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Redaktion_Report

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Unterrichtsfach Call Center

Die beiden Bildungseinrichtungen Bundeshandelsakademie- und Bundeshandelsschule Zell am See und Bundeshandelsakademie Feldkirch wurden jeweils mit einem Call Center zu fünf Arbeitsplätzen ausgestattet, das den Lehrplan um Call-Center-Alltäglichkeiten wie Helpdesk und Telefonmarketing erweitern soll. Sollte der Schulversuch positiv verlaufen, ist die Ausdehnung des Call-Center-Ausbildungsprogramms auf weitere Schulen geplant.

Ausgestattet ist das Netzwerk mit der Software "Divos“ des Kommunikationsdienstleisters 4Call CT Technology AG. Die Schulprojekte wurde gemeinsam mit dem Unternehmen Getronics, das für die Installation, Schulung und Wartung des 4Call Systems zuständig ist, realisiert.

Nach Referenzkunden, wie Lufthansa Cargo, RZB, Air Call oder OMV, hat 4Call nun einen ersten Schritt in Richtung Bildungssektor gesetzt. Ausschlaggebend für den Zuschlag an das Dienstleistungsunternehmen war demnach die unternehmenseigene Kommunikationsschnittstelle, die Sprach- und Datenwelten auf einer gemeinsamen Plattform vereint.

Dells erster Handheld

Die Basisversion des Axim X5 ist mit einem 300 MHz-Prozessor ausgestattet. Der Arbeitsspeicher hat eine Speicherkapazität von 32 MB. Für den Anschluss an den PC wird in dieser Version nur ein USB-Kabel mitgeliefert. Die "Advanced"-Version wird mit einem 400 MHz-Chip sowie 64 MB Arbeitsspeicher und einer Dockingstation ausgeliefert.

Bei beiden Ausführung erfolgt die Bedienung über ein 3,5-Zoll Farbdisplay. Der Touchscreen erreicht eine Auflösung von 240 x 320 Pixel und kann über 65.000 Farben darstellen. Der 196 Gramm schwere PDA verfügt über jeweils einen Steckplatz für CompactFlash- und Multimedia- oder SecureDigital-Cards. Neben den üblichen Organizer-Funktionen bietet das Betriebssystem abgespeckte Versionen von Office-Anwendungen wie Pocket Word und Pocket Excel, einen Internet Explorer sowie einen Windows Media Player.

In Deutschland und österreich wird der Axim X5 im Februar 2003 verfügbar sein. Die Basisversion wird nach Angaben des Unternehmens voraussichtlich zwischen 250 und 260 Euro kosten. Der Preis für die Advanced-Version wird zwischen 350 und 360 Euro betragen.

Gasversorger im Erdgasbeirat

Hermann Egger wurde bis 2008 zum technischen Vorstand der Kelag berufen. Er hat diese Funktion bereits seit 1989 inne. Mit einem anderen Job Eggers gibt es indessen Probleme: Dass er das Land Kärnten im Erdgasbeirat vertritt, sei mit seiner Position in der Kelag möglicherweise unvereinbar, heißt es seitens der E-Control. ähnliche Probleme gebe es mit dem Vertreter des Städtebundes, Alois Froschauer. Er ist gleichzeitig Geschäftsführer der Linz Gas/Wärme GmbH, der Gasgesellschaft der Linz AG. Walter Boltz, Chef der E-Control, zum Report: "Wir prüfen gerade die Netztarife aller österreichischen Gasversorger. Die dabei erhobenen Daten stehen dem Erdgasbeirat zur Verfügung. Wenn dort Firmenvertreter sitzen, kriegen sie die Daten der Konkurrenz frei Haus. Das kann´s nicht sein." Die betroffenen Institutionen würden daher wohl andere Vertreter benennen müssen.
Egger sagte auf Anfrage des Report, das Problem sei bekannt. Er nehme daher in der Phase der Tarifprüfungen nicht an den Sitzungen des Erdgasbeirates teil. Seine dortigen Aufgaben nehme sein Stellvertreter Adolf Kandut wahr, der Leiter der Umweltabteilung des Amtes der Kärntner Landesregierung. Seitens der LinzGas sagte deren Prokurist Siegfried Tischler, derzeit nehme er die Funktion Froschauers im Erdgasbeirat wahr. Das von der E-Control aufgeworfene Problem sehe er nicht: "Die Mitglieder des Erdgasbeirates sind zu strengster Verschwiegenheit verpflichtet, und daran halte ich mich auch."

