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EconGas verstärkt Trading

EconGas, österreichs größter Erdgasanbieter für europäische Weiterverteiler und Businesskunden, intensiviert im Rahmen seiner Internationalisierungsstrategie die Tradingaktivitäten an internationalen Erdgashandelsplätzen. Mit März 2007 hat EconGas den aktiven Erdgashandel an einem der größten europäischen Erdgashandelsplätze, dem belgischen Gashub Zeebrügge, aufgenommen. EconGas ist das erste österreichische Unternehmen, das als Mitglied des Erdgashubs in Zeebrügge handeln wird. Zeebrügge ist der derzeit bedeutendste Handelspunkt Kontinentaleuropas und einer der liquidesten Erdgasmärkte Europas.EconGas hat sich bereits nachhaltig als Player im internationalen Erdgastrading positioniert. Wichtiges Standbein ist dabei das jährlich in Kooperation mit der Central European Gashub GmbH durchgeführte Gas-Release-Programm in Baumgarten, Niederösterreich. Bei dieser Onlineversteigerung von Erdgas wurden im Jahr 2006 250 Millionen Kubikmeter Erdgas unter hoher nationaler und internationaler Bieterbeteiligung versteigert. Neben den bisherigen Aktivitäten am Central European Gas Hub in Baumgarten ist EconGas künftig auch am Hub in Zeebrügge aktiv. »Die Teilnahme am Handelsplatz in Zeebrügge ist für uns ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Internationalisierung. Unsere internationalen Aktivitäten haben uns große Erfolge beschert, das wollen wir nun mit dem Ausbau unserer Handelsaktivitäten konsequent fortsetzen«, betont Michael Peisser, der für den Erdgashandel verantwortliche Geschäftsführer von EconGas. Der im Juli 2000 gegründete Hub Zeebrügge hat sich in den letzten Jahren neben dem britischen National Balancing Point (NBP) zum liquidesten Erdgashandelspunkt in Nordwesteuropa entwickelt. In Zeebrügge wird neben englischem, norwegischem und niederländischem Erdgas auch das verflüssigte Erdgas des LNG-Terminals in Zeebrügge gehandelt. Derzeit sind am Hub Zeebrügge 54 europäische Energieversorger und Handelsgesellschaften zugelassen.
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Durchgängiges Engineering im Fokus.

Durchgängigkeit im Engineering ist der zentrale Fokus. Mit beschleunigtem änderungswesen, bidirektionalem Datenaustausch und Varianten zur perfekten Steuerungsdokumentation ist das System erneut wegweisend. Bei aller Systemunterstützung im Engineering bleibt für Anwender eine Unbekannte: änderungen, die sich im Rahmen der Fertigung oder Inbetriebnahme ergeben, müssen nachträglich in das Projekt übernommen werden. Nun bringt eine technologische Neuheit in EPLAN Electric P8 das änderungswesen auf Spitzenzeiten: Inplace Editing. Mit dieser Funktion zum direkten Bearbeiten kann der User Texte (z.B. Betriebsmittelkennzeichen, Funktionstext oder Artikelnummer) per Mausklick im Stromlaufplan editieren. Ohne den Betriebsmitteldialog zu öffnen, werden alle Informationen intuitiv direkt dort bearbeitet, wo sie im Stromlaufplan angezeigt werden. Selbstverständlich werden alle änderungen direkt im gesamten Projekt aktualisiert - online, versteht sich. über das Reverse Engineering können diese änderungen auch in den Auswertungen des gesamten Projektes ausgeführt werden. Anwender genießen jetzt die Freiheit, die Artikelnummer eines Endschalters direkt in der Stückliste zu ändern oder die Nummer einer Klemme direkt im Klemmenplan zu editieren.
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Applaus für Ypsilon

