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Für ein besseres Verständnis unserer Welt

CERN, die europäische Organisation für Kernforschung, ist spätestens seit Dan Browns Megaseller \"Illuminati“ auch Physiklaien ein Begriff. Nach Erscheinen des Buchs nahm das Interesse nach den tatsächlichen Hintergründen und den realen Schwerpunkten der Schweizer Forschungseinrichtung Dimensionen an, dass sich CERN veranlasst sah, die drängendsten Fragen auf der eigenen Homepage zu beantworten und die literarischen Freiheiten Browns richtig zu stellen. Das ganze allerdings deutlich gelassener als etwa Opus Dei, dem in Browns Nachfolgeroman \"Sakrileg“ eine bedeutende Rolle zukommt.
Vereinfacht lässt sich CERN als das größte Teilchen-Physik-Labor der Welt bezeichnen. Hier gehen Physiker der Frage nach, woraus Materie besteht und durch welche Kräfte sie zusammengehalten wird. CERNs Aufgabe entspricht in etwa der des \"Q“ in den klassischen James Bond Filmen: Die Ausstattung der Wissenschafter mit dem notwendigen Werkzeug. Dabei handelt es sich in erster Linie um Teilchenbeschleuniger und Teilchendedektoren.

Large Hadron Collider
Gegen Ende des nächsten Jahres stellt CERN den internationalen Forschergruppen ein neues Spielzeug zur Verfügung: Den \"Large Hadron Collider“, kurz LHC genannt, den Nachfolger des Large Electron-Positron Collider, des großen Elektron-Positron-Beschleunigers. Der LHC wird die leistungsstärkste Maschine zur Protonenbeschleunigung sein, die jemals zur Erforschung von Elementarteilchen gebaut wurde. In 100 Meter Tiefe befindet sich ein 27 Kilometer langer Tunnelring, in dem die Teilchen beschleunigt werden und zur Kollision gebracht werden. Das geschieht 800 Millionen mal pro Sekunde. Das Verständnis der Vorgänge bei diesen Kollisionen ist der Schlüssel zum Erfolg des LHC.
Wer sich nun die Frage stellt, warum man ein derartiges Ungetüm braucht, bekommt von CERN eine eindeutige Antwort: \"Weil unser gegenwärtiges Verständnis des Universums unvollständig ist!“ Der LHC soll die Wissenschafter tiefer in die Struktur der Materie vordringen lassen als je zuvor. Der LHC soll der nächste Schritt auf einer Entdeckungsreise sein, die vor einem Jahrhundert begann. Damals hatten Wissenschafter gerade Röntgen-, Kathoden-, Alpha- und Betastrahlen entdeckt. Die dadurch aufgeworfenen Fragen sind mittlerweile beantwortet. Sie führten zu einem besseren Verständnis des Universums und sind aus unserem täglichen Leben in Form von Fernseher, Transistoren und Computer nicht mehr wegzudenken. Jetzt, am Beginn des 21. Jahrhunderts ist die Wissenschaft mit neuen Fragen konfrontiert. Fragen, auf die der LHC Antworten liefern soll.

Antimaterie und SUSY
Eine der zentralen Fragen in der Physik ist, warum Elementarteilchen Masse haben, und warum ihre Massen so verschieden sind. Eine mögliche Erklärung ist der Higgs-Mechanismus, der besagt, dass der gesamte Raum von einem so genannten \"Higgs-Feld“ durchdrungen ist und durch Wechselwirkung mit diesem Feld erhalten Teilchen ihre Masse. Mindestens ein Teilchen, das so genannte Higgs-Boson, ist laut dieser Theorie mit dem Feld verbunden. Sollte dieses Teilchen existieren, wird man es am LHC nachweisen können.
Der LHC soll auch Licht ins Dunkel von SUSY, der Supersymmetrie-Theorie, bringen. Diese Theorie geht davon aus, dass für jedes bekannte Teilchen ein \"sypersymmetrischer Partner“ existiert. Wenn diese Theorie stimmt, sollten die die supersymmetrischen Teilchen am LHC gefunden werden können.
Ein weiteres Rätsel, das auf Lösung wartet, ist das der Antimaterie. Während man lange Zeit davon ausging, dass die Antimaterie ein perfektes Spiegelbild der Materie darstellt, weiß man heute, dass dieses Spiegelbild nicht perfekt ist. Der LHC wird als übergroßer \"Spiegel“ fungieren und sollte neue Aufschlüsse über die Natur der Antimaterie liefern.
Bei CERN hat man also durchaus konkrete Vorstellung davon, was man Hilfe des LHC finden soll, man weiß aber auch, dass die Fortschritte oft unerwartet kommen und die Natur immer wieder für überraschungen gut ist. Eines scheint aber gewiss: Der LHC wird unsere Weltbild verändern.

