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Archiv (11315)

Sitz mit Ablaufdatum

Martin Huber ließ auf sich warten. Der Boss der öBB-Holding, im Moment nicht gerade der einfachste Job, ließ den ausharrenden Journalisten ausrichten, dass die Aufsichtsratssitzung der öBB-Infrastruktur Bau AG noch länger dauern werde. \"Warum? Rausgeschmissen habt ihr den Zimmermann doch schon!\
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Nichts geht mehr

Wenn die Autobahnvignette zum Parkpickerl wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man sich mitten im Berufsverkehr auf den Wiener Stadtausfahrten, der Südosttangente oder der Nordbrücke befindet. Stoßstange reiht sich an Stoßstange, bis es heißt: Nichts geht mehr. Eine unerträgliche Situation, fand auch der Wiener Ingenieur Ludwig Friedlbinder. Doch anstatt in bester Wiener Tradition zu lamentieren, machte sich Friedlbinder auf die Suche nach Lösungen für den wiederkehrenden Verkehrswahnsinn.
Sein mittlerweile zum Patent angemeldeter Lösungsansatz ist so simpel wie revolutionär: eine Schwebebahn, die in fünf bis zehn Metern Höhe die Hauptstadt mit dem Umland verbindet und direkt an das Wiener U-Bahnnetz angebunden ist. »Meine Idee ist die Fortführung der U-Bahn in das Umland«, sagt Friedlbinder. Allerdings oberirdisch. Bessere Anbindungen, mehr Komfort und Service sollen die Menschen zum Umstieg animieren.
Einen der größten Vorteile seines Konzepts sieht Friedlbinder in der Hochbaukonstruktion, die deutlich unkomplizierter in der Errichtung sei als ein klassisches Schienennetz. Die Fahrbahnträger werden in einem Abstand von knapp dreißig Metern von Rahmenstützen getragen oder in größerem Abstand durch Fachwerkskonstruktionen, Bogenbrücken oder Pylonkonstruktionen mit Seiltragwerken gestützt. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Systemen, die in Dresden, Memphis, Miami oder Wuppertal zum Einsatz kommen, kann Friedlbinders Schwebebahnsystem auch Steigungen und Gefälle befahren und ist damit deutlich flexibler einsetzbar. Während aktuelle Schienenfahrzeuge über einen sehr geringen Kuppelradius verfügen, beinhaltet Friedlbinders Konzept ein Kardangelenk zwischen den einzelnen Kabinen. Das sei zwar aufwendiger, aber auch sinnvoll. Damit Steigungen von bis zu zwölf Prozent bewältigt werden können, sieht das Wiener Patent zwei Räder je Antriebseinheit, welches auf einem Tragrahmen montiert ist, vor. Ein freilaufendes und ein angetriebenes, darunter befindet sich ein so genanntes Reibrad, das beim Befahren von Steigungen und Gefälle sowie bei Notbremsungen vollautomatisch zugeschaltet wird. Angetrieben werden soll die Schwebebahn aus einer Mischung von erneuerbaren Energiequellen wie Photovoltaik, Wind und Biogas.
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Preis für Set-Top-Box

Die IP-Kommunikationslösung IMS@home des schwedischen Unternehmens Tilgin wurde jetzt in Berlin mit dem von Ericsson unterstützten IQPC Broadband Award ausgezeichnet. Der Sieger des Wettbewerbs wurde von den Besuchern des Kongresses Broadband Week gemeinsam mit einer Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Torsten J. Gerpott von der Universität Duisburg-Essen ausgewählt. Gesucht wurden innovative Lösungen, die demonstrieren, was der Verbraucher von schnellem Festnetz- und Mobilfunkbreitband und IP-Konvergenz hat.

Mit IMS@home wird eine Set-Top-Box zur universellen Kommunikationszentrale im Haus. Die volle Integration von Telefonie, Datenübertragung und Video macht neue nutzerfreundliche Anwendungen möglich, die auch Netzbetreibern attraktive Erlösmodelle bieten. Eine einheitliche, leicht zu bedienenden Oberfläche macht es besonders einfach, die neuen Dienste zu nutzen. Schaut man beispielsweise IPTV und wird auf dem Handy angerufen, stoppt das Programm, dass man dann nach dem Auflegen nahtlos weitersehen kann ohne etwas verpasst zu haben. Fällt einem unterwegs ein, dass man vergessen hat eine Sendung aufzunehmen, lässt sich der Videorekorder bequem vom Handy aus programmieren.

