Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

Wo man den Koch mieten kann

Das Gute daran: Man muss sich nicht selber die Hände beim Kochen schmutzig machen. Das erledigt ein anderer: der Mietkoch.Das »Rent a cook«-Konzept wird immer beliebter - egal ob für ein romantisches Abendessen zu zweit oder für eine gesellige Runde mit Freunden. Der gemietete Koch übernimmt alles, auch die individuelle Planung des Menüs. Selbstverständlich nach Absprache. Egal ob asiatisch, österreichisch oder vegetarisch.
Auf Anfrage werden auch Teller, Gläser und Besteck mitgebracht und sogar der Tisch gedeckt. Ein weiteres tolles Service ist übrigens, dass der Mietkoch nicht nur kocht, sondern auch gleich abwäscht. Man kann sich also zurücklehnen und das Essen genießen.

Auf folgenden Links finden Interessierte ihren Lieblingskoch:
www.rentacook.at
www.rentthecook.at
www.privatecooking.at
www.steinermann.at
www.mietkoch.at

Read more...

Wohlfühlen und Kraft tanken

In der östlichen Vorstellung ist der Mensch aus Klang entstanden, ist also Klang. Ist der Mensch mit sich und seiner Umwelt im Ein-Klang, dann ist er auch in der Lage, sein Leben frei und kreativ zu gestalten. Der Klangmassage liegen uralte Erkenntnisse über die Wirkung von Klängen zugrunde, die schon vor über 5000 Jahren in der indischen Heilkunst Anwendung fanden.
Tibetische Klangschalen werden bei dieser Behandlung auf oder neben den Körper (z.B. Fußsohlen, Lendenwirbelsäule, Herzbereich …) gestellt und mit einem Filzschlegel sanft angeschlagen. Hierbei entstehen neben meditativen Klängen auch feine Vibrationen, die sich im ganzen Körper ausbreiten. Durch diese zarte, innerliche Massage lösen sich Verspannungen in Muskeln und Gewebe und der Energiefluss wird angeregt. Zusätzlich entsteht ein Zustand tiefer Entspannung. Nach dem Gongbad fühlt man sich jünger, gesünder, energievoll und mehr im eigenen Körper zu Hause.

Für ganzheitliches Wohlbefinden
Wer gesund ist, wird durch die Klangmassage in der Entwicklung innerer Harmonie gefördert und energetisch für die Aufgaben des Alltags gestärkt. Kreativität und Schaffenskraft erhalten neue Impulse. Bei körperlichen, seelischen und geistigen Problemen hilft die Klangmassage, frei zu werden von Beschwerden, die alltäglicher Stress, Sorgen und ängste bewirken. Heilsame Effekte zeigen sich u.a. bei winterlicher Müdigkeit, chronischen Rückenleiden, in der Rehabilitation von Operationen, bei Burn-out, Depressionen und rheumatischen Beschwerden.

Read more...

Führen durch Kommunikation

Entscheidungen bekommen erst ihren realen Wert, wenn sie umgesetzt werden. Die Umsetzung von Entscheidungen beginnt schon mit der Kommunikation im Entscheidungsprozess und setzt sich fort in der Kommunikation der Entscheidung, nachdem sie getroffen worden ist. Die Kommunikation stellt den erfolgskritischen Hebel für die Gewinnung von Akzeptanz, Auslösung von gerichteten Umsetzungshandlungen und die Erreichung der angestrebten Ergebnisse dar.
Manager, die sich nicht oder zu wenig um eine wirkungsvolle Kommunikation kümmern, vernichten wesentliche Teile der möglichen Resultate, die in Entscheidungen stecken. Sie reduzieren die Umsetzungschancen oft drastisch von Beginn an. Die Kommunikation sollte nach oben, nach unten und nach rechts und links erfolgen (360°-Führung). Sie ist auf die von der Entscheidung betroffenen Personen, also jene, die bewegt werden oder sich bewegen sollen, auszurichten.
Der Respekt vor den betroffenen Personen gebietet, nicht nur zu kommunizieren, welche Vorteile durch die Entscheidung für die Organisation erwachsen, sondern es ist insbesondere auch auf deren Frage, mit welchen Auswirkungen die einzelnen Personen bzw. Personengruppen zu rechnen haben, eine Antwort zu geben. Wer diesen Respekt nicht aufbringt, der beherrscht die komplexe Kunst der Anerkennung anderer nicht und reduziert das Ausmaß

>> der Unterstützung der dahinterstehenden Strategie,
>> der Identifizierung mit der Organisation,
>> der Verpflichtung gegenüber der Organisation,
>> der Jobzufriedenheit und
>> der Unterstützung der umzusetzenden Entscheidung.

