Wärme statt Emissionen
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Mick Jagger rockt noch mit 64 über die Bühne. Pablo Picasso stand bis zuletzt täglich vor der Staffelei. Und so mancher Konzernchef mit grauem Haar und tiefen Falten, aber regem Geist würde keinen Gedanken daran verschwenden, das Ruder endlich abzugeben. Ihren Angestellten trauen Unternehmer schon weit weniger Elan zu. Denn fit wie ein Turnschuh fühlt sich auch so mancher Arbeitnehmer jenseits der fünfzig - dennoch ist diese Altersgruppe weit häufiger von Kündigungen betroffen als jüngere Erwerbstätige. Die Begründungen sind nur auf kurze Sicht schlüssig: Junge Mitarbeiter seien angeblich innovativer, flexibler, leistungsfähiger, seltener krank und vor allem billiger. In dieser Milchmädchenrechnung werden jedoch die langjährige Erfahrung der älteren Angestellten, ihr umfangreiches Know-how und die gefestigten Beziehungen zu Kunden und Lieferanten nicht berücksichtigt. Dieses Wissen und unsichtbare Wirken kann kaum innerhalb weniger Wochen oder Monate ersetzt werden. Oftmals zeigt sich der stille Wert dieser verdienstvollen Mitarbeiter erst, wenn sie längst wegrationalisiert wurden.
Branchenschwergewicht Carl Zeiss Meditech konnte etwa Anfang März den Aufstieg in den TechDAX vermelden. Eine gewisse Vorsicht lassen die Anleger dagegen beim auf Augenlaser spezialisierten Unternehmen WaveLight walten. \"Wir haben im vergangenen Jahr unsere Ziele nicht erreicht, dementsprechend haben die Anleger reagiert und warten nun ab, ob wir die Ziele in diesem Jahr erreichen\", erklärte WaveLight-Sprecherin Julia Hartmann. WaveLight rechnet im laufenden Geschäftsjahr, das am 31. Juli endet, auf EBIT-Basis mit einer Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Der Umsatz soll sich auf 74 Mio. Euro belaufen. Die WaveLight-Aktie kletterte heute, Dienstag, um ein Prozent auf 6,24 Euro. Vor einem Jahr hielt das Papier allerdings noch bei 11,34 Euro.
Das Marktinteresse ist nach Expertenmeinung jedenfalls vorhanden. Viele deutsche Medizintechnik-Unternehmen sind in ihrem Marktsegment weltweit Trendsetter, Innovationstreiber oder sogar Marktführer, wie Analystin Stegemann betont. Darüber hinaus würden börsennotierte Unternehmen in dem voraussichtlich weiter fortschreitenden Konsolidierungsprozess eine aktive Rolle spielen. Auch beim Medizintechnik-Branchenverband Spectaris ist man von einem positiven Ausblick für die Branche überzeugt.
\"Im Jahr 2006 stieg der Umsatz der deutschen Medizintechnik-Hersteller gegenüber 2005 um stolze 8,1 Prozent. Wir rechnen mit einem ähnlichen Umsatzwachstum in diesem Jahr\", so Spectaris-Hauptgeschäftsführer Sven Behrens. Das Wachstum der Inlandsumsätze bliebe aber hinter den Zuwachsraten im Ausland zurück, kritisiert Behrens, der die Politik in der Verantwortung sieht. \"Wir haben im deutschen Gesundheitsmarkt einen politisch verursachten Investitionsstau von rund 30 Mrd. Euro\", betont Behrens. Investitionen in innovative Medizintechnik führen Behrens zufolge nicht nur zu verbesserten Produkten für Patienten sondern auch zu Einsparungen.
Zu den Aktivitäten der Carr Golf Group gehören Planung und Bau von Golfplätzen sowie Dienstleistungen rund um den Golfsport. Die Familie Lewis investiert seit zehn Jahren über CEP (Central European Properties) in Immobilien in Mitteleuropa. Das Zala Springs Resort wird über eigene Weinberge verfügen, der Wine Club wird Verkostungsräume und einen Weinkeller haben und so für Präsentationen zur Verfügung stehen. Das Resort liegt 15 Minuten vom neuen Flughafen in Sarmellek und zwei Stunden von Wien entfernt. Als Partner für österreich fungiert Marschall Immobilien in Wien, die für die gesamte Kaufabwicklung zuständig ist. Der Tennischampion Thomas Muster gab bekannt, dass er eine Villa im Zala Springs Resort kaufen wird und auch als Botschafter für dieses Projekt fungieren wird.
