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Notebook für Einsteiger

Mobile Computing muss auch im Einstiegsbereich durch Leistung überzeugen und einen Desktop-PC ersetzen können. Maxdata will mit dem ECO 4510 IW, der über den neuesten Intel Core 2 Duo Prozessor verfügt, ein Beispiel dafür geben. Durch den höheren Bustakt von 667 MHz soll der Datendurchsatz spürbar gesteigert werden. ähnliches gilt für die Festplatte, die per Serial-ATA-Schnittstelle angebunden ist. Mit einer Akkulaufzeit von bis zu vier Stunden steht das Notebook für Mobilität und Zuverlässigkeit und arbeitet dabei äußerst Strom sparend und effizient.

Basierend auf der Intel Centrino Duo Mobiltechnologie ist das ECO 4510 IW die richtige Alternative für kleine und mittelgroße Unternehmen und Privatanwender, die nach einem eleganten Notebook mit leistungsstarken Prozessoren, kompletter Wireless Konnektivität (WLAN-Standards 802.11 a/b/g) und einem 15,4-Zoll-TFT-Glare-Display suchen. Weiteres attraktives Features ist der ExpressCard54-Erweiterungsschacht oder das Widescreen-Display. Mit einer Auflösungen von 1280 x 800 Pixel sollen sich selbst kleine Icons gut erkennen lassen, ohne grobpixelig zu wirken. Darüber hinaus spielt das helle und kontrastreiche Display seine Stärken laut Hersteller bei Tabellenkalkulationen, grafischen Programmen und DVDs voll aus. Für die Darstellung ist der Intel 945 GM Chipsatz zuständig, der bis zu 128 MB vom Hauptspeicher adressieren kann.

Key-Features
• Intel Core 2 Duo T5500 Prozessor
• Original Microsoft Windows XP Home
• 15,4-Zoll WXGA Glare-Display (1280 x 800)
• 2 x 512 MB DDR2 RAM
• Intel Media Accelerator 950 Grafik bis zu 128 MB
• 80 GB S-ATA Festplatte
• DVD +/- RW Dual Layer Laufwerk
• Intel High Definition Audio System
• Akkulaufzeiten: 4 Stunden
• WLAN 802.11 a/b/g
• Preis: 1.099 Euro (ab sofort)

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Allroundmodell für alle Lebenslagen

Die µ 780 mit ihrem silberfarbenen oder schwarzen Metallgehäuse ist nicht nur elegant, sondern auch leistungsstark und widerstandsfähig. Das wetterfeste Modell wird sogar mit einem unerwarteten Regenschauer fertig. Für eine kreative Vielseitigkeit bei der Wahl des Bildausschnitts sorgt das 5fach-Zoomobjektiv (entspricht 36 - 180 mm). Damit auch bei großer Brennweite scharfe und überzeugende Ergebnisse gelingen, verfügt die Kamera über Dual Image Stabilization. Sie schützt - durch die Kombination von einem mechanischen Bildstabilisator und hohen ISO-Werten - gleich doppelt vor Verwacklungsunschärfen, die durch unruhige Kameraführung oder sich schnell bewegende Motive entstehen können. Darüber hinaus ist dieses Allroundmodell mit 7,1 Megapixeln ausgestattet.

In the shadow
Die Schattenaufhellung (Shadow Adjustment Technologie) verbessert die Belichtung von Aufnahmen mit dunklen Bereichen. Hierbei kommt ein Prozessor zum Einsatz, der ähnlich dem menschlichen Auge funktioniert. Dunkle Bereiche, zum Beispiel Schatten unter einem Baum, werden erkannt und aufgehellt. Dieser Prozessor bewirkt zudem eine höhere Geschwindigkeit bei der internen Datenverarbeitung, ein geringeres Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten sowie einen geringeren Stromverbrauch.