überdies wird riskiert, dass sich die Betroffenen die Antworten bei anderen Personen holen, die umsetzungsschädliche Ziele verfolgen können.
Die Entscheidung wird dann nicht als eine zu ergreifende Gelegenheit angesehen und gewinnt kaum Akzeptanz. Sie wird bestenfalls ertragen und nicht selten zurückgewiesen, und passiver Widerstand wird geleistet. Die letzten drei Möglichkeiten des Verhaltens der Betroffenen entstehen meist angstinduziert und sind für eine erfolgreiche Führung wenig tauglich.
Ein robuster Kommunikator ist diskussionsbereit, erklärt, wie und warum die Entscheidung getroffen wurde und welche Alternativen überlegt wurden, und zeigt, wie sich die Entscheidung in die Vision der Organisation einfügt und welche Auswirkungen sie auf die Entwicklung der Organisation und die Betroffenen haben wird.Der Grad der Auswirkungen auf die Betroffenen bestimmt die Intensität der Kommunikation. Die Robustheit der Kommunikation hängt stark mit dem Vertrauen zusammen, welches die Betroffenen der Führung entgegenbringen. Eine wirkungsvolle Führung in Organisationen ist dazu berufen, Verantwortung zu übernehmen. In einer robusten Kommunikation zeigt sich die Fähigkeit und Bereitschaft zur Antwort. Viele Organisationen weisen eine geringe Fähigkeit und Bereitschaft zum Antwortgeben auf bzw. fehlt ihnen die Fähigkeit und Bereitschaft zum Stellen von Fragen. In diesen wird nicht erkannt, dass die Intensität des Stellens von Fragen und jene des Beantwortens von Fragen den Grad der Fortschrittsfähigkeit von Organisationen bestimmen. Horchen Sie doch einmal in sich selbst und in Ihre Organisation hinein. Sie können daraus erkennen, warum es Akzeptanz, Aktivität und positive Resultate gibt (es brummt) oder nicht gibt (es ist still).

In der Glosse im April wird das Thema »Erfolgreiche übernahme der Führung« behandelt.

Read more...

Privatkunden im Visier

»Im Vorjahr haben wir ein duales Geschäftsmodell mit zwei getrennten Schienen aufgebaut, wir können unsere Businesskunden so bedienen wie bisher, jetzt aber auch den Consumermarkt ansprechen«, erklärt Paul Suppan, Country General Manager für Lenovo im Alpenland. »Nun folgen die ersten Produkte für Privatkunden. Wir erwarten großes Interesse, die Modelle Lenovo 3000 K fallen durch ihr Design und ihre technischen Funktionen sofort auf. Etwa mit einem Energieregler, mit dem man Leistung und Stromverbrauch manuell steuern kann.« Das ist mal nicht schlecht, die Consumermodelle werden über PC-Fachhändler, Lenovo Stores und über www.buylenovo.at verkauft. Weitere Vertriebskanäle sollen noch im Laufe des Jahres 2007 folgen. Im Heimatland China ist Lenovo mit Consumergeräten überhaupt groß geworden.
Read more...

Sicherheit per SIM

»Der Zugriff zu unternehmenskritischen Daten muss koordiniert, kontrolliert sowie gesichert ablaufen«, weist Wilfried Pruschak, Geschäftsführer Raiffeisen Informatik, auf ein gängiges Problem hin: »Viele Unternehmen managen die Zutritts- und Zugriffsberechtigungen noch sehr undurchgängig. Dies birgt hohe Sicherheitsrisiken, vor allem in Hinblick auf Informationssicherheit.« Secure Identity Management (SIM) schafft Pruschak zufolge aber Abhilfe: über dieses Management ist ein einfacher Zugang zu allen Anwendungen und Systemen für autorisierte Benutzer gegeben. Es erhöht die Zeitersparnis in der Administration und die Sicherheit im Unternehmen und bietet dadurch mehr Effizienz bei unternehmensinternen Prozessabläufen. »Das ist sicherlich das Thema der Zukunft in Bezug auf IT-Sicherheit«, so der Raiffeisen-Informatik-Geschäftsführer, der die Lösung im eigenen Unternehmen bereits implementieren ließ.