Wenn höchste Spitzen der Republik anwesend sind, steht etwas Großes an«, erklärte der Asfinag-Vorstandschef Franz Lückler anlässlich des Spatenstichs für das »Ypsilon«, wie das Autobahnverbindungsstück zwischen Korneuburg, Süßenbrunn und Schrick genannt wird. Tatsächlich traten Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, Infrastrukturminister Werner Faymann und Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll gemeinsam mit Vertretern des Konsortiums Bonaventura im Beisein von Hunderten Gästen an, um den Spaten zu stechen. Zu bauen sind 52 Kilometer Autobahn, die zum Teil mit drei Fahrspuren ausgestattet sein werden und in etwa 800 Millionen Euro kosten. Der Abschnitt ist Teil der Nordautobahn, die österreich mit Tschechien verbinden soll. Das »Ypsilon« soll bis 2010 fertig sein und 9300 Menschen Beschäftigung sichern, wie Lückler betonte. Dementsprechend groß und staatstragend war auch die Spatenstichfeier angelegt. Vor der Bühne flankierten Männer des Straßendienstes in oranger Montur die Bühne. Daneben logierte die Musikkapelle der Polizei Niederösterreichs. »Ich habe mir diesen Tag sieben Jahre hindurch herbeigesehnt«, stellte der wie immer wortgewaltige Erwin Pröll fest. Seiner Ansicht nach ist die Nordautobahn ein Meilenstein für ganz Europa, für Ostösterreich und für das Weinviertel. Für Letzteres sei 2010 der Beginn »einer völlig neuen ära«, da der Standort mit der Autobahn attraktiv sei für Unternehmensansiedelungen.

»Die Anbindung wird sich wirtschaftspolitisch positiv auswirken«, meinte auch Kanzler Gusenbauer und fügte hinzu: »Wenn wir bestehen wollen, müssen wir eine ordentliche Infrastruktur haben.« Ganz im Stile Kreiskys fand der Kanzler auch Worte für die wenigen anwesenden Umweltschützer, die gegen den Bau der Autobahn protestierten. »Umweltschutz und Menschenschutz besteht nicht darin, gegen jedes Projekt zu sein«, appellierte er und das Publikum dankte ihm mit viel Applaus - fast so viel wie für Landesfürst Pröll.
Vergleichsweise unspektakulär legte Alpine-Chef Dietmar Aluta-Oltyan als Vertreter des Konsortiums Bonaventura seinen Redebeitrag an. Er zeigte sich zufrieden, dass die Asfinag trotz der Einsprüche standhaft geblieben und das um rund hundert Millionen günstigere Angebot von Bonaventura letztlich zum Zuge gekommen sei. Für die Umsetzung des Großbauvorhabens sind nun die Firmen Alpine Mayreder und Hochtief Construction verantwortlich. Ob auch noch andere Branchenriesen wie Strabag, Porr, Swietelsky und Habau als Subunternehmer mitbauen, ist derzeit noch in Verhandlung. Bis Ende Februar soll darüber eine Entscheidung fallen.

Am Finanzierungsmodus ändert eine mögliche Teilnahme der ausgeschiedenen Bieter nichts. Der Bund leistet bis 2039 Zahlungen an Bonaventura, die sich zu dreißig Prozent aus verkehrsabhängigen Anteilen und zu siebzig Prozent aus einem Fixbetrag zusammensetzen.

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Verbrennungs optimierung

Siemens Power Generation (PG) und Zolo Technologies Inc., mit Sitz in Boulder, Colorado, USA, haben eine Kooperation auf dem Gebiet der Verbrennungsoptimierung in Kohlekraftwerken vereinbart. Die gemeinsame Lösung soll die Effizienz der Stromerzeugung aus Kohle optimieren und damit die Schadstoffemissionen - einschließlich der Treibhausgase - verringern.»Die Kombination des ZoloBOSS-Sensorsystems mit der führenden Prozessoptimierungstechnologie von Siemens ermöglicht einzigartige Lösungen, um in allen Betriebszuständen des Kraftwerks eine optimale Verbrennung zu gewährleisten. Wir erhöhen damit die Wirtschaftlichkeit und reduzieren gleichzeitig den Ausstoß von Schadstoffen«, sagte Henrik Hofvander, Vorstandsvorsitzender von Zolo Inc. Die gemeinsame Lösung besteht aus dem ZoloBOSS-Sensorsystem kombiniert mit den Modulen der Siemens-SPPA-P3000-Prozessoptimierung.
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Vielsprachiger Emissionshandel