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Leicht verspätet

Geplant war er für November 2005, geworden ist draus Dezember 2006: Die Plattform \"Bau Genial“ geht an die öffentlichkeit. Acht Unternehmen aus der Baustoffindustrie - die Trockenbauer Rigips, Knauf, Xella Trockenbau und Lafarge Gips sowie die Dämmstoffhersteller Isover, Ursa, Heraklith und Rockwool - wollen den Leichtbau in österreich vorantreiben. Und zwar \"auf Basis wissenschaftlicher Thesen“, wie Rigips-Geschäftsführer und Plattform-Sprecher Peter Leditznig bei der Präsentation betonte. Eine zu diesem Zweck im Vorjahr in Auftrag gegebene Studie der Technischen Universität Wien und der Versuchsanstalt für Holz- und Trockenbau Darmstadt soll den Stand der Technik im Leichtbau verständlich darstellen und Argumente für das leichte Bauen liefern.
Der Vermutung, dass es wegen des Slogans \"Leichter bauen - besser wohnen“ zu einem Schlagabtausch mit der Arbeitsgemeinschaft Bau Massiv, der Interessensvertretung des Baugewerbes und der Hersteller mineralischer Baustoffe, kommen könnte, widersprach Zdenka Debartoli, Marketingleiterin bei Isover und ebenfalls Sprecherin der Plattform. \"Nicht gegeneinander, sondern miteinander“ wolle man den Entscheidungsträgern bei Bauträgern und Planungsbüros zeigen, dass ein Mix aus beiden Bauweisen das Richtige für Einfamilienhäuser, aber auch für den mehrgeschoßigen Wohnbau ist. Kommuniziert werden sollen dabei die Vorteile der Leichtbauweise: hoher Vorfertigungsgrad, schlankere Konstruktionen mit weniger Flächenverbrauch und vor allem Wärmedämmung.
Warum es so lange gedauert hat, um die Plattform auf Schiene zu bringen, erklärt Leditznig damit, dass es die Arbeitsintensität der beteiligten Unternehmen nicht eher zugelassen hätte. Dass ein Teil von ihnen im Fachverband Steine-Keramik organisiert ist, der auch die Plattform Bau Massiv beheimatet, mag auch mit ein Grund für die Verzögerung sein.
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Neuer CFO für Wienerberger

Van Riet, geboren 1957, war seit 1996 bei Koramic Building Products. Nach deren Verkauf an Wienerberger übernahm er die Verantwortung für die Integration des Tondachziegelgeschäftes und die Entwicklung der Wienerberger Aktivitäten in Nord-Westeuropa. Seit 2004 ist Van Riet Wienerberger-Geschäftsführer in Großbritannien. Er erhält einen Dreijahresvertrag bis April 2010 und wird als Finanzvorstand die Bereiche Controlling, Treasury, IT und Risikomanagement sowie das Pipelife Joint-venture übernehmen.
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Design für den Schreibtisch

Die meisten User legen neben Leistung auch viel Wert auf Aussehen. Aus diesem Grunde versuchen die Designer immer außergewöhnlichere Looks zu kreieren. Eine der höchsten Auszeichnungen der Designwelt, wurde LG kürzlich im Rahmen des renommierten red dot design award verliehen.