T-Systems Innovations-Award für junge Talente
Aus den von der Jugend Innovativ Jury nominierten besten 60 Projekteinreichungen wählt eine T-Systems Fachexperten-Jury Schülerprojekte mit unmittelbarem Bezug zum IT- und Telekommunikationsgeschäft aus und bewertet diese nach den Kriterien Innovationsgrad, Komplexität, Kreativität, Praxisorientierung und Umsetzbarkeit. Den Finalisten des T-Systems Innovations-Awards winkt neben einer Gewinnerprämie und diversen Sachpreisen eine eintägige Reise zur T-Gallery - dem Zukunftsforum der Deutschen Telekom - nach Bonn. Dort haben die jungen Forscher die Möglichkeit, ihre Projekte Experten des Konzern Innovationsmanagements vorzustellen und sich Feedback über ihre Forschungsarbeit einzuholen. In der T-Gallery erleben sie Technologien von morgen, die in den T-Labs - den Forschungslabors der Deutschen Telekom - entwickelt werden.
Die Unterstützung und Förderung des Jugend InnovativWettbewerbes stellt für T-Systems in österreich den Auftakt einer langfristigen Kooperation dar. Das Engagement ergänzt die bisherigen Initiativen im Bildungsbereich zur frühzeitigen Technikförderung, wie der Wiener Töchtertag, das Projekt Technik im Betriebskindergarten oder die Kooperation mit der Fachhochschule Technikum Wien.
Jugend Innovativ
Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (bmbwk) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) veranstaltet die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft alljährlich den Schulwettbewerb Jugend Innovativ. Jugend Innovativ ist ein österreichweiter Ideenwettbewerb für SchülerInnen ab der 10. Schulstufe, der seit 20 Jahren durchgeführt wird. Im Rahmen von fächerübergreifendem Projektunterricht oder im Umfeld von Abschlussarbeiten, Fachbereichsarbeiten und Diplomarbeiten reichen SchülerInnen aus AHS, BMHS und Berufsschulen Projekte in den Kategorien Science, Engineering, Business und Design ein. Aus dem Kreis der Gewinner werden jährlich Teams zum internationalen EU-Contest for Young Scientists entsandt.
Während auf dem österreichischen Leasingmarkt im Jahr 2006 das Mobilienleasing um 0,2 Prozent und im Kfz-Leasing um 6,9 Prozent zulegen konnte, ist der Bereich Immobilienleasing im vergangenen Jahr um gesamt 13,2 Prozent und bei der Immorent um 11,7 Prozent zurückgegangen, so Tichatschek. Den Grund sieht er in der Konkurrenz durch die Immobilienfonds, die Großprojekte zunehmend finanzieren, und in der schnelllebigen gewerblichen Immobilienbranche, die weniger an Eigentum interessiert ist als an kurzfristigen Mietverträgen, wie sie die Fonds anbieten.
Chancen sieht die Immorent wieder stärker im Kommunalleasing, das in den letzten Jahren eher rückläufig war, weil Städte und Gemeinden ihre Projekte über ausgegliederte Unternehmen selbst finanziert haben. Mit dem Liegenschaftsentwicklungsmodell und dem Kapazitätsleasing im Mobilienbereich gebe es neue Perspektiven am österreichischen Leasingmarkt, so Tichatschek. Unter dem Titel »more«-Dienstleistungen begleitet die Immorent ihre Kunden von der Projektidee über die Finanzierung bis zur kompletten baulichen Umsetzung einer Investition. Damit konnte die Immorent im vergangenen Jahr sieben Millionen Euro erlösen, der Objektbestand beträgt rund 1,2 Milliarden Euro. Daneben bietet man aber auch Immobilieninvestments an. In den CEE-Ländern erreichte dieser Bereich von 1999 bis 2006 ein Volumen von rund 24 Milliarden Euro, zehn Milliarden davon in den CEE-Ländern, wovon wiederum 30 bis 40 Prozent auf kleinere Städte wie Brünn entfallen, wie Immorent-Vorstand Gerald Antonitsch erläuterte.
