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E-Mobilität: Österreich an EU-Spitze

Die heimischen Neuzulassungen für E-Fahrzeuge haben sich von 2014 bis 2016 jährlich verdoppelt. Im Vorjahr katapultierte sich Österreich mit 3.826 neuen Elektro-PKW (+ 128,1% zu 2015) und einem Anteil von 1,2% der Neuwagen-Zulassungen auf Platz 1 aller EU-Länder. Einen zentralen Beitrag zum Sprung an die EU-Spitze leistete auch das von 2008 bis 2016 laufende Förderprogramm „Modellregionen Elektromobilität“ des Klima- und Energiefonds, im Rahmen dessen der Markt optimal vorbereitet wurde. Um Österreichs Spitzenposition langfristig zu sichern, konzentriert sich das neue Förderprogramm „E-Mobilität in der Praxis“ darauf, Hürden der Marktdurchdringung zu beseitigen und Bewusstsein zu schaffen.

Wärme: Eigenversorgung einer Stadt

Der Energieversorger Wien Energie startete im Februar mit geologischen Messungen in Transdanubien, dem östlichen Raum Wiens und Umgebung. In einem Forschungsprojekt sollen, wissenschaftlich begleitet, Potenziale für umweltfreundliche Wärme aus tiefliegenden Heißwasservorkommen erkundet werden, um diese für die Fernwärmeversorgung zu erschließen. Dazu finden erste Seismik-Messungen mit Spezialfahrzeugen im Februar und März 2017 statt. Die Kosten des Projekts belaufen sich bis zum Jahr 2020 auf insgesamt 5 Mio. Euro.

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