Flatron fantasy
Das kreative Standfußkonzept macht die Designmonitore zum Blickfang auf jedem Arbeitsplatz. Die User haben die Wahl zwischen den Fuß-Formen \"Ring“ (L1900R) und \"Eclipse“ (L1900E). Auf dem außergewöhnlichen Fuß sitzt das mit 18 Millimeter derzeit schlankste High-End-Panel der Welt. Die Narrow Bezel-Bauweise - der Rahmen ist 17,5 mm schmal - trägt zusätzlich zum eleganten Erscheinungsbild bei. LEDs und Hochglanz-Inlays setzen Akzente in Rot. Beim Ein- und Ausschalten schaffen Leuchtdioden mit Lichtanimationen eine einzigartige Atmosphäre.
Brillant wie das Design soll auch das Bild sein: Die LG Technologie DFC (Digital Fine Contrast) ermöglicht ein extrem hohes Kontrastverhältnis von 2.000:1, aufgrund dessen sich der Bildschirm auch in lichtdurchfluteten Räumen behauptet. Animationsprofis und Filmfreaks werden mit 4 ms Reaktionszeit (GtG) auch bei schnell bewegten Sequenzen ihre Freude haben. Dabei soll automatisches Bildprocessing stets für perfekte Bildwerte sorgen - ob bei Textverarbeitung, Film oder Grafik. Die individuelle Feinjustierung erfolgt über den forteManager. Anders als die üblichen OSD-Menüs wird er über die Maus angesteuert.
Preis: 379 Euro

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Schutzhüllen mit Spaßfaktor

Von Speck Products aus Kalifornien kommt der iGuy, eine spezielle Hülle aus halbtransparentem und rutschfestem Gummi und offenem Jog-Dial. Der flexible Kunststoff umschließt den iPod komplett. Die Anschlüsse liegen aber offen und lassen sich so problemlos nutzen. Um den iPod samt Schutzhülle an das Dock anzuschließen, muss man die Figur hinsetzen, so dass sich die Dock-Schnittstelle öffnet. Die Arme lassen sich bewegen und eignen sich so für witzige Ideen: Sei es winkend, etwas haltend, hängend oder auch sitzend, zum Beispiel auf einer Dockingstation. Auf jeden Fall ein Blickfang mit Spaßgarantie. Kompatibel mit iPod, iPod mini und iPod nano.
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Neuer Marketingleiter

Hendrik Kasteel hat per 1. November 2006 die Position des Geschäftsleiters Marketing in der T-Mobile Geschäftsleitung übernommen. Er zeichnet für die Weiterentwicklung und Positionierung beider Marken T-Mobile und tele.ring verantwortlich. Der gebürtige Niederländer ist seit 1999 im T-Mobile Konzern tätig.

Nach seinem Wirtschaftsstudium in Utrecht arbeitete Kasteel bei großen internationalen Vertriebs- und Handelunternehmen u.a. bei Metro. 1999 wechselte Hendrik Kasteel zum niederländischen Mobilfunkbetreiber Ben, dem Vorläufer von T-Mobile Niederlande, als Manager Customer Equipment. 2001 wurde er zum Marketing Director Business ernannt und begleitete ein Jahr später die Markenumstellung von Ben zu T-Mobile in den Niederlanden. Drei Jahre später wurde er zum Chief Marketing Officer T-Mobile Kroatien ernannt, wo er u.a. auch für das Re-Branding von Hrvatski Telekom zu T-Mobile Kroatien verantwortlich war. \"Mit Hendrik Kasteel haben wir einen sehr erfahrenen und kompetenten Manager für unser Team gewonnen. Seine breiten Erfahrungen im Marketing auch auf internationaler Ebene wird die Geschäftsleitung bereichern“, so Georg Pölzl, Vorsitzender der Geschäftsführung T-Mobile Austria.