Für Nachtschwärmer
Aber auch das Fotografieren im Dunkeln soll mit der µ 780 kein Problem sein. Durch die integrierte BrightCapture Technologie ist die Wahl des Bildausschnitts selbst bei wenig Licht ganz einfach: das 6,4 Zentimeter große HyperCrystal LCD ist deutlich heller. Zusätzlich wird der ISO-Wert bei voller Auflösung in den Motivprogrammen auf 1600 erhöht. Aufnahmen, die unter ungünstigen Lichtverhältnissen gemacht wurden, sind dadurch deutlich heller und klarer. Diese bewährte Technologie steht sowohl bei verschiedenen Aufnahmeprogrammen als auch im Videomodus (30 Bilder pro Sekunde) zur Verfügung. Für zusätzlichen Komfort bei der Bedienung der Kamera im Dunkeln sorgen beleuchtete Funktionstasten.

Einfache Handhabung
20 Aufnahmeprogramme, darunter Kerzenlicht, vorhandenes Licht und diverse Unterwassermodi, bieten kreativen Spielraum. 25 Sprachen stehen kameraseitig für die Menüanzeige zur Auswahl. Zur Sicherung der Bilder und Videos ist die µ 780 mit einem internen Speicher sowie einem Kartenfach für xD-Picture Cards ausgestattet.
Für einen schnellen und einfachen Transfer der Bilddaten auf Computer oder Drucker steht ein USB 2.0 High Speed Port (bis zu 480 Mbit/s) zur Verfügung.

Hauptmerkmale:
• 7,1 Megapixel
• Wetterfestes Metallgehäuse in schwarz oder silber
• Schattenaufhellung
• 5fach-Zoomobjektiv
• 2,5-Zoll-LCD mit 230.000 Pixel
• Dual Image Stabilization: mechanischer Bildstabilisator + hohe ISO-Werte
• BrightCapture Technologie - auch im Videomodus (30 Bilder pro Sekunde)
• 20 Aufnahmeprogramme (inkl. Porträt, Sport, Nachtaufnahme)
• Interner Speicher plus Kartenfach für xD-Picture Cards
• Hi-Speed USB 2.0
• Mehrsprachiges Menü mit 25 Sprachen
• Beleuchtete Tasten
• Software Olympus Master, Lithium-Ionen-Akku LI-42B sowie Ladegerät LI-40C im Lieferumfang
• Erhältlich ab Ende April um 329 Euro