über eine einzige Karte mit Chip und in Verbindung mit einem Code kann der User dabei auf alle Systeme, für die er berechtigt ist, zugreifen. Der Vorteil: Er muss sich nicht mehr für jede Applikation erneut anmelden. Verlässt er seinen Arbeitsplatz, so entfernt er die Karte aus dem Client und alle Systeme sind automatisch vor fremdem Zugriff geschützt. Die Berechtigungsvergabe für die Administration erfolgt funktionsbezogen über Userprofile. Darüber hinaus profitiert das Unternehmen von der Protokollierung, Auswertung sowie Archivierung der Vergabe von User-Rechten und ist »von diversen Routinetätigkeiten, wie etwa ständig das Passwort rücksetzen zu müssen, entlastet«.

Read more...

Entwicklungs arbeit

Wir machen kein Immobiliendevelopment im klassischen Sinn«, betont der Geschäftsführer der Wiener Linien Günter Steinbauer. Es sei nicht Geschäft der Wr. Linien, selbst Projekte zu entwickeln, zu bauen und zu verwerten. Trotzdem verfügt das Unternehmen seit gut zwei Jahren über eine eigene Abteilung, die nicht betriebsnotwendige Flächen einer neuen Nutzung zuführt. Dabei handelt es sich einerseits um Flächen, die von den Wiener Linien nicht mehr benötigt werden, weil sie durch Standortkonzentrationen frei geworden sind. Andererseits geht es um Flächen, die im Zuge der Errichtung von U-Bahnen entstehen. »Manchmal kaufen wir mehr, als für den U-Bahnbau benötigt wird, da sich Eigentümer lieber von ganzen Grundstücken trennen als von Teilen davon«, erklärt Steinbauer. Im Bereich der U2-Station Donaumarina habe man zum Beispiel rund 10.000 Quadratmeter Fläche erworben. Nach zwei Jahren Entwicklungsarbeit lag ein städtebauliches Leitbild vor, das einen Bürostandort mit einem 75m-Hochhausturm und eine Gesamtfläche von knapp 50.000 Quadratmetern vorsieht. Im August 2006 wurde das Projekt nach einem Bieterverfahren an den Bauträger B.A.I verkauft. Ganz ähnlich verhält es sich mit den Liegenschaften des ehemaligen Landwirtschaftlichen Gemüseverbandes (LGV), die die Wr. Linien 2001 für die Verlängerung der U 1 erworben hatten. Sie wurden durch weitere zugekaufte Flächen zu einem Gesamtareal von 27.000 Quadratmetern. Im Herbst 2005 startete der städtebauliche Wettbewerb, insgesamt ist eine Bebauung mit 42.000 Quadratmetern Bruttogeschoßfläche vorgesehen. Entstehen soll ein neues Stadtquartier mit Wohnungen, Büros, Gastronomie und Geschäften. Nach Abschluss des Widmungsverfahrens im Herbst soll die Liegenschaft über einen Bauträgerwettbewerb am Markt plaziert werden. Bis 2011 ist mit der Fertigstellung des Projektes zu rechnen. ähnlich wie beim Projekt Donaumarina soll mit dem ehemaligen Bahnhof Breitensee im 14. Bezirk verfahren werden. Dort sollen etwa 250 Wohnungen, Handels- und Büroflächen entstehen. Diese drei Projekte verdeutlichen das Potenzial der Wiener Linien, die insgesamt über rund 800 Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 1,5 Millionen Quadratmetern verfügen. Rund 100.000 Quadratmeter davon sollten in den nächsten fünf Jahren entwickelt werden. Ziel dieser Aktivitäten ist es, Mittel zu erwirtschaften, die dem Betrieb und Ausbau der U-Bahn zugute kommen sollen. Zuletzt wurden in der Sparte Immobilienentwicklung mit Verkäufen wie der Donaumarina und anderen Projekten etwa 16 Millionen Euro umgesetzt.
Read more...

