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Nachrücker

Der Vorstand der Siemens AG hat Johannes Milde (54) zum neuen Vorsitzenden der Siemens Building Technologies (SBT) international gewählt. Milde folgt in der Funktion Heinrich Hiesinger (46) nach, der mit 1. Juni in den Zentralvorstand des Konzerns berufen wurde. Milde war seit 2005 Mitglied des SBT-Bereichsvorstandes und dort unter anderem für die Themen Innovation und Produktion verantwortlich. Der Informatiker Milde wurde 2004 Leiter des Geschäftes Produkte und Systemkomponenten bei SBT, der für Gebäudeautomation und technische Gebäudeinfrastruktur zuständigen Sparte des Konzerns.
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design your time

Massenware ist out, wer etwas auf sich hält designt selbst, online natürlich und lässt sich das Ergebnis bequem nach Hause schicken. Das gilt für T-Shirts, Sneakers und jetzt auch für Uhren. Unter www.mywatchface.com kann jeder online sein eigenes Ziffernblatt gestalten. Motiv einscannen, Uhr designen und fertig. Innerhalb von einer Woche sollte das Unikat am Handgelenk des Designers baumeln.
Die Möglichkeit, das Ziffernblatt individuell zu gestalten besteht bei Laks schon seit 15 Jahren. Allerdings war dieses Service mit einigem Aufwand verbunden. \"Was fehlte, war die Möglichkeite, dies auch einfach und schnell online zu erledigen. Wir wurden oft gefragt und es freut uns daher, dass wir nun das neue Service nach langem Tüfteln umsetzen konnten.\
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Höhere Rendite, geringeres Risiko

Seit Anfang 2006 gibt es im Bereich von festverzinslichen Veranlagungen mit dem IndiRent LS (= long/short)-Zertifikat (ISIN DE000LBB0029) ein interessantes Anlageprodukt auf dem Markt. Dieses fle­xible Finanzinstrument positioniert das Investment bei einem bestimmten Signal jeweils neu. Damit unterscheidet es sich grundlegend von herkömmlichen Rentenprodukten. Dem IndiRent LS-Zertifikat liegt der IndiRent LS-Index zugrunde. Dieser beruht auf einem »Trendfolgemodell«, das Trends von verzinslichen Anlagen mit unterschiedlichen Laufzeiten aufzeigt. Trends - insbesondere solche, die maßgeblich von volkswirtschaftlichen Faktoren bestimmt sind - setzen sich in der Regel über einen längeren Zeitraum fort. Diese Erkenntnis wird mit dem IndiRent LS-Zertifikaten erfolgreich umgesetzt.

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Wie wirklich ist die Wirlichkeit?

\"Existiert der Mond auch dann, wenn keiner hinsieht?“ Schon bei Albert Einstein und Nils Bohr war diese Frage Gegenstand heftiger Diskussionen. Einstein vertrat dabei die Standpunkt des Realisten. \"Sie glauben doch nicht tatsächlich, dass der Mond ohne Beobachtung nicht länger existiert?“ Bohr mimte den Advocatus Diaboli. \"Beweisen Sie mir doch das Gegenteil!“ Mit Anekdoten wie diesen unterhielt der Experimentalphysiker Anton Zeilinger bei der zweiten IT//Lounge im Wiener Looshaus die anwesende IT-Prominenz. Für Stirnrunzeln und leichte Verwirrung sorgte Zeilinger mit der Ansage, dass, auch wenn es unserem Alltagsverständnis diametral entgegenläuft, die Frage durchaus ihre Berechtigung hat - zumindest in der Quantenphysik. Denn dort beeinflusst die Messung, also die Beobachtung die Eigenschaften von Teilchen. Auch dem Thema \"Zufall“ räumte Zeilinger breiten Raum ein. \"Gibt es eine Wirkung ohne Ursache?“ Die Antwort ist ja. So ist der Quantensprung im Atom reiner Zufall. Es gibt dafür laut Zeilinger keine Ursache, auch keine verborgene, und auch keine, die wir nur noch nicht kennen. Wer sich jetzt an den Physikunterricht erinnert und ungläubig die Nase rümpft, befindet sich in guter Gesellschaft. Schon Einstein war die Vorstellung des echten Zufalls ohne Ursache ein Gräuel und stellte sein Selbstverständnis als Physiker in Frage. \"Gott würfelt nicht“, war seine Maxime. \"Hören Sie endlich auf, dem lieben Gott Vorschriften zu machen“, die lapidare Antwort Bohrs.
Die Frage, ob die Welt auch ohne unsere Beobachtung existiert, wie wirklich die Wirklichkeit wirklich ist und welche Rolle der Zufall spielt, blieb auch an diesem Abend unbeantwortet, sorgte im Anschluss aber für angeregte Diskussionen unter den Anwesenden, darunter die Geschäftsführer der Inform GmbH, Kurt Pfliegler und Peter Schmidt, Gerhard Bliemel, IBM österreich, Hanno Kirsch, AirPlus Air Travel Card Vertriebsgesellschaft, Mathias Schaffer und Hans Raposch von Citycom Telekommunikation.
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Neustart ohne Opferhilfe

