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Archiv (11315)

Kein Vertrauen mehr

\"Die Vertrauenskrise hat sich massiv verstärkt.\" Das war das Resümee über das Jahr 2009 des Politologen Peter Filzmaier, das er in unserer vorigen Ausgabe zog. Aber warum ist das so? Haben die Regierungen Europas, hat die österreichische Regierung tatsächlich vor den gigantischen Problemen kapituliert?
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Risikomanagement im Trend

Für die heimischen Top-Unternehmen gewinnt das Management finanzieller Risiken zunehmend an Bedeutung. Das liegt natürlich an der Krise, sagt eine aktuelle Studie der Uni Graz in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen KPMG, denn die Unsicherheit auf den Kapitalmärkten führt zu einem Umdenken und einer erhöhten Sensibilität in den Unternehmen in Bezug auf den Umgang mit finanziellen Risiken.
In Sachen Marktpreisrisiken werden die Energie- und Rohstoffpreisrisiken am höchsten eingeschätzt, gefolgt von Währungs- und Zinsänderungsrisiken.
Das häufigste Finanzrisiko stellen Liquiditätsrisiken dar. Deshalb haben bereits zwei Drittel der 500 befragten Unternehmen ein aktives Liquiditätsrisiko-Management etabliert.
Die Erfahrungen aus der Wirtschaftskrise tragen laut Studie deutlich zu einer vermehrten Verwendung von Instrumenten zur Identifikation, Messung und Steuerung aller finanziellen Risiken bei. Die häufigsten Instrumente zur Absicherung des Kreditrisikos sind: Limits, Kreditversicherungen, Garantien und Bürgschaften bei großen Unternehmen, Anzahlungen bei kleineren Unternehmen.
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Ende der Krise

Kreditversicherer Coface kann mit guten Nachrichten aufwarten. Ein Ende der globalen Wirtschaftskrise soll absehbar sein, ein leichter Aufschwung folgen. Als Indiz nennt Martina Dobringer, Generaldirektorin Coface Austria, einen deutlichen Rückgang der internationalen Zahlungsausfälle. Als Reaktion wurden 22 Länderratings positiv verändert. Österreich (A2) wurde zudem mit einem positiven Ausblick versehen. Allerdings ist die Erholung in den Industrieländern durch das Risiko neuer Spekulationsblasen stark gefährdet. Sollten diese platzen, können erneute negative Auswirkungen für Unternehmen die Folge sein. Trotzdem glaubt Coface an ein leichtes, »L-förmiges« Wachstumsszenario und rechnet 2010 mit einem Wachstum von 2,7 %, 1,4 % für die Industrie- und 5,3 % für die Schwellenländer.
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Neu bei EHL

\"MarkusMarkus Steinböck übernimmt die Zinshausabteilung der EHL Investment Consulting, einer Tochter von EHL Immobilien. Vor seinem Wechsel zur EHL Gruppe berichtete Steinböck 17 Jahre lang als Leitender Redakteur eines Wirtschaftsmagazins über den österreichischen Immobilienmarkt. Zudem ist Steinböck auch Autor mehrerer Fachbücher zum Thema Immobilien und Immobilieninvestment.

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Henkel trotzt der Krise

Währungsprobleme in nicht vorhersehbarem Ausmaß und ein massiver Nachfragerückgang im Industriekundengeschäft stellten im abgelaufenen Jahr die größten Herausforderungen für die Henkel Central Eastern Europe (CEE) dar. Nichtsdestotrotz konnte dank eines hervorragenden Markenartikel-Business der Umsatz in lokaler Währung insgesamt um 2,3 Prozent gesteigert werden. Währungsabwertungen gegenüber dem Euro in Osteuropa im Ausmaß von über 14 Prozent führten schließlich dazu, dass die Erlöse gegenüber 2008 um 11,4 Prozent auf 2,230 Mrd. Euro zurückgingen. Mag. Günter Thumser (Präsident Henkel CEE): „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir trotz schwierigster wirtschaftlicher Rahmenbedingungen unsere Marktstellung in allen drei Geschäftsbereichen – Wasch-/Reinigungsmittel, Kosmetik/Körperpflege und Klebstoff-Technologien – ausbauen konnten. Im Konsumgüterbereich ist dafür mit ein Grund, dass wir antizyklisch kräftig investiert und damit unseren Werbedruck deutlich erhöht haben.“

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