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Autoindustrie entdeckt Bluetooth

Der Autohersteller Audi stattet seine Modelle A6 und A8, die in diesem Jahr vom Band rollen, mit ganz besonderen Bluetooth-Schnittstellen aus. Sobald der Besitzer in den Wagen einsteigt, wird über diese Bluetooth-Schnittstelle eine Verbindung zu seinem Handy aufgebaut, ohne dass er es überhaupt aus der Tasche holen muss. Auf dem Armaturenbrett des Wagens wird dann die Display-Anzeige des Telefons dargestellt. Telefongespräche können einfach über das Soundsystem des Autos geführt werden. Diese Technologie gibt Medienberichten zufolge derzeit nur in den beiden genannten Audi-Modellen - und sie ist auch noch nicht mit jedem beliebigen Handy kompatibel.

Bluetooth-Schnittstellen werden bereits seit über drei Jahren in Autos eingebaut, so zum Beispiel in fast alle Modelle von BMW, DaimlerChrysler und Ford, die in den USA produziert werden. General Motors, Honda, Toyota und Volkswagen bieten jeweils zumindest ein mit Bluetooth ausgestattetes Modell an. In der einfachsten Ausstattung ermöglicht die drahtlose Verbindung zum Handy zumindest das Freisprechen über das Lautsprechersystem des Wagens. Ausgefeiltere Technologien wie die in den Autos von DaimlerChrysler unterstützen Features wie zum Beispiel Spracherkennung.

Viele Automobilhersteller planen, in der nächsten Zeit verstärkt auf Bluetooth zu setzen und ihre Wagen dementsprechend auszustatten. Eine besondere Schwierigkeit stellt dabei allerdings die schnelle Weiterentwicklung der Mobiltelefone dar. Während der serienmäßige Einbau eines Bluetooth-Systems in ein Auto etwa 18 bis 24 Monate dauert, kann ein Handyhersteller im gleichen Zeitraum zwei oder drei Generationen neuer Mobiltelefone auf den Markt bringen, mit jeweils neuer beziehungsweise verbesserter Technologie. An diese müsste sich der Automobilhersteller dann erst wieder anpassen.

Dennoch wird dem Markt eine große Zukunft vorhergesagt. Neben verbesserten Spracherkennungsfähigkeiten erwartet die Industrie vor allem mehr neue Nutzungsmöglichkeiten der Technik. So könnten zum Beispiel auf dem Telefon gespeicherte Musikstücke im MP3-Format künftig über die Bluetooth-Schnittstelle geladen und dann über die Lautsprecher im Auto abgespielt werden.

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Mit Qualität zum Erfolg

Unternehmen, die langfristig auf Qualität setzen, haben nachweislich größeren wirtschaftlichen Erfolg. Dabei geht der Qualitätsanspruch aber weit über gute Produkte und Dienstleistungen hinaus. Im Sinne der Unternehmensqualität stehen auch Leadership, Mitarbeiter-, Prozess- und Kundenorientierung im Fokus.
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Grenzgänger

\"MarketingIn Marketing und Werbung ist das Eis dünn. Zwischen Genie und Wahnsinn liegen oft nur Millimeter. Die Reaktion von Medien, Web 2.0 und die Krise verkürzen den Abstand. Was schief gehen kann, die tollsten Kampagnen und die größten Flops.
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Freitag 13.

\"Der Konzernsitz muss in österreich bleiben, die Beispiele Bank Austria und Semperit haben gezeigt wohin es führt wenn sich die Rolle von Unternehmen auf die des Befehlsempängers reduziert“. Wolfgang Sobotka, Finanzlandesrat von Niederösterreich weiß wie man die Knöpfe des Unsicherheitsinstruments bedient. Am Freitag den 13. frühmorgens ist er angetreten um gemeinsam mit dem Chef des Energieversorgers EVN einen erneuten Rettungsversuch für die österreichische Stromlösung (öSL) zu unternehmen. Es gehe darum das heimische Wasserkraftpotential zu erhalten und den Atomstromimport hintanzuhalten, erklärte Sobotka. Keine zwei Stunden später tickerte die Nachricht über die Agenturen, dass die EnBW Energie Baden-Würtemberg AG ihren Anteil an der EVN bis zum Jahresende auf über 25 Prozent erhöhen wird. \"Die EnBW sieht ihr Engagement als Commitment zur EVN und zur Fortsetzung der Partnerscdhaft mit dem Oland Niederösterreich als Hauptaktionär“, heißt es in einer Aussendung. Das Pech für Sobotka: rund die Hälfte des Stroms der EnBW stammt aus Atomkraftwerken.
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Leistung für Highend

