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Archiv (11315)

Weitere 4 Ansätze für die Integration von Managementsystemen - die nächste Vertiefung

Es geht heute um die sogenannte Legal Compliance, um Synergien in der Umsetzung der Regelwerke und der Anforderungen, um die Reduktion des Dokumentationsaufwandes und um den universellen Einsatz bewährter und erprobter Methoden.

 

Ansatz über die Rechtssicherheit schafft eine gerichtsfeste Organisation

Schon im Jahre 1995 wird von H.W. Adams die ISO 9001 als Managementsystemgrundlage zur Erreichung einer gerichtsfesten Organisation vorgeschlagen. Darüber hinausgehend fordern ISO 14001 und OHSAS 18001 konkrete Verfahren zur Sicherstellung der Rechtskonformität. Diese Verfahren sind unabhängig von der Rechtsmaterie und stellen somit einen klassischen Integrationsansatz dar. Aus der Auditerfahrung und aus der qualityaustria Studie über Integrierte Managementsysteme wissen wir, dass für das Management bzw die Eigentümer der wesentlicher Treiber für die ISO 14001 oder EMAS (Umweltmanagement) oder OHSAS 18001 (Arbeitssicherheit) die Sicherstellung der Rechtskonformität und damit Rechtssicherheit ist. Schließlich haftet das Topmanagement für die Einhaltung aller Umwelt- und Arbeitssicherheitsvorschriften. Legal Compliance ist hier das zentrale Stichwort. Oft wird unter Legal Compliance nur die Vermeidung finanzstrafrechtlicher Tatbestände wie Betrug, Untreue, Geldwäsche, verbotene Geschenkannahme, Korruption, etc... verstanden. Das ist aber im Verständnis zu kurz gefasst. Gesetzliche Grundlagen, die hier zu becahten sind, sind zum Beispiel die Gewerbeordnung, das Anlagenrecht, Bauordnungen, das Abfallwirtschaftsgesetz, das Wasserrecht, das Chemikaliengesetz, das Gefahrstoffrecht, Emissionsschutzgesetz und Luftreinhaltegesetz für Kesselanlagen, die Feuerungsanlagenverordnung,  die Kälteanlagenverordnung, Lackieranlagenverordnung, das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz, die Arbeitsstättenverordnung und viele mehr. Das ist nur ein kleiner Auszug. Diese Liste könnte um viele andere verlängert werden, dies wüde aber hier den Rahmen sprengen. Kennen Sie alle technischen Prüf-, Melde-, Dokumentationspflichten?

 

Ansatz über die Regelwerke schafft Übersicht und Synergien 

Im Integrationsansatz von Regelwerken unterscheidet man zwischen der themenspezifischen Integration und den themenübergreifenden Integration. Grundsätzlich werden die Korrelationen zwischen den einzelnen Anforderungsregelwerken ermittelt, um die Synergiebereiche zu erfassen. Überlappende Anforderungen werden im Integrierten Managementsystem nur einmal erarbeitet und dokumentiert. Die dabei entstehenden Regelungen decken dann überlappende Anforderungen aus mehreren Anforderungsmodellen gleichzeitig ab. Die offenen Detailanforderungen werden sichtbar und ebenso abgebildet. Dadurch entsteht trotz Erfüllung mehrerer Anforderungsregelwerke eine insgesamt schlanke Systemdokumentation. Vor allem bei den Nutzern schafft  diese Vorgangsweise eine hohe Akzeptanz. Der Verwaltungsaufwand wird nebenbei auf ein Minimum reduziert.