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Guter Deal

Die CA Immo International AG setzt erstmals einen Fuß nach Russland. Mit dem Bürohaus \"Maslov Tower“ in der Innenstadt von Moskau hat sich die Tochter der CA Immobilien Anlagen AG an diesem zehngeschoßigen Bürogebäude mit 30.000 Quadratmeter Nutzfläche beteiligt. Partner für das 100 Millionen Euro teure Projekt ist ein deutsch-russischer Projektentwickler, der bereits Erfahrung vor Ort habe, genannt werden wolle dieser aber nicht, so Andrea Bauer von der CA Immo. Dieser anonyme Partner hat jedenfalls das kürzere Ende bei den Vertragsverhandlungen gezogen: Denn die CA Immo wird sich nur dann zur Hälfte an dem Investment beteiligen, wenn der Tower voll vermietet ist. Andernfalls werde die österreichische Beteiligung geringer ausfallen, so Bauer - damit trägt der deutsche Entwickler mehr Risiko. Das Immobilienvermögen der CA Immo AG beträgt zu Ende des 3. Quartals 1,3 Milliarden Euro, Ziel ist die 2 Milliarden-Marke. Das Portfolio der im heurigen Sommer gegründeten, auf Ost- und Südosteuropa spezialisierten börsenotierten CA Immo International, an der die CA Immo zu 51 Prozent beteiligt ist, liegt bei 510 Millionen.Die Mieterlöse der ersten drei Quartale liegt bei 28 Millionen Euro, 61 Prozent davon stammen aus dem mittel- und osteuropäischen Raum, der Rest kommt von Objekten in Südosteuropa.
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Im Test: PowerShot A630 und A640

Canons Digicams der PowerShot-Serie bieten Hobbyfotografen für einen relativ günstigen Preis viele manuelle Einstelloptionen, eine umfangreiche Ausstattung sowie eine gute Bildqualität. So auch die jüngsten Modelle der Baureihe, die A630 und die A640. Die neuen Kameras lösen die Vorgängermodelle PowerShot A610/A620 ab.

Ausstattung
Der bewährte DIGIC-II-Bildprozessor von Canon erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit der Kameras und sorgt gleichzeitig für eine hohe Bildqualität. Beide Modelle sind PictBridge-kompatibel für den Direktdruck und verfügen über ein separates Druckmenü und die Print/Share-Taste. Zusätzlich zu SD- und MMC-Speicherkarten unterstützen beide Modelle das neue SDHC-Format für Speicherkapazitäten von bis zu 32 Gigabyte. Neben einem 9-Punkt-Autofokus bieten die beiden Kameras auch eine FlexiZone-AF/AZ Steuerung, mit der sich Messfelder manuell innerhalb eines großen Bildbereichs verschieben lassen

Handhabung
Beide Kameras bieten zahlreiche Funktionen, die den Fotografen bei kreativen Aufnahmen unterstützen. So stehen insgesamt 21 Aufnahmeprogramme zur Verfügung, zu denen neben der Programmautomatik und den Special-Scene-Modi auch klassische Spiegelreflexprogramme wie Blendenvorwahl, Zeitvorwahl und manuelle Belichtungssteuerung gehören. Die Blitzsynchronisation-Funktionen, die ebenfalls aus dem SLR-Bereich kommt, ermöglichen kreative Experimente bei Langzeitaufnahmen mit Blitz, der in diesem Modus erst zum Ende der Belichtung ausgelöst wird. Mit Hilfe der My-Color-Effekte lassen sich die Fotos vor oder nach der Aufnahme künstlerisch bearbeiten.
Die Resume-Playback-Funktion zeigt bei der Bildwiedergabe das zuletzt betrachtete Bild und die überbelichtungswarnung zeigt bei der Wiedergabe die überbelichteten Bereiche einer Aufnahme an. Zur Aufnahme steht dem Fotografen alternativ zum LC-Display aber auch ein optischer Zoom-Sucher zur Verfügung.

Technische Daten
• Auflösung: 10 Megapixel (A640) bzw. 8 Megapixel (A630)
• dreh- und schwenkbares 6,4 Zentimeter Farbdisplay plus optischem Sucher
• Seitenverhältnis: 4 : 3
• Farbfilter: Primär Farbfilter RGB
• Bildprozessor: DIGIC II mit iSAPS-Technologie
• Brennweite: 7,3-29,2 mm (35-140 mm äquivalent Kleinbild)
• 4fach Zoomobjektiv
• Lichtstärke: 1:2,8-4,1
• Objektivaufbau: 8 Linsen in 7 Gruppen (2 asphärische Linsen)
• AF System/ Messpunkte: 9-Punkt AiAF/FlexiZone AF
• Manueller Fokus: Ja
• AF Hilfslicht: Ja
• Naheinstellgrenze: Ca. 1 Zentimeter
• Messmodi: Mehrfeldmessung, mittenbetonte Integralmessung, Spotmessung
• Belichtungskorrektur: +/- 2 Blenden in 1/3 Stufen
• ISO -Empfindlichkeit: AUTO/High ISO Auto/80/100/200/400/800
• Weißabgleich Einstellungen: Auto/Tageslicht/bewölkt/Kunstlicht/Leuchtstoffröhren
• 21 Aufnahmeprogramme
• Blitzeinstellungen: Auto/manuell Blitz an/Blitz aus
• Belichtungsfunktionen: Auto, P, Tv, Av, M, Custom, Porträt, Landschaft, Nachtaufnahme
• Gewicht (ohne Akku und Speicherkarte): Ungefähr 245 Gramm
• Abmessungen: Ungefähr 109,4 x 66,0 x 49,1 Millimeter