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Aktion scharf

Die Wiener Grünen machen Ernst mit ihrem Widerstand gegen das Magna-Projekt in Rothneusiedl: Mit einer Unterschriftenliste wollen sie den Gemeinderat dazu zwingen, eine Volksbefragung über das geplante Einkaufszentrum samt Austria-Stadion abzuhalten. Damit soll das Projekt, für das sich Franks Stronachs Konzern die Grundstücke mittels eines bis 2015 gültigen Optionenvertrags von der Stadt Wien günstig gesichert hat, gestoppt werden, so der grüne Gemeinderat Christoph Chorherr. \"An diesem Projekt, das ich aus Sicht einer nachhaltigen Stadtentwicklung und aus Sicht der Wirtschaftlichkeit für falsch halte, zeigt sich wieder einmal die Inkompetenz der SPö-Stadtplanungspolitik auf allen Linien“, wettert Chorherr. Weder gebe es einen Finanzierungsbeschluss für die notwendige U-Bahnverlängerung, die 400 bis 500 Millionen Euro koste, noch sei die Finanzierung der Autobahnabfahrt gesichert.
Darüber hinaus würde das Einkaufszentrum, das zwischen 60.000 und 120.000 Quadratmeter groß werden soll, die Nahversorgung massiv beeinträchtigen. Ohne dieses Einkaufszentrum aber, so räumt auch der bekennende Austria-Fan Chorherr ein, sei wiederum das geplante Stadion für 30.000 Besucher plus ein zweites Stadion nicht zu finanzieren. Er sei nicht grundsätzlich gegen ein solches Stadion, meint Chorherr. Im Gegenteil: Er habe mit den verantwortlichen Stadtplanern mehrere alternative Standorte ventiliert, die auch mit anderen Nutzungen als einem Einkaufszentrum verknüpft werden könnten. Wo diese Standorte liegen, will der grüne Gemeinderat mit Rücksicht auf eben diese Gespräche nicht sagen, vielmehr sei es Aufgabe der Stadtplanung, solche Standorte zu evaluieren, so Chorherr.
Der Wiener Stadtplanungsdirektor Kurt Puchinger sieht sich damit nicht angesprochen: \"Das können wir nur mit Auftrag der Politik tun, einen solchen haben wir aber nicht.“ Offiziell habe er auch keinerlei Vorschläge von Chorherr bekommen. Grundsätzlich könne er sich nur mit Stadtplanung auf Basis des Stadtentwicklungsplans beschäftigen und nicht mit Einzelinteressen. Sollte aber ein Partner da sein, der über ein \"nachvollziehbares Besitzrecht“ an den nicht der Stadt Wien gehörenden Grundstücken in Rothneusiedl verfügt, dann werde man sich damit beschäftigen. Diesen Partner gebe es aber derzeit nicht, meint der Stadtplanungsdirektor - entgegen anders lautenden Berichten in manchen Medien, die bereits von einem fixen Baubeginn ausgehen. \"Der Bürgermeister hat nie gesagt, dass die Stadt Wien die Grundstücke kauft“, dementiert Puchinger entsprechende Meldungen.
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Angeschlagen im Ziel

Computerhersteller Dell hat im vergangenen Jahr seine Spitzenposition auf dem weltweiten PC-Markt knapp verteidigt. Rivale Hewlett-Packard konnte allerdings stark aufholen und zumindest in der zweiten Jahreshälfte den ersten Platz erobern. Das geht aus aktuellen Berechnungen der US-Marktforscher von iSuppli hervor. Insgesamt verkaufte Dell 2006 gut 39 Mio. PCs und kam damit auf einen Marktanteil von 16,3 Prozent. HP setzte 38,2 Mio. Computer ab und rückte Dell mit einem Marktanteil von 16 Prozent kräftig auf die Fersen.

\"Die Wiederauferstehung von HP war 2006 das bemerkenswerteste Ereignis in der PC-Industrie\", zitiert DigiTimes den iSuppli-Analysten Matthew Wilkins. Angesichts des Stühlerückens in der Management-Ebene von Dell - seit Jänner lenkt Gründer und Ex-CEO Michael Dell wieder die Konzerngeschicke - werde HP auch im laufenden Jahr weiter zulegen, prognostiziert der Experte.

Dell kämpft dagegen derzeit mit den Folgen der Notebook-Rückruf-Aktion des vergangenen Jahres sowie mangelnder Kundenzufriedenheit. Im Schlussquartal 2006 sank der Umsatz des Unternehmens um 4,7 Prozent auf 14,4 Mrd. Dollar (10,95 Mrd. Euro). Der Nettogewinn schrumpfte von einer Mrd. auf 637 Mio. Dollar.

Das Rennen um den dritten Platz konnte der chinesische Computer-Riese Lenovo für sich entscheiden. Mit 16,6 Mio. verkauften PCs (plus 19,1 Prozent) sicherte sich der Konzern einen Marktanteil von sieben Prozent. Allerdings sieht sich Lenovo steigender Konkurrenz durch den Rivalen Acer ausgesetzt. Acer steigerte seine PC-Verkäufe gegenüber dem Vorjahr um 36,9 Prozent auf 13,2 Millionen und könnte damit fast doppelt so schnell zulegen wie Lenovo. Mit einem Marktanteil von 5,5 Prozent musste sich Acer aber trotz der Aufholjagd vorerst mit dem vierten Rang begnügen.