\"Die von Tilgin vorgestellte Lösung demonstriert eindrucksvoll, welche Möglichkeiten die konvergenten Netze bieten. Hier handelt es sich nicht mehr um Zukunftsmusik, sondern um neue, nützliche Anwendungen die hier und jetzt realisierbar sind,\" beglückwünschte Stefan Kindt, Geschäftsführer der Ericsson GmbH, das Entwicklerteam.

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Neue Chefin für Sun

Mit 1. Dezember 2006 übernahm Sabine Fleischmann, 38, die Geschäftsführung von Sun Microsystems österreich. Mit ihr gewinnt Sun eine erfahrene Top-Managerin aus der IT-Branche.

Sabine Fleischmann begann ihre Karriere mit einer Informatikausbildung und übernahm bald darauf Managementaufgaben bei Microsoft österreich. Bereits nach wenigen Jahren stieg sie in die Geschäftsleitung auf.

Die Schwerpunkte für ihre zukünftige Arbeit als Geschäftsführerin bei Sun Microsystems österreich sieht Sabine Fleischmann in einem weiteren Ausbau der erfolgreichen Strategien rund um die zentralen Bereiche Storage, Software, Systems und Services, sowie einer Intensivierung der Kontakte zu Partnern und Kunden. Weitere wichtige Aufgaben werden betriebswirtschaftliche und vertriebstechnische Maßnahmen zur Sicherung von Qualität, Stabilität und Wachstum bilden. Ziel ist es den Mehrwert von Sun Microsystems, einem der innovativsten IT Unternehmen weltweit, nachhaltig auszubauen.

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Mit Höchst geschwindigkeit

Gemeinsam mit den Partnern Ericsson (Hard-/Software) und Alcatel (Netzausbau und -betrieb) soll noch bis Ende 2006 ganz Wien sowie einige Ballungszentren mit HSDPA versorgt sein. Im ersten Quartal 2007 wird dann das gesamte One-UMTS-Netz mit mehr als 62 Prozent Bevölkerungsabdeckung auf HSDPA aufgerüstet. Ab diesem Zeitpunkt sind Datenübertragungsraten von bis zu 7,2 MBit/Sek. möglich. Bis Ende 2008 plant One eine HSDPA-Bevölkerungsabdeckung von 90 Prozent. \"Grundsätzlich erlaubt das Netz bereits die doppelte Geschwindigkeit, also 14,4 MBit/Sek, allerdings gibt es dafür noch keine geeigneten Endgeräte“, erklärt One-CEO Jørgen Bang-Jensen. Doch die soll es bald geben, wie zum Beispiel das Samsung i600. \"Unser Fokus bei der Handyauswahl liegt auf dem konkreten Nutzen für den Kunden. Wir richten uns mit unserem Portfolio in erster Linie an jene Kunden, die Mobile E-Mail, Musik und spezielle Business-Applikationen verwenden wollen“, so Michael Fried, Geschäftsführer Marketing & Sales von One. \"Sobald es die notwendige Software für HSUPA gibt, werden wir es selbstverständlich integrieren\" so Fried weiter.

Mobile Kommunikation auf dem Vormarsch. Da mehr als 50 Prozent der fixen Internetanbindungen in heimischen Privathaushalten immer noch auf Schmalband-Technologie basieren, sieht One für Mobiles Breitband ein großes Marktpotenzial. Mit der erfolgreichen Gratis-Testaktion inklusiver zweimonatiger Rückgabemöglichkeit will der Netzanbieter den Kunden erste Berührungsängste mit dem mobilen Internet nehmen. Seit Juni 2006 haben rund 15.000 Kunden Mobiles Breitband ausprobiert. Die Rückgabequote ist sehr gering.\"Mobile E-Mail, Internetsurfen und Musik entwickeln sich zunehmend zu den führenden mobilen Applikationen. Das zeigt uns die Verzehnfachung des Datenverkehrs im One Netz seit Anfang 2006“, so Fried. \"Ein Grund mehr für uns, diese Bereiche im kommenden Jahr zu forcieren.“