Mit einem überraschenden Schreiben aus dem Justizministerium wurden dem privaten österreichischen Opfer- und Täterverein Neustart die Mittel für die Opferhilfe ab sofort entzogen. Ab 1. Juli soll der »Weiße Ring«, eine Opferhilfeorganisation unter der Leitung des früheren Jugendgerichtshof-Präsidenten Udo Jesionek, die Hilfe für Verbrechensopfer koordinieren. Eingelangt ist der Brief am 14. Juni, schon einen Tag später sollte Neustart seine Tätigkeit einstellen. Sprecher Andreas Zembaty zeigt sich entsetzt und spricht von einem schweren Rückschlag für Neustart. Das Justizministerium begründet seine Entscheidung mit einer »klaren Trennung von Täter- und Opferhilfe«. Für die Opfer sei es wichtig, dass sie sich solidarisch vertreten fühlen. Zembaty kann diese Argumentation nicht nachvollziehen. »Wir sind seit Jahrzehnten sowohl in der Täter- als auch in der Opferhilfe tätig. Die Zuständigkeiten sind intern ganz klar getrennt. Es gibt keine wie auch immer gearteten Unvereinbarkeiten.« Auch international sei der Trend zu bemerken, die Opfer- und Täterhilfe zusammenzuführen. Mit dem Synergieeffekt, dass das Wissen um die Täter den Opfern nur nutzen kann. »österreich macht hier ganz klar einen Schritt rückwärts.« Diesen Schritt will Neustart nicht mitgehen. Man hofft auf die Hilfe der Wirtschaft und der öffentlichkeit. »Neustart ohne Opferhilfe wird es nicht geben«, zeigt sich Zembaty kämpferisch.

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Mächtiges Schlagloch

\"Die Welt hat sich in den letzten drei Jahren grundlegend geändert“, erklärte kürzlich der Aufsichtsratchef der Asfinag Eduard Saxinger. Er und sein Stellvertreter Horst Pöchhacker stellten sich kurzfristig der Presse nachdem bekannt wurde, dass die drei Vorstände der Strassenbaugesellschaft mit Jahresende ihren Hut nehmen müssen. Die Welt hat sich nämlich so stark geändert, dass die Asfinag nach einer neuen Struktur verlangt - eine Sache, die dem Dreier-Team Mathias Reichhold, Christian Trattner und Franz Lückler offenbar nicht zu realisieren ist. \"Wir haben hier ein strukturelles Problem und glauben, dass wir die neue Struktur mit einem neuen Vorstand besser machen können“, so Saxinger, ein Vertrauter von Vizekanzler Wilhelm Molterer, der selbst zugibt, den Vorstand erst seit Ende 2006 zu kennen. Ein Schelm, der dabei an politische Umfärbung denkt.

