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Archiv (11315)

Zwischen Schulung und Schalung

Lebenslanges Lernen ist eine Erfolgsstrategie – auch am Bau. Und sie macht sich bezahlt: Gerade in der Baubranche gelten die Aufstiegschancen als sehr gut und können über die zahlreichen Weiterbildungsangebote individuell genutzt werden. Wie lässt sich die Karriere am Bau nun planen? Welche Qualifikationen sind gefragt? Mit welchen neuen Berufsbildern kann gerechnet werden – und welche Chancen haben Frauen in der Männerdomäne Bauwesen? Von Karin Legat

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Konvergente Gasse

Als weltweit erstes Land nahm österreich im Dezember 2004 den kommerziellen ENUM-Betrieb (Electronic Number Mapping) auf. Nun folgt mit der operativen Verfügbarkeit eines ENUM-basierten Rufnummernbereichs ein weiterer Schritt zu Belebung des VoIP-Marktes. \"Durch die Verfügbarkeit des 0780-Nummernbereichs werden attraktive ENUM-Anwendungen noch einfacher realisierbar. Damit kommt der Stein ins Rollen\", sagt Robert Schischka, Geschäftsführer der nic.at-Tochter enum.at.

Die ENUM-Delegation zu 780er-Rufnummern startet bei enum.at am 17. Mai nach dem \"First come first serve\"-Prinzip. Der Rufnummernbereich ist laut Definition der Regulierungsbehörde RTR speziell für den Einsatz konvergenter Dienste vorgesehen. Rufnummern in diesem Bereich sind über das Internet und das Telefonnetz gleichermaßen erreichbar und an die zugehörige ENUM-Domain gebunden. Die Zustellung von Gesprächen aus dem traditionellen Telefonnetz erfolgt über Gateways, die anhand einer ENUM-Abfrage die Internet-Adressen feststellen, unter denen die Teilnehmer erreichbar sind.

Die Vorteile. Im Unterschied zu normalen (geografischen) Festnetznummern oder den standortunabhängigen Festnetznummern (0720er-Nummernbereich) ist die Nutzung der Rufnummern im Bereich 0780 nicht an die Erbringung eines Telefondienstes gebunden, auch interoperable Datendienste zwischen Telefonnetz und Internet erfüllen die gesetzlichen Nutzungsbedingungen. \"Die offenen Verwendungsmöglichkeiten dieser Rufnummern lassen eine Fülle an neuen, innovativen Diensten für Endkunden erwarten\", heißt es in einer gemeinsamen Aussendung von RTR und enum.at.

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Immoeast

Ein vom Handelsgericht Wien beauftragter Sachverständiger hat festgestellt, dass es 2007 entgegen der Klage einer Anlegerin keine Kursmanipulationen der Immoeast-Aktien durch die frühere Constantia Privatbank AG gegeben hat.
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Rückzug am Handymarkt

Der japanische Handyproduzent Mitsubishi Electric wird künftig keine Mobiltelefone in Europa mehr verkaufen. Gleichzeitig wird das Unternehmen seine Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Frankreich schließen. über den Zeitplan dafür soll erst nach Gesprächen mit Belegschaftsvertretern entschieden werden, teilte Mitsubishi Electric mit.

Als Grund für den Stopp des Handy-Verkaufs in Europa gibt der japanische Produzent die Wettbewerbssituation, vor allem die starke Konkurrenz durch Nokia, Motorola und andere Mitbewerber an. Das Unternehmen hatte im per 31. März abgelaufenen Geschäftsjahr 700.000 Mobiltelefone in Europa verkauft. Ein Jahr zuvor konnte Mitsubishi Electric noch eine Mio. Geräte auf dem Kontinent verkaufen.

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Wien Holding

Innerhalb von 23 Stunden war das Book-Building der Unternehmensanleihe der Wien Holding abgeschlossen und das Gesamtvolumen von 120 Mio. Euro am Markt platziert. Neben österreichischen Großbanken haben auch kleine Institute, Fonds und Privatanleger die Anleihe gezeichnet.
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Im Test: FinePix A350 von Fujifilm

Mit einem Auflösungsvermögen von fünf Megapixeln, optischem 3fach Zoom und hochwertigem Metallic-Gehäuse zeigt sie, dass die Kategorie Einsteigermodell nicht unbedingt mit einer reduzierten Ausstattung oder mit billigen Materialien gleichzusetzen ist.

Die neue Kamera löst die erfolgreichen Vorgängermodelle FinePix A330 und A340 ab. Wie jene setzt auch sie den Schwerpunkt auf einfachste Bedienbarkeit: schon nach dem Auspacken ist sie startklar. Die Handhabung ist kinderleicht und intuitiv. Einfach Modus wählen, Motiv suchen und abdrücken. Dem Hobbyfotografen stehen sechs verschiedene Aufnahmemodi zur Verfügung: Auto, Manuell, Portrait, Landschaft, Sport und Nacht.