2006 war für das Kommunkationsunternehmen ein erfolgreiches Jahr, hat es doch die Zwei-Millionen-Netzkunden-Grenze ein Jahr früher als geplant erreicht. \"Doch wir gehen weiter und werden nicht stoppen. In Kürze haben wir nicht mehr nur das beste, sondern auch das schnellste Netz“, zeigt sich Bang-Jensen zuversichtlich. über die Bilanzzahlen wollte sich One nicht äußern: \"Wachstum kostet\", war das einzige Kommentar dazu.

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Im Test Epson EMP-6100

Wie bei diesen Hersteller üblich, verwendet man drei LCD-Elemente - für jede Grundfarbe eines - deren Projektion über ein speziell angeordnetes Projektionssystem mit dichroitischen Spiegeln zu einem Bild zusammengefügt wird. Diese Spiegeln trennen das einfallende Licht nach der Farbe. Dadurch kann in jedem Bildpunkt jede Farbe erzeugt werden. Das Design ist, verglichen mit anderen Epson-Modellen, relativ nüchtern und mit Abmessungen von 146 x 340 x 465 Millimetern auch recht groß. Doch nicht nur die Größe, auch das Gewicht von 7 Kilogramm, spricht eher für eine Fixinstallation als für den mobilen Einsatz.

Ausstattung
Der EMP-6100 verfügt über einen elektrostatischen Filter, der auch bei stärkerer Staub- oder Rauchentwicklung für saubere Luft im Inneren des Gerätes sorgt. Ein einstellbarer Timer erinnert daran, den Filter regelmäßig zu wechseln, um das Gerät vor Ausfällen zu bewahren. Zusätzlich ist der Projektor mit einem eingebauten Diebstahlschutz ausgestattet und daher ideal für den Einsatz in frei zugänglichen Bereichen mit höherer Luftbelastung, wie beispielsweise in der Gastronomie. Zusätzlich sorgt ein PIN-Code für noch mehr Schutz, denn erst nach Eingabe des Codes kann der Projektor in Betrieb genommen werden.

Optimale Wartung
Neben den für Projektoren seiner Kategorie üblichen Eigenschaften wie brillanter Bildqualität mit hellen und lebendigen Bildern und der für LCD-Projektoren typischen, ruhigen Bilddarstellung, verfügt der Epson Profi über ein so genanntes vorbeugendes Wartungssystem (\"Preventative-Maintenance-System”) um unnötige Ausfallzeiten zu vermeiden. Dieses System ermöglicht eine direkte Verbindung zu einem IP-basierten Netzwerk, worüber dann eine umfassende Kontrolle der Instandhaltungsmaßnahmen des Gerätes durchgeführt werden kann. So wird man über den Temperaturstatus oder einen eventuellen Luftfilter- oder Lampenwechsel benachrichtigt. Eine Fernwartung und Bedienung des Projektors ist auch per Internet möglich. Das Gerät kann aber auch selbst aktiv werden und per Email eine Servicestelle kontaktieren.

Handhabung
Die Bedienung ist intuitiv und sehr unkompliziert. Der EMP-6100 bietet zahlreiche manuelle Einstellmöglichkeiten, wie zum Beispiel Bildausschnittsgröße, Helligkeit, Farbmodi (Foto, Sport, Präsentation, Theater, RGB, Game und Tafel - ermöglicht Projektionen auf dunklen Wänden) Kontrast und Stärke. Erwartungsgemäß erkannte das Gerät alle angelegten Signale schnell und stellte sich optimal darauf ein.
Der Austausch von Luftfilter und Lampe kann selbst bei Deckeninstallation völlig problemlos vorgenommen werden, da die entsprechenden Gehäuseöffnungen seitlich oder nach unten ausgerichtet sind.