Die derzeit vier Regionalgesellschaften, die sich um den Betrieb und die Erhaltung der Autobahnen kümmern sollten reduziert werden. \"Auf eine oder zwei“, wie Saxinger betont. Zudem soll künftig alle Bautätigkeiten, die über das Ausbessern von Schlaglöchern hinausgeht von der Bau GmbH erledigt werden. Doppelgleisigkeiten und eine mittlere Heerschar von Vorstandsposten sollten künftig der Vergangenheit angehören, so die Ansage. Das Regierungsprogramm der SPö-öVP-Koalition verlangt immerhin Einsparungen in der Asfinag in der Höhe von zehn Prozent. Etwa 560 Millionen Euro fließen pro Jahr in die Erhaltung und den Betrieb der Autobahnen und Schnellstrassen, das Sparziel liegt somit bei 56 Millionen Euro.

Den weitaus größeren Happen, nämlich etwa 120 Millionen Euro, gilt es jedoch im Neu- und Ausbau einzusparen, der pro Jahr derzeit etwa 1,2 Milliarden Euro ausmacht. \"Die diversen Auflagen, wie etwa der Schallschutz, machen alles unglaublich teuer“, gibt Pöchhacker die Richtung des Einsparens vor. Es müsse, so der Ex-Vorstandschef der Porr AG, künftig schon in der Planung änderungen geben um die Baukosten insgesamt zu senken. Pöchhacker ist ein erklärter Fan von Public-Private-Partnership-Modellen an denen man im Strassenbau seiner Ansicht nach \"nicht herumkommen wird“. Den Einwand, dass die A5 (Nordautobahn) durch die Vergabe an das Bonaventura-Konsortium nicht wirklich billiger geworden ist, lässt er nur bedingt gelten. Die bei der erstmaligen PPP-Vergabe sichtbar gewordenen Doppelgleisigkeiten würden in Zukunft nicht mehr auftreten, ist er sicher. Kurzum, aufgrund der leeren Staatskasse soll in österreichs Straßen mehr privates Geld fließen, was nicht gerade zur Stärkung der Asfinag selbt beiträgt. Dort war man seit jeher skeptisch was die Fremdvergabe von Baulosen an Dritte betrifft. Dementsprechend eng waren auch die Ausschreibungsbedingungen für die Nordautobahn, wie führende Baumanager, die leer ausgingen noch heute beklagen. Nicht beziffern will der Aufsichtsrat die erwartbaren Ablösen für die Manager, deren Verträge noch einige Jahre gelaufen wären. \"Es gibt eine Ausstiegsklausel für die Asfinag“, erklärt Saxinger und spricht von \"einvernehmlicher Trennung“. Pöchhacker, Chef im Aufsichtsrat der öBB schließt nicht aus, dass der eine oder andere der mit Ende des Jahres gefeuerten Manager bei der Bahn oder in einem anderen staatsnahen Unternehmen ein Plätzchen finden könnte.

Was die Schuldenlast der Asfinag betrifft sind die beiden Aufsichtsräte überzeugt, dass irgendwann in den 40-er Jahren der Zeitpunkt der Schuldentilgung erreicht wird. \"österreich ist nicht unendlich groß, irgendwann flaut der Neubau deutlich ab, dann übersteigen die Einnahmen die Ausgaben“, glaubt Saxinger. Bis es soweit ist, wird sich die Asfinag mit neuen Anleihen abhelfen - und sich eben selbt optimieren. Dazu gehört es nach Aufassung des Aufsichtsgremiums auch, dass im Segment der Immobilien, von denen die öBB, die Asfinag und die Bundesimmobiliengesellschaft mehr als genug besitzen, eine bessere Koordination geschaffen wird. So richtig greifen soll die Neustruktur der Asfinag ab 2008, so Saxinger und Pöchhacker, die nebenbei auch an teilweise Privatisierungen denken.