Gerade jene jedoch, die sich nicht mit manuellen Einstellungen abgeben möchten, finden in der neuen Kamera einen besonders unproblematischen Begleiter. So erlaubt sie im Automatikbetrieb sogar Anfängern, mit einem einzigen Knopfdruck brillante Aufnahmen zu machen.

Die kompakt gestaltete Kamera wird von zwei mitgelieferten Standard-Batterien oder -Akkus mit Strom versorgt, den sie überaus sparsam nutzt. Auf dem nicht allzu großem 1,7 Zoll Display (4,32 Zentimeter) kann der Benutzer die bereits gemachten Aufnahmen und Videoclips trotzdem gut betrachten sowie bei Bedarf individuelle Einstellungen vornehmen.

Wenn es dunkel wird....
Es stehen dem Hobbyfotografen sechs Blitzbetriebsarten für verschiedene Aufnahmebedingungen zur Auswahl: Der Auto-Blitzmodus für normales Fotografieren, die Rote-Augen-Reduktion, der Erzwungener Blitz für Aufnahmen mit Gegenlicht, den Unterdrückten Blitz für Fotos mit Raumbeleuchtung, Slow-Synchro mit langer Verschlusszeit und eine Kombination aus Slow-Synchro und rote-Augen-Reduktion.

Ausgestattet mit dem mittlerweile üblichen optischen 3fach Zoom und einem digitalen 4fach Zoom bietet die FinePixA350 auch eine Makro-Funktion. Damit auch Kleines, ob Blume oder Käfer, groß ins Bild kommt, kann man dank dieser Funktion Aufnahmen mit einem Mindestabstand von sechs Zentimetern fotografieren.

Durch die PictBridge Kompatibilität können die Bilder einfach und ganz ohne Computer auf direktem Wege zu Papier gebracht werden. Neben dem Digitalkamera-typischen Bildformat lässt sich schon bei der Aufnahme auch das klassische 3:2 Format wählen, etwa um Fotos exakt passend für bestimmte Bilderrahmen oder Alben zu produzieren.

Die A350 ist zu einem Preis von 199 Euro im Fachhandel erhältlich. Im Lieferumfang enthalten sind Standardbatterien, 16MB Wechselspeicherkarte, Videoanschlusskabel, USB-Kabel und Trageschlaufe.

Fazit:
Die Fuji FinePix A350, setzt den Schwerpunkt auf einfachste Bedienbarkeit, bei gleichzeitiger guter Ausstattung und Qualität. Sie sorgt auch bei Einsteigern in die digitale Fotografie für brillante Bilder - bei einfacher Handhabung.
Mit Abmessungen von 89 x 61 x 31 Millimeter ist die äußerst robust gebaute Digitalkamera allerdings etwas groß für die Hosentasche - ohne Batterien wiegt sie 133 Gramm. Auch da gibt es leichteres auf dem Markt. Dennoch ist bietet sie für für ein in der Einsteigerklasse gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Plus/Minus:
+ Preis/Leistungsverhältnis
+ verschiedene Aufnahmemodi
+ robustes Gehäuse
- etwas größer als Vergleichsmodelle
- eher kleines Display

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Jahrmarkt der Innovationen

Die Hannover Messe steht vor der Tür. Und als verlässlicher Stimmungsbarometer der Industrie steht sie auch unter besonderer Beobachtung. Die ersten Ausblicke sind verhalten positiv. Bei den Ausstellern dürfte es kaum Rückgänge geben und auch Produktneuheiten wird es wieder en masse geben.

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SEG mit schwerer Baulast

Die an der Wiener Börse notierte SEG Immo AG feiert sich. Das Portfolio hat sich 2004 fast verdoppelt werden, es wurden mehr Wohnungen wie geplant abverkauft und der Aktionsradius auf Nieder- und Oberösterreich erweitert. Der Umsatz stieg um 264 Prozent auf 11 Millionen Euro, die Mieterlöse der AG stiegen um 217 Prozent von 3 auf 9,5 Millionen an. Per Jahresende verfügte die SEG über 133.000 Quadratmeter Fläche mit einem Marktwert von 210 Millionen Euro. \"Mit dieser erfreulichen Emntwicklung haben wir nicht nur unsere beim Börsegang definierten Ziele deutlich übertroffen sondern auch unsere Wachstumsdynamik eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, erklärt die Vorstandsvorsitzende Silivia Wustinger-Renezeder, die nach dem etwas ruppigen Abgang des Finanzvorstandes Johann Traxler wieder Alleinherrscherin im Hause SEG ist.

