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Kamstrup rollt weiter aus

Die Kooperation mit Telekom Austria Group M2M geht in die zweite Runde. Nach einem erfolgreichen Projekt beim E-Werk Wüster in Ybbs an der Donau wurde der Smart-Meter-Hersteller Kamstrup mit der Lieferung weiterer intelligenter Omnipower-Zähler beauftragt. Das Projekt ist Kamstrups erster Gesamt-Rollout in Österreich und umfasst 3.700 Haushalte. Weitere intelligente Zähler werden nun bei fünf zusätzlichen Energieversorgungsunternehmen eingesetzt. »Wir freuen uns, in Kooperation mit Kamstrup weitere Rollouts durchzuführen. Das gesamte Projektmanagement rund um den Einsatz neuer Zähler wird von uns übernommen. Dies umfasst unter anderem die Auslieferung der smarten Stromzähler, die Datenübertragung sowie die Anbindung der Smart Meter an die Verrechnungssoftware der Energieversorger. Wir sorgen für die IT-Infrastruktur, die Software und die Wartung. Mit dieser Serviceleistung können Investitionen reduziert, Risiken minimiert und Skalierungseffekte erreicht werden«, kommentiert Bernd Liebscher, Geschäftsführer Telekom Austria Group M2M. Die Daten werden über ein Funknetz übertragen und sind mehrfach verschlüsselt.

Einen Großauftrag kann Kamstrup aus Dänemark vermelden: Nach einem intensiven Auswahlverfahren und in engem Wettbewerb mit mehr als 30 Unternehmen hat sich das Energieunternehmen DONG Energy Eldistribution für Kamstrup als Partner für den Rollout und Betrieb von rund einer Million fernauslesbaren Stromzählern entschieden.

PV auf Messegebäude

Die Salzburg AG zählt zu den größten Solarstrom­erzeugern Österreichs mit Anlagen im In- und Ausland. Die neueste Anlage mit 204 Kilowatt peak und einer Jahresleistung von 195.000 Kilowattstunden Strom wurde auf dem Dach des Messezentrum Salzburg errichtet. »Nachhaltigkeit und effektiver Ressourcenumgang spielen für uns eine wesentliche Rolle; sowohl in der Durchführung unserer Messen, Kongresse und Events als auch in unserem nachhaltigen, ökologisch orientierten Handeln«, so Henrik Häcker, Geschäftsführer des Messezentrums Salzburg. »Besonders sinnvoll sind die Anlagen dort, wo die gewonnene Energie direkt vor Ort verbraucht werden kann«, betont Salzburg-AG-Vorstand Leonhard Schitter. Nach diesem Prinzip wurden zuletzt drei PV-Anlagen auf eigenen Gebäuden, der Geschäftsstelle in Golling, dem Heizwerk in Hallein und der Umspannstation in Maxglan, errichtet. Insgesamt verfügt die Salzburg AG damit über PV-Anlagen mit rund 15,3 MW peak installierter Leis­tung im In- und Ausland. Daneben stellt das Unternehmen sein Know-how als  Dienstleister bei der Errichtung von privaten oder gewerblichen PV-Anlagen zur Verfügung.

AIT: Preis für Jungforscherinnen

Die beste wissenschaftliche Arbeit nutzt nichts, wenn man sie nicht präsentieren kann. Das AIT belohnt Markttalente.

Der »AIT Poster Award« ist eine gemeinsame Initiative von AIT Austrian Institute of Technology, tecnet equity und accent Gründerservice. Dabei sollen sich junge Wissenschaftlerinnen mit der Verwertbarkeit ihrer Forschung auseinandersetzen. Dass der Award auch im sechsten Jahr nichts an Aktualität verloren hat, beweist das rege Interesse der Teilnehmerinnen. In Workshops werden unterschiedliche Verwertungsmöglichkeiten diskutiert, die beim Wettbewerb in konkreten Forschungsfeldern genutzt werden können.

Die Gewinnerin Tara Esterl, Junior Scientist im AIT Energy Department, überzeugte mit ihrer Arbeit über »Synthetic Profiles for Energy Demand and Renewable Energy Genera­tion« auf ganzer Linie. Sie freut sich nicht nur über 1.500 Euro Preisgeld, sondern zieht auch konkreten Nutzen für ihre weitere Arbeit aus dem Wettbewerb. Die skizzierten Business-Cases bieten reale Anknüpfungspunkte an die Wirtschaft.

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