Der taiwanesische Speicher-Spezialist Transcend hat sein DDR2-Produktportfolio um \"Highspeed DDR2-667 Unbuffered\"-Module und um \"SO-DIMM\"-Speichermodule für Desktops, Workstations und Notebooks erweitert. Mit ihrer Bandbreite von 10,6 GB/s (PC2-5400, Dual-Channel) sollen die DDR2-667-Module neue Dimensionen bei der Geschwindigkeit eröffnen.

Die 512-MB- und 1-GB-240-Pin-DIMMs in Variationen mit und ohne ECC sind besonders für Hochleistungs-Workstations und -Desktops mit neuesten Hauptplatinen entwickelt worden. Auch im Bereich der 200-Pin-SO-DIMM-Notebook-Speicher will der taiwanesische Hersteller mit seinem 512-MB-Modul nun eine Vorreiterrolle im Markt übernehmen. Die Leistung der DDR2-667-Speicher soll laut Transcend vor allem bei Motherboards mit Highend-Chipsätzen zur Geltung kommen.

Die 667-Module sind mit 64Mx8-DDR2 (FBGA)-Chips bestückt. Das Leiterplattendesign in sechs Stufen ist laut Hersteller besonders für hohe Zuverlässigkeit und Performance ausgelegt. Die DDR2-667-SO-DIMMs für Notebooks werden ab Mitte Juli ausgeliefert. Die DDR2-667-DIMMs sind in Deutschland ab sofort erhältlich.

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Neue Wurm-Fluten

Seit Pfingstsonntag verstopfen E-Mails mit rechtsradikalem Inhalt zahlreiche Server. Joe Pichlmayr, Geschäftsführer Ikarus Software, spricht von einer riesigen Flut, die fast ausschließlich das deutsprachige Internet betrifft. \"Betroffen sind alle Adressen, die mit .at, .de, .ch, .li oder .gmx enden\", so Pichlmayr.

Die Ursache der \"braunen Welle\" geht laut Virenexperte vom bekannten \"WM-Wurm\" \"Sober.P. aus. \"Der Fußball-Wurm hat sich vor etwa drei Wochen auf zahlreichen Windows-Rechner eingenistet und besitzt einen so genannten Nachlademechanismus, der zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Plug-in aus dem Internet lädt\", so Pichlmayr. Das Nachlade-Datum war laut Ikarus der 11. Mai, der Spam-Versand begann am 15. Mai um exakt 0.00 Uhr. Der von \"Sober.P\" herunter geladene Malicious-Code \"Sober.Q\" verursacht zwar keine technischen Schäden, verwandelt aber Windows-Rechner in regelrechte \"Spam-Maschinen\".

\"Wir rechnen damit, dass sich Sober.P auf etwa 200.000 Maschinen eingenistet hat und sich von dort an alle in Outlook gefundenen E-Mail-Adressen verschickt\", erklärt Pichlmayr. Warum die Spam-Filter die Nazi-Parolen nicht erkannt und automatisch ausgefiltert haben liegt laut Pichlmayr weniger an einem technischen sondern viel mehr an einem rechtlichen Problem. \"Es wäre unverantwortlich E-Mail-Texte auf bestimmte Inhalte hin zu scannen. Noch dazu würden E-Mail-Server durch den Content-Scan in die Knie gehen und wären permanent überlastet\", so Pichlmayr.

Warum der Wurm gerade zu Pfingsten losgeschlagen hat, darüber gibt es derzeit nur Vermutungen. Möglicherweise wollten die Urheber sowohl das verlängerte Wochenende, an dem viele Viren-Experten verreist sind, als auch den Termin vor den nordrhein-westfälischen Landtagswahlen nutzen um ihre Nazi-Propaganda zu verbreiten. Pichlmayr rät allen Windows-Usern ihre PCs sauber zu halten und auch jene Viren zu entfernen, die zwar keine technischen Schäden anrichten, aber durch ihre Spam-Aktivitäten zu einer Belästigung werden.

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