 

Ansatz über die Dokumentation  reduziert Aufwand und fördert die Akzeptanz 

In allen Anforderungsmodellen wird die eindeutige Dokumentation des Systems verlangt. Im Regelfall wird darunter ein Handbuch mit mitgeltenden Unterlagen wie Prozess- oder Verfahrensbeschreibungen sowie Arbeits- und Prüfanweisungen verstanden. Die System-dokumentation nutzt in der Abbildung dieses Regelwerkes sinnvollerweise Grafiken, Ablaufdiagramme, Tabellen und Beschreibungen. Aus Integrationssicht besteht der Anspruch, auch für mehrere abgebildete Anforderungsmodelle ein integriertes, in sich geschlossenes Gesamt-Regelwerk zu schaffen. Durch die Integration auf der Dokumentationsebene startet auch ein Diskussions- und Reflexionsprozess über die Inhalte der Prozesse, Verfahren und Arbeitsschritte. Doppelgleisigkeiten und mögliche Widersprüche werden erkannt und vermieden. Wechselwirkungen werden besser sichtbar und bewusst gemanagt. Auch die Akzeptanz für die Anwender erhöht sich im Vergleich zu parallelen Managementsystemen deutlich. Die Dokumentation schafft damit ein pragmatisch hilfreiches Abbild für das tägliche Tun und fördert damit die weiteren Integrationsansätze.

 

Ansatz über bewährte Methoden erleichtert die erfolgreiche Umsetzung 

Der Plan Do Check Act-Zyklus wird in der Praxis als methodische Grundlage für lebendige kontinuierliche Verbesserung umgesetzt. Wie bereits ausgeführt, bauen alle wesentlichen  Systemstandards (ISO 9001, ISO 14001, OHSAS 18001, etc.) darauf auf. Aus dem Methodengebäude des Qualitätsmanagements kommt eine ganze Reihe weiterer, seit langem praktisch erprobter Methoden wie die klassischen sieben Qualitätsmanagementtools (Q7), die neuen sieben Managementtools (M7), 5S, FMEA, etc. zur Anwendung. Die benannten Methoden reduzieren die Komplexität und unterstützen die Visualisierung herausfordernder Situationen und die Entscheidungsfindung unter Berücksichtigung aller relevanten Aspekte. Wichtig dabei ist, dass bei der Bearbeitung konkreter Aufgabenstellungen die gesamte verfügbare Fachkompetenz eingebunden wird.

Wollen Sie mehr wissen? Dann kommen Sie zum 18. qualityaustria Forum am 15. März 2012 im Congress Salzburg.

Viel Erfolg mit Qualität!

Axel Dick

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www.qualityaustria.com


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Best of Immobilienprojekte

\"WienEs wird wieder fleißig entwickelt. National wie international machen die heimischen Developer mit spektakulären Projekten auf sich aufmerksam. Glaspaläste werden hochgezogen und historische Bausubstanz wird in topmoderne Luxushotels verwandelt. Der Bau & Immobilien Report hat nachgefragt und präsentiert die wichtigsten Projekte der heimischen Immobilienentwickler im In- und Ausland.