Bildqualität
Die Lichtleistung von ANSI-Lumen sorgt auch bei hellerer Umgebung für klare und deutliche Projektionen. Dank seines 1,6fachen optischen Zooms sind auch in kleinen Räumlichkeiten große Bilder möglich: Bereits aus einer Entfernung von nur 1,8 Metern kann ein 60-Zoll-Bild (ungefähr 152 Zentimeter) erzielt werden. Die Konvergenz der drei Farbsignale ist hervorragend und so wurde das Bild konturscharf und ruhig dargestellt.

Features:
- 3.500 ANSI-Lumen (2.700 ANSI-Lumen im Energiespar-Modus)
- Kontrastverhältnis von 500:1
- Auflösung: XGA 1024 x 768 / SXGA 1280 x 1024
- Leichter Zugriff auf Filter und Lampe zum einfachen Austausch
- Erhöhte Diebstahlsicherheit
- Direkter Start-up
- 5 Watt Lautsprecher
- Große Projektionsfläche selbst in engen Räumen dank eines 1,6fachen optischen Zooms
- 3LCD-Technologie
- Automatische Keystone-Korrektur (+/- 30 Grad)
- Abmessungen: 340 x 145 x 465 Millimeter
·Gewicht: 7 Kilogramm
- Betriebsgeräusch < 39 (33) dB
- Lampenlebensdauer: ca. 3000 Stunden
- Projektionsentfernung: 0,83-14,69 Meter
- Preis: 3.348 Euro

Fazit:
Durch die einfache Verwendung im Netzwerk, die simple Wartung und die umfassenden Sicherheitsfunktionen eignet sich das Gerät perfekt für den Einsatz in allen Unternehmen oder Veranstaltungsorten. Da er sehr schnell abkühlt ist er vor allem für den mobilen Einsatz geeignet. Er ist leicht zu installieren, verfügt über einen integrierten Staubschutz und bietet mit 3.500 ANSI-Lumen genug Helligkeits - auch bei widrigen Umständen.

Plus/Minus:
+ Bildqualität
+ Diebstahlsicherheit
+ Bedienung
- Design
- Größe/Gewicht
- Etwas lautes Betriebsgeräusch

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Im Test BenQ MP770

Erste Wahl für bewegte Bilder sind Flüssigkristall-Beamer (LCD). Sie projizieren auch schnelle Bewegungen ohne Farbschlieren im Bild. Die Stärke von Beamern mit Mikrospiegeln (DLP: Digital Light Processing) sind eher stehende Bilder wie Fotos und Grafik: Hell, mit sattem Schwarz, hohem Kontrast und kaum sichtbaren Pixelstrukturen.

Mit dem BenQ MP770 sind Heimkinofans, aber auch Geschäftsleute gut gerüstet. Der Projektor auf DLP-Basis strahlt mit 3.200 Ansi-Lumen und qualifiziert sich damit für Präsentationen in Räumen mit eingeschalteter Zimmerbeleuchtung.Business-User, die viele Präsentationen halten, werden sich auch über den integrierten Laserpointer in der Fernbedienung freuen. Zusätzlich bietet sie Blank, Freeze, Maussimulation und sinnvolle Präsentationshilfen.

Dank seiner Größe von 298 x 94 x 230 Millimetern und einem Gewicht von 3 Kilogramm eignet sich der MP770 vor allem für die mobile Nutzung. Allerdings benötigt er wesentlich länger zum Abkühlen als Vergleichsmodelle. Dank eines eingebauten Lüfter-Nachlaufs per Akku kann man den BenQ MP770 aber nach Ende der Präsentation vom Stromkreislauf trennen.

Der XGA-Projektor ist mit zwei auswechselbaren Staubfiltern ausgestattet und bietet neben einem VGA-Eingang auch einen Component-Anschluss, S-Video sowie einen DVI-Eingang. Man kann ihn allerdings nicht an alle Geräte anschließen, da die entsprechenden Eingänge fehlen. Daher muss man genau auf die Auswahl des DVD-Players achten, denn einige Billigmarken sind nicht kompatibel.

