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Archiv (11315)

Neuzeit-Müll

\"ObE-Waste – wieder eines dieser neudeutschen Worte. Nicht so neu ist das Produkt, das dahintersteckt: Elektronikabfall. 2009 fielen inklusive Gewerbemassen 75.562 Tonnen an, 2010 umfassten die Elektronikaltgeräte 74.255 Tonnen.

Karin Legat

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Kaum Interesse an Billig-Handys

Laut Studie können sich lediglich 22 Prozent der Befragten vorstellen, auf einen Billiganbieter umzusteigen und 8,9 Prozent der Deutschen bezeichnen ihren bestehenden Vertrag als Diskont-Tarif. Vor allem User über 30 Jahren lehnen die Billig-Telefonie oder Handys aus dem Supermarkt ab. Sie glauben, dass Diskont-Verträge nicht weniger kosten, wollen von ihrem gewohnten Modell nicht wechseln oder werden vom mangelnden Service abgeschreckt.

\"Die Studie spiegelt ein heterogenes Bild der Handynutzer wieder\", so Talkline-CEO Christian Winther. Talkline versuche, sich in allen Kundensegmenten zu positionieren und sei überall bestens aufgestellt, sagt Winther. Mit einem Tarif um 9,9 Cent will Talkline auch den Kunden, die der Diskont-Telefonie skeptisch gegenüberstehen ein attraktives Angebot machen. Konkret planen fast zwei Prozent der Befragten, einen Billigvertrag zu unterschreiben. Besonders beliebt sind diese Handys bei 14- bis 29jährigen. Fast jeder Dritte zieht die Möglichkeit eines Diskont-Anbieters in Betracht. Bisher bezeichnen knapp neun Prozent aller der Befragten ihr Vertragsmodell als Billig-Tarif.

Die 61 Prozent der Deutschen, die Billigtarife ablehnen, haben als häufigsten Grund angegeben, dass sie nicht glauben, dass ihre Handykosten mit Billigtarifen sinken würden. 17,9 Prozent lehnen Diskonthandys ab, weil sie glauben, mit ihrem Prepaid-Handy besser beraten zu sein und 12 Prozent der Befragten wollen keinen Diskont-Vertrag, weil es in den meisten Fällen kein subventioniertes Mobiltelefon dazu gibt. Zehn Prozent der Befragten werden von den geringeren Serviceleistungen der Diskont-Anbieter abgeschreckt.

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Im Test Sony Ericsson W800i

Schon auf den ersten Blick macht das Walkman-Handy einen jugendlichen Eindruck. Das Design ist erfrischend flott und wirkt trotz Plastikgehäuse massiv und robust. Das Walkman-Handy steckt praktisch im gleichen Gehäuse wie das K750i. Die wesentlichen Unterschiede: Sony Ericsson spendiert dem W800i spezielle Tasten zur Steuerung von Musik-Player und Radio und packt ein halbes Gigabyte Speicher in den neuesten Walkman. Aktuelle MP3-Player bieten zwar oft ein Vielfaches an Speicher, doch die direkte Handy-Konkurrenz hängt das W800i um Längen ab.

Trotz der vielen Funktionen ist das Handy leicht zu bedienen. Der Tastendruckpunkt passt und die Menüführung stellt den User nicht vor ein Rätsel. Der Joystick lässt sich etwas schlechter bedienen, denn das Gehäuse rund um das zentrale Bedienelement ist hier nicht abgesenkt. Doch mit etwas Fingerspitzengefühl lässt sich damit zuverlässig navigieren. Der MP3-Player ist jederzeit über eine eigene Walkman-Taste zu erreichen, Start/Stop findet sich ebenso wie Laut/Leise an der Gehäuseseite.

Musik-Player
Ein halbes Gigabyte passt auf die mitgelieferte Speicherkarte - das reicht für ungefähr 150 Songs in MP3-Format. Kein Vergleich also zu anderen Handys, die derzeit nur über 64 MB verfügen. Um die Musik aufs Handy zu bekommen, liefert Sony Ericsson ein USB-Kabel sowie eine spezielle Software mit, die gleichzeitig Titel und Interpret der Stücke ermittelt. Mit dem Player lassen sich auch problemlos eigene Titellisten erstellen. Wem die MP3s nicht reichen, der schaltet einfach auf das integrierte Radio mit 20 Senderspeichern um. Wie bei Smartphones kann die Handy-Funktion im W800i deaktiviert werden, um so den Music-Player weiter nutzen zu können.

Akustik
Der Sound ist beim Musikgenuss klar und deutlich, nur beim Telefonieren könnte er etwas besser sein. Dafür gibt es keine Störgeräusche. Die Lautstärke ist an beiden Enden der Leitung ausreichend. Der integrierte Freisprecher klingt etwas schrill, ist aber praxistauglich.
Die mitgelieferten Kopfhörer, die als Headset und Radioantenne fungieren, haben eine separate Kabelverbindung zu dem Walkman-Handy, an deren Ende sich eine 3,5-mm-Buchse befindet, um daran beliebige Kopfhörer anschließen zu können.
Integriert ist auch ein Fünf-Band-Equalizer, mit dem die Bässe oder die Höhen anheben kann. Kommt während des Musikhörens ein Anruf, hört man den Klingelton übrigens zum Glück nicht im Kopfhörer, sondern am Handy, der Sound wird unterbrochen.

