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Archiv (11315)

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\"AlsMängel im Brandschutz bestehen in nahezu jedem Wohngebäude. Um Brandrisken zu minimieren, braucht es effiziente Präventionsmaßnahmen. Für diese kann nicht allein der Hauseigentümer Verantwortung übernehmen. Jeder Hausbewohner trägt Selbstverantwortung.

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Rush, rush

Mit einem radikalen Vorschlag zur Finanzierung des Straßen- und Schienenbaus wartet die Interessensvertretung der österreichischen Baustoffindustrie auf. Bis zu 5,7 Milliarden Euro könnten durch eine Pkw-Maut auf den Autobahnen lukriert werden, die nicht nur von den gefahrenen Kilometern, sondern auch von den Benützungszeiten abhängig wäre, hat der Fachverband Stein und Keramik errechnet. Zehn Cent pro gefahrenem Kilometer plus eine erhöhte Gebühr während der Rush Hours sei aber eine Maximalforderung, die politisch nicht durchzubringen sei, wie Carl Hennrich, Geschäftsführer des Verbands, einräumt. Die kilometerabhängige Maut alleine würde jedoch bereits eine Milliarde bringen, während es mit der Vignette nur um die 220 Millionen jährlich seien, so Hennrich.

Hintergrund für diese Forderung ist die drohende Kostenexplosion für die im Generalverkehrsplan enthaltenen Projekte, die sich aufgrund aufwendigerer UVP-Verfahren von 7,5 auf 12 Milliarden verteuern, wie der Fachverband befürchtet. Wurden im Vorjahr noch 2,4 Milliarden investiert, rechnet der Fachverband für heuer mit einem Bedarf von 2,9 Milliarden, wovon 1,5 Milliarden für die Schiene anfallen. Neben der Pkw-Maut sei daher eine teilweise Zweckbindung der Mineralölsteuer, die Quersubventionierung von der Straße auf die Schiene sowie die Forcierung der PPP-Errichtungsmodelle notwendig, um die Anbindung an die Nachbarländer und den Ausbau der europäischen Verbindungskorridore voranzubringen, ist Fachverbandsobmann Erhard Schaschl überzeugt. Außerdem müsse der Generalverkehrsplan evaluiert werden.

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Kaiserliches Hotel

Die Fertigstellung des 289-Zimmer-Hotels ist für das Frühjahr 2007 geplant. Das Hotel ist das dritte Viersternhotel der Arcotel-Kette in Wien. Die Bezirksvorsteherin des 22. Wiener Gemeindebezirks Renate Winklbauer versprach umfassende Information der Bürger und die garantierte Freihaltung der Uferzone ohne jegliche Beeinträchtigung des öffentlichen Zugangs zum Kaiserwasser. Darüber hatte es heftige Diskussionen mit Anrainern und Bezirk gegeben.
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Wohnkosten 2

Hohe Arbeitslosigkeit, begonnener Wahlkampf, massiv gestiegene Energie- und Betriebskosten. Mieten wachsen schneller als die Löhne, die Ansprüche der Nutzer sind gestiegen. Die Grundstücke werden nicht billiger und in Wien kündigen sich durch die Konzentration der Baufirmen langsam Verteuerungen an.

Gemeinnützige treiben die Mieten hoch«, titelte die Tageszeitung Presse am 21. Mai im Wirtschaftsteil. Begründet wurde der Aufreger mit den Ergebnissen einer Studie des in jüngster Zeit verdächtig medienaktiven Beratungsunternehmens Kreutzer, Fischer & Partner. Die gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften seien hierzulande ein »nicht unerheblicher Kostentreiber« im Wohnbau. Das Geschäftsmodell dieser Unternehmen sei auf das »ungenierte Ausnutzen von Fördertöpfen« ausgerichtet. Die Bauten der Gemeinnützigen würden zu vierzig Prozent aus Fördermitteln finanziert, im privaten Wohnbau decke die Förderung hingegen lediglich 17 Prozent ab. Wegen der vielen Fördergelder würden bei Gemeinnützigen wichtige Kostenparameter wie Grundstücks-, Planungs- und Errichtungskosten vernachlässigt, meint das Beratungsunternehmen. Dazu komme, dass viele der Wohnungsgesellschaften in politische Netzwerke eingebunden seien und sich ein Sumpf entwickelt habe, »der dringend einer Trockenlegung bedarf«. Die Sache mit dem Sumpf dürfte zutreffen. Nur Sumpf ist nicht Sumpf. Im roten Wien ist es ein roter Sumpf, in den schwarzen Ländern ein schwarzer. Das macht ja auch die ganze Trockenlegung so kompliziert. Wohnbau ist Politik. Nicht irgendeine. Der Wiener Wohnbaustadtrat Werner Faymann gilt manchen nach wie vor als heißer Tipp für den Bürgermeistersitz nach Häupl. Innenministerin Liese Prokop war vor ihrem Wechsel in Schüssels Kabinett Landesrätin für Wohnbau.
Wohnen betrifft jeden, sogar den heikel auf seine Privatsphäre bedachten Finanzminister, der die jüngste Mietendebatte mit der Ankündigung, die Steuerbegünstigungen für Zeichner von Wohnbauanleihen abzuschaffen, losgetreten hatte. Prompt war von weiteren Mietsteigerungen die Rede. Wohnbaubanken und gemeinnützige Wohnbaugesellschaften zuckten zusammen. Die Reaktion von Karl Wurm, Obmann des Dachverbandes der Gemeinnützigen, ließ nicht lange auf sich warten. Um die Mietenerhöhungen zu erklären, sei eine sachliche und seriöse Ursachenforschung erforderlich, meint er: »Eindimensionale und plakative Schuldzuweisungen helfen wenig«, fordert er Sachlichkeit ein. Die größten Mietsteigerungen würden sich bei den vor 1919 errichteten - zu neunzig Prozent in Privatbesitz stehenden - Altbauten ergeben. Frei werdende Wohnungen würden häufig generalsaniert und danach in der Neuvermietung zu deutlich höheren Preisen angeboten. »Richtwert plus Zuschläge« lautet die Losung für ein ruhiges Domizil mit hohen Räumen und guter Verkehrsinfrastruktur. Dazu kämen die laufenden Mietanhebungen durch die Indexanpassung. Bei jüngeren Wohnungen sei der Preisanstieg hingegen moderater ausgefallen, behauptet Wurm. Die Gemeinnützigkeit und die Wohnbauförderung hätten mietenstabilisierende Effekte.
Leo Raffelsberger, scheidender Chef des größten gemeinnützigen Wohnbaukonzerns öSW, findet die Ergebnisse der Kreutzer-Studie »indiskutabel«. Für ihn ist klar: »Wenn wenig gefördert gebaut wird, steigen die Mieten auf dem freien Markt.« Im eigenen Haus merke man von Mietensteigerungen nichts, eher schon das Gegenteil: »Unsere Mieten sinken, aber die Betriebskosten steigen exorbitant«, sagt er. Das Problem sei, so Raffelsberger, dass die Menschen nicht unterscheiden würden. Für eben in Bau befindliche Objekte rechnet Raffelsberger mit einer Miete zwischen fünf und sieben Euro inklusive Betriebskosten und Mehrwertsteuer. Im Bestand liege man mit vier bis fünf Euro deutlich darunter.

