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Solarpreis für SOLARier

Unermüdlicher Einsatz  im Bereich Anlagenbau und erneuerbare Energien ausgezeichnet.

Clemens Horacek und Roland Bamberger sind  das Führungsduo der SOLARier Gesellschaft für erneuerbare Energie. Sie haben am 23. November den Europäischen Solarpreis 2015 in der Kategorie industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe von Eurosolar-Präsident Peter Droege bei einem feierlichen Festakt im Palais Waldenstein in Prag entgegengenommen. Die Jury würdigte das außerordentliche Engagement der SOLARier für die Nutzung erneuerbarer Energien und für eine nachhaltige Lebensweise. Auch der oberöstereichische Landeshauptmann Josef Pühringer gratulierte bereits den Anlagenbauern aus Engerwitzdorf. Über 17.000 Solaranlagen, mehr als 3.500 Biomasse-Heizungen, unzählige Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen gehen auf das Erfolgskonto der Profis.

Clemens Horacek und Roland Bamberger freuen sich über den Europäischen Solarpreis 2015, verliehen in Prag.

 

Info: www.solarier.at  

Messen mit dem Smartphone

Laserdistanzen, Materialfeuchte, Infrarotwerte oder hochaufgelöste Sondenbilder: Mit einem modularen Set an Mess- und Testkomponenten des Herstellers Ryobi Phone Works wandelt Conrad Electronic nun Android- und iOS-Smartphones sogar in Endoskope um.

Forschung im »Living Lab«

  • An der Stadt der Zukunft:mit ihrem modernen Energienetz arbeiten derzeit in der Seestadt Aspern die Unternehmen Wien Energie, Wiener Netze, Siemens, Wien 3420 und die Wirtschafts­agentur Wien. Die Konsortialpartner bilden die Forschungsgesellschaft Aspern Smart City Research (ASCR), die nun in mehreren Projekten Gebäude, Infrastruktur und Nutzerverhalten untersuchen will. In Aspern werden neue städtebauliche Konzept umgesetzt – so auch die Entwicklung eines zukunftssicheren, wirtschaftlich umsetzbaren Energiesystems.
  • Smart Building: Die Gebäude der Zukunft verfügen über eine eigene Energieerzeugung, zum Beispiel Photovoltaikanlagen oder Solarthermie, und können damit in Verbindung mit Speichern den CO2-Footprint des Gebäudes erheblich verkleinern. Speicher können Angebot und Nachfrage nach Energie entzerren und ausbalancieren.
  • Smart User: Der Smart User, also Bewohnerin und Bewohner eines Smart Buildings, legt nach individuellen Bedürfnissen für den Wohnraum Umfeldbedingungen wie etwa die Raumtemperatur fest. Das Smart Building erfüllt diese Bedingungen unter Optimierung der dafür erforderlichen Kosten. Dazu erhält der User entsprechende Einstell- und Steueroptionen, die unter anderem auch als App auf einem Smart Phone oder einem Tablet genutzt werden können. Darüber hinaus wird er über seinen Verbrauch informiert, damit er auch die Möglichkeit hat, sein Verhalten anzupassen.
  • Smart Grid: Die verstärkte Verbreitung von Eigenerzeugung und der Einsatz von  Wärmepumpentechnologie in intelligenten Gebäuden führt zur signifikanten Änderung des Nutzungsverhaltens des elektrischen Netzes: Energieüberschuss wird eingespeist, der Übergang von Öl- und Gasheizungen zu Wärmepumpen führt zu zusätzlichem elektrischen Energiebedarf, der sich durch die zukünftige Verbreitung von E-Mobility weiter verstärken wird. Die dem Energiemarkt dienliche Nutzung der Flexibilitäten im Sinne von »Energie dann verbrauchen, wenn sie erzeugt wird« führt zur verstärkten Synchronisierung des Energiebezugs der einzelnen Prosumer. Darauf ist die heutige Verteilnetzinfrastruktur nicht ausgelegt. Die Forscher erarbeiten Lösungen, die einen stufenweisen Ausbau der bestehenden Netze in Richtung der zukünftig benötigten Infrastruktur erlauben.
  • Smart ICT: In einem durch die Energiewende veränderten Marktumfeld benötigen die Marktteilnehmer verstärkt zusätzliche Informationen. Zwischen den Marktteilnehmern müssen zur Unterstützung komplexerer Marktprozesse wesentlich mehr Daten ausgetauscht werden. Dafür wird in dem Forschungsprojekt eine Kommunikations- und IT-Architektur entwickelt, die auch Data- und Business-Analytics unterstützt.
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