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European Master

Die technischen Universitäten Wien und Graz haben es schon getan, ebenso die Fachhochschule Joanneum in Graz und das Technikum Kärnten in Spittal an der Drau, nun beginnt auch die Fachhochschule campus wien damit: Der Studiengang Bauingenieurwesen-Baumanagement stellt auf das Bachelor- und Mastersystem um, wie es vor allem im angelsächsischen Raum schon längst Standard ist.
Für die Studenten an Fachhochschulen bedeutet das konkret, künftig fünf statt vier Jahre lernen zu müssen. Ob die Umstellung auf das neue System aus politischer Sicht Sinn macht, will die seit einem Jahr als Leiterin des berufsbegleitenden Lehrgangs tätige Bauingenieurin Doris Link nicht kommentieren, inhaltlich ist die 35-jährige überzeugt, dass damit das Curriculum der Fachhochschulstudien moderner und die Ausbildung praxisorientierter wird.
Sinn der Sache soll sein, das Bildungssystem EU-weit zu vereinheitlichen und durchgängiger zu machen, wozu sich österreich mit der 1999 in Bologna unterzeichneten Absichtserklärung bekannt hat. Derzeit sind in österreich je ein Viertel der Universitäts- sowie der Fachhochschulstudiengänge auf das zweistufige System umgestellt. Damit können Studenten mit einem Bakkalaureats-Abschluss nach drei Jahren bis zum \"Master“ weitermachen, von der Fachhochschule auf eine Universität (oder umgekehrt) wechseln oder in einem anderen europäischen Land weiterstudieren. Sie können mit dem Bachelor - oder, wie es in österreich sperrig genannt wird, Bakkalaureus oder Bakkalaurea - in der Tasche aber auch gleich ins Berufsleben einsteigen. Genau da sehen viele die Gefahr hinter dem neuen System: Dass nämlich die Versuchung, nach drei Jahren mit dem Studium aufzuhören, zu einer Nivellierung der Ausbildung nach unten führen und das Masterstudium zu einer teuren Eliteausbildung gemacht werden könnte.
Damit das nicht eintritt, will Link ihren Studiengang mit stärkerer Praxis- und Anwendungsorientierung moderner und attraktiver gestalten. Dabei hat die früher bei der Bauholding Strabag Tätige vor dem Reizwort \"Eliteförderung“ keinerlei Berührungsängste. Nach amerikanischem Vorbild will sie die besten Studenten in der Campuszeitung öffentlich machen und die Studenten verpflichten, sich um die Publikation ihrer Diplomarbeiten als Fachartikel in Zeitschriften und Büchern zu bemühen. Link möchte auch den Schwerpunkt Forschung und Entwicklung verstärken. Geht es nach ihrer Vorstellung, sollen ähnlich wie auf Eliteuniversitäten auch am fh campus wien Studenten bereits während des Studiums direkt von der Schulbank wegengagiert werden. Externe Diplomarbeitsbetreuungen durch Vertreter der Bauindustrie und der Planungsbranche sollen dazu ebenso beitragen wie regelmäßig auf dem Campus abgehaltene Bauseminare und Diskussionsforen mit Vertretern von Behörden und der Bauwirtschaft.
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Gut gelaufen

 

\"FrüherDie Schalungsbranche kann nicht klagen. 2011 ist für fast alle Hersteller gut gelaufen. Der Wandel vom Lieferanten zum Komplettanbieter macht sich für die Unternehmen bezahlt. Mit dem Fokus auf die Dienstleistung sollten sich auch die Preise wieder stabilisieren. Einzelne Geschäftsbereiche mausern sich vom lästigen Beiwerk zur Umsatzstütze.

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GPA als »Gasometer Privat AG«

\"Erbe.Das Firmengeflecht der Gewerkschaft der Privatangestellten war ein ­Sanierungsfall. Ehemals versprochene Reformen fanden zum Teil auch tatsächlich statt. Aber Ex-GPA-Boss Hans Sallmutter hält nach wie vor Privatanteile am Gewerkschaftsvermögen.

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Das Geschäft wächst

Bis 2012 wird der Markt mit mobilen Daten- und Unterhaltungsdiensten in Westeuropa auf über 30 Mrd. Euro wachsen, prognostiziert das schwedische Marktforschungsinstitut Berg Insight. Das größte Geschäft werden in den nächsten fünf bis sieben Jahren Spiele, Sport, Musik, Multimedia-Downloads und Datentransfers sein. Bisher nutzen etwa 15 Prozent der westeuropäischen Handyuser mobile Datendienste, 40 Prozent hätten technisch die Möglichkeit dazu, bis 2012 solle die Hälfte aller Kunden die Voraussetzung dafür haben. Das Institut schätzt, dass der Umsatz mit Games noch in diesem Jahr die bisher dominanten Sparten Klingeltöne- und Bild-Downloads überholen wird.

Mobile TV-Dienste werden bereits angeboten - die Marktforscher von Berg Insight gehen aber davon aus, dass die Qualität erst um 2012 der von einem TV-Gerät entspricht, so dass sie Kunden bereit sein werden für ein Abo zu bezahlen. Der Hauptantrieb für mobile Datendienste wird die steigende Anzahl an Endgeräte, die multimediale Dienste unterstützen, sein.