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Mack führt Mercury

Der weltweit tätige IT-Dienstleister Mercury hat für seine österreich-Niederlassung aus eigenen Reihen Werner Mack, 38, zum \"Country Manager\" berufen. Der Branchenprofi verantwortet das österreich- und Osteuropa-Geschäft von Mercury und berichtet an Peter Prestele, Managing Director Central and Eastern Europe.

Werner Mack verantwortete seit November 2003 das IT-Governance-Geschäft von Mercury in Deutschland und österreich und löst nun seinen Vorgänger Martin Geier ab, der als Sales Director das Management von Mercury in Deutschland unterstützt.

Vor seiner Karriere bei Mercury war Werner Mack als Managing Director Central Europe bei dem auf CAD- und PDM-Lösungen spezialisierten Softwarehersteller Think3 für Deutschland, österreich und die Schweiz tätig. Davor hatte er bei Parametic Technology Corporation (PTC) insgesamt neun Jahre verschiedene leitende Positionen inne, unter anderem als Managing Director Austria und als Vizepräsident Channel Sales, wo er auf gesamteuropäischer Ebene für Aufbau, Steuerung, Strategie und Umsatz der Channel-Partner und Value Added Reseller verantwortlich zeichnete. Seine 17-jährige Berufslaufbahn begann er als Account Manager im IT-Bereich bei Wiechers & Partner (Heute EPLAN). Werner Mack hat einen Abschluss in Fertigungstechnik der Höheren Technischen Bundeslehranstalt Ferlach/österreich.

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Neue Geschäftsführung

Im Rahmen einer Vorstandssitzung hat der Geschäftsführer des Verbandes Alternativer Telekom-Netzbetreiber, Lothar Roitner, seine Funktion an seinen bisherigen Stellvertreter Jan Engelberger übergeben. Neue Geschäftsführer-Stellvertreterin des VAT wird Ute Rabussay. Roitner hatte die Geschäftsführung des VAT in den letzten Jahren neben seiner Haupttätigkeit als Geschäftsführer des FEEI (Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie) und des daran geknüpften Netzwerkes \"FEEI und Partner\", dem unter anderem auch der VAT angehört, ausgeübt. \"Nicht zuletzt durch den großen Erfolg des Netzwerkes FEEI und Partner, dem mittlerweile bereits sechzehn Organisationen angehören, ist nunmehr für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, die Personalunion mit dem FEEI zu entflechten\", erklärte Roitner die übergabe der Geschäftsführung des VAT und freute sich, dass es gelungen sei, mit Jan Engelberger und Ute Rabussay Idealbesetzungen zu gewinnen. Beide sind bereits seit mehreren Jahren für den VAT tätig und haben wesentlich zur Etablierung der erfolgreichen Vertretung der Alternativen Telekom-Netzbetreiber beigetragen.

Der 37-jährige Jurist Jan Engelberger ist bereits seit 2000 für den VAT tätig, in den vergangenen Jahren war er Geschäftsführer-Stellvertreter. Davor war der ausgebildete Rechtsanwalt in einer Wiener Anwaltskanzlei tätig.

Ute Rabussay, ebenfalls Juristin, war seit 1998 für verschiedene Unternehmen im Telekommunikationsbereich tätig. Sie ist seit 2002 beim VAT beschäftigt und zeichnete bis dato für den Bereich Recht und Regulierung verantwortlich.

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