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Archiv (11315)

Wasserkraft auf Pump

Alstom Hydro, Weltmarktführer bei Wasserkraftwerken, will mit der Pumpspeichertechnologie durchstarten. Mit neu entwickelten Turbinen mit variabler Geschwindigkeit hat das Unternehmen den Auftrag für ein 1.000MW-Kraftwerk in der Schweiz gewonnen. Am österreichischen Markt tut sich Alstom wegen heimischer Konkurrenz schwerer.

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»Wir haben ja genug Kohle«

Der Bau eines energieautarken Gebäudes ist heute machbar, aber noch sehr teuer. Obwohl Sonnenkollektoren bereits bei der Pariser Weltausstellung 1867 vorgestellt wurden, konnten diese aufgrund der mächtigen »Kohlefürsten« keinen Durchbruch erfahren.

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Mikroskopisch kleines Mikroskop

Das Forscherteam plant die Integration des Biochips in die Medizintechnik, etwa in diagnostische Geräte. Seine Funktion beruht auf der Abgabe winziger Laserstrahlen, die eine Zelle analysieren. Biologische Proben können auf dem Biochip platziert werden. Die Ergebnisse werden mittels eines elektrischen Signals angezeigt. Theoretisch soll der Biochip Krankheiten wie HIV, Malaria und einige Krebsarten entdecken können. Zusätzlich soll analysiert werden können, wie eine Zelle auf eine Substanz reagiert. Die Zelldiagnostik wird derzeit mit traditionellen Mikroskopen oder im Krankenhaus durchgeführt. Der leitende Wissenschafter Paul Smith erklärt, dass in einem nächsten Schritt einfache, kleine Diagnosegeräte entwickelt werden sollen. \"Zukünftige Generationen könnten in der Lage sein, diese Geräte als Basis für tragbare Geräte zu einzusetzen, die diagnostische Funktionen, für die heute ein Labor erforderlich sind, vor Ort durchführen können.\" Weitere technische Entwicklungen können laut Smith sogar ermöglichen, dass der Chip in den Körper eingesetzt wird.
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Im Test: Sony DVD-Camcorder DCR-DVD203E

Gleich vier neue DVD-Camcorder bringt Sony im Frühjahr 2005 auf den Markt, darunter auch der DCR-DVD203E. Sie verwendet für die Aufnahme acht Zentimeter große, einseitig oder doppelseitig bespielbare DVD-R- bzw. DVD±RW-Discs als Speichermedien. So lassen sich Filme und Fotos ohne Verkabelung direkt über den DVD-Player oder eine PlayStation 2 auf dem TV-Bildschirm betrachten und auch am PC mit DVD-Laufwerk abspielen.

Hybrid LCD und Carl Zeiss-Objektiv
Die neue Kamera ist mit einem dreh- und schwenkbaren Hybrid-Farb-LCD ausgestattet. Die Auflösung liegt bei 123.000 Pixel, die Bildschirmdiagonale beträgt 2,7 Zoll ( 6,86 Zentimeter). Für eine ausgezeichnete Bildqualität sowohl bei Videos als auch im Foto-Modus sorgt ein Vario Tessar Objektiv aus der Edelschmiede Carl Zeiss. Bei der Kamera konnte Sony die Bildauflösung von 800.000 auf 1.070.000 Bildpunkte steigern. Auch die Zoom-Werte wurden noch einmal angehoben: optischer 12fach-Zoom, digitaler 480fach-Zoom sorgen dafür, dass auch Objekte auf der gegenüberliegenden Straßenseite ganz nah aufgenommen werden können. Der Hybrid-LCD-Monitor ist sogar bei starker Sonneneinstrahlung gut ablesbar und bietet ein weiteres, angenehmes Komfort-Feature: die Touchpanel-Bedienung für besonders einfache Einstellungen vor der Aufnahme. Gleiches gilt für die Easy-Taste am LCD für die vereinfachte Bedienung der wichtigsten Funktionen.

Leichtes Handling
Einfache Aufnahmen gelingen im Handumdrehen. Will man allerdings die zahlreichen Features nutzen, sollte man sich schon mit der beiliegenden Bedienungsanleitung auseinander setzen. Gute Beispiele für die leichte Handhabung sind der Aufnahmeknopf und der zweite Zoom-Button direkt am LCD. Neu ist der Active Interface-Zubehörschuh: auf den Multifunktionsanschluss lassen sich wahlweise zusätzliche Mikrofone, Lampen oder Blitzgeräte aufstecken. über den aktiven Zubehörschuh wird im Gegensatz zum passiven, nicht nur die Stromversorgung des aufgesteckten Zubehörs gewährleistet. Vielmehr geschieht hier auch eine Kommunikation zwischen Camcorder und Zubehör.

Die DVD203 ist zudem mit Sonys Super NightShot Plus für Aufnahmen bei völliger Dunkelheit ausgestattet, verfügt über sechs Belichtungsprogramme und vier Bildeffekte. Für nahtlose übergänge stehen dem Anwender vier Blenden zu Verfügung, allerdings jeweils nur für einen Bildwechsel. Die Kamera profitiert auch von der Sony-Stromspartechnologie STAMINA, die mit dem optionalen InfoLITHIUM-Akku bis zu vier Stunden ununterbrochenen Aufnahmebetrieb möglich macht.

