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Archiv (11315)

Positiv statt stabil

In den letzten 5 Jahren hat keines der österreichischenEnergie-Unternehmen im Rating einen Sprung nach oben geschafft. Der steirischen Estag ist dieses Kunststück nun gelungen. Standard\"Poor´s hat die Wertung der Estag von \"A stabil\" auf \"A positiv\" hochgestuft. Wie S\"P in einem offiziellen Dossier weltweit bekannt gibt, liegen die Gründe für die verbesserte Bewertung in einer \"starken Ertragskraft und soliden Bilanz\" begründet.
Im Analystenbericht heißt es, dass die Energie Steiermark \"von einer im Vergleich mit seinen Konkurrenten geringen Nettoverschuldung\" profitiert. Des weitere nwird der Estag in den kommenden Jahren eine \"weitere Verbesserung des Finanzprofils\" und \"das Potenzial für eine weitere spürbare Verbesserung der Bonität\" prognostiziert.
Für den Vorstandssprecher der Energie Steiermark, Karl-Franz Maier, ist dieses Ergebnis \"Beweis einer gelungenen Stärkung des Konzerns und Basis für die Sicherung des Unternehmens als selbständiges, steirisches Leitunternehmen\". Die Energie Steiermark ist nach Wien und Niederösterreich das drittgrößte Landes-Energieunternehmen österreichs und erzielte mit rd. 2.200 Mitarbeitern zuletzt einen Umsatz von 974 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss betrug 2004 rd. 75 Mio. Euro.
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High-Security für private Daten

Unternehmensdaten sind die Lebensader jeder wirtschaftlichen Unternehmung. Die Notwendigkeit vertrauliche Daten überall mitzunehmen, sei es auf Geschäftsreisen, bei Meetings, bei Kundenbesuchen erhöht die Gefahr des Verlustes, Missbrauchs oder Ausspähung. Zudem statten viele Unternehmen Ihre Mitarbeiter zur Verbesserung der Geschäftsprozesse mit mobilen Endgeräten aus. So praktisch diese Notebooks und PDAs sein können, bei einem Verlust kann das eine existenziellen Bedrohung für die Firma bedeuten. Sensible und wertvolle Daten müssen geschützt werden.

\"Das wichtigste Merkmal unseres Produktes ist die hohe Verschlüsselungsrate von 4096 Bit. Herkömmliche Systeme arbeiten bisher mit 256 Bit\", sagt Geschäftsführer Martin Sieg. Beim ersten Einsatz des Secure-USB-Sticks installiert sich das Sicherheitssystem auf dem Computer. Mit Login und Passwort kann über die Software auf Dateien aller Formate zugegriffen und diese verschlüsselt werden. \"Die Verschlüsselungssoftware arbeitet dabei mit einem Kryptologie-Algorythmus, der aus dem Bereich der militärischen Hochsicherheitstechnologie stammt\", so Sieg. Angreifern bleibe keine andere Wahl, als sich der Brute-Force-Methode zu bedienen (Methode der rohen Gewalt: alle potenziellen Lösungen durchprobieren).

Sicherheit
• Die aktive Sicherheit ist im USB Schlüssel hinterlegt, dass es auch bei einem Verlust oder Diebstahl für niemanden möglich ist, die verschlüsselten Daten zu entschlüsseln. Das Programm ist so mit dem USB Schlüssel verbunden, das es nur in der Verbindung von diesem, und dem Computer auf dem es installiert wurde, aktiviert ist. Damit soll die Sicherheit des Ver- und Entschlüsselungsverfahrens garantiert sein.
• Die Software installiert beim Setup eine Hardwareverbindungssicherung in der Benutzereinstellung, die unauflösbar ist und kreiert automatisch ein Systempasswort das nur mit diesem USB Schlüssel aktiviert werden kann.
• Die passive Sicherheit der verschlüsselten Daten ist durch die Stärke des Algorithmus, der sich gegenüber allen bekannten mathematischen Angriffsmethoden als immun erwiesen hat, und die extrem hohe Verschlüsselungsrate (bis zu 4096 bit) mehr als gewährleistet.

