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Neues Video-Mobile bei 3

Bei 3 gibt es ab sofort ein neues Videomobile von LG Electronics: Das LG U8330 ist einerseits so klein (95,7 x 49,5 x 23,1 Millimeter), dass es in die Hosentasche passt, andererseits ist es laut Hersteller mit allem ausgestattet, was man sich von einem 3VideoMobile erwartet. Vom hochauflösenden Display und schwenkbarer VGA-Kamera über Video- und Musikdownload mit MP3- und Videoplayer bis zum xHTML Internet-Browser, Java und integriertem Email-Client.

Das Gerät verfügt über einen leistungsstarken Akku mit 1400mAh Kapazität und verspricht damit 220 Stunden Standby-Zeit (ca. 9 Tage). Laut Herstellerangaben lässt sich mit einem vollständig geladenen Akku 140 Minuten videotelefonieren, bei der Sprachtelefonie sollen es sogar 220 Minuten sein. Das Hauptdisplay stellt 262.144 Farben dar, während man beim Außendisplay wieder auf eine Monochrom-Komponente zurückfällt. Dieser sorgt für den raschen überblick über neue Nachrichten, die Uhrzeit oder den Akkustand.

Leistungsübersicht:
- Standby: ca. 220 Stunden
- Gesprächszeit: bis zu 220 Minuten
- Videotelefonie: bis zu 140 Minuten
- Gewicht: 126 Gramm
- Volumen: 95,7 x 49,5 x 23,1 Millimeter
- Internetzugang mit xHTML Browser
- Integrierter Email-Client
- Speicher: 32 MB
- Java (Spiele)

Das LG U8330 ist in schwarz/silber, blitzblau/silber oder knallrot/silber erhältlich. Das Handy ist ab 0 Euro erhältlich, die Kosten sind abhängig davon, in welchem 3Deal der Kunde sich befindet und ob ein Zusatzpaket inkludiert ist oder nicht.

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Mega-Solaranlage für Graz

Die Kollektorfläche von 5.900 Quadratmetern wird auf den Dächern der Grazer Abfall- Entsorgungs- und Verwertungs-GmbH, montiert und soll jährlich 2.500 Megawattstunden (MWh) Wärme für rund 3.000 Haushalte liefern. Durch die alternative Wärmegewinnung der Grazer Solaranlage soll jährlich eine Einsparung von bis zu 400 Tonnen Kohlendioxid möglich sein. Die Kollektoren werden in Graz produziert, die Montage wird von heimischen Firmen durchgeführt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,5 Mio. Euro. Errichtet wird die Anlage nach einem Contracting Modell, bei dem die Firma S.O.L.I.D. GmbH die Planung und Errichtung und die Steirische Gas-Wärme GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Energie Steiermark Holding AG (EStAG) die Wärmeabnahme besorgt. Das Projekt wird vom Land Steiermark mit 300.000 Euro gefördert. Keine mitteleuropäische Großstadt verfüge über eine größere Anzahl von Groß-Solaranlagen als Graz, so der zuständige Umweltlandesrat Johann Seitinger. Alleine durch die bisherigen großen Anlagen am Arnold Schwarzenegger Stadion, dem Berlinerring und dem Fernheizwerk zählt die Stadt Graz eine Kollektorfläche von über 10.000 Quadratmeter. Erneuerbare auf dem Vormarsch Sonnenenergie spare nicht nur hohe Energiekosten, sie sei auch ein zukunftsweisender Schritt in Richtung Klimaschutz und ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion der Feinstaubbelastung, so der Umweltlandesrat. Der Gesamtanteil der erneuerbaren Energiegewinnung in der Steiermark liege derzeit bei 30 Prozent. \"Bis zum Jahr 2010 wird ein Anteil von 50 Prozent angestrebt\", schilderte Seitinger und forderte seine Landsleute angesichts der jüngsten Entwicklungen am Energiemarkt und der aktuellen Förderprogramme des Landes auf, vermehrt auf Sonnenenergie zu setzen. So wurden jüngst die Fördersätze für Solaranlagen im Bereich des Neubaues oder bei Erweiterung einer Thermischen Solaranlage bis zu 150 Prozent angehoben, so dass rund 30 Prozent der Investitionskosten für die Kollektorflächen abgedeckt werden. Bei einer Solaranlage mit acht Quadratmetern Kollektorfläche (für ein Einfamilienhaus) bedeutet das einen Förderbeitrag von 700 anstatt bisher 280 Euro.
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Fantastic wagt Neustart

Nach einer wenig fantastischen, aber höchst dramatischen Firmengeschichte wäre die 1996 von Peter Ohnemus gegründete im Dezember 2003 beinahe in Konkurs gegangen. Das Ende konnte aber im Januar 2004 von einem deutschen Grossaktionär verhindert werden, woraufhin sich VR-Präsident Ohnemus und sein Team zurückzogen.

