Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

Die Lady des Ostens

Als Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der Bank Austria Creditanstalt, den vorläufigen Jahresabschluss 2004 präsentierte, hatte er gut schmunzeln. Ein Rekordgewinn von 836 Millionen Euro vor Steuern ist ein gutes Ruhekissen, wenngleich Hampel nicht ans Ausrasten denkt: Für heuer wird eine Milliarde Euro angepeilt. Von solchen Höhenflügen kann die angeschlagene Konzernmutter Hypo Vereinsbank nur träumen. Zum dritten Mal in Folge verzeichnete die HVB einen Riesenverlust, diesmal 2,3 Milliarden Euro. Bis zu 2400 Jobs stehen nun in Deutschland auf der Abschussliste, 2007 soll sich das Sparprogramm erstmals im Ergebnis bemerkbar machen.
Read more...

Turbulenzen bei der SEG

SEG raus, CEE rein. Die SEG Immo AG lädt am 20. Juni zur Hauptversammlung (HV), das Kürzel SEG soll dabei durch CEE, ist gleich Ostfantasie, ersetzt werden. Das bewegte Management um die Vorstandsvorsitzende Silvia Wustinger-Renzeder versucht, mit dieser SEG-Tilgung in der AG den gleichnamigen Bauträger SEG aus dem Ungemach der AG herauszuhalten. Zugleich dient die Umbenennung der Zukunft, die aller Voraussicht nach von anderen Akteuren bestimmt wird. Bekanntlich hat die Eco Business Immobilien AG mittlerweile ihren Willen erklärt, die SEG AG um vier Euro pro Aktie zu übernehmen.
Read more...

Tiefroter Highway

Tatsächlich sind die Verbindlichkeiten des Konzerns seit 2004 von 9,02 Milliarden Euro auf knapp 10,4 Milliarden im vergangenen Jahr angewachsen, 2006 sollen sie 10,77 Milliarden betragen. »Die Verbindlichkeiten steigen mit den Investitionen an«, so Asfinag-Vorstand Chris­tian Trattner zur Tatsache, dass die Zinsensaufwendungen auf über 400 Millionen angewachsen sind. Im Baubereich lagen die Investitionen bei rund 971 Millionen, heuer werden es 1,25 Milliarden, darunter eine dritte Spur für die Flughafenautobahn A4 und der Ausbau von sechs Tunneln mit einer zweiten Röhre. Die Erträge der Asfinag stiegen im vergangenen Jahr von 1,9 auf rund 2,1 Milliarden. Für 2006 wird mit einem EGT von 195 Millionen gerechnet. »Nicht zuständig« sei der Vorstand für die Frage, ob eine kilometer- und zeitabhängige Pkw-Maut, wie sie die Bauwirtschaft fordert, der Asfinag zusätzliche Einnahmen bescheren könnte. »Wir geben nur den Eigentümern Ratschläge«, gibt sich Trattner zu den von der Bau­stoffindustrie errechneten Einnahmen von einer bis zu 5,7 Milliarden Euro bedeckt.
Read more...

Holz schlägt Stahl

Gemeinsam mit der Wiehag-Holzbau, die mit dieser Strategie in Salzburg Erfolg hatte, erarbeitete der niederösterreichische Brettschichtholz-Hersteller Glöckel das Tragwerk für die Erweiterung der Fracht- und Speditionshallen in einem Alternativangebot als Konstruktion aus Brettschichtholzträgern und konnte den Wiener Flughafen von den Kosten- und Zeiteinsparungen überzeugen. Die Herstellungskosten hätten sich, so das Unternehmen, um rund zehn Prozent verringert - was auch mit den derzeit hohen Stahlpreisen zu tun haben könnte. Die Montage der Dachelemente begann Ende November und ist beinahe zur Gänze abgeschlossen. In der ersten Baustufe werden bis Jänner 2006 16.000 m² Frachthalle, 4.000 m² Speditionshalle und 15.000 m² Bürofläche realisiert. Nach Inbetriebnahme werden die beiden älteren östlichen Frachtgebäude abgebrochen. Danach sollen die Frachthallen um weitere rund 9.000 m² erweitert werden. Geplant und ausgeschrieben wurde das Cargo Center vom Architekten Andreas Treusch gemeinsam mit dem Ingenieurbüro FCP aus Wien.
Die Flughafen Wien AG errichtet nun auch den Hangar im General Aviation Center nicht wie ursprünglich vorgesehen in Stahl- sondern in Holzbauweise. Der im Jänner begonnene Neubau des gesamten General Aviation-Bereichs soll im Oktober fertig gestellt sein.
Read more...

PC im neuen Outfit

Er sieht aus wie ein DVD-Player, ist aber ein PC, der alle Multimedia-Stücke spielt. Mit dem handlichen und vertrauten Design will man Kunden das Konzept einer multimedialen PC-Schnittstelle im Wohnzimmer näherbringen. Ausgestattet ist das Gerät mit einem AMD-Athlon-64-Prozessor und 512 Megabyte RAM, der sich auf bis zu vier Gigabyte erweitern lässt. Als Grafikkarte kommt ATIs Radeon Xpress 200 zum Einsatz, für die eingebaute Festplatte hat Acer 250 Gigabyte reserviert.