Der tollen Investmentstory wenig abgewinnen kann hingegen das Wohnungsfussvolk der SEG AG-Schwesternfirma SEG - Stadterneuerungs- und Eigentumswohnungsgesellschaft mbH, die ebenfalls von Wustinger-Renezeder geführt wird. Einige der Käufer von geförderten Wohnungen in der Hustergasse im 14. Bezirk sind sogar ziemlich sauer auf die SEG. Der Grund: sind Nachforderungen, die der Bauträger den Käufer nin Aussicht gestellt hat. Zum ursprünglich vereinbarten Kaufpreis einer durchschnittlichen Wohnung von 200.000 Euro (rd. 100 Quadratmeter)sollten noch zwischen fünfzehn und achtzehntausend Euro hinzukommen. Nicht betroffen von dieser Teuerung sind die Käufer von freinfinanzierten Wohnungen, weil die SEG ihnen eine Fixpreisgarantie bot. Böse gedacht finanzieren also die Käufer geförderter Wohnungen die durch widrige Umstände entstandenen Mehrkosten, die insgesamt rund eine halbe Million Euro betragen, was bei Gesamtbaukosten von 5,8 Millionen nicht ganz unerheblich ist. \"Die von uns in Aussicht gestellten Nachforderungen sind vertragskonform und liegen unter der Höchstpreisgarantie“, erklärt dazu der zuständige SEG-Projektleiter Stephan Langmann. Auf die Gründe für die Erhöhung der Kosten will er nicht näher eingehen. Fix ist, dass eine Trafostation der Wienstrom versetzt werden musste und dass im Fundament Felsen aufgetaucht sind. Langmann weiß auch noch von Maschinenteilen zu berichten, die ausgegraben wurden. Man habe nicht gewusst, dass das alles so teuer wird, erklärt der SEG-Mann. \"Trafo und Felsen waren uns bekannt“, sagt dazu der Chef der Gewog-Neue Heimat, die am selben Bauplatz ebenfalls Wohnungen errichtet. Im Zuge der Planung wurden die erschwerenden Umstände erkannt und in der Kalkulation berücksichtigt, erklärt er. Der Effekt ist, dass die Gewog jetzt auch keine Nachforderungen an ihre Mieter stellt. \"Bei einer ordentlichen Planung ist es unmöglich, dass unvorhergesehene Kosten in größerem Ausmass entstehen“, sagt dazu Chritian Neubauer, Sprecher der Wienstrom ohne den Fall Hustergasse im Deatil zu kennen. Freilich, so Neubauer, komme es gelegentlich vor, dass Planungen zu einem Zeitpunkt verändert werden zu dem die Wienstrom bereits Kabel verlegt hat - das gehe dann ordentlich ins Geld.

Langmann will sich mit der Gewog - die Mietwohnungen errichtet - nicht vergleichen und pocht weiters darauf, dass das Kostenermittlungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist. \"Wir sind unseren Kunden entgegengekommen und haben sie vor dem Abschluss des Verfahrens über mögliche Kostensteigerungen informiert“, ärgert er sich über seinen Dienst am Kunden. Letztlich entscheidet nämlich die Magistratsabteilungen 25 welche Kostensteigerungen innerhalb des Förderregimes und für die Käufer zumutbar sind. In der Regel erhalten Käufer die Nachricht über Nachforderungen erst nach dem Bezug ihrer Wohnungen, erklärt Langmann.

Nicht ganz unerheblich im Streit zwischen Wohnungseigentümern und dem Bauträger SEG ist der Termin der Vertragentstehung. Ein Drittel der insgesamt 33 geförderten Wohnungen wurden über das Wohnservice Wien vergeben. Ab 19. Februar 2004 konnten potentielle Käufer via Internet beim Wohnservice ihr Interesse deponieren. Danach erst wurden die Kaufgespräche mit dem Bauträger aufgenommen und Kaufverträge erstellt. Die SEG hat in ihrer Baubeschreibung zum Objekt als Baubeginn den Herbst 2003 und die Fertigstellung für Mai 2005 vermerkt. Wenn dieser Plan gehalten hat war die Baugrube zum Verkaufszeitpunkt aller Wahrscheinlichkeit bereits ausgehoben und die Mehrkosten waren für den Bauträger bereits absehbar. Warum damals nicht auf die mögliche Kostensteigerung hingewiesen wurde, erklärt sich aus den im geförderten Wohnbau üblichen Kaufverträgen in denen eine gewisse Kostenüberschreitung vorgesehen ist. \"Es müssen aber exorbitante Gründe vorliegen für eine derart hohe Kostensteigerung“, heißt es dazu aus der Magistratsabteilung 25, die sich als amtliche Prüfstelle für den geförderten Wohnbau den Fall Hustergasse nun näher ansehen wird obwohl noch keine Endabrechnung vorliegt. Das man von der SEG bislang nicht über die Kostensteigerung von knapp acht Prozent informiert wurde emfindet ein mit der Sache befasster Prüfer als Affront.

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