PowerShot A630
Verglichen mit anderen Modellen ist die PowerShot A630 keine Schönheit: - die Kamera ist recht groß und ein wenig klobig. Da für den Betrieb 4 AA Batterien nötig sind, ist sie auch kein Leichtgewicht, aber wenigstens bieten ihr die vielen Batterien eine lange Laufzeit von 270 Aufnahmen.Im Test erzielte die Kamera eine hohe Auflösung und eine gute Bildqualität mit kräftiger Farbwiedergabe, hoher Schärfe und zuverlässiger Belichtung.

Die Canon PowerShot A630 verfügt über ein 4fach-Zoomobjektiv, welcher viel kreativen Spielraum bietet und einen Brennweitenbereich von 35 bis 140 Millimeter abdeckt. Neu ist eine Variante des Digital-Zooms, bei der anstelle der üblichen Interpolation (unter der die Bildqualität stark leidet) ein kleinerer Sensorbereich genutzt wird. Durch den geänderten Bildwinkel ergibt sich ein verlustfreier höherer Zoomfaktor - allerdings bei niedrigerer Auflösung.
Im Gegensatz zu Vorgängerin A620 bietet die Neue nun eine maximale Empfindlichkeit von ISO 800, womit sich der Einsatzbereich bei kritischen Lichtverhältnissen ohne Blitz erweitert. Das bringt aber nicht nur Vorteile, denn nach wie vor ist das Bildrauschen nur bis ISO 200 annehmbar.

Einfache Handhabung
In dieser Preisklasse ungewöhnlich sind die umfangreichen Optionen der Kamera: Neben Automatik und manueller Einstellung stehen noch Zeit- und Blenden-Vorwahl bereit und der Blitz lässt sich auf den zweiten Verschlussvorhang synchronisieren - praktisch bei langer Belichtung und Motiven in Bewegung. Mit diesen Profi-Features eignet sich die A630 auch für ambitionierte und erfahrene Fotografen. Im Automatikmodus ist die Kamera aber auch für Anfänger kinderleicht zu bedienen.

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Neue Philosophie

Report:Die mobilkom rechnet mit einer Handypenetration von hochgerechnet 138 Prozent für das Jahr 2016. Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Durchdringung in den nächsten Jahren entwickeln? Was werden die Treiber sein?
Daniela Wimmer: Unter den gegebenen Aspekten teile ich diese Einschätzung, wenn wir vom österreichischen Markt sprechen. Laut Experten ist die Marktdurchdringung aktuell bereits bei 110 Prozent. Ein bestimmter Anteil von Nutzern wird einfach ein Zweit- oder Dritthandy haben. Für uns entspricht dieser Trend genau unserer Philosophie, sich wie ein Fashionlabel zu positionieren. Ich zitiere unseren Designchef Jim Wicks \"Sommer-, Herbst- und Winterkollektionen auf den Markt zu bringen\". Und die Nachfrage der Kunden - sie sind es die letztlich die Trends setzen - gibt uns Recht. Dazu passt auch die jüngste Entwicklung Motorola´s: Wir gewannen in Deutschland 2006 den Best Brands Award und gingen unter so bekannten Marken wie Tschibo, Google und UBS als erfolgreichste Marke hervor. Laut Businessweek wurde Motorola heuer mit einem Markenwachstum von weltweit mehr als 18 Prozent ausgezeichneter Top-5-Gewinner.