Analysten halten aber in absehbarer Zeit den Sprung auf Rang drei für möglich. Acer selbst hat dieses Ziel bereits für das laufende Geschäftsjahr ausgegeben. Den fünften Rang auf dem PC-Markt 2006 nimmt derweil Fujitsu-Siemens mit 8,3 Mio. verkauftenComputern und einem Marktanteil von 3,5 Prozent ein.

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Sprechen statt tippen

Mit dem iPAQ 514 Voice Messenger bringt HP nicht nur das erste Smartphone auf den Markt, sondern auch ein richtiges Sprachtalent: Er beherrscht mehr als 20 Befehle. Er wählt zum Beispiel eine Telefonnummer oder liest SMS-Nachrichten vor. Auch bei den E-Mails muss der Anwender nicht mehr tippen. Sie können laut Hersteller per Sprachsteuerung entworfen, gelesen, beantwortet und dann als Audio-Anhang verschickt werden. Der Kalender lässt sich ebenfalls sprachgesteuert nutzen. So kann ein Telefonanruf für den nächsten Tag geplant oder eine Erinnerung in Form einer gesprochenen Nachricht aufgenommen werden.

Telefonieren auf allen Kanälen
Integriertes Wireless LAN (WLAN) macht den HP iPAQ 514 VoIP-fähig. Die Akkuleistung ermöglicht eine Sprechzeit von bis zu 6,5 Stunden. Eine VoIP-basierte Lösung reduziert die Kosten sowie den Aufwand für Management und Wartung, die eine reguläre Telefonanlage benötigen würde. Unternehmen, die auf gewohnte Telekommunikationslösungen setzen, garantiert der HP iPAQ 514 mit Quadband-GSM-Technologie, GPRS, EDGE und Bluetooth schnelle Mobilfunk- und Datenverbindungen.

Sicher managen
Der Voice Messenger unterstützt die Geräte-Verwaltung Over-the-Air (OTA). Damit soll sich das Management der Smartphones für IT-Administratoren deutlich vereinfachen lassen. Die Einsatzfähigkeit der Geräte ist dabei nicht beeinträchtigt - der Anwender spürt die Auswirkungen eines Updates an der verbesserten Funktionalität.
Sicherheit ist oberste Priorität: Daten defekter oder verloren gegangener Geräte können per Fernwartung gelöscht werden. Der Voice Messenger kann zudem \"durch die Luft\" konfiguriert, repariert und mit den neuesten Updates versorgt werden.

Dank des neuen Betriebssystem Microsoft Windows Mobile 6.0 lässt sich vor allem Outlook noch komfortabler nutzen: E-Mails werden im HTML- Format angezeigt und Nutzer können dank der neuen Suchfunktion Kontakte komfortabel und schnell finden. Kalender, Kontakte und Aufgabenlisten werden dank der integrierten E-Mail-Push-Lösung kontinuierlich mit den Outlook-Daten im Büro abgeglichen.

Der HP iPAQ 514 Voice Messenger ist in österreich voraussichtlich ab Juni bei ausgewählten Fachhändlern erhältlich und kostet zwischen 299 und 349 Euro.

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Lang lebe der Mainframe

Attachmate hat zusammen mit seinem Partner Corizon eine unabhängige Marktstudie in Auftrag gegeben, um die derzeitige Bedeutung von Mainframesystemen für Unternehmen zu untersuchen. Gleichzeitig ging es um die Frage, welche Rolle die Migration dieser Altsysteme und die Integration in serviceorientierte Architekturen spielt. Für die Untersuchung wurden im Oktober 2006 IT-Verantwortliche in 200 mittleren und großen Unternehmen von dem Marktforschungsunternehmen Dynamic Markets zu den Trends beim Einsatz von Legacy-Systemen befragt.