In der Folge wurde mit Spannung erwartet, was der Grossaktionär mit Fantastic beabsichtigt - und nun wird man dazu erstmals konkret: Das Neugeschäft auf einer neuartigen, patentgeschützten Technologie. Diese erlaubt eine komprimierte Punkt-zu-Punkt-Verbreitung von Bewegtbildern aller Art, wie lineares Fernsehen, Fernsehen auf Abruf oder Spiele mit hohem Rechenaufwand und beliebigen Datenanwendungen, zum Beispiel Internetdienste, über TV-Kabel und DSL auf stationäre Fernsehgeräte, später auch auf Mobilfunk-Endgeräte. Die Technologie zeichne sich aus durch geringe Kosten, hohe Lebensdauer und unbegrenzten Darstellungsumfang.

Das Geschäftmodell der neuen Fantastic sehe vor, die Technologie über Netzbetreiber, Inhalteanbieter mit bestehenden Endkundenbeziehungen und Engerätehersteller vor allem in deutschsprachigen Ländern sowie West- und Osteuropa und Asien zu vertreiben.

Dazu habe Fantastic das deutsche Unternehmen Fenkart Informatik und Telekommunikations KG gekauft, das die Technologie entwickelt und Patentbesitzer ist.

Bis man definitiv wieder loslegen kann, müssen die Aktionäre am 16. August über diese Neuausrichtung und die damit verbundenen Beschlüsse zur Finanzierung abstimmen.

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Nicht noch so ein Jahr

Positiv betrachtet konnte Sun Microsystems österreich den Umsatz im abgelaufenem Geschäftsjahr stabilisieren. Das ist auch durchaus als Erfolg zu werten, musste Sun Microsystems International doch einen Umsatzrückgang von 4,3 Prozent auf 2.975 Milliarden US-Dollar hinnehmen. Allerdings kann man die Sachlage auch so sehen, dass der Umsatz stagniert. Ein weiteres stabiles Jahr kann und will man sich bei Sun auch nicht leisten. \"Ein Gleichbleiben des Umsatzes im nächsten Geschäftsjahr wird nicht ausreichen\", weiß auch Bernhard Isemann, Geschäftsführer der Sun Microsystems GesmbH Wien, und stellt sich damit selbst die Rute ins Fenster. Allerdings glaubt Isemann auch, dass eine Umsatzsteigerung durchaus im Bereich des Möglichen liegt. \"Dem Umsatzrückgang im Highend-Serverbereich werden wir im nächsten Jahr mit neuen Produkten entgegentreten\", erklärt Isemann.

Entwicklungen im Detail
Das Unternehmen konzentrierte sich im abgelaufenem Geschäftsjahr vor allem darauf, die Profitabilität und den Cashflow zu verbessern und das Lösungsgeschäft weiter auszubauen. \"Wir haben große Service- und Lösungsprojekte gewonnen und gleichzeitig den Softwareumsatz steigern können. Damit gelang es uns, den Umsatzrückgang im Hardwaregeschäft auszugleichen\", erklärt Isemann. Positiv entwickelt habe sich vor allem das Service- und Projektgeschäft. Hatte dieser Geschäftsbereich im jahr 2004 noch 35 Prozent des Umsatzes ausgemacht, konnte der Anteil im Geschäftsjahr 2005 auf 44 Prozent ausgeweitet werden.

Ausblick 2006
Im kommenden Geschäftsjahr will man bei Sun vor allem mit neuen Produkten und der Erschließung neuer Marktsegmente zum Erfolg kommen. Durch Akquisitionen ins Firmenportfolio aufgenommene Softwareapplikationen sollen vor allem das Lösungsgeschäft weiter voran treiben. Das Vertriebsteam soll erweitert und der Personalstand von 50 auf 60 erhöht werden. Auch von der Aktivität von Sun in Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei will Sun profitieren. \"Wir arbeiten mit Unternehmen, die in Zentraleuropa expandieren, wie Raiffeisen, zusammen und wollen so diesen Markt erschließen\", meint isemann abschließend.

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