Vorteile
• Keine teuren Lizenzen
• Einfache Bedienung
• Portables USB-Design
• Email Ver-/Entschlüsselung: Die Verschlüsselung funktioniert auch für Dateien, die per E-Mail verschickt werden. Der Adressat benötigt dabei ebenfalls einen Stick und muss über die Zugangsdaten Bescheid wissen.
• Sicheres Speichern
• Gesichertes Passwort
• Starke Verschlüsselung aller gängigen Dateien durch Verwendung des RFCS-Algorithmus (verschlüsselt im Vergleich zu allen existierenden Programmen stärker und schneller)
• Schlüssellänge 64-4096 Bit Verschlüsselung (je nach Programmversion)
• Einfach zu installieren und zu betreiben
• Keine Notwendigkeit die Daten zu kopieren, um sie zu schützen (Verschlüsselung und Ablage der Daten am ursprünglichen Standort)
• Große Sicherheit. Die Authentifizierung stützt auf zweierlei: den physischen USB Massenspeicher als Schlüssel und das Programmpasswort bzw. Login.

Die Standardvariante von Secure USB kommt Ende September für 139 Euro in den Handel. Ausgestattet mit 128 Megabyte Speicher, wovon jedoch nur acht Megabyte für die Software benötigt wird, ist der Stick auch als mobiler Datenträger nutzbar.

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Qualitätssicherung und –management als Stresskiller

Stresstests für Banken und Atomkraftwerke wurden in der jüngsten Vergangenheit angekündigt und umgesetzt, um zu sehen wie fit und zuverlässig diese Einrichtungen arbeiten. Dahinter stand der politische Wille auf höchster Ebene.

Es geht in diesem Artikel nicht darum, den Stresstest für Unternehmen zu fordern, nein, ganz im Gegenteil, es geht vielmehr um die Frage, wie man Stress und damit die Gefahr der Demotivation, der Frustation, der Erschöpfung der Mitarbeiter und schießlich und endlich des Burnouts der Mitarbeiter zu vermeiden.


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Klapp-Handy für Einsteiger

Endlich ist es soweit: das schon im Juni präsentierte Klapphandy Nokia 6060 kommt bald in den Handel. Es ist das erste von vier neuen Mobiltelefonen der Finnen, das in österreich erhältlich sein wird. Mit dem neuen Nokia 6060 zeigt Nokia, dass sich günstiger Preis und ein ansprechendes Design nicht ausschließen müssen. Neben seinem bedienerfreundlichen Design zum Aufklappen bietet es eine Fülle an Funktionen, beispielsweise die Anwendung \"Expense Manager\" zur Verwaltung von Ausgaben, Unterstützung für MMS-Mitteilungen und E-Mail.

Nur ein Display
Im Unterschied zu vielen anderen Klapp-Handys auf dem Markt ist das Nokia 6060 lediglich mit einem Display ausgestattet, so dass auf ein zweites Außendisplay verzichtet wurde. Als Kompensation wurde eine pulsierende Lichtquelle integriert, die einen über Grundfunktionen informieren soll. Anrufer oder eingehende Kurzmitteilungen lassen sich so aber immer erst einsehen, wenn das Gerät aufgeklappt wird.

Das im Innern befindliche Display zeigt bei einer Auflösung von 160 x 128 Pixeln bis zu 65.536 Farben. Das 85 x 44 x 24 Millimeter messende Dual-Band-Gerät unterstützt die GSM-Netze 900 sowie 1.800 MHz und GPRS der Klasse 10. Für Daten steht ein Speicher mit 3,2 MB bereit.
Zu den weiteren Fähigkeiten gehören MMS-Unterstützung, ein XHTML-Browser, MP3-Klingeltöne, eine Freisprechfunktion sowie eine Sprachwahl und Kalenderfunktionen.

Schwacher Akku
Das 91,7 Gramm wiegende Mobiltelefon schafft nach Herstellerangaben mit einer Akkuladung eine Sprechzeit von nur 2,5 Stunden, während der Bereitschaftsmodus knapp 11 Tage durchhalten soll.

Nokia will das 6060 noch im dritten Quartal 2005 zum Preis von rund 160 Euro ohne Mobilfunkvertrag auf den Markt bringen.

