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T-Mobile konsolidiert

Allen Unkenrufen zum Trotz: T-Mobile Austria und tele.ring wachsen endgültig zusammen - das betrifft auch die Netze der beiden Unternehmen, die nun konsolidiert werden müssen. Ein technisch und organisatorisch aufwändiges Projekt, das derzeit umgesetzt wird. Bis Mitte 2007 soll aus zwei Netzen eines werden, so der Masterplan bei T-Mobile.

Als potenter Consultant unterstützt der IKT-Dienstleister Benmark, allen voran dessen neuer österreichgeschäftsführer Gerald Haidl. Haidl kennt den Homogenisierungskandidaten wie seine Westentasche. Schließlich war er langjähriger IT-Leiter bei den Speckjägern. Zuletzt wurde Haidl von HP angeheuert, um dem unterbesetzten Telcogeschäft neues Leben einzuhauchen. Bei Benmark schätzt er eigenen Aussagen zufolge das herstellerunabhängige Auftreten und hat sich so ganz allgemein dem Kampf gegen veraltete, monolithische IT-Systeme bei den Telcos verschrieben.

Kein leichtes Unterfangen bei Unternehmensgrößen wie am Rennweg. Dort gilt es nun, nicht nur das Simplicity-Konzept in alle Netzbereiche auszurollen, sondern möglichst das Beste aus beiden Welten zu bewahren. Benmark mit Sitz der Zentrale in München wächst derzeit rasant. Heuer wird die Vier-Mio-Euro-Umsatzgrenze überschritten werden. Eine Verdoppelung gegenüber 2005.

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Angebot der Kleineren

\"Die Kunden eingesessener Großkonzerne bekommen heute keine Individuallösungen mehr geboten“, sagt Georg Chytil, Geschäftsführer der jungen Netzwerkfirma next layer. Chytil, im Nebenerwerb Präsident der Branchenvereinigung Internet Service Providers Austria (ISPA) kann auf eine turbulente Karriere in Managementfunktionen bei KPNQwest, EUnet und Tiscali zurückblicken. Mir der Gründung von next layer im Vorjahr setzt er mit kleinerer Firmengröße auf speziellere Kundenbetreugung. Bedarf für Expertenwissen rund um Multiplexing, Netzwerkmanagement und Bedarfsanalysen bei den Unternehmen gibt es offensichtlich genug. Der kleine Dienstleister stellt jeden Monat neue Mitarbeiter ein.
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Gesuchter Postfuchs

Manfred Kirchebner, Leiter des Geschäftsfeldes Planen und Bauen der Post & Telekom Immobiliengesellschaft m.b.H und Herbert Schuler, Geschäftsführer der PTI-Tochter Immobilien.gelb waren auf der Expo-Real in München sichtlich bemüht die Stellung zu halten. Trotzdem ließ es sich freilich nicht verbergen, dass die PTI derzeit etwas führungslos dasteht. Der bisherige PTI-Chef Martin Kutschera hat das Unternehmen verlassen und entwickelt Grüchten zufolge derzeit mit der Lion Immobilien-Gruppe Projekte. Lion entwickelt derzeit gerade ein Hotel in Linz. Kenner der Szene wollen jedoch wissen, dass es Kutschera eigentlich zu den Goldgräbern nach Osteuropa zieht. Für die PTI ist die etwas zäh über die Bühne gehende Nachbesetzung seitens der börsenotierten Post AG nicht wirklich angenehm. Das Unternehmen hat rund 250.000 Quadratmeter Fläche in Entwicklung, betreut ein Projektvolumen von zirka 270 Millionen Euro und verwaltet etwa 2.800 Objekte. Eine Dimension, die täglich nach Entscheidungen verlangt. Bis die wieder von einem richtigen Geschäftsführer getroffen werden können, kann noch etwas Zeit vergehen, schließlich ist die Post nicht frei von politischem Einfluss. Nachdem Kutschera alleiniger Chef war erleichtert eine möglicherweise zustandekommende kräftegleiche Koalitionsregierung es nicht den richtigen Kopf zu finden.
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Zukunft - sehen, hören, fühlen

Geht es um die große Welt der Unterhaltungstechnologie, denkt man nicht vordergründig an T-Systems. Das weiß auch Geschäftsführer Rudolf Kemler. Gleichzeitig ist Kemler aber davon überzeugt, dass \"technologische Neuerungen im Bereich der Unterhaltungsmedien zu einem einzigartigen Erlebnis für den Endverbraucher führen werden“. Da will T-Systems natürlich mit an Bord sein und sich mit digitalen Lösungen für die Medienbranche und übertragungstechniken der neuesten Generation einbringen. Der T-Systems Kongress 2006 im Tech Gate Vienna sollte zeigen, dass T-Systems in der Unterhaltungswelt bereits mittendrin statt nur dabei ist. \"Zukunft - sehen, hören, fühlen“ lautete das Motto der Veranstaltung, der rund 200 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und dem öffentlichen Bereich beiwohnten. Im Vordergrund der Veranstaltung standen Technologien vom morgen und der Weg in die multimediale Neuzeit.

