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Die Sieger in der Steiermark

Unter dem Motto "einfach, schneller, besser - das ist amtlich" stand die Verleihung des "ebiz egovernment award" für das Bundesland Steiermark, der von Staatssekretärin Silhavy am 1. Oktober in Graz übergeben wurden. Den ersten Platz für vorbildliche und kreative IT-Services erhielt die steirische icomedias für ihr Projekt "Digitale Einsatzpläne für den Katastrophenschutz". Die Lösung unterstützt die Arbeit von Gemeinden, Bezirksverwaltungsbehörden und Einsatzkräften durch ein umfangreiches, verteiltes Datenbanksystem mit katastrophenschutzrelevanten Daten, wie zum Beispiel Geräte, Gefahrenstoffe, Ansprechpartner. icomedias konnte damit bereits zum zweiten Mal in Folge diesen Preis erringen, denn auch das Siegerprojekt 2006 - der Papierlose Landtag Steiermark - wurde von icomedias konzipiert und umgesetzt.

Zweitplazierte wurde Telekom Austria für den "Gemeindeserver Steiermark RIS 3.0". Der Server ist eine Businessplattform für die 542 Gemeinden in der gründen Mark und stellt sowohl den kommunalen Verwaltungen als auch Bürgern einen professionellen und leistungsfähigen Rahmen für die Online-Kommunikation und E-Government zur Verfügung. Der dritte Platz ging an ZT DatenForum für das Projekt "Immobilien Vergleichspreise Steiermark". Das Datenforum bietet die Möglichkeit der Abfrage, geographisch über Adresse, Grundstücksnummer oder GPS-Koordinaten und präsentiert auf übersichtskarten Vergleichspreise des Interesses nach Art und Zeitraum.

Der ebiz egovernment award wird vom Report Verlag gemeinsam mit dem österreichischen Bundeskanzleramt veranstaltet. Der Award richtet sich an Unternehmen in allen österreichischen Bundesländern und zeichnet die wirtschaftlichsten, nachhaltigsten sowie kreativsten Lösungen für Business und Verwaltung aus. Christian Ekhart, Geschäftsführer der icomedias österreich Systemhaus, hat in seiner Dankesrede diesen Preis dem vor wenigen Monaten verstorbenen Projektleiter beim Katastrophenschutz Steiermark, Andreas Hawranek, gewidmet.

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Die Sieger in Oberösterreich

Am 2. Oktober verlieh Staatssekretärin Heidrun Silhavy gemeinsam mit Landeshauptmann Josef Pühringer und prominenten Vertretern aus Wirtschaft und Politik die Auszeichnung "ebiz egovernment award 2007“ für die schlagkräftigsten Branchenlösungen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie. Der ebiz egovernment award zeichnete Unternehmen in Oberösterreich aus, die IT und E-Business zu ihrem Vorteil gewinnbringend nutzen.

Bundesrat Wolfgang Schimböck wies in seinen Begrüßungsworten auf die Bedeutung von IKT für Klein- und Mittelbetriebe hin und strich die Vorbildfunktion von E-Government in österreich für andere europäische Staaten hervor. Landeshauptmann Josef Pühring betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Breitbandinfrastruktur für den ländlichen Raum und strich auf die vielen positiven Initiativen der Bundesregierung im E-Business Bereich heraus. Unter den weiteren Laudatoren: Landtagsabgeordneter Hans Affenzeller und TMG-Geschäftsführerin Gerlinde Pöchhacker.

Den 1. Platz erreichte der Linzer IT-Dienstleister DIG mit "eRelation" für den Kunden UNIQA. eRelation ist eine Plattform zum Austausch von elektronischen Ausgangs- und Eingangsrechnungen, mit digitaler Signatur und Integration in ERP- und Archivsysteme, zwischen Kunden, Lieferanten und Partnern. Platz zwei erging an Bauernfeind IT für "Jause online", ein Webservice um den täglichen Lieferdienst einer Bäckerei für Firmenkunden zu optimieren und so neue Kunden zu gewinnen. Dritter Preisträger wurde das Unternehmen MOWIS für "wetter.at - Das Wetterportal österreichs".