Kinoflair auf der Couch
DVD-Player sind neuerdings oft in Heimkino-Systeme integriert. Deshalb ist die DVD203E sowohl mit einem echten Breitbildmodus (16:9) als auch einer Surround-Sound-Funktion ausgestattet. Wenn das optionale 4-Kanal-Mikrofon am Zubehörschuh angeschlossen wird, kann die Tonspur sogar in Dolby Digital direkt auf DVD aufgezeichnet werden. Dazu bedarf es keinerlei Nachbearbeitung am Computer.

Technische Daten
· Carl Zeiss Vario-Tessar Objektiv
· Optischer 12fach-Zoom, digitaler 480fach-Zoom
· Farbsucher mit 123.000 Bildpunkten
· 2,7-Zoll-Breitbild-Hybrid-LC-Display (123.000 Bildpunkte)
· Touchscreen mit Aktivmenü
· Kontinuierliche Aufnahmedauer: bis zu vier Stunden
· Intelligenter Zubehörschuh
· DVD-R/-RW/+RW-kompatible Aufzeichnung
· Automatischer Objektivdeckel
· Breitformat-Wahltaste
· Ausgerüstet für Aufnahmen in Surround-Sound
· Easy Handycam
· USB 2.0
· Start-/Stopp/Zoom-Tasten am LC-Displayrahmen
· Super NightShot Plus
· Super SteadyShot gegen verwackelte Aufnahmen
· Akku-Anzeige

Fazit:
Die kompakte 440 Gramm schwere Kamera liegt gut in der Hand und liefert scharfe, kontrastreiche Aufnahmen im 16:9 High Qualitiy Modus. Das Handling ist einfach, doch will man wirklich alle Features nutzen und beherrschen, sollte man sich durch die ungefähr 120 Seiten dicke Bedienungsanleitung durchackern. Doch dann hat der Anwender zahlreiche Möglichkeiten, seine Erinnerungen kreativ zu gestalten. Die Kamera ist ab sofort zu einem von Sony empfohlenen Preis von 949,- Euro im Fachhandel erhältlich. Es gibt dazu aber auch billigere Angebote.

Plus/Minus:
+ erweiterter Zoom
+ Carl Zeiss Objektiv
+ Zubehörschuh
- Preis

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Mehr Umsatz, weniger Profit

Während in einer Studie von Strategy Analytics die untersuchten Unternehmen im vergangenen Jahr einen Kundenzuwachs von 24 Prozent aufweisen konnten, legte gleichzeitig das EBITDA um weniger als vier Prozent zu. Das bedeutet einen Rückgang von 15 Prozent bei der durchschnittlichen Gewinnspanne je User (AMPU).

Damit, so die Erhebung von Strategy Analytics, seien die Gewinnspannen zum ersten Mal seit acht Quartalen gefallen. Das Bostoner Institut hat für seine \"Wireless Operator Performance Benchmarking database\" weltweit 60 Mobilfunkprovider, die für 60 Prozent der globalen Handykunden stehen, unter die Lupe genommen. Demnach gibt die Entwicklung bei der AMPU Anlass zur Sorge.

Weltweit sei die Gewinnspanne je User im abgelaufenen Jahr auf 11,54 Dollar zurückgegangen - 2003 hatte der entsprechende Wert noch knapp über 15 Dollar betragen. Am stärksten haben dabei osteuropäische Provider unter dem Preiskampf gelitten sowie Anbieter im asiatisch-pazifischen Raum. Beide Regionen weisen zwar einen außergewöhnlichen hohen Zuwachs bei den Kunden auf. Dieser Kundenzuwachs wird aber meist über niedrigere Preise erkämpft. Zudem handelt es sich bei den Neukunden häufig um solche, die nicht so viel für das Mobiltelefonieren ausgeben wie die \"Early Adopters\".

\"Das Wachstum geht zu Lasten des Profits\", sagte Strategy-Analytics-Expertin Sara Harris. So hätten chinesische Betreiber Rückgänge bei der Gewinnspanne je User von 15 bis 20 Prozent zu verzeichnen. China Mobile etwa, der nach Kundenzahlen größte Mobilfunkbetreiber der Welt, hat auf dem boomenden chinesischen Mobilfunkmarkt zuletzt 9,6 Mio. neue User hinzugewinnen können. Gleichzeitig schmolz aber der durchschnittliche Umsatz pro User (ARPU). Vor allem der Großteil der neu hinzugewonnen Kunden hätte nur einen geringen ARPU vorzuweisen, begründete der Konzern den Rückgang. Nach der Analyse des US-Institutes sind aber auch Anbieter in entwickelten Märkten wie Westeuropa und Nordamerika nicht vor Rückgängen bei ihren Gewinnspannen gefeit. Generell ging die AMPU in diesen Regionen um drei Prozent zurück.

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