Der seriöse business-lastige Teil der Veranstaltung bestand aus drei Vorträgen zum Thema innovative Technologielösungen. Den Anfang machte Jörg Brüggen, der den Teilnehmern einen Einblick in die digitale Kinowelt ermöglichte. Am Beispiel eines der größten europäischen Kinocenters, der UCI Kinowelt Millennium City Wien, stellte er den von Digital Cinema unterstützten kompletten Prozess der Lieferkette inklusive Verteilung via Satellit vor. Thomas Wahl präsentierte Galileo, das europäische Satellitennavigationssystem, und beleuchtete Szenarien der Zukunft. Andreas Gall, Technischer Direktor des ORF, erörterte die Berichterstattung der Zukunft beispielhaft anhand des \"fliegenden Studios“. Das \"fliegende Studio“ ist ein Hubschrauber mit fünf Kameras an Bord, aus dem moderiert, geschnitten und übertragen werden kann. Daraus entstandene spektakuläre Bilder gab es etwa im Rahmen der Partnerschaft zwischen ORF und T-Systems vom German Sailing Grand Prix 2006 in Kiel oder dem jährlichen Hahnenkammrennen in Kitzbühel.
Der zweite Teil der Veranstaltung stand ganz im Zeichen des Humors und weniger im Zeichen des Business. Der Kabarettist Thomas Maurer - selbst ernannte Innovationsbremse - gab seiner ganz persönlichen Skepsis gegenüber den neuen Technologien in einem Exklusivprogramm zum Besten.
Den Abschluss bildete eine kurzweilige, aber inhaltlich wenig griffige Podiumsdiskussion unter dem Titel \"Sind wir ohne mobile Technologie heute noch lebensfähig?“. Prominente wie Windsurf-Olympiasieger Christoph Sieber und Thomas Maurer plauderten ohne wirklichen fachlichen Hintergrund über Segen und Fluch der modernen Kommunikation, flankiert von Rudolf Kemler und Andreas Gall, die der Diskussion die Aura eines Fachgesprächs verleihen wollten.

Seit mittlerweile sieben Jahren versucht der T-Systems-Kongress ein Forum für innovative Zukunftsthemen zu sein, eine Plattform für Vorträge und Diskussionen und ein Ort des Informaions- und Erfahrungsaustausches. Mit dem Verlauf des heurigen Events zeigte sich Kemler zufrieden. \"Wir wollten einen interessanten aber nicht typischen Branchentreff haben. Das ist uns, glaube ich, ganz gut gelungen.“

Digital Cinema - als die Bilder fliegen lernten:
Der Grundstein für die Digitalisierung ist gelegt. Der Anstoß dafür kommt wie so oft aus den USA und nennt sich \"Digital Cinema Initiative“, ein Zusammenschluss der sieben Major Studios in Hollywood zur Standardisierung der Digitaltechnik.
In der analogen Vergangenheit mussten die Filmspulen etliche Kilometer kreuz und quer um den Erdball zurücklegen. In der digitalen Zukunft gibt es eine Netzschnittstelle in Hollywood, wo die Daten eingespeist werden und an Gateways verschickt werden. Von dort geht es via Satellit an die digitalen Kinos. Als Bindeglied zwischen Verleiher und Kinobetreiber fungiert die Digital Cinema Factory, die auch die zur Filmausspielung notwendigen KDMs (\"Key Delivery Messages“) verteilt. Die Digital Cinema Factory stellt das Hirn der digitalen Wertschöpfungskette dar: Das angelieferte Material wird eingebucht, formatiert, einer Validitätsprüfung unterzogen und während des gesamten Versandvorganges überprüft.
Die großen Studios erhoffen sich neben verschleiß- und flimmerfreien Bildern vor allen eine deutliche Reduktion der Vertriebskosten. 85 Millionen Euro kostet die Distribution analoger Filme jährlich alleine in Deutschland. Die großen Hollywoodstudios erwarten sich hier Einsparungen von rund 80 Prozent.
Das größte mit digitaler Technologie ausgestattete Kinocenter Europas steht in Wien. Mit \"Fluch der Karibik II“ wurde im UCI Millennium City das digitale Zeitalter eingeläutet, es folgten \"Superman returns“, \"Cars“, \"Das Parfum“ und aktuell \"The Guardian“. Neben den Filmstudios entdecken auch andere Contenthändler die digitale Technik für sich. So feiert die ARD-Produktion \"Der Untergang der Pamir“ in der Millennium City eine digitale Vorpremiere.

