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Dynamischer Port

\"Wir sind keine Cisco\", stellt Steve Vogelsang, Mitbegründer des Netzwerk-Underdogs Laurel Networks einmal mehr fest. Man könne zwar ähnliche Wachstumszahlen wie der kalifornische Netzwerkhersteller nachweisen, doch auf anderem Niveau: \"We are still a small company\". Daraufhin wurde Laurel, das sich seit geraumer Zeit dem Breitband-Routing-Markt verschrieben hat, vom Mitbewerber ECI Telecom akquiriert. \"Beide Unternehmen sind davon überzeugt, dass dies ein sehr guter Schritt ist, ihre jeweiligen technologischen Kompetenzen und ihre Erfolge weiter zu steigern\", hieß es vor wenigen Wochen in einer Aussendung. Man möchte nun gemeinsam europäische Carrier stärker unterstützen und ihre Kunden mit Triple-Play-Services versorgen.

Für diese Versorgung mit Sprach-, Video- und Datenpaketen stellt nun Laurel/ECI eine Lösung zur Vermittlung von Videoservices über das Internet-Protokoll (IP) vor. Laurels \"ST200 Breitband Service Router\" liefert die Basistechnologie für die unternehmenseigenen Video-Interfacekarten, die für Betreiber von DSL-Zugangsnetzen konzipiert wurden. \"Der Breitbandmarkt ist äußerst potent und gesund\", weiß Vogelsang. Video-over-DSL sei typischerweise Thema für kleinere Provider. Diese seien (ebenso wie der größer aufgestellte Mitbewerb) nahezu gezwungen, in IP-Plattformen zu investieren.

Laurel hat die Plattform auch um ein Ethernet-optimiertes Netzwerkprozessor-Blade mit Durchsatzraten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde erweitert. Eine entsprechende 10-Port-Gigabit-Ethernet-Interfacekarte ist hinzu gekommen. Diese Karte gibt es Vogelsang zufolge um ein Drittel der Kosten zu haben, um die Cisco vergleichbares Equipment veräußert. \"Die großen Carrier und lokalen Anbieter von Kommunikationsdiensten können ihre Umsätze pro Kunden erhöhen, indem sie Multimedia-Dienste über ihre IP-Netzwerke anbieten. Unsere Breitband-Service-Router ermöglichen eine enorme Dienstevielfalt über einen dynamischen IP-Kommunikations-Port,\" erklärt Vogelsang. In Europa hatte Laurel Networks bislang rund fünf Prozent Marktanteil im Segment IP-Netzwerke. Weiteres Wachstum scheint auch unter dem neuen Label vorprogrammiert.

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