über die Hälfte (56 Prozent) der Befragten gaben an, dass sie heute noch Mainframe Systeme in ihrem Unternehmen einsetzen. Dabei sind diese Altsysteme teilweise älter als ihre Anwender, die sie bedienen. Sie haben ein durchschnittliches Alter von 21 Jahren. Das älteste System verrichtet seit 51 Jahren seine Dienste in dem befragten Unternehmen.

Des Weiteren geht aus der Studie hervor, dass die Mainframe-Technologie auch in naher Zukunft nicht verschwinden wird. Die Mehrheit der befragten Verantwortlichen (58 Prozent) gaben an, dass sie bisher keine Migrationpläne realisiert haben, da ihnen diese zu risikoreich erschienen. Fast ein Drittel (29 Prozent) sagten aus, dass sie bereits Migrationsprojekte durchgeführt haben, allerdings haben acht Prozent eingestanden, dass diese fehlgeschlagen sind.

Eine der Ursachen dafür ist, dass Mainframe-Systeme oftmals die vertraulichsten und damit die kritischsten Daten des Unternehmens enthalten und noch immer eine konstante, zuverlässige Performance liefern. Diese hochkomplexen Systeme sind oftmals in die gesamte IT-Architektur des Unternehmens verwoben. Die Studie fand heraus, dass Migration nicht immer die beste Option für Organisationen und Unternehmen ist. Stattdessen suchen Unternehmen nach neuen Wegen, wie die Daten ihrer Altsysteme bestmöglich zu nutzen sind und zum Beispiel einer SOA zur Verfügung gestellt werden können.

Neue Ansätze und fortschrittliche Technologien bieten Attachmate zufolge heute die Möglichkeit, die zuverlässigen Mainframe-Technologien beizubehalten und gleichzeitig zum Beispiel Green-Screen-Interfaces einzusetzen. Diese lassen eine Bearbeitung der Daten des Mainframe-Systems mit einer benutzerfreundlichen grafischen Oberfläche zu. Darüber hinaus kann die zugrunde liegende Funktionalität in einzelne Module herunter gebrochen und orchestriert mit anderen Applikationen über moderne, intuitive Composite-Web-Interfaces zur Verfügung gestellt werden.

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Das Böse ist überall

Von Rainer Sigl

Es kann einem angst und bange werden, wenn man die aktuellen Reportagen des vor allem bundesdeutschen Boulevards zum Thema Internet verfolgt: überall im Internet lauern böse Kinderporno-Päderasten, verrohende \"Killerspiele“, die Amokläufer produzieren, islamistische und sonstige Terroristen, wahnsinnige Bombenbastler, Kreditkartenbetrüger, Spammer und Virenprogrammierer, die, so wird angedeutet, die gesamte vernetzte Welt an den Rand des endgültigen Crashs drängen. Kurzum: Es sieht fast so aus, als wäre das Internet die Büchse der Pandora, aus der unzählige Gefahren ungehindert in die Kinder- und Wohnzimmer der unbedarften User strömen.

Zugegeben: Die Geschwindigkeit, in der sich seit dem Siegeszug der weltweiten Vernetzung im letzten Jahrzehnt die Dinge verändern, hat erstaunliche Ausmaße angenommen; ein Ende der Veränderungsspirale ist nicht in Sicht. Die Binsenweisheit, dass nach der agrikulturellen und industriellen Revolution gerade jetzt die dritte große gesellschaftliche Umwälzung der Menschheitsgeschichte, die Informationsrevolution, im Gange ist, ist für all jene kein Trost, die keinen Zugang zu den neuen technischen Welten finden oder ohnehin der Ansicht sind, dass früher alles besser war. Und da diese Modernisierungsverweigerer (oder -verlierer) ihre Informationen über die neuen Technologien hauptsächlich aus den klassischen Medien beziehen, kann einen die Angst und Abneigung vor all dem Neuen eigentlich nicht verwundern. Vor allem weil einige der eifrigen Warner ihre eigenen Interessen verfolgen.