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Leicht aufgemotzt

SUV ist toll, Kombi ist praktisch. Die R-Klasse von Mercedes ist beides und dennoch nur leidlich erfolgreich. Ganz angekommen am Markt ist das Konzept des SUV-Tourers noch nicht. Dabei ist die R-Klasse zweifelsohne etwas Besonderes, schon das eigenwillige Design zeigt, dass sich hier ein Modell von großen Rest abheben will. Ein erstes Modell-Upgrade soll jetzt die bislang so standhafte Kundschaft von den Vorzügen des Allround-Talents überzeugen. In der Außenansicht wird der Hebel mit einem markanteren Stylingpaket an Front und Heck, Nebelscheinwerfern sowie den 18-Zoll-Leichtmetallrädern für alle V6-Versionen angesetzt. Das Topmodell R 500 4MATIC steht sogar auf 19-Zöllern. Im Innenraum wird Variabilität groß geschrieben. Die bekannten Konfigurationen mit bis zu sechs Einzelsitzen werden jetzt durch eine fünf- und eine siebensitzige Version komplettiert. Ab sofort steht die R-Klasse auch mit zwei Radständen im Schauraum. Kurz gehalten fasst das Gepäckabteil bei dachhoher Beladung insgesamt 939 Liter, in der Langversion gibt’s ein Ladevolumen von 1118 Litern. Das Motorenprogramm wird durch ein neues V6-Benzintriebwerk im R 280 ergänzt. Das Aggregat leistet 231 PS und beschleunigt die R-Klasse in 9,6 Sekunden auf Tempo 100 km/h. Dabei soll der Durst mit 10,9 Litern sogar relativ überschaubar bleiben. Serienmäßig verfügen die Modelle der R-Klasse über die Klimatisierungsautomatik THERMATIC inklusive Kombifilter zur Schadstoffreduktion der Innenraumluft. Das Handschuhfach bietet einen Anschluss für externe Audio- oder Entertainmentgeräte. Ein 7G-Tronic Automatikgetriebe mit DIRECT SELECT-Wählhebel an der Lenksäule zählt ebenfalls zur Grundausstattung.
Die Auslieferung der gelifteten R-Klasse beginnt im Herbst, die Preise bei 55.000 Euro.
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Mobil, aber unterlegen

Die Geschwindigkeit und Qualität von mobilen Internet-Zugängen liegt in der Praxis weit unter den Werbeaussagen der Mobilfunkanbieter. Durchschnittlich wird mit 868 kbit/s in Landeshauptstädten nicht einmal ein Fünftel, in ländlichen Gemeinden mit 499 kbit/s gar nur ein Siebentel der beworbenen \"maximalen\" Geschwindigkeit von 3.600 kbit/s tatsächlich erreicht. Business-Anwendungen, Multi-User-Games, große Downloads und VoIP-Telefonie sind daher vielerorts mit mobilem Internet nicht zufriedenstellend nutzbar. Das ist das ernüchternde Ergebnis von 690 Einzeltests, die österreichweit vom österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (öIAT) und der AK mit Produkten aller Mobilfunk-Netzbetreiber durchgeführt wurden. \"Die Mobilfunkanbieter müssen ihre Fehlinformation beenden und ihre Werbeaussagen der Realität anpassen\", fordert Harald Glatz, Leiter der Konsumentenschutzabteilung der AK Wien. \"Der Test hat klar gezeigt, dass mobiles Internet in der Praxis noch immer deutlich langsamer und unzuverlässiger ist als das klassische Breitband-Internet via Festnetz\", so öIAT-Geschäftsführer Ronald Hechenberger.

über 690 Einzelmessungen wurden im Mai und Juni 2007 in Wien, Linz, St. Pölten, Eisenstadt, Graz und Innsbruck, den Vororten dieser Landeshauptstädte und in verschiedenen Landgemeinden durchgeführt. Getestet wurde die praktische Nutzung alltäglicher Internetanwendungen (etwa Softwareupdates oder Musikdownloads) mit mobilen Internezugängen. Dokumentiert und ausgewertet wurden im Rahmen des Tests die tatsächlich erreichten Up- und Download-Geschwindigkeiten, die Verzögerungszeiten und Datenverluste bei der übermittlung, sowie die Geschwindigkeit des Verbindungsaufbaus. Alle Tests wurden mit genormten Messgeräten, einheitlichen Testservern und standardisierten Messabläufen sowohl in Gebäuden als auch im Freien durchgeführt.