Mut, sich selbst in Frage zu stellen

Report: Beinahe wöchentlich ist von neuen Bedrohungen in der IT zu hören. Welche zentralen Themen bestimmen die Sicherheitsanforderungen bei den Unternehmen und das Geschäft der IT-Dienstleister?
Wolfgang Monghy: Der Securitymarkt ist von unterschiedlichsten Trends geprägt. Erstens ist man nie zu hundert Prozent abgesichert - eine solche Sicherheit ist gar nicht möglich. Dann ist für die Unternehmen und Dienstleister die Herstellerunabhängigkeit bei Securityprodukten wesentlich größer als in anderen Bereichen der IT. Drittens ist die Zeit der Viagra-Spams und Hobbyhacker eindeutig vorbei: Wir haben es nicht mehr mit Studenten und PC-Freaks, sondern mit professionellen Verbrecherbanden zu tun - die wollen Geld verdienen.
Thomas Hillmann: In den ersten Jahren wusste die Polizei noch nicht einmal, wie sie mit Leuten umgehen sollte, die Botschaften auf gehackten Websites hinterlassen hatten. Da drehte sich die Diskussion noch darum, ob so etwas als Hausfriedensbruch galt. Seitdem hat sich einiges geändert: Es gibt die Präzedenzfälle, Vergehen werden nun streng geahndet. Was das IT-Dienstleistungsgeschäft betrifft, sind im Bereich Security die Soft- und Hardwareprodukte eher im Hintergrund. Wenn wir hier schon von Produkten sprechen wollen, dann sind dies stets jene Strategiepakete, die es in den Unternehmen umzusetzen gilt. In solchen Projekten haben Beratung, Know-how, Ideenfindung und Ist-Analysen gut neunzig Prozent Anteil. Comnet unterscheidet sich von den reinen Beratern, indem wir auch die restlichen zehn Prozent Implementierung begleitend bis zum Ende gehen. Wenngleich von einem Schlusspunkt in Securityprojekten eigentlich nicht die Rede sein kann: Beratung, Dienstleistung und Umsetzung müssen stets auf die Entwicklungen des Marktes und des Klienten reagieren.
Wolfgang Monghy: In Sachen IT-Security gibt es keine Standardlösung. Während es in vielen anderen Bereichen der EDV Referenzen en masse gibt, ist hier unter Millionen Lösungen nicht eine einzige kopierbar. Deshalb braucht es auch eine intensive, intime Beziehung zu einem Dienstleister, hier zu optimalen Ergebnissen zu kommen.
Thomas Hillmann: Eine unserer wesentlichen Aufgaben ist das Optimieren der Lösungen von der Stange. Hier geht es nicht nur um das Implementieren selbst, sondern um das Anpassen an die spezifischen Bedürfnisse eines Unternehmens. Und es geht es um viel Theorie, Beratung und Vorarbeit. Die meisten Unternehmen wissen ja nicht einmal, wo sich Sicherheitslücken in der IT befinden oder haben bestenfalls ein subjektives Gefühl, was dem Unternehmen Downtime überhaupt kostet. An dieser Stelle ist meist zuerst eine schmerzhafte Ist-Analyse notwendig und eine Definition der Risiken und Kosten von Ausfallszeiten: Das Thema der Verfügbarkeit der IT fällt ja ebenfalls in den Bereich Security.
Read more...

Es kann nur einen Layer geben

Die Vision der zentralen Datenspeicher, die jegliche Unternehmensinformation an einem einzigen Punkt speichern, ist gnadenlos gescheitert. Den Excel-Kühlschrank, der die Sales-Sheets der letzten sieben Jahre schonend aufbewahrt, gibt es nicht. In manchem Großunternehmen hat sich die Applikationsvielfalt rein in den Bereichen Administration, Verkauf und Human Resources in den letzten Jahren auf hundert bis 150 unterschiedliche Programme verzehnfacht - mit ein Grund, warum der Business-Intelligence-Markt vor allem in gesättigten Märkten stark wächst. »Heute hat bereits jede einzelne Abteilung in den Unternehmen eigene Performance- und Forecasting-Tools«, möchte Dominik Hertzog, EMEA-Manager MicroStrategy, wieder übersicht in die Datenlandschaft der datengebeutelten Betriebe bringen. Mithilfe einer neuen Generation sogenannter dynamischer Dashboards auf der MicroStrategy-Plattform soll der Zugang zu den unterschiedlichsten Unternehmensdaten über die Dateninseln hinaus erleichtert und die Entscheidungsfindung optimiert werden.