Bildqualität
Der MP770 bietet eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln und einen Maximalkontrast von 2000:1. Mit diesen Werten wundert es also kaum, das die Bilder gestochen scharf sind und Details auch bei Schwarz-Weiß-Filmen gut wiedergegeben werden. Er erkennt sofort das eingehende Computersignal.Die Farbreinheit der Grundfarben ist sehr gut. Die Abdeckung von Rot und Blau ist ausreichend, lediglich Grün könnte ausgeprägter sein. Im Präsentations-Modus ist die Farbqualität eher schwach. Doch das Gerät bietet viele leicht bedienbare Funktionen, die Farbqualität den eigenen Bedürfnissen anzupassen.Doch leider wirkt sich jede Farboptimierung auf die Lichtleistung aus.

Handhabung
Die Menüführung wurde gut gelöst, die Bedienung ist intuitiv und einfach. Die Projektionsgrößen rangieren von 0,79 bis 7,62 Metern bei Abständen zwischen 1 und 10 Metern. Ein digitaler Zoom vergrößert bis zu 8fach. Die vertikale und horizontale Trapezkorrektur wird ebenfalls digital vorgenommen.

Features:
- 3.200 ANSI Lumen (2.600 ANSI Lumen im Energiespar-Modus)
- Kontrastverhältnis von 2000:1
- Auflösung: XGA 1024 x 768
- Fernbedienung mit Laserpointer
- 2 Watt Lautsprecher
- DLP-Technologie
- Abmessungen: 298 x 94 x 230 Millimeter
- Gewicht: 3 Kilogramm
- Betriebsgeräusch < 31 dB (Normalmodus) < 28 dB (ECO-Modus)
- Lampenlebensdauer: ca. 3000 Stunden (Normal), 4000 Stunden (ECO)
- Bilddiagonale: 0,79-7,62 Meter
- Projektionsentfernung: 1 - 10 Meter
- Preis: 1.649 Euro

Fazit:
Vor allem das wenig aufdringliche Geräusch und der Preis machen diesen Projektor interessant. Dem Filmabend mit Freunden und Popkorn steht mit dem MP770 nichts im Wege. Auch in ruhiger Umgebung, denn das Betriebsgeräusch von 31 dB(A) im Normal- bzw. 28 dB(A) im Eco-Modus ist wirklich nicht störend.

Plus/Minus:
+ Sehr leise
+ sehr gute Bildqualität
+ Kontrast
- Teilweise die Lichtleistung
- kühlt langsam ab

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Exquisite Leder-Maus

Und damit handelt es sich nicht um Personenbeschreibungen bei einschlägigen Partnervermittlungsseiten, sondern um echte Computermäuse. Jede Maus ist aus einem speziellen Metall, das auch von der NASA verwendet wird, gefertigt, die Oberfläche ist aus italienischem Leder. Das macht die Maus so exquisit, was sich auch auf den Preis niederschlägt: Ungefähr 300 Euro muss man für das gute Stück berappen. Da muss man sich echt überlegen, wie viel einem Exklusivität wert ist. Dafür gibt’s eine lebenslange Garantie.

Eigenschaften im überblick
- Optischer Sensor für 800dpi Auflösung
- 3 Tasten, Scrollrad
- Farben: \"goldeneye”, \"black pearl\

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Keine Theorie des Erfolgs

Natürlich ist es schön, Erfolg zu haben, sagt Alexander Dill. Nur:Er ist nicht machbar, man kann ihn nicht programmieren. Und daliegt das Problem mit den Erfolgsgurus wie Napoleon Hill, Joseph Murphy, Dale Carnegie & Co. Alle wollen uns weismachen, dassfalsches Denken Misserfolge, richtiges Denken dagegen nur Erfolge produzieren kann. Dabei ist gerade die verbissene Suche nach Erfolg der Grundstock für den Misserfolg, behauptet der Philosoph und Unternehmer Alexander Dill. Die Story vom Tellerwäscher, der sich fleißig zum Milliardär hocharbeitet stimme zwar, doch freilich nicht für jeden.