Gleichberechtigt auf dem Prüfstand waren die mobilen Internet-Produkte der Anbieter A1 (\"Breitband 300\"), T-Mobile (\"Mobile Internet Small\"), ONE (\"H.U.I. Start\") und \"3\" (\"3Data 500 MB\"), die derzeit alle mit dem gleichen Modem-Model (Huawei HSDPA USB Modem E220) am Markt erhältlich sind. Dadurch wurden ein direkter Leistungsvergleich und erstmals auch die Erhebung von österreichweiten Durchschnittswerten über alle Betreiber hinweg möglich.

Die Ergebnisse der Tests sind durchwegs ernüchternd. Alle Anbieter und alle getesteten Produkte lagen bei den im Praxistest erzielten Downloadraten zumeist massiv unter den beworbenen \"maximalen\" Downloadgeschwindigkeiten. Die in der Werbung angepriesenen Downloadgeschwindigkeiten bis zu 3600 kbit/s bzw. 7200 kbit/s wurden in keiner einzigen Messung und bei keinem Anbieter erreicht - selbst dann, wenn freier Sichtkontakt und eine Entfernung von nur 50 Metern zum nächsten Sender gegeben war.

Die bei den hunderten Einzelmessungen gemessene durchschnittliche Downloadgeschwindigkeit lag bei Tests in Gebäuden, wo in der Realität nach wie vor die hauptsächliche Nutzung stattfindet, mit 868 kbit/s ganze 76 Prozent unter der von allen Anbietern beworbenen Bandbreite von \"bis zu\" 3600 kbit/s. Auch im Freien wurden nur 10 Prozent höhere durchschnittliche Downloadraten erzielt (908 kbit/s).

In Landgemeinden lag die gemessene durchschnittliche Downloadgeschwindigkeit mit nur 499 kbit/s erwartungsgemäß weit unter den Testergebnissen aus dem städtischen Bereich - das sind nicht einmal 14 Prozent der beworbenen theoretischen maximalen übertragungsrate von 3600 kbit/s bzw. 7 Prozent von 7200 kbit/s.

\"Beim Vergleich zwischen den einzelnen Netzbetreibern gab es in den verschiedenen Testorten erwartungsgemäß enorme Geschwindigkeits- und Qualitätsunterschiede, sodass Kunden vor der Anschaffung eines mobilen Internet-Zuganges jedenfalls die tatsächliche Verfügbarkeit eines Netzbetreibers am geplanten Haupteinsatzort testen sollten\", rät öIAT-Leiter Hechberger.

Obwohl zumeist ebenfalls weit entfernt von den in der Werbung kommunizierten Bandbreiten, konnte sich das Mobile Internet-Angebot von A1 mit 1089 kbit/s quer über alle Messungen hinweg als das durchschnittlich schnellste beim Download behaupten, knapp gefolgt vom mobilen Internet-Angebot von T-Mobile mit einer erzielten durchschnittlichen Downloadgeschwindigkeit von 978 kbit/s. Etwas abgeschlagen sind die Angebote von \"3\" (durchschnittlich 640 kbit/s) und ONE (605 kbit/s), die im städtischen Bereich den anderen beiden Anbietern zwar meist ebenbürtig waren, bei den Tests in Landgemeinden aber deutlich niedrigere übertragungsraten als A1 und T-Mobile erzielten.

Wie beim Daten-Download blieben alle Anbieter auch beim Upload hinter den Erwartungen zurück. österreichweit betrug die durchschnittliche Uploadgeschwindigkeit nur 241 kbit/s, wobei in den Landgemeinden mit 115 kbit/s nicht einmal die Hälfte davon erreicht wurde.