Mit den präsentierten Leistungsspezifikationen sowie einer Reihe von Anschlussmöglichkeiten soll der L250 als Wohnzimmer-PC fungieren, der mithilfe von Microsofts Windows XP Media Center Edition 2005 nicht nur alle gängigen Home-Entertainment-Geräte verknüpfen, sondern auch für Standardanwendungen genutzt werden kann. Für die multimediale Funktionstüchtigkeit sorgt ein integrierter TV-Tuner mit Unterstützung für analoges und digitales Fernsehen. Neben einem Scart-Eingang für Videorekorder oder Sat-Decoder findet sich außerdem auch ein Composite- und S-Video-Ausgang sowie ein DVI- und VGA-Anschluss zum Anschließen eines entsprechenden Bildschirmes. Um den medialen Genuss von Filmen und Musik nicht zu stören verspricht Acer einen geräuscharmen Betrieb. So soll die Geräuschentwicklung im Leerlauf weniger als 28 Dezibel betragen.

Für die Anbindung an das Internet sorgt ein LAN- und WLAN-Port. Im Lieferumfang enthalten sind außerdem eine Fernbedienung, mit der der PC angesteuert werden kann sowie eine kabellose Tastatur. Der Preis wird ungefähr bei 800 Euro liegen.

Read more...

Massiver Abbau

Wie der Softwarekonzern BMC nun mitteilte, sollen Restrukturierungsmaßnahmen unter anderem 825 bis 875 Stellen zum Opfer fallen. Dabei ist vor allem der Sales-Bereich betroffen. Damit kürzt BMC rund zwölf Prozent der weltweit 7.000 Stellen.

Von der Restrukturierung, begleitet von strategischen Investitionen in Wachstumsfelder, erwartet sich der Softwarehersteller nach eigenen Angaben jährliche Einsparungen in Höhe von rund 100 Mio. Dollar. Außerdem soll so im laufenden Geschäftsjahr eine Bruttomarge von mindestens 15 Prozent erzielt werden. \"Die Maßnahmen, die wir vornehmen, werden einen unmittelbaren Einfluss auf die Steigerung unserer Profitabilität haben\", sagte BMC-Chef Robert E. Beauchamp vor Investoren.

Für das abgelaufene vierte Geschäftsquartal rechnet BMC nach vorläufigen Zahlen mit Umsätzen zwischen 388 und 400 Mio. Dollar. Das Ergebnis pro Aktie soll zwischen einem Minus von 0,01 und einem Plus von 0,03 Dollar liegen. Im Februar hatte BMC noch Umsätze zwischen 410 und 425 Mio. Dollar sowie ein Ergebnis pro Aktie ohne Sondereinflüsse zwischen 0,17 und 0,22 Dollar pro Aktie vorhergesagt. Die negativen Sondereinflüsse, unter anderem im Zusammenhang mit Akquisitionen, machen laut BMC rund 0,09 Dollar pro Aktie aus. Der unter den Erwartungen gebliebene Umsatz ist vor allem auf das allgemein schwächere Softwaregeschäft sowie einen Einbruch beim Absatz in Deutschland zurückzuführen, sagen Experten

Read more...

Drahtlos und mobil:

Mobilität ist im Geschäftsleben mittlerweile eine Selbstverständlichkeit geworden. Der Zugang zu E-Mail und Internet von unterwegs aus ist ein absolutes Muss - aber auch im privaten Bereich wird es immer wichtiger. Die GC86 ist eine Quad-Band-EDGE-Karte, die die weltweite Kommunikation ermöglicht und bei Bedarf auf das GPRS/CSD-Netz zurückgreift. Sie verfügt über eine integrierte und leicht ausziehbare Antenne. Mit Hilfe eines GSM/EDGE-Netzwerks steht den Anwendern eine dreimal schnellere Datengeschwindigkeit als GPRS zur Verfügung, die Datenübertragungsrate beträgt somit bis zu 247 Kilobyte pro Sekunde.

Die Wireless-Manager-PC-Software für die GC86 Karte soll recht einfach zu installieren sein. Die intuitive Benutzeroberfläche verfügt über neue Aktivierungstasten zum Browsen und E-Mailen sowie eine SMS-Applikation mit Kontakt- und Telefonbuchfunktionen.über lokale Call Center steht den Kunden weltweit ein technisch versierter Support in der jeweiligen Landessprache zur Verfügung. Die GC86 PC-Karte ist mit einer großen Palette an bekannten Anwendungen kompatibel, unter anderem mit: MS Exchange, MS Outlook, Lotus Notes, Netscape, CRM, SAP, Siebel und Messenger. Die Sicherheit der Daten wird durch die EDGE/GPRS-Verschlüsselungstechnologie gewährleistet, die SIM-Karte sorgt für die erforderliche Authentifizierung und das Netzwerk verhindert unberechtigte Zugriffe. Die GC86 ist mit allen führenden VPNs kompatibel und ermöglicht das sichere Passieren von firmeneigenen Firewalls.