Die berühmten Leitfäden zum Erfolg, die Ratschläge der Wirtschaftsgurus, die Gesetzmäßigkeiten von Börsen führten stetsbei jenen zum Ziel, die augenscheinlich von den Früchten des eigenen Geschicks gestreift wurden. Allen anderen ist der Misserfolg sicher. »Die in der westlichen Welt gängige Erfolgsskala bedeutet 5er-BMW, Haus und Urlaub in der Karibik als Lebensziel«, prangert Dill an. Er propagiert vielmehr den Wertder Gelassenheit in allen Höhen und Tiefen des Lebens (mit denen die Menschen ohnehin konfrontiert werden). Weiters sei einepositive Ziellosigkeit auf den Lebenswegen ratsam. Die fix vorgenommenen Lebensziele verstellen nämlich die Sicht auf wichtigere Dinge. Dill rät, »nicht in der Zukunft zu leben«. »Je höher die Ideale, desto geringer die Ergebnisse«, stellte schon sein legendärer chinesischer Kollege Laotse fest.

Erstaunlicherweise kann fast jeder von besonderen Krisensituationen berichten, dass ein vollkommenes Abschalten und Loslassen dazu führte, dass das oft beschworene Wunderin letzter Minute tatsächlich geschah. »Ich glaube, dass ein bewusstes Nicht-Tun den Raum für viele äußere Dinge öffnet«,meint Dill. So melden sich zum Beispiel Menschen auf einmal, die man, versunken in seine Ziele, nicht mehr wahrgenommen hat.Geschäftsprozesse, die seit Jahren stagnieren, kommen auf einmal in Bewegung. Ideen, die durch Vernunft und Nutzdenken verschüttet waren, sprießen plötzlich hervor.

Erfolgswahrheiten. »Jede Erfolgsgeschichte ist einzigartig und individuell«, ist Dill überzeugt. Aus diesem Grund könne es keinen, einzigen glaubwürdigen Leitfaden dazu geben - sämtliche Ratgeber sind letztendlich stets Erfolgsfallen, die hunderte verschiedene Wege zu den Lebenszielen suggerieren, ohnedabei das Wegenetz tatsächlich zu begreifen. Wenn jemand nur einen Tag zu leben hätte und zwischen vollendetem Glück und totalem Erfolg wählen müsste: Würde er allen Ernstes den Erfolg wählen, wenn er wüsste, dass er ihn am nächsten Tag nicht mehr genießen könnte?

Ein Achterl Wein. In jeder Bankfiliale, in jeder Talkshow und in jedem Freundeskreis begegnen sie uns: die kleinen und großen Erfolgsgurus mit den richtigen Rezepten. So gelangt man wahlweise durch Sparen, Investieren, Beziehungen oder Betrugzum Ziel. »Damit wir uns nicht falsch verstehen: Es gibt Erfolg- manchmal jedenfalls«, meint der Wirtschaftsphilosoph. »Wirkönnen zufällig Erfolg haben. Was wir nicht können, ist Erfolgmachen.« Dazu hätten sich die österreicher noch so mancheTugend bewahrt, die anderen gänzlich verloren gegangenscheint: mit einem gepflegten Achterl die Mittagspause in denNachmittag zu verlängern. Es sei wichtig, sich nicht vom eigenenErfolgsdruck in Haft nehmen zu lassen, Sklave seiner Handgriffezu werden.

»Die derzeit erfolgreichsten Bürger der Erde, nämlich GeorgeW. Bush und Bill Gates, müssen beide damit leben, dass ihr Erfolgweitgehend als unverdient angesehen wird. Die Weltherrschaft über den Softwaremarkt und die vollkommene militärischeübermacht bewirken keineswegs auch Anerkennung. Das Publikum ist vielmehr geneigt, den Erfolg als Ergebnis schmutziger Tricks, Verschwörungen und Seilschaften anzusehen- alles andere als die Folge persönlicher Leistung. Obwohl ein Weltmonopol auf PC-Betriebssysteme und militärische Macht faktisch den größtmöglichen irdischen Erfolg darstellen, geht der prestigeträchtigere Literaturnobelpreis an eine zurückgezogenlebende österreichische Schriftstellerin. Elfriede Jelinek hat nie einen Bestseller geschrieben. Nie war sie Gast beim führenden amerikanisches Talkmaster Jay Leno«, heißt es in Dills Buch »Die Erfolgsfalle«.