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Neuer Mittel(s)mann

Knapp fünf Monate nach dem Weggang von Franz Schreiner dreht sich das Personalkarussell der Ast-Holzmann Bau GmbH. Peter Oesterle muss nach 13 Dienstjahren wegen "diverser Unstimmigkeiten"; den Hut nehmen und scheidet aus der Geschäftsführung aus. Nachfolger Dieter Mittelmann, ein ebenso langjähriger Mitarbeiter, tritt an, um gemeinsam mit Kogeschäftsführer Hermann Zöchmeister die Ast-Holzmann Bau aus der Krise zu führen. "Wir konzentrieren uns aufs Kerngeschäft und treiben die Neuausrichtung von Ast-Holzmann entschlossen voran";, proklamiert Mittelmann. Mit seinem Wechsel von der Prokura in die Geschäftsführung tritt Mittelmann ein schweres Erbe an.
Die Ausgangssituation: Einerseits befindet sich Ast mitten in einem markanten Strukturwandel - im Vorjahr trennte man sich endgültig von der Sparte Tiefbau, um sich voll auf den Hochbau und baunahe Dienstleistungen zu konzentrieren. Andererseits geht die Sparte Hochbau bekanntlich durch eine schwere Zeit.
Kapazitätsanpassungen konnten also nicht ausbleiben - die Bauleistung wurde von den ursprünglich geplanten 235 Millionen auf 167 Millionen Euro reduziert. Für 2002 will der neue Ast-Chef trotzdem die Gewinnzone erreichen. Fahrtrichtung: mehr Gewicht auf baunahe Dienstleistungen, wie Projektmanagement, Baukoordination und Facilitymanagement. Weiteres Zielgebiet ist die verstärkte Präsenz in Schwellenländern wie Rumänien oder Bulgarien.
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FMK: Schelte für Blau-Schwarz

Lange war es ruhig um die Handygrenzwerte, nun unternimmt das Forum Mobilkommunikation (FMF) wieder einmal einen Anlauf in Richtung Rechtssicherheit. FMK-Chef Thomas Barmüller: "Es braucht endlich eine Grenzwerteverordnung oder ein Bundes-Immissionsschutzgesetz, das alle Funkanwendungen einschließt. Das deutsche Bundeskabinett hat neuerlich einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gesetzt. Die zuständigen Bundesminister in österreich verschweigen sich aber noch immer. So geht das nicht mehr";.

Dabei ist das Thema keineswegs neu, doch bei Ex-Ministerin Monika Forstinger bissen sich die Verantwortlichen die Zähne aus - oder wurden erst gar nicht von der Oberösterreicherin empfangen. Dass jetzt die Rot-Grüne-Regierung in Berlin als Vorbild für Blau-Schwarz herhalten muss, lässt allerdings eine rasche Vorgangsweise der Minister Wilhelm Molterer und Mattias Reichold eher fragwürdig erscheinen.

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Im Graubereich

Helmut Oberndorfer, Freund besternter Autos und österreichs größter Betonfertigteilhersteller, hat wieder zugeschlagen. Er ist seit 1. Juli neuer Eigentümer des Fertigteilwerkes der Firma Buhl in Gars am Kamp (Nö). »Die Betriebsstätte ist ein gute Ergänzung zu unserem Werk in Herzogenburg«, erklärt der Oberndorfer-Prokurist Josef Lepschy. Er betrachtet die beiden Werke als eine Denkeinheit, mit der man künftig verstärkt an den Pforten des Wiener Marktes rütteln will. über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Werk befinde sich in gutem Zustand, die noch zu tätigenden Investitionen seien eher gering. »Buhl hat in den vergangenen Jahren viel in Oberndorfer-Produktlinien investiert«, sagt der Manager zufrieden. Er schließt kleinere Produktanpassungen nicht aus und denkt, dass 70 bis 75 der Mitarbeiter weiter beschäftigt werden. Um die Auslastung macht er sich im Moment noch weniger Sorgen: »Der Markt wird es hergeben müssen«, gibt sich Lepschy kämpferisch. Er verhehlt aber nicht, dass es ein Stück Arbeit wird, denn der regionale Mitbewerb habe die Zeit, in der Buhl kränkelte, genutzt. Schon jetzt absehbar ist eine Wiederbelebung der früher von Buhl mit mehr Engagement verfolgten Produktion des Rastra-Wandsystems. Dabei handelt es sich um mit dem Zuschlag Polystyrol hergestellte Leichtbetonwände, die Buhl bereits in den Achtzigerjahren forciert hatte, die dann aber schrittweise etwas in Vergessenheit gerieten.
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Cesky Telecom geht an Deutsche und Dänen

Der Erlös soll aus dem Verkauf der Anteile in einer ausländischen Währung auf die Tschechische Nationalbank überwiesen werden, um den Kurs der tschechischen Krone nicht zu beeinträchtigen.

Der Nationale Eigentumsfond (FNM) wird den Vertrag mit dem Käufer aushandeln und bis zum 31. Oktober unterzeichnen. Gegenstand des Kaufvertrags sind nur die 51 Prozent, die die FNM hält. Was mit dem Anteil von 27 Prozent, den die US-amerikanische Telsource, geschieht, ist noch unklar.

Die Regierung begründete ihre Entscheidung damit, dass das Konsortium trotz des Kursverfalls der Telekom-Aktie bei dem Angebot vom April geblieben ist. Der andere Bieter, die britische CVC Capital Partners, senkte das Angebot dagegen um einige Milliarden Kronen.