Sie wird voraussichtlich im 3. Quartal zu einem vorläufigen Richtpreis von unter 250 Euro im österreichischen Handel verfügbar sein.

GC86 - Hauptmerkmale auf einen Blick:
• PC Karte, 32-bit Cardbus, Typ II
• Abmessungen: 85,6 x 54 x 5 Millimeter
• Antenne: 55 x 15,4 x 10,5 Millimeter
• Antennenkonnektor - MMCX Konnektor
• Gewicht: 42 Gramm
• Unterstützte Betriebssysteme: Windows 2000 (SP4), XP (Pro, Home, Tablet), Mac OS X
• Frequenzbänder: EDGE/GPRS/CSD 850/900/1800/1900 MHz

Read more...

Panorama am Donauturm

Ohne den Wiener Donauturm beklimmen zu müssen, hat nun jedermann die Möglichkeit, den Panorama-Blick über Wien zu genießen: Zum fünfjährigen Jubiläum des Internet-Service-Providers Funknetz.at, der zuletzt mit dem Verkauf seines Hotspotsnetzes an den Mobilfunker One von sich reden gemacht hatte, wurde nun das Webcam-System \"TrueLook\" am Donauturm installiert.

Vergleichbar mit Installationen des US-Herstellers Silkroadtech am New Yorker Empire State Building und am Stratosphere Tower in Las Vegas lässt \"TrueLook\" nun auch in Wien den Blick in die Ferne schweifen - bei klarer Sicht bis zum Schloss Schönbrunn. \"TrueLook\" ermöglicht es bis zu 5000 Benutzern gleichzeitig die Kamera zu steuern und Bilder von verschiedenen Positionen im Schwenkbereich zu knipsen. Die eingesetzte Kamera verfügt über einen 25-fach optischen und 300-fach digitalen Zoom, der laut Funknetz Details auch bei Entfernungen von mehreren hundert Metern scharf darstellen kann. Hat ein Benutzer ein Bild \"geknipst\" kann er es in einem Fotoalbum präsentieren oder mit einer Postkarte versenden. Das Webcam-System kann über die Webseiten www.funknetz.at oder www.TrueLook.at abgerufen werden.

Read more...

Offenes Kandidatenrennen

Ein offenes Rennen wird die Bestellung des neuen Präsidenten der Bundes-Architekten und Ingenieur-Kammer nach dem Ende der Wahlen. Der amtierende Bundeskammerpräsident Robert Krapfenbauer hat kein Direktmandat erhalten, mit einem Mandat wurde er lediglich in den Vorstand der Kammer Wien/Nö/Burgenland gewählt und ist nun, um Bundeskammerpräsident werden zu können, auf die Unterstützung anderer angewiesen. Der amtierende Wiener Kammerpräsident Ortfried Friedreich dürfte dafür nicht zu gewinnen sein. Er istmit seiner Liste mit zwei Mandaten im Vorstand vertreten, Krapfenbauers ehemaliger Mitstreiter Andreas Gobiet mit drei. Je ein Mandat haben außerdem die Listen Transparent und Ziviltechniker in Progress erhalten, je zwei die Listen Forum ZT, IVA und Alternative Liste Architektur.
Georg Pendl, bisheriger Vorsitzender der Bundessektion Architekten, hat in Tirol mit 110 Stimmen die Mehrheit bekommen und wird ebenfalls in den Bundeskammervorstand entsandt wie Heiner Hierzegger aus der steirischen Kammer, der nach Stimmengleichstand mit dem Architekten Martin Gruber als Delegierter gelost wurde. Aus der Kammer Oberösterreich/Salzburg wird Christian Hirl in die Bundessektion der Architekten entsandt.
Helle Freude herrscht bei der IG Architektur über das Direktmandat, mit dem der kammerkritische Verein nach den Wahlen in der Bundessektion Architekten vertreten ist. Ebenfalls mit einem Mandat wurde die Liste Aktive Senioren mit Erich Schlöss direkt in den Bundeskammervorstand gewählt. Am 23. Juni wählen die Länderkammern ihre Präsidenten und Vizepräsidenten, die dann am 23.September Bundeskammerpräsident und Vizepräsident bestellen.
Read more...

Neue Räte

Ihm folgt der Raumplaner Kurt Puchinger. Erster Stellvertreter wird der Wiener Architekt Rüdiger Lainer, der mit Margarethe Cufer und Dieter Hayde die Architektenriege im Beirat bildet. Weitere Mitglieder: Ortfried Friedreich, Manfred Eckharter, Elisabeth Hudritsch, Anita Rieder, Andreas Käfer, Christian Pichler, Elisabeth Licka und Peter Höger.
Read more...
Subscribe to this RSS feed