Der Emissionshandel gilt zunehmend als eines der wichtigsten Instrumente im Umgang mit dem Klimawandel. Er ist aber auch ein Marktmechanismus, und sein Funktionieren setzt Vertrauen und Optimismus voraus. Daher kann jedes Versagen des Kontrollsystems, egal, ob es aus ungenügender überwachung und Berichterstattung oder gar betrügerischem Verhalten resultiert, das Vertrauen in die Märkte und in die Bestimmungen untergraben und so die zentralen politischen Ziele gefährden. PricewaterhouseCoopers hat die weltweit im Einsatz stehenden Emissionshandelsprogramme analysiert und kommt zu dem Schluss, dass es höchst an der Zeit ist für neue Strukturen. »Wir brauchen eine neue Sprache für die globale Emissions Compliance, um kosteneffizient das Vertrauen in die Emissionsberichterstattung fördern zu können. Dazu benötigen wir neue globale Institutionen sowie eine eigene Terminologie und auch technische Voraussetzungen«, erklärt dazu Hans Schoolderman, der Direktor des Verification Service von PricewaterhouseCoopers Climate Change Services. Diese Sprache sollte nach dem Vorbild der globalen Finanzinstitutionen konzipiert werden. Schließlich sollte das Berichtswesen zur Vereinfachung mit anderen Auflagen und Prozessen verbunden werden. Als ersten Schritt schlägt die Studie die Einrichtung eines globalen Forums für Emissionshandelsbehörden vor. Dieses sollte in den Bereichen überwachung und Berichterstattung, überprüfung, Akkreditierung, Verrechnung und Meldung von Expertenforen unterstützt werden. Die Europäische Kommission, die Vereinten Nationen und diverse Industrievereinigungen. sollten für die Etablierung dieses globalen Systems eine wesentliche Rolle einnehmen.
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Stabile Allianz

Der lange und kalte Winter des Vorjahres beschert der EAA-Energie Allianz Austria GmbH einen Mehrabsatz bei Strom und Gas. Mit 17.071 Gwh wurden 1,4 Prozent mehr Strom verkauft als im Jahr zuvor. Nur mehr rund fünf Prozent davon stammen aus Verbund-Kraftwerken. \"Der Verbund verkauft an uns nur zu Börsepreisen, nichts spricht dafür“, erklärt der Vorstandssprecher der Allainz Thomas Irschik. Beim Gas betrug die Steigerung knapp 5 Prozent auf 18.874 Gwh. Der Umsatz der stieg um 2,8 Prozent auf 1,733 Milliarden Euro. Etwa 390 Millionen davon entfallen auf die beiden mit Ende April des Vorjahres ausgeschiedenen Gesellschafter Energie AG und Linz AG.

Hohe Einstandskosten

Einen deutlichen Einbruch gab es beim Ergebnis das sich von 79,5 Millionen (2004/5) auf 37,4 Millionen mehr als halbierte. \"92 Prozent unserer Gesamtkosten enfallen auf die Einstandskosten“, erklärt Irschik und verweist auf die im Verlauf des Geschäftsjahres angestiegenen Großhandelspreis für Strom und Gas. Zwischen Oktober 2005 und Oktober 2006 sei der Erdgasimportpreis um nehzu 50 Prozent gesteigen, der Stromgroßhandelspreis stieg im selben Zeitraum um 24 Prozent. Die EAA habe diese exorbitanten Steigerungen nicht bzw. nicht zeitnah weitergegeben, sagt Irschik. Darum sei es nun auch legitim die inzwischen eingetretenen Reduktionen der Einkaufspreise nicht sofort weiterzugeben, wie es der Chef der E-Control Walter Boltz fordert. Wien etwa habe die Preiserhöhungen mit einer Verzögerung von rund 6 Monaten weitergegeben, dasselbe sollte nun auch für Senkungen gelten, argumentiert Irschik: \"Wir würden uns gerne die Entwicklung für den nächsten Winter ansehen“, fordert er von den Kunden Geduld. Es gelte schließlich auch darum die Zahl der Preisanpassungen möglicht gering zu halten. Um die hohe Abhängigkeit von den Einstandspreisen zu senken gäbe es, so Irschik mehrere Möglichkeiten: die Schaffung eigener Erzeugung, die Beteiligung an Kraftwerken oder die Vereinbarung von langfristigen Bezugsrechten. All das müsse aber sehr gut überlegt sein, so der Manager.

