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Energieautarkes Wohnen wird leistbar

Am 4. April erfolgte in Schwertberg in Oberösterreich der Spatenstich für das erste energieautarke, leistbare Wohnhaus. Vorbild ist ein von Professor Timo Leukefeld im sächsischen Freiberg für 400.000 Euro realisiertes energieautarkes Sonnenhaus. Leukefeld hat das Sonnenhaus so zum energieautarken Haus weiterentwickelt, dass auch der Bedarf an elektrischem Strom durch die Sonne über Fotovoltaik in das Konzept mit einbezogen wurde. Durch den zwischenzeitlich günstigen Preis der PV-Module und weitere innovative Technologie wurde das vollständig energieautarke Sonnenhaus dabei auch leistbar.

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Hartes Pflaster

Die Zeiten sind für die Dämmstoffindustrie nicht gerade einfach. Die Branche muss sich nicht nur gegen eine schwächelnde Nachfrage und sinkende Erlöse wehren. Immer wieder sehen sich die Unternehmen mit Medienberichten konfrontiert, die die Wärmedämmung an sich in Frage stellen.

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Reif für Lösungen aus der Wolke?

Die IT-Branche wird seit Jahren vom Thema Cloud Computing beherrscht. In der Bauwirtschaft werden noch verhältnismäßig wenige Daten und Programme ausgelagert und extern betrieben. Dass der Stellenwert der »Wolke« in Zukunft steigen wird, darüber sind sich alle einig, nicht aber über die Frage, ob die Bauwirtschaft jetzt schon dafür bereit ist. Während für die einen die Vorteile deutlich überwiegen, warnen andere von Sicherheitslücken. Werner Scheidl und Helmut Houdek über die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt.

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Gebäudesanierung per Mausklick

Das Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme der TU Wien hat gemeinsam mit dem TU-Spinoff-Unternehmen Xylem Technologies ein kostenloses Internettool entwickelt, das ganz eigenständig Sanierungsideen durchrechnet. Damit kann man ein Gebäude elektronisch abbilden und berechnen, wie viel Geld man durch bestimmte Maßnahmenpakete sparen kann. Das von der TU entwickelte Tool hört auf den Namen Semergy und versteht sich als Rundum-Beratungspaket: »Man gibt alle wichtigen Daten über das eigene Haus ein, danach rechnet Semergy mögliche Verbesserungen durch«, erklärt Stefan Fenz vom Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme der TU Wien. Das Programm schlägt Baumaßnahmen vor, es errechnet die zu erwartenden langfristigen Einsparungen, es gibt Auskunft über rechtliche Rahmenbedingungen und in Zukunft auch über öffentliche Förderungen, die man für die geplanten Sanierungen beantragen kann. Dabei soll Semergy sogar das zur Verfügung stehende Budget, die Nachhaltigkeit der verwendeten Produkte und ihre Kompatibilität berücksichtigen. Semergy kann in einer ersten Phase gratis genutzt werden. In Zukunft soll es aber auch kostenpflichtige Programme geben, mit denen sich ganze Wohnblocks oder Stadtteile abbilden lassen.

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