Seit 1989 bereitet der amerikanische Spezialist Geschäftsdaten in verwertbare und nutzbringende Erkenntnisse auf. Seit Oktober letzten Jahres ist man auch in Wien mit eigener Geschäftsstelle vertreten. Mit Ex-Nortel-Geschäftsführer Peter Frisch wurde aus der hiesigen IT-Prominenz ein fähiger Kopf für den Teamaufbau in österreich gefunden. Bis Ende 2007 soll die heimische MicroStrategy-Truppe auf zehn Mann gewachsen sein. MicroStrategy hat freilich seit Jahren schon Kunden in .at - OeNB, Brau Union, Palmers, Stiefelkönig, dm und Austrian zählen dazu. In den nächsten Monaten sollen durch die Direktansprache weitere hinzukommen, »wir eröffnen aber kein reines Verkaufsbüro, sondern wollen Rundumservice bieten«, stellt Frisch in Aussicht.

Schneller als der Markt. Der Business-Intelligence-Markt wächst derzeit schneller als alle anderen IT-Bereiche, MicroStrategy sei mit zwanzig Prozent Zuwächsen das darin noch einmal am flottesten wachsende Unternehmen, rechnet Hertzog vor. Man sieht sich in einer klaren Favoritenrolle und nehme die Pole-Position am Markt vor Mitbewerbern wie Cognos oder Business Objects ein. Während diese sich noch in »ära zwei«, der Business Intelligence überlappender Datenbanken und Dateninseln, bewegen würden, sei MicroStrategy bereits in Phase drei angekommen: der Standardisierung mittels Enterprise BI. Man ist mit den Kunden mitgewachsen, die ebenso den Schritt weg vom Fachabteilungsdenken geschafft haben. Wenn auch eine Portion Glück dabei war, wie man bei MicroStrategy zugibt - nämlich früh erkannt zu haben, dass die bestehenden Werkzeuge nicht ausreichen. Und noch ein Umstand ist für die erfolgreiche Migration des Datenmanagements auf den Enterprise Layer nötig: General Manager in den Unternehmen, die das Thema BI auch verstehen. »Aufgrund der Verständigungsprobleme zwischen den unterschiedlichen Abteilungen in den Unternehmen, die den Geschäftserfolg minderten, haben die Unternehmen einen internen Lernprozess durchgemacht«, so Peter Frisch. Im Klartext: Hatte Abteilung eins von Umsatz gesprochen, bedeutete dies nicht unbedingt jene Zahl, die Abteilung zwei als Umsatz vorrechnete. »Die Fachabteilungen streiten oft lange über Zahlenmaterial«, sieht er viele, viele Applikationen in den Betrieben, deren Daten erst ganzheitlich begriffen werden müssen.

Datentöpfe. Die MicroStrategy-Plattform in ihrer jüngsten Release 8.1 beinhaltet eine Reihe von Visualisierungswerkzeugen, zum Teil auf Flash-Basis, die so manchen Infohaufen vorstandstauglich aufbereiten können. Dies sieht nicht nur gut aus (die Daten selbst werden dadurch nicht besser), sondern hilft, Entscheidungen besser und schneller zu treffen - so der BI-Gedanke. »Business Intelligence - das ist so etwas wie eine Kommunikation zwischen Fachabteilung und IT«, preisen die Microstrategen. »Es gibt bestimmt irgendjemanden in einem Unternehmen, der diese Daten brauchen würde. Er weiß aber meist nicht, dass es sie gibt.« Und noch eine Bauernregel: Business Intelligence ist, Daten allen verfügbar zu machen.

Sorgt man sich bei MicroStrategy ob der BI-Avancen des Softwareriesen SAP, der mit einem eigenen »Business Information Warehouse« in den Markt stößt? Nein, sagt Herzog. »Es wird eine Zeit geben, wo BI-Tools bei SAP gut genug für unseren Markt sind. Derzeit ist SAP aber klar applikationszentriert aufgestellt.« Noch ist SAP einer dieser Datentöpfe.

Read more...