Gute Kamera und eine riesige Ausstattung
Neben dem guten Musik-Player bietet das W800i gleichzeitig eine zwei Megapixel Kamera mit einer Auflösung von1632 x 1224 Pixel, Autofokus, 4fach-Digitalzoom und jeder Menge Einstellungs-Optionen. Die Kamera lässt sich einfach aktivieren - man muss nur den Schiebeknopf der Objektivabdeckung öffnen. Das Display dient als Sucher, Zusatzfunktionen sind per Kontext-Menütaste problemlos zu erreichen. Sogar kurze Videosequenzen lassen sich filmen. Der Auslöser hat - wie man das von Kameras gewohnt ist - einen Extra-Druckpunkt fürs Scharfstellen.

Weitere Features
Das leuchtstarke Display mit 176 x 220 Pixel, welches bis zu 262.144 Farben darstellt, misst 28,5 x 35 Millimeter und zeigt kontrastreiche Farben. Auch ansonsten ist über die Ausstattung zu sagen: alles da, außer UMTS. Dazu gehören neben umfangreichen Telefon- und Nachrichten-Funktionen samt E-Mail- und Instant-Messaging-Client, auch ein UKW-Radio, eine Infrarotschnittstelle und eine Taschenlampe.

Das 100 x 46 x 20,5 Millimeter messende Tri-Band-Gerät für die GSM-Netze 900, 1.800 sowie 1.900 MHz unterstützt GPRS sowie Bluetooth und ist mit 38 MByte internem Speicher ausgerüstet. Das Gewicht des Geräts liegt unter 100 Gramm.
Auch die Akkuleistung überzeugt: nach ungefähr 2,5 Stunden Ladezeit gibt das Handy wieder genügend Saft für stundenlangem Musikgenuss - auch mit aktivierter Handy-Funktion. Schaltet man diese jedoch aus, steht einem man fast die doppelte Zeit zur Verfügung. Eine Akkuladung soll nach Herstellerangaben eine Gesprächsdauer von bis zu neun Stunden bieten, während der Bereitschaftsmodus mit rund 16 Tagen angegeben wird. Das variiert allerdings in der Praxis. Fast vier Stunden Dauergespräch bei höchster Sendeleistung ist dennoch ein guter Wert.

Fazit:
Im Vergleich zum Modell K750i hat Sony Ericsson beim W800i nur etwas an der Handhabung verändert und den Speicher vergrößert. Fertig ist ein Handy, das echten MP3-Playern die Stirn bieten kann. Trotzdem ist es eindeutig mehr als ein Musik-Handy, denn es bietet zahlreiche Features, wie zum Beispiel eine 2,0 Megapixel-Kamera. Auch an Bedienung und Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen, nur die Klangqualität beim Telefonieren könnte etwas besser sein.

Plus/Minus:
+ viel Speicherplatz für ungefähr 150 Songs
+ 2,0 Megapixel-Kamera
+ Gute Akkuleistung
- Etwas schwacher Klang beim Telefonieren

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Gedanken gut schützen

Hintergrund ist, dass jährlich große Summen in Entwicklungen investiert werden, die bereits rechtlich geschützt sind. Mit der Informationsoffensive will das Patentamt kostspieligen Doppelforschungen entgegenwirken.

In österreich fließen jährlich 15-30 Prozent des Investitionsvolumens im F\"E-Bereich in Entwicklungen, die bereits rechtlich geschützt sind. Das österreichische Patentamt bietet mit der neu geschaffenen Abteilung serv.ip spezielle Rechercheservices für Unternehmen. Auf Wunsch erheben die serv.ip-Techniker den weltweit aktuellen Forschungsstand für Projekte und Projektideen. \"Die Ergebnisse und Gutachten dienen als Entscheidungsgrundlage für Investitionen und Produktentwicklungen. Kostenintensive Doppelforschungen können so vermieden werden\", erläutert Friedrich Rödler, Präsident des österreichischen Patentamts.

Mit der Veranstaltungsreihe \"gedanken.gut.geschützt\" will das österreichische Patentamt das Bewusstsein für gewerblichen Rechtsschutz heben. Die Kampagne wird vom Bundesministerium für Verkehr, Innovationen und Technologie, vom Austria Wirtschaftsservice (aws), von der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), der LBG Wirtschaftstreuhand und zahlreichen Unternehmen unterstützt.