Im Haus der Vereinigung der österreichischen Zementindustrie (VöZ) herrschte eine nahezu unerträgliche Dichte. Die VöB (Vereinigung österreichischer Betonfertigteilhersteller) und das Forschungsinstitut des VöZ widmeten ihr Expertenforum Beton 2007 dem Thema selbstverdichtender Beton als »Beton der Zukunft«. In den 2000 bis 2005 von der Stararchitektin Zaha Hadid geplanten Sichtbetonbau phaeno in der VW-Stadt Wolfsburg flossen Unmengen an Beton. Allein in die gewellte Bodenplatte des 67 Millionen Euro teuren Gebäudes mit rund 6000 Quadratmetern Ausstellungsfläche flossen über 12.000 Kubikmeter. Beim Gebäude selbst wurde auf klassische konstruktive Kategorien wie Stützen, Balken und Decken zugunsten einer plastischen Formgebung »aus einem Stück« verzichtet. Den Planern und Bautechnikern wurde eine wahre Experimentierlandschaft geboten und die bautechnischen Grenzen des Möglichen wurden weidlich ausgeschöpft. »Das verlangte natürlich auch nach speziellen Betonmischungen«, so der Architekt Roland Mayer.
Ohne selbstverdichtenden Beton (SVB) wären viele der komplizierten geometrischen Formen nicht realisierbar gewesen. Denn klassischer Beton hätte in den aufwendigen, eigens von Scharen von Zimmermännern angefertigten Schalungsformen nicht verdichtet werden können. »Der übliche Normalbeton versagt durch seine limitierte Konsistenz, wenn Wände mit geneigten und gebogenen Wandquerschnitten unter Berücksichtigung der notwendigen Bewehrungen und der haustechnischen Einlegeteile betoniert werden sollen«, erklärt Mayer. SVB bzw. SCC (Self Compacting Concrete) fließt hingegen wie Honig in die letzten Ritzen und verdichtet sich dann sogleich.
Durch die Verwendung eines hocheffizienten Plattenwärmetauschers mit speziellen Platten aus rostfreiem Stahl wird die Heizoberfläche erhöht und die Grösse des Wärmetauschers reduziert. Diese vergrösserte Oberfläche erhöht Effizienz und Durchfluss und reduziert den Kühlmittelanteil.
Es stehen 9 Optionen mit unterschiedlichem Durchfluss von 200 bis 11.000 l/min (ANR) zur Verfügung. SMC verwendet in diesen neuen Trocknern HFC-Kältemittel mit einem Ozonabbaukoeffizient von Null. Die Serie IDFA garantiert einen stabilen Drucktaupunkt der abgegebenen Luft von 3ºC bei 0,7 hPa. Dies entspricht der Drucktaupunktklasse 4 nach ISO8573-1. Mit Hilfe eines leicht ablesbaren Verdampf-Thermometers kann der korrekte Betrieb schnell überprüft werden. Die Serie IDFA ist mit einem geringen Druckabfall hocheffizient und spart gleichzeitig Energie.
Preis: 230 Euro
Mag sein, dass schon das Vokabular so manchen Leasing-Interessenten abschreckt. Während sich erst langsam herumspricht, dass abseits des Autos so ziemlich alles geleast werden kann, wuchert die Vielfalt der Berechnungsmodelle inzwischen wie Unkraut. Auch hier gilt das Prinzip »Fast alles ist möglich« - individuelle Verträge werden auf Kundenwunsch maßgeschneidert.
Allen Verträgen gleich ist der Umstand, dass das Leasingobjekt während der gesamten Laufzeit im Eigentum des Herstellers, Händlers oder der Leasinggesellschaft bleibt. Insgesamt ist ein Leasingvertrag meist etwas teurer als ein Bankkredit, da zu den monatlichen Raten auch noch Versicherungen, Nachzahlungen oder Abschlagszahlungen bei änderungen oder Abweichungen vom Vertrag kommen können. Durch speziell zugeschnittene Vereinbarungen lassen sich solche Stolpersteine aber vermeiden. Zudem belasten Leasingraten nicht die Bilanz, weshalb gerade junge Unternehmen oder Betriebe mit schwacher Eigenkapitalquote für dringende Investitionen gerne auf Leasing zurückgreifen und dadurch Liquidität und Kreditwürdigkeit wahren.