Innovatives Österreich

Stephan Ohn, Hermann Metzler und Dietmar Hohn vertreiben hochwertigen Alpenkäse über eine vorbildlich umgesetze Onlineplattform. Stephan Ohn, Hermann Metzler und Dietmar Hohn vertreiben hochwertigen Alpenkäse über eine vorbildlich umgesetze Onlineplattform.

Projekte für vernetzte Gegenstände und die mobile Gesellschaft. Apps, Shops und Lösungen, die Branchen verändern und unser Leben verbessern. Eine Verlagsserie des eAward.

Eingezäunte Information
Das Klagenfurter Start-up xamoom setzt auf Locationservices aus der Wolke - leicht konfigurierbar und auch ohne eigene IT-Infrastruktur nutzbar. Firmengründer Georg Holzer und Bruno Hautzenberger wollen Orte und Gegenstände nachhaltig mit Information und Services verbinden. Ist ein Gegenstand mit einem QR-Code oder NFC-Chip versehen, werden übers Handy an Ort und Stelle die gewünschten Informationen bereitgestellt. Die Punkte des Interesses sind mittels »Geo-Fence« eingegrenzt, der einfach per Browser anhand von GPS-Koordinaten errichtet werden kann. »Wir haben jegliche Komplexität, die bislang mit solchen Diensten verbunden war, vor unseren Nutzern versteckt«, sprechen die beiden nun Museen, Sportstätten, Tourismus, Handel und Messen an. Xamoom stammt aus der westafrikanischen Sprache Wolof und steht für die Weitergabe von Wissen.»Wir geben diese Technik all jenen mit guten Ideen, aber wenig Geld, Zeit und Know-how«, erklärt Holzer. Noch bis Sommer wollen sie zweistellige Kundenzahlen vorweisen und auch international präsent sein.
www.xamoom.com

Käsepaket auf Reisen
Frischer Alpenkäse, vom Reifekeller direkt auf den Tisch. Die Bergwiese, die man schmecken kann. Das weltweite Käseweb macht es möglich: Über die Plattform alpensepp.com können Liebhaber ihr ganz persönliches Genusspaket bestellen, das von Mitgliedern der Sennereigenossenschaft Alpenkäse Bregenzerwald zusammengestellt wird. »Wir wollten nicht von den großen Anbietern aus Deutschland überrrollt werden«, ist Alpensepp-Initiator Stephan Hohn wichtig, »selbst die Vermarktung professionell in die Hand zu nehmen«. Dem Webshop mit der meisterhaften Darstellung von Region, Erzeugern und Käsekultur geben selbst Experten von Google Bestnoten. Jene, die es ganz genau wissen wollen, finden viele Käsewahrheiten auf der Website. Eine reibungslose Zusammenarbeit mit DPD und optimierte Vertriebsprozesse machen es möglich, die hochwertigen Produkte zu guten Preisen bis in die Niederlande und Belgien zu liefern – das ist die Art, wie Käse im 21. Jahrhundert verkauft wird.
www.alpensepp.com

Unterwegs als App
Wir erinnern uns kurz: Beim Autofahren gehören beide Hände ans Lenkrad. Gewiefte Piloten umgeben sich folglich berührungslos mit Smartphone, Musikplayer und Navigationsgeräten. Auch die Asfinag bietet Straßenbenutzern eine praktische Anwendung für den Informationsfluss unterwegs. Und so heißt sie auch: Die App »Unterwegs« ist seit ihrem Start vor gut dreieinhalb Jahren bereits 300.000 Mal heruntergeladen worden. 550 Webcams und eine übersichtliche Zusammenstellung von Verkehrsmeldungen liefern Nutzerinnen und Nutzern praktische Informationen zum allgemeinen Verkehrsgeschehen oder auch gewählten Routen. Der Autobahnbetreiber füttert die hungrige App unaufhörlich mit Meldungen zu Staus, Unfällen, Unwettern und seit kurzem auch mit Verkehrsinformationen zu Eisenbahn, U-Bahn, Fahrradstrecken und Flugverbindungen. Die App gibt es für Android, iOS, BlackBerry und Windows Phone frei zum Download.
www.asfinag.at/app

Putzen als Spiel
Das Londoner Start-up Playbrush will Kindern Spaß am Zähneputzen vermitteln. Das Unternehmen wurde im August 2014 von den Österreichern Paul Varga und Matthäus Ittner mitgegründet und versucht, per »Gamification« diese oft ungeliebte Tätigkeit zu versüßen. Dabei wird ein eigens konzipiertes Playbrush-Gadget auf die Zahnbürste gesteckt und verwandelt diese in einen Controller, der Spielfiguren am Handy oder Tablet steuert. Kinder und Junggebliebene können während des Putzens damit spannende und lehrreiche mobile Games spielen. Neben dem University College London unterstützt auch der deutsche Angel Investor Markus Gnirck die Jungunternehmer finanziell. Noch werden Soft- und Hardware weiterentwickelt und von Kindern begeistert getestet. Der Marktstart ist für die zweite Jahreshälfte geplant.
www.playbrush.io

Last modified onDonnerstag, 23 April 2015 11:20
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