Herr Bert Weingarten etwa, Vorstand der deutschen Firma Pan Amp, ist ein gern gesehener Gast, wenn es um \"Informationsbereitstellung“ für Beiträge der deutschen öffentlich-rechtlichen Sender geht. Egal, ob die Rede von den aktuell wieder heftig diskutierten \"Killerspielen“, von Bombenbauanleitungen oder sonstigen Gefahren im bösen Internet ist, Weingarten wird gerne als Experte herangezogen - und schockiert wunschgemäß das Publikum: Die kriminellen Inhalte des Internet würden die legalen zahlenmäßig bereits übertreffen, jeden Monat würde angeblich die stolze Zahl von 4000 neuen Bombenbastel-Anleitungen allein in deutscher Sprache online dazukommen und Computerspiele, die Weingarten \"Folter- und Vergewaltigungssimulationen“ nennt, würden die \"kulturelle Harmonie in Europa“ unterwandern. Der Mann weiß, wovon er spricht: Immerhin bietet zufälligerweise seine Firma Pan Amp justament passende Internetfiltersoftware an, die allerdings nicht auf den Schutz der Internetnutzer oder der Infrastruktur setzt, sondern auf ihre überwachung und Kontrolle durch höhere Instanzen wie Firmen, Netzbetreiber oder auch den Staat. Da kommt es ganz gelegen, dass der Experte Weingarten durch seine objektiven Wortspenden die großteils uninformierten und gutgläubigen Zuschauer mit seinen Horrorstorys \"wachrütteln“ kann - und die Antworten, die angeboten werden, lauten, ganz im internationalen Trend, mehr überwachung und Regulierung und dafür weniger persönliche Freiheit und Demokratie.

Klar: So, wie Regenschirmverkäufer sintflutartige Orkanstürme herbeipredigen, warnt ja etwa auch Virenschutzhersteller Eugene Kaspersky regelmäßig vor drohenden Virenschwemmen. Das schadet nichts, dient der Allgemeinheit und nebenbei seinem Geschäft. Es muss allerdings bezweifelt werden, dass die marktschreierische und Auflagen garantierende Zeichnung des Internets als apokalyptische Weltuntergangsmaschine der Gesellschaft tatsächlich Nutzen bringt. Im Gegenteil wird derartige Panikmache viele eher davon abhalten, sich mit den Realitäten und Chancen unserer digitalisierten Welt zu beschäftigen. Die Angst vor dem Neuen, sie ist so alt wie der Mensch selbst. Vielleicht sollte man als Gegengift den Bestseller von Steven Berlin Johnson verschreiben: In \"Everything Bad is Good for You“ argumentiert der Amerikaner, dass uns die neuen Medien mehr fordern und deshalb im Endeffekt flexibler und schlauer machen würden. Der Weg zurück ist jedenfalls keine Alternative.

www.stevenberlinjohnson.com
www.elementarteile.de
www.panamp.de
www.kaspersky.com
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Sportlich, schick und komfortabel

Wer sich für einen Laptop entscheidet, will ihn in den meisten Fällen auch unterwegs nutzen. Die sportliche Contour Terrain-Serie von Kensington richtet sich vor allem an jene User, die ihr Notebook auch in der Freizeit stets in Reichweite haben wollen.

Die beiden Modelle in modischem olivgrün-braun vereinen Komfort und Robustheit, und eignen sich für alle Laptops bis 15,4 Zoll. Optimal vor Nässe und Stößen schützen das strapazierfähige, wasserundurchlässige Leinenmaterial, die integrierte DropShield-Technologie sowie das ausgereifte SnugFit-System.

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Neue Eigentümerin

Frau Grün war bei Telekom Austria zuletzt Leiterin der Abteilung \"Internet Portale & Services“ und kennt Love.at quasi schon von Kindesbeinen an. Sie war vor ihrem Eintritt bei der Telekom bei LION.cc/LIBRO Online Produktmanagerin für Love.at. \"Das verflixte 7. Jahr haben Love.at und ich schon gut hinter uns gebracht. Ich freue mich, für die Love.at User auch in Zukunft tolle innovative Services und Features entwickeln zu können!“, so Grün.