Beim Einsatz von mehr als einem mobilen Breitbandmodem im Einzugsbereich eines Senders (Mobilfunkzelle), zeigten sich erwartungsgemäß negative Auswirkungen auf die übertragungs-geschwindigkeit aller in Betrieb befindlichen Anschlüsse. Bei nur sechs gleichzeitig aktiven mobilen Breitbandmodems eines Netzbetreibers in unmittelbarer Nähe eines Senders, sank die Datentransferrate um ganze 73 Prozent vom oft ohnehin schon relativ niedrigen Ausgangswert.

Dieses Prinzip der \"geteilten Bandbreite\" innerhalb einer Mobilfunkzelle, das mobile Internetzugänge technisch wesentlich von Festnetzzugängen (ADSL, XDSL) unterscheidet, führt vor allem in dicht verbauten Gebieten, größeren Wohnhausanlagen, Studentenheimen etc. immer wieder dazu, dass eine zufriedenstellende Nutzung vorübergehend oder dauerhaft nicht möglich ist. Hechenberger: \"Dutzende Nutzer in einem Studentenheim, die abends gar keinen mobilen Zugang mehr erhalten, oder sich mit mobilen Schmalband begnügen müssen, sind derzeit die Realität.\"

Die im Vergleich zu Stadtzentren geringere Nutzerdichte war auch der Grund dafür, warum beim Test an Stadtrandgebieten sogar höhere durchschnittliche Downloadraten als in den dichter bewohnten Stadtzentren erzielt werden konnten.

Nicht nur bei den tatsächlich erreichten Up- und Downloadgeschwindigkeiten sind mobile Internet-Zugänge den klassischen Festnetz-Zugängen heute noch unterlegen. Auch die Stabilität der Leitungen und die Qualität der Verbindungen via Mobilfunknetz lassen oft zu wünschen übrig.

Die Messung der durchschnittlichen Verzögerungszeiten bei der Datenübermittlung ergab bei den mobilen Breitbandangeboten eine durchschnittliche Verzögerung von 422 Millisekunden. Damit werden die Grenzwerte für sehr gute Sprachqualität (200 Millisekunden) bzw. für akzeptable Sprachqualität (Grenzwert 400 Millisekunden) bei VoIP deutlich überschritten. Internet-Anwendungen, die kurze Verzögerungszeiten benötigen (z.B. Online-Gaming), aber auch viele Businessanwendungen (z.B. ERP-Software) sind deshalb in der Praxis mit mobilem Internet an vielen Orten nur eingeschränkt oder gar nicht nutzbar.

Tipps für Konsumenten.

  • Mobile Internetanwendungen sind eine gute Ergänzung des klassischen Internetzuganges, wenn auf Mobilität großen Wert gelegt wird. Wer allerdings regelmäßig über Internet große Datenmengen up- oder downloaden will, über das Internet telefoniert, interaktive Onlinegames und andere schnelle Webanwendungen nutzt, oder ständige Serveranbindungen für Business-Lösungen benötigt, ist mit den zuverlässigeren und deutlich schnelleren Festnetz-Breitbandinternetangeboten besser bedient.
  • überprüfen Sie die Verfügbarkeit von mobilen Breitbandinternetangeboten vorab für Ihren tatsächlichen Einsatzort, da vor allem am Land oft nur ein kleiner Bruchteil der beworbenen maximalen übertragungsgeschwindigkeit tatsächlich erreicht wird.
  • Bei mehreren Nutzern von mobilem Internet eines Netzbetreibers in einem Haushalt oder in unmittelbarer Umgebung (z.B. Wohnhausanlage) verringert sich in der Regel die übertragungsgeschwindigkeit stark, da man sich dien Bandbreite mit anderen Kunden in der selben Mobilfunkzelle teilen muss.
  • Für die Nutzung von mobilen Datenkarten im Ausland fallen bei vielen Anbietern besonders hohe Kosten von 10 Euro pro Megabyte (!) und mehr an. Darauf muss man im Urlaub, aber auch speziell in den Grenzregionen österreichs achten, da man dort leicht versehentlich die Netze ausländischer Mobilfunkanbieter nutzen kann.
  • Wegen des allgemein rasch sinkenden Preisniveaus, sollte der Vertrag vor Abschluss auf übermäßig lange Vertragsbindungszeiten und eventuelle Preiserhöhungen nach einer Einführungsaktion geprüft werden.
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Samsung begibt sich in neue Gefilde

Die beiden HD Plasmafernseher bieten eine Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten im 16:9-Format. Die Daten, wie Filme, Multimediadateien oder Konsolenspiele, werden mittels Blue-ray Player, Spielkonsole oder HD-DVD Player in der 1080p-Auflösung dargestellt.