Stichwort Wachstum in Marktanteilen in österreich - Was macht Motorola besser als Nokia? Was besser als Sony Ericsson?
Heute muss ein Handy, um erfolgreich zu sein, drei Funktionen erfüllen. Erstens: das Funknetz optimal nutzen. Hier startet Motorola mit Geräten, mit denen Nutzer Bilder, Texte, Töne in Turbogeschwindigkeit runterladen können - wie etwa mit dem Motorazr V3xx. Zweitens muss das Gerät mit Features wie Kamera, extra Speicherkarte und MP3-Player vielseitig sein. Und drittens ist das Design ausschlaggebend. Kurz gesagt: Funktionalität, Tempo und Design. Essenziell dabei ist die Balance dieser Punkte: Ein Hersteller muss alle drei Faktoren erfüllen. Das ist uns mit der Plattform Motorazr genial gelungen. Deshalb wurde es Kult.

Sie haben vor kurzem die Verdoppelung des heimischen Marktanteils bekannt geben können, wie wird das Wachstum in den nächsten zwölf Monaten aussehen?
Wir sind derzeit Zweiter, werden diese Position 2007 weiter fixieren und den Abstand zur Nummer eins verringern. Weltweit haben wir über 22 Prozent Marktanteil, sind in Ländern wie Nord- und Südamerika Nummer eins und global gesehen klare Nummer zwei. Unser Ziel ist die Marktführerschaft. In österreich schafften wir es 2006, mit unseren Geräten ein sehr ausgewogenes Verhältnis in allen Preissegmenten zu schaffen, auf das wir 2007 sehr schön aufbauen können.

Was ist für Sie persönlich die spannendste Entwicklung am Handsetmarkt?
Früher ging es um simples Kommunizieren mit dem Handy. Heute ist das Mobiltelefon längst zum multimedialen Träger geworden. Jetzt geht es in Richtung Individualisierung, um ein ausgewogenes Zusammenspiel von Tempo, Funktionalität und Design. Spannend ist für mich die Entwicklung zu einer nahtlosen Kommunikation, wir nennen das seamless mobility, die Verbindung von Anwendungen meines alltäglichen Lebens wie Arbeitsplatz, Auto, Haushalt über ein Gerät - zum Beispiel über das Handy.

Rechnen Sie nach dem Rückzug von BenQ Mobile mit einer weiteren Konsolidierung am Handymarkt? Werden nach der kleinen Rückkehr von Alcatel weiter neue Player auf den Markt in österreich drängen?
Ich denke, es ist zu früh und auch nicht meine Intention hier Prognosen abzugeben. Das wird die Zukunft zeigen, nach wie vor sind BenQ-Handys im Handel. Auf jeden Fall wird 2007 wieder ein spannendes Jahr.

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Unwillige Bauherren

Dass es mit der Architekturqualität im ländlichen Raum oft nicht zum Besten bestellt ist, hat sich bereits bis zur EU-Kommission nach Brüssel durchgesprochen. Anders ist es nicht zu erklären, dass sie das Programm \"Neues Bauen in den Alpen“ finanziert, das seit drei Jahren gemeinsam mit einem italienischen Verein versucht, öffentlichen und privaten Bauherren die Vorteile guter Planung näher zu bringen. Vor allem, weil die Förderung im Rahmen der Interreg III A-Initiative passiert, die eigentlich auf die Entwicklung eines alpinen Wirtschaftsraumes zwischen österreich und Italien zielt. Mit Hilfe dieses Programms, das Ende dieses Jahres abgeschlossen wird, bekommen Bauherren oder Gemeinden, die kein Geld für Gestaltungswettbewerbe ausgeben wollen oder können, Beratung und Unterstützung bei der Durchführung eines Wettbewerbs. Bis zu drei Entwürfe werden finanziert, beurteilt werden die Projekte von einer Jury unter Leitung der Kärntner Ortsbildpflegekommission. Finanziert werden diese Wettbewerbe mit 250.000 Euro aus dem Budget des Interreg-Programms, 180.000 Euro kommen vom Land Kärnten und 70.000 Euro bringt das Kärntner Haus der Architektur als Arbeitsleistung ein. Für Dietmar Müller, Geschäftsführer des Hauses der Architektur und Vorsitzender der Ortsbildpflegekommission, ist das Programm ein Beweis dafür, dass Verbesserungen der architektonischen Qualität auch mit geringen finanziellen Mitteln erreichbar sind.
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