Für die Love.at User wird es aufgrund des Eigentümerwechsels zu keinen änderungen kommen, auch der Webauftritt wird unverändert übernommen. \"Der Schwerpunkt bei Love.at wird auch in Zukunft zum einen auf der besonders für Online-Partnerbörsen so wichtigen Seriosität liegen“, führt Grün aus, \"und zum anderen werden die User durch die neuen Internet-Technologien und die Konvergenz mit mobiler Nutzung profitieren können.“ Gerade in dieser Kombination sieht Grün auch den unumstrittenen USP von Love.at. Aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Internet-Business bringt sie für die Weiterentwicklung des Portals die besten Voraussetzungen mit. Grün abschließend: \"Mein Ziel ist es, den Love.at Usern auf seriöse Art und Weise und mit den technologisch modernsten Features einfach, bequem und unterhaltsam die Möglichkeit zu bieten, die/den passenden Partner/in zu finden!“

Für Stefan Tweraser, den Bereichsleiter von Telekom Austria für Marketing Retail gibt es einige Gründe für den Verkauf von Love.at: Die Services auf dem Portal aon.at (z.B. WebLife oder MusicDownload) sind für die Internet-Kunden die \"Werkzeuge\" für ein aktives \"Online-Leben\". Der Schwerpunkt der Telekom Austria Online-Aktivitäten liegt vor allem darin, Innovationen aus dem WWW an die Anforderungen der österreichischen Internet-User anzupassen und für die aon-Kundencommunity nutzbar zu machen. Im Zuge dieser Konzentration auf Kernaufgaben am Portal aon.at hat Telekom Austria evaluiert, dass Online-Dating diese Innovationsziele nicht mehr in vollem Umfang unterstützt. Die Fortführung der Online-Singelbörse durch die ehemalige Telekom Austria Managerin Raffaela Grün sieht Tweraser als die bestmögliche Lösung.

Love.at verzeichnet zurzeit mehr als 560.000 registrierte User und über 16 Millionen Page Impressions pro Monat. Das Alter der meisten User liegt zwischen 25 und 40 Jahren. Rund ein Drittel der User sind auf der Suche nach einer fixen Beziehung, gefolgt von der Suche nach einem Freizeitpartner bzw. einer E-Mail-Freundschaft. Seit Mai 2006 kann man Love.at auch mobil auf dem Handy nutzen.

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Erfolgreiche Innovationen II

\"Als Innovationsmanager muss ich dafür sorgen, dass unsere medizinischen Lösungen, unsere Lichtlösungen und unsere Unterhaltungslösungen projektbezogen zu einer Gesamtlösung zusammenwachsen“, sagt Markus Posch. Ein Ergebnis dieses Innovationsprozesses hört auf den Namen Ambient Experience uns soll den Alltag von Krankenhauspatienten erleichtern. \"Ambient Experience ist die Kombination von Licht, Elektronik, Medizinsystemen und Design“, erklärt Posch. Philips liefert nicht nur medizinische Geräte wie Computertomographen und Ultraschallsysteme, sondern sorgt für die Komplettausstattung von Untersuchungsräumen und Krankenzimmern.
Auf einer Smart-Card werden die Vorlieben der Patienten gespeichert. Beim Betreten des Raumes wird das gewählte Ambiente ausgelöst. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Lichtambiente auch einen medizinischen Nutzen hat.
Beruhigendes Licht kann Stress und Angst reduzieren und so die Gefahr von Fehlmessungen deutlich reduzieren. Ambient Experience ist kein einzelnes Produkt, sondern eine Dienstleistung, die kundenindividuell abgestimmt werden kann.
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