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Falsch gerechnet

Public-Private-Partnership, das Zauberwort für leere Kassen und dünne Auftragsbücher, hat vom oberösterreichischen Landesrechnungshof (LRH) einen Dämpfer bekommen. Konkret geht es um das von der Raiffeisen-Landesbank vorfinanzierte Straßenstück Umfahrung Ebelsberg in Linz. Dieses gut 5,4 Kilometer lange Stück Asphalt wurde zwischen 1997 und 2000 von einer Tochter der Raiffeisen-Landesbank (RLB) mit deren Geld errichtet. Das Land Oberösterreich förderte das Projekt mit fast 78 Millionen Euro. Der Rechnungshof hält dazu nüchtern folgende Punkte fest:
- Durch die private Vorfinanzierung fallen zusätzlich zu den rund 100 Millionen Euro Gesamtkosten Zinszahlungen in der Höhe von rund 36,5 Millionen Euro an.
- Die gesamten finanziellen Lasten und Risiken verbleiben trotz der privaten Beteiligung aufgrund der vertraglichen Regelungen bei der öffentlichen Hand.
- Durch die »beschränkte Interessentenfindung« wurden die Chancen des freien Wettbewerbes, mög- lichst wirtschaftliche Angebote zu erzielen, nicht umfassend genutzt.
- Mit der Abwicklung des Vorhabens wurde ein Unternehmen beauftragt, welches im Vorfeld bereits beratend tätig war.
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HP springt auf den Grid-Zug auf

Die Kombination des Grid-Computing mit dem Utility Data Center vereint Security-Aspekte mit Computing-Power on Demand. Die zusammengefassten - aber geografisch getrennten - IT-Ressourcen erlauben es, die anfallende Rechenlast dynamisch auf alle im Unternehmen vorhandenen Systeme zu verteilen.

Das Utility Data Center unterteilt dabei die Pools zusätzlich in verschiedene Sicherheitsstufen und ermöglicht so die dynamische Zuordnung von Ressourcen zu Tasks, ohne die Sicherheitsrichtlinien zu verletzen.

Der leistungsstärksten Rechner in einem verteilten Netz wurde kürzlich von HP an das Pacific Northwest National Laboratory (PNNL des US-Energieministeriums angeschlossen. Der Supercomputer hat eine Leistung von 9,2 TeraFLOPS (Gleitkommaoperationen pro Sekunde) und läuft auf Itanium-Prozessoren von Intel.

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USB 2.0 Hub für vier Peripheriegeräte

Der interne USB 2.0 High-Speed-Hub hat eine Transferrate von 480 Mbps. Einzige Bedingung dafür ist ein freier Einbau-Schacht in der Größe eines 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerks.

Einmal installiert, erlaubt er den Plug-&-Play-Geräteanschluss von vorne; damit entfällt das mühsame suchen des USB-Slots auf der Rückseite des Rechners. Der Hub, der mit einem überlastschutz ausgestattet ist, unterstützt standardmäßig die USB-Spezifikationen 1.1 und 2.0 unter den Betriebssystemen Windows 98 SE, ME, 2000 und XP.

Preis: 74 Euro.

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Haselsteiners Steigflug

Namen wie Era-Bau, Stuag, Il-Bau und Brandstetter werden von den Bautafeln verschwinden. Was die Zukunft des Imperiums betrifft ist Haselsteiner zuversichtlich. "Ein innovatives Unternehmen kann mit gezielten Aktivitäten und Angeboten immer neue Märkte finden", ist er überzeugt.

Grußworte, Ansprachen, und ein wenig klassische Musik. Das Technikum Kärnten in Spital an der Drau wurde kürzlich in den Reigen der heimischen Fachhochschulen aufgenommen. Noch bevor die üblichen Mussgäste zum Redepult schreiten ist einer am Wort dessen Triebfeder allein die überzeugung ist: Hans Peter Haselsteiner. Der mächtigste Baumanager österreichs tut ganz nebenbei etwas für den Nachwuchs. Nicht weil er gnädig darum gebeten wird, sondern weil es ihm ein persönliches Anliegen ist der Baujugend nahezustehen. So nahe, dass jeder Lehrgangsabsolvent sein Abschlussbarett vom Chef persönlich auf den Kopf gesetzt kriegt. Denn dafür nimmt sich Haselsteiner als Vorsitzender des Vorstandes des Technikums selbstverständlich Zeit. Fast mit derselben Selbstverständlichkeit hat es der Manager geschafft die Bau Holding-Gruppe in ein neues Korsett zu zwängen. Die Zahlen des ersten Berichtsjahres nach der Umstrukturierung geben ihm recht. Im Jahr 1999 wurde beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit die Milliardengrenze überschritten. Die Bauleistung des Unternehmens, das seit kurzem auf Bau Holding Strabag AG umgetauft wurde betrug zuletzt 45 Milliarden Schilling, was immerhin einer siebenprozentigen Steigerung entspricht. Namen wie Era-Bau, Stuag, Il-Bau und Brandstetter werden von den Bautafeln verschwinden. Was die Zukunft des Imperiums betrifft ist Haselsteiner zuversichtlich. "Ein innovatives Unternehmen kann mit gezielten Aktivitäten und Angeboten immer neue Märkte finden", ist er überzeugt

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