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Preis für Forscherin

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit den PreisträgerInnen Christoph Pieh, Iris Kral, Katharina Fellnhofer und Franz Berthiller. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit den PreisträgerInnen Christoph Pieh, Iris Kral, Katharina Fellnhofer und Franz Berthiller. Foto: NLK Reinberger

Katharina Fellnhofer wurde am 10. Oktober 2018 der Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich verliehen. Der Preis dient der Förderung von WissenschafterInnen, die mit ihrem Schaffen bereits fachliche Anerkennung gefunden haben.

Die gebürtige Niederösterreicherin ist in zahlreichen Forschungs- und Innovationsprojekten europaweit tätig – beispielsweise in einer durch die EU geförderten Erasmus+ Partnerschaft. Fellnhofers Unternehmen Research and Innovation Management ist dabei Kooperationspartner der Malta Information Technology Agency, des Maltesischen Science Centers, des deutschen Spielentwicklers waza!, der Universität Luxemburg sowie der Donau-Krems-Universität. Ziel des Projektkonsortiums ist, den Einsatz innovativer spielbasierter Lernmethoden für Lernzwecke zu fördern. Eine erste Version eines einfach zu bedienenden Tools zur Erstellung von digitalen Lernspielen wurde bereits vorgestellt. Der „Game Creator“ ermöglicht sowohl Schülern als auch Lehrern, Lernspiele eigenständig zu entwickeln.
 
In einem weiteren Projekt, SeeRRI, arbeitet die erfolgreiche Wissenschafterin an einer Grundlage für den Aufbau von nachhaltigen Forschungs- und Innovationssystemen in Europa. Das Projekt wird ab 2019 im Rahmen des Horizon-2020-Programms mit EU-Mitteln unterstützt. Die gemeinsame Arbeit von hier zwölf Partnern erstreckt sich über drei Jahre, Fellnhofer übernimmt gemeinsam mit der NÖ-Wirtschaftsagentur Ecoplus und dem Austrian Institute of Technology (AIT) den Österreich-Part im Konsortium. Mit SeeRRI sollen durch die kreative Zusammenarbeit in Workshops und Open-Labs Multiplikatoren sensibilisiert werden, um nachhaltige Forschungs- und Innovations-Prinzipien zu fördern – bis hin zu Evaluierung von Projektaktivitäten und daraus abgeleiteten Empfehlungen an die Politik.

Fellnhofer war zuvor als Forscherin an der Harvard Universität tätig. Derzeit arbeitet sie an der ETH Zürich.

Hinweis:  The SeeRRI project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 824588”.

Last modified onMontag, 05 November 2018 07:53
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