Galileo - Weisheit aus dem All
Autos lenken, Laster orten, Rohre vermessen: Europas Galileo-Satelliten sollen ab 2010 das amerikanische Navigationssystem GPS verdrängen. Die Europäische Union rechnet mit einem jährlichen Marktpotenzial ab 2020 von bis zu 300 Milliarden Euro und 150.000 neuen Arbeitsplätzen. Damit ist Galileo das industrie- und arbeitsmarktpolitische Großprojekt der EU.
Galileo basiert auf 30 geostationären Satelliten und einem weltweiten Netz von Bodenstationen. Geliefert wird ein hochpräzises Zeitsignal, das die Ermittlung von Ortskoordinaten mit einer Abweichungstoleranz von maximal einem Meter ermöglicht. Ab 2007 soll eine erste Testumgebung in Berchtesgaden verfügbar sein, der Probebetrieb ist für 2008/2009 vorgesehen, ab 2010/2011 soll das System mit allen 30 Satelliten verfügbar sein.
Im Unterschied zu GPS ist Galileo nicht für militärische sondern für zivile Zwecke konzipiert. Zudem bietet Galileo eine Verfügbarkeits- und Genauigkeitsgarantie. Damit ergeben sich völlig neue Geschäftsmodelle für die öffentliche Hand, Geschäfts- und Privatkunden. Von der Verkehrssteuerung bis zur Sicherheitsüberwachung, von Location-based-Services in der Telekommunikation bis zum großen Bereich der Logistik.
Touristiker könnten ihren mit einem Marker zur punktgenauen Verfolgung ausgestatteten Kunden das ticketlose Fahren in öffentlichen Verkehrsmitteln anbieten - abgerechnet werden im Nachhinein nur die tatsächlich in Anspruch genommenen Fahrten. Versicherungsunternehmen könnten nutzungsabhängige Kfz-Versicherungen anbieten. Dabei würden die Kunden mit einer On-Board-Unit ausgestattet, die genau Zeugnis über gefahrene Kilometer und den Fahrstil ablegen könnte. Wer viel und risikoreich fährt würde demnach deutlich mehr zahlen als jemand, der wenig und risikoarm fährt.

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Neue Förderer

Bereits zum 9. Mal fand das Branchen-Highlight für Geschäftsführer, Entscheidungsträger und Manager der Call Center- und Customer Care-Welt statt: Die Call Center Convention in Wien. 160 Entscheidungsträger informierten sich im Rahmen der Call Center Convention 2006 über Strategien und Lösungen in der professionellen Kundenkommunikation von morgen. Internationale Branchen-Experten aus der Telekommunikation, Konsumgüter- und Finanzbranche, Logistik und Transport, Tourismus, IT und Medienwelt sprachen über aktuelle Trends und Entwicklungen im Customer Care und Call Center Business. 9 Top-Referenten - jeweils 3 aus österreich, Deutschland und der Schweiz - haben die neuesten Trends und aktuelle Entwicklungen im Rahmen der Call Center Convention 2006 unter die Lupe genommen.

Neu war im diesem Jahr die CCC Hall of Fame: Im Rahmen des medialen Abendevents wurde TeleTalk Herausgeber Olav V. Strawe mit dem CCC Ehren-Award ausgezeichnet. Warum die Wahl für diese Auszeichnung auf Strawe gefallen ist, erklärt der Vorstand der Competence Call Center AG und Laudator Thomas Kloibhofer so: \"Olav hat in seiner 15-jährigen Tätigkeit als Autor, Moderator, Impulsreferent und Herausgeber des Leitmediums TeleTalk maßgeblich zur Imageentwicklung, zur Weiterentwicklung und zur Professionalisierung der Call Center Branche beigetragen.“