Siemens: Optimismus angesagt

Siemens-Vorstand Volker Jung beschreibt die Situation der IT-Branche rund um die CeBiT folgendermaßen: "Im Vorfeld der Messe wurde statt über Neuheiten mehr darüber spekuliert, wer von den Unternehmen überhaupt noch in Hannover auftritt." Jedoch: Die rasante Talfahrt sei zu Ende und: "Die I- and C-Industrie rüstet sich schon wieder für den Aufstieg."

Ein "teilweise künstlich herbeigeführtes Wachstum" räumt er schon ein, von Schwarzmalerei will er aber trotzdem nichts wissen: SBS liege mit IT-Outsourcing gut im Rennen und Siemens Mobile würde sich von den 430 Millionen Mobiltelefonen, die heuer weltweit abgesetzt werden sollen, ein schönes Stück abschneiden können. Und für ICN gilt: Die Betreiber-Investitionen sind 2002 gegenüber 2000 um beinahe 60 Milliarden Dollar geschrumpft und die Situation im Carrier-Geschäft sei weiterhin schwierig. Jedoch: Langsam ziehen die Investments wieder an -"das Book-to-Bill-Ratio war Q1 erstmals seit langer Zeit wieder größer als eins". Im Enterprise-Business schließlich sieht sich Siemens als "IP-Konvergenz-Leader" - eine Position, die Siemens auch bei Broadband Access erreichen will.

Konvergenz-Leader: ICN-Chef Thomas Ganswindt sieht die Marschrichtung eindeutig hin zur partnerschaftlichen Entwicklung integrativer ITK-Lösungen begründet - IBM (mit WebSphere), Microsoft (Windows 2003) und SAP (mySAP Enterprise Portal) sind in der Siemens HiPath-Architektur bereits fixer Bestandteil.

Noch mehr: Bernd Kuhlin, Leiter der Siemens Enterprise Networks, formuliert es so: "Wir haben den Shift von einer Hardware-Company zu einer Software- und Service-Company erledigt und werden uns in Sachen Real-Time-Communications deutlich abheben."

VoIP sei eigentlich schon wieder ein alter Hut, "2nd Generation IP" mittlerweile schick geworden. Michael Meyer, Senior Vice President bei ICN und für Strategie und Planung zuständig, erklärt den neuen Ansatz: "Während beispielsweise Alcatel und Genesys nichts anderes tun als einen Call-Manager auf einen VoIP-fähigen Server oder eine herkömmliche PBX aufzusetzen und sodann via CTI mit der restlichen IT zu verknüpfen, gehen wir bereits einen Schritt - einen radikalen Schritt - weiter: Unsere OpenScape Software-Suite setzt via Real Time Communication (RTC) mit gemeinsan entwickelten APIs auf Windows 2003 auf und ist so in der Lage, den gesamten Kommunikationsfluss im und zwischen Unternehmen zu steuern. Die Telefonie als solche verschwindet gewissermaßen - was passieren wird, ist, dass über kurz oder lang schwer zu merkende Telefonnumern durch Buddylists am Schirm ersetzt werden und im Managements solcher Buddies unser eigentliches Geschäft zu suchen ist. Das simple Access-Gerät, das die Routing-Funktion übernimmt, kaufen Sie künftig im Elektromarkt um die Ecke."

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