Minimaler Kundenverlust

Was den Wettbewerb und damit verbundene Kundenverluste betrifft, bleibt Irschik eher gelassen. Innerhalb von zwei Jahren habe man etwa 40.000 Haushaltskunden an den Verbund verloren. Der Verbund sei zwar laut, aber nicht der agressivste Mitbewerber, so der Allianz-Chef. Mit einem Marktanteil von 49 Prozent sei es der EAA aus kartellrechtlichen Gründen untersagt unter Börsepreisen anzubieten. Dasselbe verlange auch eine Eigentümerweisung. Um dem Rennen um Cent ein wenig die Flügel zu stutzen will man dem die Strahlkraft des Tarifkalkulators der E-Control mit einem Gegenprodukt schmälern. \"Wir wollen einen Qualitäts- und Servicekalkulator“, erklärt Irschik, die entsprechenden Vorarbeiten dazu seien im Gang. Damit solle auch aufgezeigt werden, dass etwa im wettbewerbsschwächeren Gasbereich besonders Anbieter die wenig Vorsorge in der Speicherung sind, die mit Diskontpreisen aufwarten. Beim Strom wiederum gehe es auch darum die Beratungszentren der Allianz-Mitglieder hervorzuheben.

Ausblick positiv

Für das laufende Jahr ist die Allianz zuversichtlich. \"Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung seit dem Bilanzstichtag Ende Septmeber 2006 rechenen wir mit einem deutlichen Zuwachs beim Geschäftsergebnis“, erklärt Irschik. Maßgeblich dafür werden die im Herbst vorgenommen Preiserhöhungen sein. So wirklich böse werden die an den rund 3.327.000 Kundenanlagen hängenden Abnehmer darüber nicht sein. Ihre Abrechnungen werden aufgrund des milden Winters heuer recht freundlich ausfallen. Die Gesellschafter der Allianz Wien Energie (45 %), EVN (45 %) und Bewag/Begas (10 %) rechnen mit Rückgängen der Absatzmengen von 6 bis 10 Prozent bei Strom und 20 bis 28 Prozent bei Gas, was man durchaus als gravierend bezeichnen kann. Ein wenig zum guten Geschäft tragen auch die Aktivitäten der Allianz außerhalb des Kerngebietes bei. Die Niederlassung in Linz verkauft um die 700 Gwh Strom. In Deutschland stieg der Absatz zuletzt um 34 Prozent auf 340 Gwh. Um das Business in Norddeutschland voranzutreiben wurde mit Februar eine Vertriebsstelle in Essen gegründet.

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Einsteigermodell für Jung und Alt

Motorola präsentiert mit dem Motofone Einsteigermodell ein für jede Alltagssituation. Es ist vor allem für Menschen gedacht, die ganz einfach und ohne große Umstände oder technischen Schnickschnack mobil erreichbar sein möchten. Dank seiner Robustheit passt das Motofone ebenso als Outdoor- oder Zweithandy.

über die großen Schaltflächen des 9 Millimeter schlanken Gehäuses kann man mit dem robust verarbeiteten Handy leicht und schnell telefonieren und SMS versenden. Im Gegensatz zu anderen Geräten sollen sich Zahlen und Buchstaben auf dem Motofone Display auch bei starker Sonneneinstrahlung sehr gut lesen lassen. Das ermöglicht die ClearVision-Technologie des elektrophoretischen Displays.

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Für Entspannung im Büro

Die meisten Menschen, die tagtäglich stundenlang vor dem Computer sitzen, kennen folgende Probleme: Schmerzende Handgelenke, verspannter Nacken, schwere Beine. Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz wirkt sich positiv auf die individuelle Leistungsfähigkeit aus. \"Die flexiblen Lösungen von Kensington helfen Mitarbeitern, den eigenen Arbeitsplatz an ihre persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Arbeitsstil und Körpergröße können so optimal berücksichtigt werden“, weiß Jasmine Eichele, Marketing Executive DACH von Kensington.