Zwischen Prinz Charles und Ozzy Osbourne

Von Claudia Bräuer

Jochen Eickholt, Präsident und Vorsitzender der Geschäftsführung der Siemensgesellschaft »Home and Office Communication Devices«, stellte sich anlässlich eines Pressetages in München die brennende Frage »Wer kauft unsere Produkte?«. Kundenverständnis ist deshalb bei Siemens sehr wichtig, da es große Unterschiede zwischen den Kulturen und Ländern gibt. »Ein verheirateter britischer Mann, der 1948 geboren wurde, zwei Kinder hat, berühmt und erfolgreich ist und sowohl Hunde als auch die Alpen liebt, kann sowohl Prinz Charles als auch Ozzy Osbourne sein«, weiß Eickholt. Und wo sind die Unterschiede größer als bei diesen beiden? Jeder kann Kunde sein, auf dessen Bedürfnisse Siemens eingehen will. Und der Kunde ist König. In manchen Fällen stimmt es sogar.

Smarte Apparate. Zurück zu Siemens SHC: In den nächsten Jahren will das Unternehmen noch mehr Produkte und zusätzlichen Service anbieten. Das hängt natürlich auch von der schnellen Veränderung des Marktes ab. Laut Siemens SHC wird das Interesse an Schnurlostelefonen auch im Jahr 2010 groß sein, auch wenn die Nachfrage zurückgeht. Der Markt für Breitbandprodukte wird vor allem im Highendbereich um 0,6 Prozent steigen. Ein weiterer Trend ist die personalisierte Kommunikation: Individuen stehen im Vordergrund. Aber auch die Vermehrung von Heimnetzwerken wird in Zukunft ein Thema sein. Die Zeiten, in denen ein Telefon ausreichte, gehören endgültig der Vergangenheit an. Siemens SHC will mit den Gigaset-Produkten den Kundenbedürfnissen gerecht werden. So hat das Unternehmen in München das nach eigenem Bekunden weltweit erste DECT-Telefon mit verschlüsselter Sprachübertragung angekündigt: das Gigaset SL965. Das Gerät soll die gleiche Sprachqualität bieten, wie man sie von herkömmlichen schnurlosen Telefonen gewohnt sei. Verschlüsselt werde mit verschiedenen aktuellen Verschlüsselungsstandards, unter anderem einer 3072-Bit-Public-Key-Generation. Für 2007 ist auch ein neues Telefonkonzept geplant: VoIP, Videotelefonie, Messaging, Multimedia und Internetservices in einem Gerät. Leichte und intuitive Ausstattung, auch für Nicht-PC-User, sollen das Gerät auszeichnen. »Unser Ziel ist es, der führende Anbieter für Heimkommunikation zu werden und so eine weltweite Marktpräsenz zu haben«, gibt Eickholt seinen Mitarbeitern nun vor.

Read more...

Sportlerherz lacht

Auf der Suche nach einer unvernünftigen, weil vor Kraft nur so strotzende Mittelklasse-Limousine, wurde man bislang vor allem in Deutschland fündig. Der M3 von BMW, der RS4 von Audi oder die AMG-Teile von Mercedes ließen das Herz jedes Luxus liebenden Sportfetischisten höher schlagen. Ab Anfang 2008 gesellt sich mit dem Lexus IS-F ein Kandidat aus Fernost in den illustren Kreis. Ein Fünfliter V8-Motor mit 420 PS und Achtstufenautomatik soll der deutschen Konkurrenz das Fürchten lehren. Den Spurt von 0 auf 100 km/h soll der bislang sportlichste Lexus in weniger als fünf Sekunden absolvieren, die Schaltzeiten beim manuellen Hochschalten per Lenkradpaddel unter einer Zehntel Sekunde liegen. Die Negativbeschleunigung besorgen Brembo-Bremsen mit Sechskolbensätteln vorn und Zweikolbensätteln hinten. Große Lufteinlässe, ein aerodynamisches Design und vier Auspuffrohre vermitteln auf den ersten Blick, dass im IS-F ein Sportlerherz schlägt. Im Innenraum sorgen Aluminium-Blenden und speziell für die F-Version designte Oberflächen für ein sportliches Ambiente. Speziell geformte Sportsitze sollen auch bei einer hohen Querbeschleunigung komfortablen und sicheren Halt bieten.
Zusätzlich zum klassischen IS gibt’s eine öl-Temperaturanzeige und ein Schaltdisplay. Der Preis für den Lexus IS-F wurde auf der Detroit Motor Show mit 50.000 Dollar beziffert
Read more...
Subscribe to this RSS feed