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Jobgarantien

Die Betriebsratskörperschaften von tele.ring und T-Mobile haben sich mit dem Management der Unternehmen auf einen Sozialplan geeinigt. T-Mobile sagt darin den Verzicht betriebsbedingter Kündigungen bis 30. Juni 2006 zu. Zudem verpflichtet sich T-Mobile zur Bereitstellung eines Maßnahmenpaketes, welches die rasche Reintegration in den Arbeitsmarkt gewährleistet. Zusätzlich werden Qualifizierungsmaßnahmen bereitgestellt, die von Langzeitarbeitslosigkeit bedrohten MitarbeiterInnen zugute kommen. Betroffene MitarbeiterInnen haben die Wahlmöglichkeit zwischen Unterstützung bei der Arbeitssuche oder reiner Geldleistung je nach individueller Beschäftigungsdauer.

\"Durch die frühzeitige Einigung konnte für die MitarbeiterInnen ein hohes Maß an Klarheit und Transparenz geschaffen werden. Es ist unser Interesse, möglichst vielen interessierten und motivierten MitarbeiterInnen eine Perspektive im gemeinsamen Unternehmen zu bieten\", zeigte sich T-Mobile-Geschäftsführer Georg Pölzl zufrieden. \"Betriebsräten, Management und der GPA ist es gelungen, einen innovativen und sozial ausgewogenen Sozialplan auszuarbeiten, der ein hohes Maß an Berechenbarkeit bietet und zeigt, dass soziale Sicherheit und gewerkschaftliche Mitbestimmung in einer so raschen Veränderungen unterworfenen Branche unverzichtbar sind\", kommentiert GPA-Vorsitzender Wolfgang Katzian die Einigung.

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Zum Angriff geblasen

Die Wirtschaft Chinas steht an einer neuen Schwelle: vom Billigproduzenten zur Hochtechnologiebranche. Eines dieser Hightechunternehmen, die künftig neben Systemintegratoren und Herstellern wie Alcatel, Ericsson oder Cisco eine signifikante Rolle spielen werden, ist Huawei Technologies. Hatten die Chinesen bereits im Vorjahr alle Geschäftserwartungen gnadenlos übertroffen, wurde im ersten Halbjahr dieses Jahres abermals eine Steigerung von 85 Prozent bei den weltweiten Sales erreicht.Unternehmen wie Huawei ist die westliche Marktwirtschaft alles andere als fremd. Bereits in den achtziger Jahren gegründet, hat der ausschließlich privat geführte Konzern reichlich Markterfahrung in den einschlägigen Wirtschaftszonen sammeln können, die in genügend großer Entfernung von der Zentralregierung in Peking liegen. »Ihr Europäer solltet keinen Unterschied machen, ob nun amerikanische oder chinesische Unternehmen als Mitbewerber auftreten«, plädiert Huawei-Marketingvorstand Jin Wang für ein globales Selbstverständnis in der Begegnung mit neuen Marktteilnehmern.

Auch wenn man sich vordergründig nicht über den Preis definieren möchte, sind Produkte und Dienstleistungen made in China in der Regel markant günstiger als ihre Pendants aus Hochpreisregionen wie der EU. Wang übt sich in freundlicher Zurückhaltung: »Wir nehmen niemandem Marktanteile weg, sondern arbeiten gemeinsam an der Vergrößerung des Kuchens.« Das erste Halbjahr hat bei Huawei indes für eine Vergrößerung der Referenzliste geführt. Gleich 19 Telkos wurden als Kunden hinzugewonnen, mittlerweile sind die Chinesen in der offiziellen Liste der bevorzugten Lieferanten der British Telecom, für die man an einem Next-Generation-Network bastelt.

Potenzial. Für Huawei ist der europäische Markt noch kein essenzieller Umsatzträger. Dennoch wird er als Schlüsselmarkt betrachtet, da am alten Kontinent viele IKT-Spezialisten beheimatet sind, die weltweit Netze errichten. Zuletzt wurden hier 200 Millionen Dollar Umsatz erreicht - ein Niveau, das in den nächsten Jahren verdoppelt bis verdreifacht werden soll. Man sei sich aber bewusst, wie schwierig der Eintritt in diesen Markt ist, sagt Wang. »Wir müssen uns erst das Vertrauen der Branche erarbeiten.« In Frankreich ist dies ebenfalls schon gelungen, dort hat man zuletzt sogar nationale Schwergewichte wie Alcatel in einer Ausschreibung der France Telecom ausstechen können. Darüber hinaus lieferte der Hightechmischkonzern dem niederländischen Mobilfunker Telfort ein UMTS-Netzwerk.