Die Kontrasttiefe der Geräte beläuft sich auf 15000:1 und die Farbtiefe wird durch 18bit Farben und 262.144 Graustufen im Bildaufbau gewährleistet. Zusätzlich werden die Schwarzwerte durch den Einsatz der “Ultra Filter Bright”-Technologie optimiert. Der “Game-Mode” bietet eine große horizontale Schärfe und eine schnelle Reaktionszeit. Abgerundet wird das Ganze dusch einen klangvollen Surround-Sound.

Außerdem verfügen die Geräte über einen DVB-Tuner und drei HDMI-Anschlüsse, an die alle gängigen Abspielgeräte angeschlossen werden können. Die Lautsprecher der Plasma-Tvs sind in die Bildschirmunterseite integriert und das Design ist in schlichtem Schwarz gehalten.

Die neuen Samsung Full HD Plasma Fernseher sind seit Ende Juni erhältlich. Das Modell \"50P96“ kommt auf knapp 3000 Euro, die Plasmascheibe \"63P76“ kostet günstige 6000 Euro Listenpreis.

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Kompaktes Multitalent

Drucken, scannen und kopieren ist nun mit dem kleinsten Farblaser-Multifuntionsgerät der Welt dank integrierter USB-Direktfunktion auch ohne PC möglich gemacht! Der CLX-2160 und CLX-2160N wurde entwickelt, um den sehr begrenzten Platz moderner Schreibtische optimal zu nutzen.

Kompakt und stylisch
Der Drucker passen mit Abmessungen von 41,3 x 35,3 x 33,3 Zentimetern auf jeden Arbeitsplatz. Die CLX-2160 Serie nimmt auf dem Schreibtisch kaum Platz ein und ist um 50 Prozent kleiner als vergleichbare Modelle. Trotz der geringen Abmessung drucken die Geräte 16 Seiten in Schwarz-Weiß und vier Farbseiten in A4 pro Minute - und das bei einem extrem geringen Geräuschpegel von 49 bis 52 Dezibel (Drucken bzw. Scannen). Stilvolle Grau-Töne machen das MFP zum harmonischen Office-Gerät, das sich perfekt in die Umgebung integriert.

Drucken und Scannen ohne PC
Mit der integrierten USB-Direktfunktion der CLX-2160 Serie ist Drucken und Scannen ohne zwischengeschalteten PC möglich. Via USB-Stick kann der Anwender alle gängigen Formate lesen und drucken, gescannte Bilder können zur weiteren Verwendung im USB-Stick abgelegt werden. Ein besonderes Highlight der CLX-2160 Geräte ist der \"ID copy button“. Diese Sonderfunktion ist besonders für Unternehmen interessant, die häufig Ausweise scannen oder kopieren müssen. Vorder-. und Rückseite werden einzeln kopiert bzw. gescannt und dann automatisch auf einer Seite positioniert.

Die CLX-2160 Serie ist ohne und mit Netzwerkanschluss erhältlich und die Multifunktionsgeräte sind für den Einsatz am Einzelarbeitsplatz sowie in Arbeitsgruppen konzipiert. Der CLX-2160N verfügt zusätzlich über einen Ethernet 10/100 Base TX-Anschluss für Heim- und Büronetzwerke. Beide Modelle sind voll kompatibel mit Windows (inkl. Windows Vista) und anderen Betriebssystemen wie Linux und Mac.

Preise:
CLX-2160: 499 Euro
CLX-2160N: 549 Euro

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