Ein weiteres Highlight der Call Center Convention 2006 war die exklusive Buchpräsentation von Thomas Kloibhofers Standardwerk für Unternehmen und Institutionen \"Die Call-Strategie. Erfolg durch interpersonale Kommunikation“. Kloibhofer zu seinem ersten Buch \"Die inhaltliche Motivation für dieses Buch ist einfach erklärt: In unserer sich beschleunigenden und immer kompetitiver entwickelnden Wirtschaftswelt gewinnen die Dienstleistungen von Call Centers immens an Bedeutung. Kundenbindung ist das Top-Thema in unserer Wettbewerbslandschaft. Keine andere Form der Kommunikation ist so effektiv, so lösungsorientiert und so kundenorientiert. Dies im Kontext der aktuellen und künftigen wirtschaftlichen Entwicklung darzulegen und an konkreten Beispielen zu illustrieren, ist Ziel dieses Buches.“ Er will mit seinem Buch einen Betrag dazu leisten, die Imageentwicklung der Call Center Branche zu forcieren und die Dynamik dieses unverzichtbaren Wirtschaftszweiges in unserer Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft fundiert dokumentieren.

Neun Referenten aus Deutschland, österreich und der SchweizUnter den Vortragenden fanden sich die Geschäftsführer und Top-Manager namhafter Markenunternehmen, wie beispielsweise aus Deutschland Klaus Scheyer (Berge & Meer Touristik), Gudrun Scharler (o2 Germany), aus österreich Herbert Schandl (T-Mobile), Stefan Kaltenberger (Dell) und Heinz Stiastny (ING-DiBa Direktbank Austria).

Die zur Call Center Managerin des Jahres ausgezeichnete Swisscom Managerin Nicole Gray (Swisscom/Fixnet) hat neben Jean-Pierre Boillat (Schweizerische Post) über Trends, Impulse und zukünftige Entwicklungen am Schweizer Call Center Markt berichtet. Der Zukunftsforscher, Referent und Autor des Schweizer Zukunftsinstitutes Dr. Andreas Giger hat in seinem krönenden Abschluss-Essay die Werte und Bedürfnisse unserer Kunden analysiert und dabei den Trend- bzw. Leitwert fokussiert. Durch das Programm führte Tarek Leitner (ORF).

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Netzwerk im Biolager

\"Die Sorgen haben wir hinter uns“, erklärt Martin Schoppelt, Geschäftsführer telefon \" co. Nach acht Jahren IKT-Markt, gut 2000 Unternehmenskunden, geschätzten 80.000 Endkundeneinsätzen und unzähligen Partnerschaften mit IT-Service-Firmen und Telcos lehnt sich Schoppelt nun erschöpft aber zufrieden zurück. Die harten Jahre der Umsatzeinbrüche und Insolvenzen so mancher viel versprechender Partner sind Geschichte. Jetzt hofft man wieder auf Gegenbewegungen zu verstärktem Outsourcing von Netzwerkaufträgen der Großen. Der Geschäftsführer entstammt wie so mancher Branchenkollege der Innovationsschmiede Nixdorf und hat sich mit telefon \" co unter anderem als Subcontracter bei Masseninstallationen gewährt. \"In unserer Geschäftführung kommen alle vom Schrauben“, ist man sich der technischen Bodenhaftung bewusst und spielt den reichen Erfahrungsschatz gerne aus.

Zuletzt wurde der Schaffelhof Ochsner in Pama im Burgenland als größtes Bio-Getreidelager österreichs umfangreich vernetzt. telefon \" co. erbrachte für den Schaffelhof umfangreiche Dienstleistungen wie etwa die Ausrüstung des Getreidelagers mit Cat.7-Kabeln und Funkinternet, die Entfernung sämtlicher Oberleitungen sowie die Installation eines hausinternen Netzes für die Verwaltung. Ebenso erfolgte die Einbindung der Verwiegung in ein Netz von 55 Lagerstellen: nach der Qualitätsüberprüfung, Lagerzuordnung und buchhalterischen Erfassung sind die Daten in Echtzeit zentral an einem Ort in österreich, Raabs an der Thaya, verfügbar. \"Unser Vorteil ist, dass wir auch innerhalb einer Woche liefern können. Andere wie NextiraOne oder Kapsch brauchen bei Bestellungen wesentlich länger“, sieht Schoppelt.