In einem Angriff auf den Markt führte Huawei die Multi-Service-Control-Network Gateway-ME60-Serie für Carrierkunden ein. Netzwerkbetreiber sollen damit künftigen Ansprüchen an Quality-of-Service mit ihren IP-Netzwerken gerecht werden. Ein einzelner ME60-Router kann bis zu 60.000 Endanwender unterstützen, mit dem Hightechgerät soll vor allem der Angriff auf den Marktführer Cisco geblasen werden. »Der Unterschied zu Cisco ist, dass wir nur zehn Prozent unseres Umsatzes für Forschung und Entwicklung aufwenden, während hier Cisco 13 Prozent investiert«, heißt es bei Huawei. Es sind aber die Standortkosten, die für den Newcomer sprechen: Ein Ingenieur in China kostet ein Vierzigstel bis ein Fünfzigstel seines Pendants in den USA. Insgesamt sind 14.000 Beschäftigte bei Huawei im Bereich F&E tätig, die Mehrheit davon in China selbst. Für die Industrie in Europa heißt dies: warm anziehen.

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Griechenwahl: Untergang des Abendlandes?

An diesem Wochenende steht die neue Neuwahl des griechischen Parlaments an. Und angeblich zittern die „Märkte“ davor, dass sich eine Mehrheit für die sogenannten radikalen Linken (Syriza) findet und Griechenland dann aus dem Euro ausscheidet.

Ihr Führer, Alexis Tsipras, hat etliche Male betont, dass sein Land im Euro-Raum bleiben soll. Aber er will das Brüsseler Spardiktat neu verhandeln. Das wollen die anderen griechischen Parteiführer auch. Und Brüssel hat bereits Bereitschaft hierzu erkennen lassen. Dadurch erhoffen sich die Eurokraten natürlich vor allem eine Unterstützung der bisherigen Regierungsparteien. Zuletzt gab es sogar Signale, dass sie im Falle einer Mehrheit von Syriza offen für Gespräche sind.

Tsipras hat kürzlich gesagt, wenn Spanien 100 Mrd. Euro ohne Bedingungen bekommen kann, warum soll Griechenland dann nicht gleichbehandelt werden. Das fragen sich die Iren mittlerweile auch, die Portugiesen denken es sich bis jetzt nur. Mit ihrer schnellen Bereitschaft, Spanien unter die Arme zu greifen, ohne harte Bedingungen zu stellen, haben die Euro-Finanzminister Tür und Tor für Begehrlichkeiten geöffnet.

Griechenland hat seine neuen Sparverpflichtungen in den zurückliegenden Monaten vernachlässigt. In EU-Kreisen wird jetzt befürchtet, dass der IWF aussteigen könnte, wenn der griechische Finanzbedarf wächst. Möglicherweise, so wird überlegt, kann man diesem Risiko dadurch begegnen, dass sich die öffentlichen Gläubiger auf einen Schuldenschnitt verständigen. Dabei hatte doch immer geheißen, es würden zum Länder-Bailout immer nur Garantien gegeben, den Steuerzahler werde das alles nichts kosten.

Nachdem die Aktienbörsen in dieser Woche volatil dahingewackelt sind, haben sie sich am Donnerstag für die Oberseite entschieden. Anlass war die Meldung, dass größere Zentralbanken eine koordinierte Liquiditäts-Aktion vorbereiten, falls das Ergebnis der Griechenland-Wahlen zu Tumulten in den Finanzmärkten führen sollte.

