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Redaktion_Report

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Netzwerkfähige Gelbe Seiten

Gesucht werden kann auf der SuperPages CD professional sowohl nach den rund 4,7 Mio Rufnummern des alphabetischen Teilnehmerverzeichnisses als auch nach allen Einträgen und Informationen über die mehr als 335.000 heimischen Unternehmen der Gelben Seiten.

Eine neu entwickelte Suchmaschine ermöglicht mit einem Klick das Umschalten zwischen Telefonbuch und Gelben Seiten. Als Suchkriterien stehen auf der zweisprachigen (Deutsch/Engl.) CD im Telefonbuch-Teil Vor- bzw. Nachname, Straße, PLZ, Ort, Vorwahl, Telefonnummer sowie Zusatzinformation zur Verfügung, im Gelbe Seiten-Teil Firmenname, Branche, Stichwort und Firmen-Logo.

über Karten- und Routingfunktionen kann sich der Anwender die genaue Lage und den kürzesten Weg zu allen Unternehmen und auch zu sämtlichen im klassischen Telefonbuch aufgeführten Privatpersonen anzeigen lassen. Bei der Routenplanung kann man zwischen schnellster und kürzester Route bzw. der Wegbeschreibung für Fußgänger wählen.

Die zentral installierbare SuperPages CD professional ist für Netzwerke mit bis zu fünf Usern geeignet. Lizenzen für mehr als fünf User können ebenso wie Abonnements mit zwei bzw. vier Updates pro Jahr direkt über Herold Business Data bezogen werden.

Home SMS

Mit dem Schnurlos-Telefon können SMS mit bis zu 640 Zeichen an Handys aller Hersteller und Festnetzapparate, die ebenfalls über SMS-Funktionalität verfügen, versendet und empfangen werden - sogar an Mail-Adressen. Das SMS Silver Edition bringt damit Handykomfort ins Festnetz.

Zusätzliche Funktionen: Freisprecheinrichtung, fünfzeiliges Grafikdisplay und Speichermöglichkeit für 200 Telefonnummern. Die Bedienung erfolgt über einen handyähnlichen Navigationskey.

Im Walkie-Talkie-Modus können zwei Mobilteile kostenlos auch ohne Basisstation miteinander kommunizieren. Ebenso kann der Mobilteil als Babyphone verwendet werden: wird das Schreien des Babys vernommen, ergeht eine Alarmmeldung an eine zuvor gespeicherte Rufnummer.

Der Lieferumfang umfasst eine Basisstation, einen Mobilteil, ein NiMH-Akkupack und einen Gürtelclip. Die Reichweite des Geräts beträgt bis zu 300 Meter (bis zu 50 Meter im Haus). Mit einem Gigaset-Repeater von Siemens kann die Reichweite verdoppelt werden. An einer Basisstation können bis zu 3 Mobilteile gleichzeitig betrieben und unterschiedlich benannt werden. Das SMS Silver Edition ist zum Preis von 149,95 Euro erhältlich.

Politisch gestoppt

"Wenn man will, kann man etwas gegen Korruption machen. Die Politik hat aber wenig Interesse daran!“ Der Präsident des österreichischen Rechnungshofes Franz Fiedler kämpft seit Jahren für effizientere Instrumente im Kampf gegen den "Missbrauch öffentlicher Macht zu privaten Zwecken“, wie das Institut für Konfliktforschung die Korruption definiert. Ein Papier zur Bekämpfung von Korruption bei öffentlichen Auftragsvergaben, das eine Kommission unter seinem Vorsitz 1998 ausgearbeitet hatte, wurde nach der Wahl 1999 "schubladisiert“, wie Franz Pachner, Leiter der Vergabeabteilung im Wirtschaftsministerium und Mitglied der Korruptions-Kommission, erzählt. "Es gab den Auftrag der Politik, das nicht umzusetzen“, so Pachner.

Dass das mit Widerstand der Bauwirtschaft zu tun haben könnte, wie rechnungshofintern kolportiert wird, könne er sich vorstellen, formuliert Rechnungshofpräsident Fiedler vorsichtig. Es klingt plausibel: Immerhin werden in dieser Branche übers Jahr verteilt die größten Geldmengen bewegt. Was die Anfälligkeit für Korruption betrifft, liegt einer aktuellen Studie zufolge die Bauwirtschaft in österreich noch mit einigem Abstand vor der Rüstungsindustrie. Auch dort ortet Pachner aktuelle politische Fehler: Ein System der Verknüpfung des Abfangjägerkaufs mit sachfremden Gegengeschäften, wie es die Bundesregierung getan hat, würde der Korruption Tür und Tor öffnen.

Deutsches Zementkartell

Beamte des deutschen Bundeskartellamtes haben derzeit viel zu tun. Sie verdächtigen führende Zementhersteller der Preisabsprachen und Quotenregelung. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) Anfang August berichtete, hätten manche der Unternehmen angesichts der zu erwartenden Bußgelder in Milliardenhöhe ihre Kooperationsbereitschaft bei der Aufklärung der Vorwürfe angeboten. Sie hoffen auf die so genannte Bonusregelung des Kartellamtes, die mildernde Strafen für Kronzeugen vorsieht.

Wie der zuständige Abteilungsleiter beim Bundeskartellamt Andreas Knochenhauer berichtet, seien inzwischen von einigen betroffenen Unternehmen entsprechende Unterlagen vorgelegt worden, aus denen sich eine Bestätigung der gegen sie erhobenen Vorwürfe ableiten lässt.

Es ist nicht das erste Mal, dass die deutsche Baustoffbranche ins Visier der Fahnder geraten ist. Bereits vor rund drei Jahren ging ein großes Kartellverfahren über die Bühne. Damals wurde ein Transportbetonkartell aufgedeckt. Der kostspielige Effekt für die betroffenen Firmen: Es wurden Strafen in der Höhe von mehr als 150 Millionen Euro verhängt.

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