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Manager für Handys

Genervte Kundenanrufe wegen falscher Gerätesettings treiben die Kosten der Hotlines in die Höhe - Abhilfe schaffen dabei Unternehmen wie Synchronica. Nomen est omen, pusht Syncronica nicht nur E-Mails, Termine und Adressen auf die synchronisationsfähigen Handys sondern ermöglicht auch das Bestücken mit neuen Anwendungen und Updates over-the-Air.

Synchronica-Gründer Carsten Brinschulte kämpft dabei gegen Windmühlen: an die 100 Mio. Endgeräte wandern jährlich in die Hände ihrer Nutzer - und damit außer Reichweite der Hersteller und Netzbetreiber. Für Unternehmen wurde vor wenigen Monaten mit dem \"MobileManager“ eine Web-Oberfläche gestartet, mit der auch mehrere tausend Smartphones aus nur einer einzigen Konsole heraus in weniger als 30 Minuten in Betrieb genommen werden können. über Funk verteilt der Administrator neue Anwendungen, Konfigurationen oder Parameter. Damit entfällt das Einschicken der Geräte an die Serviceabteilung. Das erhöht die Verfügbarkeit der mobilen Endgeräte und senkt die Wartungskosten drastisch.

Windows Mobile hat bis jetzt nur zögerlich die Businesswelt erobert. Grund für die Zurückhaltung der Unternehmen, die Smartphones im größeren Rahmen einzusetzen, sind die hohen Installations- und Administrationskosten und vor allem das drohende Sicherheitsrisiko bei Geräteverlust. Mit dem MobileManager 1.0 von Synchronica erübrigen sich diese Bedenken. Verliert ein Mitarbeiter sein Handy, schützt der Administrator die vertraulichen Betriebsdaten vor Missbrauch über die wipe-and-lock Funktion. Die gespeicherten Daten werden über Funk gelöscht und das Smartphone gesperrt.

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Themen die bewegen

Wenn die Branche im letzten Jahrzehnt eines gelernt haben sollte, dann ist es, dass Erfolg nicht planbar ist. Ob sich die milliardenschweren Akquisitionen von aufstrebenden Portalen wie MySpace oder YouTube durch Murdoch, Google und all die anderen rechnet, wird die Zeit weisen. Bis dahin darf man gespannt beobachten, ob die Nutzer auch nach solchen Megaübernahmen den erfolgreichen Konzepten die Stange halten.

Keine Diskussion gab es indes über den ebiz egovernment award 2006 des Report. Nach der Erstausgabe im Vorjahr, die immerhin die Spannung unentdeckten Neulandes für uns bereithielt, galt es heuer, das hohe Niveau an Einreichungen und Nominierungen möglichst wieder zu erreichen. Und es ist abermals gelungen: österreichweit wurden die besten E-Business- und E-Government-Projekte in allen Bundesländern aus insgesamt mehr als 130 Projekten gekürt. Die Bundessieger sind im aktuellen Report (+) PLUS porträtiert, alle Siegerprojekte der Landesausscheidungen finden Sie in diesem Heft. Nicht nur uns hat wieder die Vielfalt und Innovationskraft der Projekte überwältigt. Auch die Kontakte eines in Wien ansässigen Verlages mit der lokalen Szene in den Bundesländern sind unbeschreiblich motivierend. Die Bekanntschaften, die wir mit den Unternehmen schließen konnten, sollen nicht nur auf diesen Award beschränkt gewesen sein. Sie werden in diesem Medium künftig mehr aus den Bundesländern erfahren.

Immer in Diskussion ist eine IT-Lösung, die allen Vorteilen und Aussichten zum Trotz nicht abhebt, geschwiege denn überhaupt vom Markt angenommen wird: die digitale Signatur. Nicht einmal eine Förderaktion des Finanzministeriums für die Anschaffung einer einfachen Signaturlösung konnte das Interesse ankurbeln: Bis Jahresende 2005 nutzten weniger als 20.000 Anwender diese Förderung. Eines der Hauptprobleme ist laut dem Vorarlberger Digisign-Geschäftsführer Manfred Kasper die Tatsache, dass sich die Marketingstrategien bislang fälschlicherweise auf die Konsumenten und nicht die Unternehmen bezogen haben. Dabei könnten die Unternehmen weit mehr Nutzen aus der digitalen Signatur ziehen.