Auf höherer Ebene. Dill, 1959 in München geboren,hat schon einiges erlebt: vom American Dream in NewYork bis zur politischen Intrige im Nachwendedeutschland,von der Planung von Biomassekraftwerken in Bayern biszum Deutschen Auslandsmarketing, das er zeitweise als Projektleiter koordinierte. Derzeit forscht der Unternehmer, derimmer wieder auch Misserfolge im Geschäftsleben eingefahrenhat und derzeit eine Softwarefirma namens Internetkloster mit Sitz am Salzburger Kapuzinerberg besitzt, auf höheren Ebenen. Auf der Website www.whatiseconomy.com sammelt er Antworten auf die Frage nach dem Wesen der Wirtschaft. Bislang wäre nämlich ein wesentlicher Aspekt in der Bewertung von Volkswirtschaften übersehen worden: »Freeware«. Per se kostenfreie Produkte, wienatürliche Ressourcen, Religion, Glück und Zufriedenheit, könnten die harten Kriterien in Bewertungen in der Wirtschaft wesentlich bereichern. Besonders Volkswirtschaften in Schwellen- und Dritte-Welt-Ländern sind demnach krass unterbewertet. Denn dort verfügen die Menschen (und die lokale Wirtschaft) über nachhaltig positive Werte zu Erfolg und Glück, die auch ein Umdenken in den Investorenströmen bewirken könnten.

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Avaya baut ab

\"Die Neuausrichtung von Vertrieb und Service ist ein logischer Schritt, um insgesamt die Effizienz weiter zu steigern\", sagt Hans-Jürgen Bahde, Geschäftsführer von Avaya in Deutschland.Das Tenovis-Nachfolgeunternehmen hat nun mitgeteilt, die Vertriebs- und Serviceorganisation neu aufstellen zu wollen. Im Klartext: bis zum Jahresende werden in Deutschland rund 90 Stellen im Vertrieb und 256 Stellen in der Serviceorganisation eingespart. Auch österreich ist vom Konsolidierungsprogramm betroffen. Bei der am 14. November 2006 stattgefundenen Wirtschaftsausschusssitzung des Gesamtbetriebsrates des Konzerns in Frankfurt hat die Avaya-Geschäftsführung angekündigt, beim kleinen Nachbarn rund 60 Mitarbeiter abzubauen.

Die GPA protestiert nun gemeinsam mit dem Betriebsrat des Telekommunikationsunternehmens gegen das Kostensenkungsprogramm, das allein auf Kosten der Belegschaft gehen soll. \"Mit dieser Politik gefährdet das Unternehmen seine eigene Zukunft in Vertrieb und Service\", so der stellvertretende GPA-DJP-Bundesgeschäftsführer (Druck, Journalismus, Papier) Karl Proyer.

Die Betriebsräte des Konzerns vermissen nach wie vor ein Konzept, mit dem Avaya auf dem Markt in Deutschland als auch in österreich nach dem Kauf von Tenovis die bisherige sehr gute Marktposition von Tenovis behaupten kann. \"Die Unruhe in der Belegschaft ist wegen des fortgesetzten Personalabbaus sehr groß. Nach wie vor ist nur zu erkennen, dass Avaya mit Kostensenkungsmaßnahmen zu Lasten der Beschäftigten versucht, ein besseres Ergebnis zu erzielen und allein die Aktionäre zu befriedigen. Das ist in unseren Augen keine zukunftsorientierte Politik. Es wird Zeit, dass die Verantwortlichen bei Avaya endlich Perspektiven aufzeigen, um einen positiven Fortbestand der Tenovis-Mitarbeiter innerhalb von Avaya zu sichern\", so Proyer.

Für Avaya-Sprecher Markus Berner wird die Suppe in österreich längst nicht so heiß gegessen, wie sie (in Frankfurt) gekocht wurde. Zum Abbau der voraussichtlich 60 Vertriebsmitarbeiter würden rund 20 Posten im Service hinzukommen, erklärt Berner gegenüber dem Report.

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