Memory Gel
Die Handgelenkauflage für Tastatur und Maus bietet Entlastung beim Tippen oder der Computerrecherche. Der Clou: Sie passt sich dem Handgelenk an und verteilt den Druck gleichmäßig, so dass die Hand bequem liegt. Die Auflage kostet für die Tastatur 19 Euro, für die Maus 15 Euro.

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Wettbewerb Arsenal Wien

Das Wiener Arsenal soll umgebaut werden. Die Besitzerin des Areals am Landstraßer Gürtel, die Arsenal Immobilien Development GesmbH, hat gemeinsam mit dem Heeres-Bau- und Vermessungsamt einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben, um Konzepte für den Ausbau des Areals zu einem Wohngebiet mit Sanierung der bestehenden, nach der Märzrevolution von 1848 errichteten Objekte plus Nachverdichtung sowie der Neustrukturierung des Heeresgeschichtlichen Museums zu bekommen. Der Wettbewerb wird als anonymes, österreichweit offenes Verfahren durchgeführt und soll als Grundlage für einen Realisierungswettbewerb dienen. Betreut wird der Wettbewerb von der Arev Immobilien GmbH. Die Anmeldefrist endet am 13. April, Abgabeschluss ist der 11. Juni. Die Preisträger werden Anfang Juli präsentiert. Den Preisträgern winken in den Kategorien Wohnen und Museum jeweils 13.000 Euro.Info:
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Tradition und Moderne

Seit dem Jahr 1937 ist Saab im Flugzeugbau aktiv. Zunächst wurde nur die schwedische Luftwaffe mit Militärflugzeugen versorgt. Als ein Ende des Zweiten Weltkrieges absehbar war, wandten sich die Schweden auch der zivilen Luftfahrt zu. 1947 schließlich startete die PKW-Sparte. Das erste Fahrzeug aus den Hallen der ehemaligen Flugzeugfabrik in Trollhättan war der Saab 92. Die Handschrift der Luftfahrtingenieure war deutlich sichtbar. Schon die Windkanal-Tests während der Konstruktionsphase waren ein neuer Ansatz, die stromlinienförmige, ovale Karosserie zumindest unorthodox. Auch der Vorderradantrieb war für seine Zeit unkonventionell.
Der Einfluss der Aeronautik war auch bei späteren Modellen immer wieder erkennbar, am deutlichsten zeigt sich die Inspirationsquelle bei der weit herumgezogenen Windschutzscheibe und der cockpitartigen Ergonomie mit grüner Instrumentenbeleuchtung.Diese Tradition wird auch beim neuen Concept-Car fortgeführt - ausgeprägter denn je. Der Aero X erinnert an einen Düsenjet auf Gummiwalzen. Was auf den ersten Blick auffällt ist das Fehlen von Türen und A-Säulen. Der Innenraum öffnet sich, indem sich die gesamte Cockpitkanzel nach vorne und oben verschiebt. Die Folge dieser futuristischen Bauweise sind ein 180 Grad Panoramablick und ein für die Sportwagenklasse ungewöhnlich bequemer Einstieg.
Die Jet-Assoziation setzt sich auch im Inneren konsequent fort. Klassische Knöpfe oder Tasten fehlen fast völlig. Alle relevanten Informationen werden grafisch und dreidimensional auf glasartigen transparenten Bereichen aus Acryl dargestellt.
Angetrieben wird der Aero X von einem 400 PS starken BioPower V6 Turbomotor, der ausschließlich Bioäthanol verbrennt. Die Kohlefaserkarosserie soll eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 4,9 Sekunden erlauben, die elektronisch abgeriegelte Spitzengeschwindigkeit bei 250 km/h liegen. Das sagen zumindest die Computersimulationen.
Dass der Aero X jemals gebaut wird, darf mit gutem Grund bezweifelt und bedauert werden. \"Die Studie steht für die Innovationskraft der Markentradition von Saab und ihren Einfluss auf auffälliges, innovatives Design\
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