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Flash im Blitzlicht

Auch nach der vorjährigen übernahme von Macromedia durch Adobe hält der Multimediastandard »Flash« Einzug in Endgeräte aller Art. Nach der Eroberung und grafischen Bereicherung des Web nimmt sich Adobe nun den Mobiltelefoniemarkt vor. Kürzlich wurde mit Samsung eine eigene Benutzeroberfläche für die Endgeräte aus Fernost vorgestellt. Die gemeinsam entwickelte Lösung ist bereits im SGH-D900 enthalten und unterstützt den Nutzer sogar bei Anwendungen zu Terminerinnerungen, Nachrichten und Anruferinformationen. Derzeit entsteht ein regelrechter Markt rund um Flash. Musicplayer von iRiver etwa - vollständig in Flash programmiert.

Im regen Umlauf. Der Flash-Player als Client zur Wiedergabe von Flash-Inhalten ist Michael Mörtl zufolge bereits auf 98 Prozent aller mit dem Internet verbundenen PCs verfügbar. »Eine genaue Angabe zu den Geräten lässt sich nicht machen, wir gehen aber davon aus, dass es mittlerweile weit über 65 Millionen Geräte sind, mit stark steigender Tendenz«, sagt der Adobe Business-Development-Manager. Mörtl, für die Bereiche Video, Audio und Web zuständig, ist sich des Siegeszuges des Grafikstandards aufgrund seiner vielfältigen Vorteile sicher. Die Vision für die nächsten Jahre: Im Web werden Rich-Internet-Applikationen (RIA) zunehmend auf den Flash-Player als Client zurückgreifen. »Das liegt an der hohen Verbreitung des Players und an seiner sehr guten Erreichbarkeit. Flash-Inhalte lassen sich auch in Kombination mit den meisten Firewalls nutzen, sodass eine sichere Infrastruktur kein Hindernis darstellt«, erklärt Mörtl. »Zum anderen stellen wir mit Flex eine Technologie zur Programmierung von Rich-Internet-Applikationen bereit, die besonders komfortabel und flexibel nutzbar ist.« über die Entwicklerplattform lassen sich die dynamischen Flash-Inhalte leicht bereitstellen.

Darüber hinaus soll die Schmalspurversion Flash-Lite künftig auf mehr Geräten mit geeigneten Displays Verbreitung finden: MP3-Player, Mobiltelefone, aber auch Fernseher, Digitalkameras und andere mit einem Bildschirm ausgestatte Devices. Flash-Inhalte sind bei scharfer und exzellenter Darstellung beliebig skalierbar, daher können sie auf Bildschirmen mit unterschiedlichen Größen eingesetzt werden. Darüber hinaus lassen sich Flash-Inhalte wesentlich komfortabler programmieren als herkömmliche Benutzerschnittstellen. So hat beispielsweise Kodak bereits eine erste Digitalkamera mit einer Benutzeroberfläche auf Flash-Basis in den Markt gebracht.

Lob von allen Seiten. »Die Entwicklungszeit für Benutzeroberflächen reduziert sich mit Flash um ein Vielfaches, daher merken wir hier auch eine steigende Nachfrage seitens der Hersteller«, merkt der Multimediaexperte. Komplexe Anwendungen lassen sich mit den Technologien Flex und Flash in wesentlich kürzerer Zeit entwickeln als mit alternativen Technologien. Adobe adressiert mit seinen Produkten und Technologien ein vollständiges Lösungsportfolio für die Erstellung, Verbreitung und Programmierung von Flash-Inhalten.

Also alles eitel Wonne? Einen richtigen »Fehler« in dem Sinne gab es bei der bisherigen Strategie Macromedias nicht, schätzt Michael Mörtl. Alleine die Entwicklungsgeschwindigkeit der Multimediatechnologie hat an der Wahrnehmung vieler User sprichwörtlich vorbeigeschossen. Was zuerst war: Flash trat seinen Siegeszug mit interaktiven und animierten Grafiken im Internet an. »Die ›Skip Intro‹-Buttons sind vielen nach wie vor bekannt, daher wird Flash noch immer als Animationstechnologie wahrgenommen«, so der Experte. Dass aber die Technologie mittlerweile komplex programmierbar ist und eine optimale Infrastruktur für Rich-Internet-Applikationen bietet, sei im Schatten der alten Sichtweise noch nicht bei allen Usern angekommen. Den meisten Webentwicklern dagegen sind die mächtigen Fähigkeiten von Flash durchaus bewusst. Die nächste Generation scharrt schon in den Startlöchern: Nun soll das derzeit vielzitierte Web 2.0, also Onlineapplikationen, die sich wie eine normale Desktopanwendung verhalten, in einem hohen Maß von Flash profitieren.

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