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Keine Gefahr

Das Internet wird den Fernseher nicht verdrängen. Zu diesem Schluss kommt der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft in seiner aktuellen Studie \"Internet Agenda 2015\". \"In den kommenden fünf Jahren werden die Funktionen von Fernseher und Internet jedoch sehr stark miteinander verschmelzen. Der Fernseher wird zu einer Multimedia Home Plattform\", erklärt eco-Geschäftsführer Harald Summa gegenüber Branchenmedien.

Im Rahmen der Studie wurden 250 Personen aus Internetwirtschaft und Wissenschaft befragt. 81 Prozent davon sind der überzeugung, dass die meisten Bundesbürger auch in zehn Jahren TV-Kanäle noch über Satellit oder Kabel empfangen werden. \"Die Inhalte werden nicht über das Internet transportiert, da dieser Kanal die Anforderungen des Fernsehens nicht erfüllt. Die terrestrische übertragung wird auch in Zukunft die Hauptbezugsquelle von TV-Angeboten sein\", ist Summa überzeugt.

Während das Fernsehen vom Internet größtenteils verschont bleibt, werden andere Medien stärker betroffen sein. 81 Prozent der Befragten vertreten die Auffassung, dass in zehn Jahren Film und Musik hauptsächlich über das Internet bezogen wird. Der Ladenverkauf von CD und DVD wird bis dahin verschwinden. Der Film- und Songkauf wird über den Fernseher mit Internetanbindung abgewickelt.

Schlechte Marktchancen bescheinigt die Studie dem TV via Handy. \"Der Handymarkt ist ziemlich ausgereizt. Die Menschen besitzen Endgeräte mit vielen Funktionen, erkennen aber jetzt, dass sie eigentlich nur telefonieren wollen. Die Mobilfunkbetreiber werden sich zukünftig wieder auf ihre Kerngeschäftsfelder konzentrieren\", meint Summa.

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Die besten Sager im September

“Today is a great day for Siebel Systems customers, partners, shareholders, and employees,”
bekennt sich Siebel-Chef und CRM-Profi Thomas Siebel zu dem ERP-Player Oracle. Oracle will Siebel um 3,6 Mrd. Dollar übernehmen.

\"Wir garantieren jedem, der zu tele.ring wechselt, dass sein Vertrag über die volle Dauer hält\",
verspricht tele.ring-Chef Michael Krammer.

\"Technologisch sind wir für die bevorstehende digitale Revolution der Gesellschaft gerüstet\",
erklärt Helmut Leopold, Leiter Plattform- und Technologiemanagement Telekom Austria.

\"Die Zukunft der IT-Services liegt in der konkreten Entscheidung des Managements für das Outsourcing von IT“,
überholt Raiffeisen-Informatik-Geschäftsführer Wilfried Pruschak nun Mitbewerber IBM und ist zweitgrößter IT-Dienstleister in österreich.

\"Der Grad der politisch motivierten Propaganda der VP-Nö gegen die österreichische Mobilfunkbranche wird zunehmend destruktiv“,
erklärt Thomas Barmüller, Geschäftsführer Forum Mobilkommunikation.

\"Landeshauptmann Pröll, Schneeberger und Freunde wissen mittlerweile, dass die Erfindung der Handysteuer ein Fehler war. Anders ist nicht zu erklären, dass sie ihre Propagandamaschinerie so massiv angeworfen haben, statt auf lösungsorientierte Gespräche zu setzen“,
so Barmüller weiter.

\"In Wirtschaftskreisen herrscht angesichts dieser Mischung aus mangelnder Sachkenntnis und hochmütiger Machtdemonstration längst nur noch Kopfschütteln.\"

Unternehmen, die in Niederösterreich Investitionen tätigen und Arbeitsplätze schaffen, müssen zur Kenntnis nehmen, dass sie dafür von LH Pröll beschimpft und verunglimpft werden.\"

\"Ich fordere Landeshauptmann Pröll und Wirtschaftsreferent Gabmann auf, sich den vorliegenden Sachargumenten zu öffnen und in Zukunft von weiteren öffentlichen Unterstellungen, die den Mythos Handymastenwildwuchs betreffen, Abstand zu nehmen“,
so der FMK-Geschäftsführer.

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