Eventauftakt ist am 16. September im Rahmen der Erfindermesse Klagenfurt. Neben dem österreichischen Patentamt ist die Kärntner Landesregierung, die Wirtschaftskammer Kärnten, die Entwicklungsagentur Kärnten, das build! Gründerzentrum Kärnten und der Innovation \" Erfinder Verband Alpe Adria an der Veranstaltung beteiligt. Weitere Veranstaltungen wurden bereits für Graz (8.11.), Wien (17.11.) und Mödling (30.11.) fixiert.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an innovative Unternehmen, für die Forschung und Entwicklung ein wichtiges Thema darstellt, außerdem an Mitarbeiter und Kunden von Wirtschafts- und Forschungsförderungsinstitutionen, Unternehmens-, Rechts- und Technologieberater/innen. Der Eintritt ist frei.

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Hutchison in Asien auf dem Vormarsch

Im wachstumsstarken Markt Indien etwa will das Unternehmen gemeinsam mit dem indischen Partner Essar zehn weitere so genannte Service-Regionen erschließen. Bisher ist HTI in 13 dieser Regionen aktiv und kommt auf einen Marktanteil von 15 Prozent. Innerhalb der kommenden drei Jahre will das Unternehmen 421,8 Millionen Euro investieren, um den Ausbau seiner Handynetze voranzutreiben. In Indien fährt HTI derzeit 44 Prozent seines Gesamtumsatzes ein.

Der angestrebte Expansionspfad ist laut Lui aber nicht nur auf den indischen Subkontinent beschränkt. In Vietnam etwa plant HTI, im Auftaktquartal 2006 eigene Mobilfunkservices zu starten. In Indonesien ist der Start entsprechender Aktivitäten für das zweite Quartal 2006 geplant. Dafür sollen in den kommenden Jahren 211 Millionen Euro nach Vietnam und 632,7 Millionen Euro nach Indonesien fließen.

Erst im März 2005 hatte HTI für 120 Millionen Dollar 60 Prozent am indonesischen Marktneuling PT Cyber Access übernommen. Unter dem Dach von Hutchison Telecommunications International hat Hutchison Whampoa, Mutter des weltweit agierenden UMTS-Betreibers 3, im Vorjahr seine Gesellschaften in Indien, Hongkong, Thailand, Israel, Macao, Sri Lanka, Ghana und Paraguay vereinigt.

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Gutes Ergebnis, geplante Expansion

Boris Nemsic, CEO mobilkom austria, begrüßt die Konsolidierung des heimischen Mobilfunkmarkts. \"Die übernahme von tele.ring durch T-Mobile schafft eine völlig neue Situation“, meint Nemsic, der es für absolut legitim erachtet, dass der Zweite am Markt den Abstand zur Spitze verkleinern will. \"Der Kauf von tele.ring ist eben der Weg, den T-Mobile gewählt hat“, so Nemsic. Für die österreichischen Handykunden stehen aus der Sicht von Nemsic rosige Zeiten bevor. \"Der Wettbewerb wird sich weiter verschärfen und die Preise weiter fallen“, ist Nemsic überzeugt, denn T-Mobile habe ja bereits angekündigt, den Abstand zur mobilkom weiter verkleinern zu wollen. Noch herrscht ein Respektabstand von rund 300.000 Kunden zwischen Branchenprimus mobilkom und der mit einer Million tele.ring-Kunden verstärkten T-Mobile. Es sei aber die Frage, wie viele tele.ring-Kunden T-Mobile verlassen würden. Der Kampf um die tele.ring-Kunden ist bereits in vollem Gange (Der Report berichtete). Im Gegensatz zu Mitkonkurrent One will Nemsic aber keine speziellen Tarifpakete für wechselwillige tele.ring-Kunden schnüren.

Bilanzzahlen
Das erste Halbjahr 2005 war für die mobil austria group durchaus erfolgreich. Revenues, EBITDA und EBIT aller Gesellschaften konnten verbessert werden. Die Revenues stiegen um 4,2 Prozent auf 1,062 Millarden Euro, das EBITDA um 6,7 Prozent auf 415 Millionen Euro und das EBIT um stolze 12,3 Prozent auf 238 Millionen Euro. Auch die Anzahl der Kunden konnte um 4,7 Prozent auf über fünf Millionen gesteigert werden.
Die ausländischen Tochterunternehmen VIPnet (Kroatien), Si.mobil (Slowenien) und mobilkom Liechtenstein tragen 22 Prozent zu den Umsätzen der Gruppe bei. Noch nicht berücksichtigt ist die neu erworbene bulgarische Mobiltel. Mit der Mobiltel wird sich der Anteil der ausländischen Töchter am Gesamtumsatz auf 37 Prozent erhöhen und die Kundenzahl auf über acht Millionen steigen.

Zukunftsaussichten
Nach der erfolgreichen Akquisition der bulgarischen Mobiltel, hält man in der mobilkom-Zentrale bereits Ausschau nach neuen übernahmekandidaten. Objekt der Begierde sind die Mobtel in Serbien, sowie Eronet und Telekom Srpske in Bosnien-Herzegowina. Mit den geplanten Einstiegen in Serbien und Bosnien-Herzegowina würde die mobilkom auf mehr als zehn Millionen Kunden kommen und \"zum stärksten Player zwischen der Donau und dem Schwarzen Meer werden“.

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