb schnell überprüft werden. Die Serie IDFA ist mit einem geringen Druckabfall hocheffizient und spart gleichzeitig Energie.

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