Die Wahrscheinlichkeit für weitere Liquiditätsfluten wird sowieso steigend gesehen, seit US-Makrodaten in Serie schwächer ausfallen als erwartet. Insbesondere die in dieser Woche gemeldeten Preisindices PPI und CPI zeigen Schwäche: Der PPI notiert im Jahresvergleich nur noch 0,8% höher, der CPI 1,7%. Das verschaffe der Fed Spielraum für geldpolitische Anreize, heißt es. Und damit ist sicher kein solch halbgares Programm wie die „Operation Twist“ gemeint, das zum Monatsende ausläuft. Da passt es auch terminlich gut ins Bild, dass das FOMC der Fed in der nächsten Woche tagt.

Auch wenn immer wieder gerne mit dem Finger auf die Eurozone gezeigt wird, wenn es darum geht, Krisenherde auszumachen – dadurch wird es nicht richtiger. Denn die Verschuldung hat diesseits und jenseits des Atlantik längst langfristig untragbare Ausmaße angenommen. Durch permanente Liquiditätsfluten sind viele, im Kreditrating als hochwertig eingestufte Anleihen, auch US-Treasurys, an einem Punkt angekommen, wo das Risiko zu hoch, die Rendite aber viel zu niedrig ist. Das gilt erst recht für die reale Betrachtung. Private Kreditgeber sind so immer weniger bereit, hier noch zu investieren. Und so schaffen die Notenbanken mit jedem Drehen am Liquiditätshahn nur die Voraussetzung für das nächste Mal.

Zurück zum Thema: Angeblich zittern die „Märkte“ vor dem griechischen Wahlsonntag. Sie zittern so sehr, dass z.B. ein ETF auf den MSCI_Greece in den zurückliegenden acht Handelstagen um 30% gestiegen ist. Auch Euro/Dollar zeigte sich zuletzt fest, der Dollar-Index sinkt unterhalb des wichtigen Pegels ~82,40 (siehe Chart!). Beides weist auf zunehmende Risikobereitschaft hin.

Als weiteres Indiz dafür, dass die Märkte in Wirklichkeit so zittrig nicht sind, mag gelten, dass die Auswertung der Volumenverteilung an der NYSE seit 8. Juni von tiefem Niveau aus „Akkumulation“ anzeigt: Der Anteil steigender Aktien nimmt im Zeitablauf wieder zu (siehe Chart!).

Es gibt weitere Indizien. Das sieht alles nicht nach Weltuntergang aus.

In der Tat kann man sich folgendes überlegen: Geht die griechische Wahl so aus, wie sich Brüssel das erhofft, bleiben geldpolitische Anreize zunächst einmal aus. Das enttäuscht alle Liquiditäts-/Drogen-Abhängige und könnte dazu führen, dass Kasse gemacht wird (gut möglich auch bei Edelmetallen). Kommen hingegen die „Linken“ als stärkste Kraft heraus, bricht möglicherweise erst einmal panische Hysterie aus. Dann drehen die großen Notenbanken dieser Welt konzertiert die Geldschleusen auf, und wenn der Schrecken verdaut ist, steigen die Asset-Preise wieder.

Meiner Meinung nach geht das Fiat-Geldsystem mit der Griechenland-Wahl noch nicht unter – Betonung liegt auf „noch“. Dass Spanien in absehbarer Zeit volle Zuflucht unter den Brüsseler Rettungsschirmen suchen wird, ist wahrscheinlich. Dass Italien folgen wird, ist ebenfalls anzunehmen, insbesondere dann, wenn der Pegel von 6% Rendite für 10-jährige Bonds dauerhaft überwunden wird (siehe Chart!).

Für Italien reicht der ESM nicht mehr – dann folgt die nächste Etappe der Eurokrise. Und in den USA?



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Big Data spielt Fußball

Fußball-Fans in ganz Europa fieberten dem Finale der EM 2012 entgegen. Viele Menschen beschäftigt die Fußball-Europameisterschaft allerdings schon seit Monaten oder gar Jahren: Das Sport-Event zählt zu einer der größten und komplexesten Veranstaltungen in Europa.

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Poker um Monopole, Märkte und Milliarden

Die Glücksspielindustrie ist eine spezielle Branche. Das Image ist verrucht, die Einsätze sind hoch. Fortuna spielt beim Poker um Märkte freilich keine Rolle, gespielt wird mit harten Bandagen und Politkontakten. Als anrüchig gilt die Branche ohnehin, aber was leistet der Sektor eigentlich als Wirtschafts- und Standortfaktor?

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