Smarte, saubere Welt
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- Written by Martin Szelgrad
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Live-TV, Radio und Video-Streams über DVB-H
über DVB-H können laut Hersteller nicht nur traditionelle TV-Inhalte wie Bilder und Töne empfangen, sondern auch speziell aufbereitete Video-Streams, Anwendungen und Dienste genutzt werden - und das alles mit einem mobilen Endgerät. Bei diesem handelt es sich zur Zeit um einen Geräteprototypen, der mit DVB-H-Empfänger, Stereosound und einem großen VGA-Touchscreen ausgestattet ist. Als PDA und Telefon lässt sich das Gerät ebenfalls einsetzen.
Neben dem Empfang von frei zugänglichen Fernsehprogrammen soll DVB-H in Verbindung mit dem Mobilfunknetz den Abruf von Hintergrundinformationen zur laufenden Sendung, den Erwerb von Produkten im Internet oder den Zugang zu Stadtplänen ermöglichen, um nur einige Beispiele für die neue Dimension mobiler Interaktivität zu nennen.
Ein Electronic Service Guide (ESG) auf dem DVB-H-Handy führt den Nutzer durch die Programme und bietet laut Hersteller einen schnellen und komfortablen Zugang zu allen Diensten rund um den DVB-H-Service.
Analysteninstitute, wie Informa Telecoms and Media, erwarten, dass es weltweit im Jahr 2010 über 124,8 Millionen Mobile-TV-Nutzer geben wird.
Auf der internationalen Funkausstellung IFA (2. bis 7. September 2005 in Berlin) wird Siemens Programme verschiedener privater Fernsehsender live auf einem Mobiltelefon präsentieren, das mittels DVB-H digitale Fernsehsignale empfangen kann.
Als Einstiegsmodell der PowerShot Serie verfügt die A410 jetzt über den gleichen Bildprozessor, der auch von der Canon EOS Digital Spiegelreflexkamera-Serie im Profi-Bereich verwendet wird. Der DIGIC II Prozessor konzentriert alle Bildverarbeitungs-Algorithmen auf einem einzigen Chip und erreicht so laut Canon eine schnelle Datenaufzeichnung, eine minimale Auslöseverzögerung sowie eine konsistente und präzise Farbwiedergabe. Der DIGIC II Prozessor soll außerdem den Autofokus um bis zu 40 Prozent beschleunigen und ermöglicht die Aufnahme von Serienbildern mit einer Geschwindigkeit von 2,5 Bildern pro Sekunde. Die Einschaltzeit der Kamera und die Verzögerung bei der Bildwiedergabe wurden durch den Prozessor ebenfalls verkürzt.
Das Motiv kann entweder durch den optischen Sucher oder auf dem 1,5-Zoll Display beurteilt werden. Die Helligkeit des Displays lässt sich in 15 verschiedenen Stufen regulieren. Die Position des Blitzes wurde bei der A410 leicht verändert. Selbst bei maximalem Zoom ragt das Objektiv nicht in den Blitzbereich. Dadurch sollen Objektivschatten im Bild ausgeschlossen werden. Der Blitz deckt einen Bereich von bis zu drei Metern ab.
Programm nach Wahl
Die A410 bietet laut Hersteller 14 Aufnahmeprogramme inklusive acht voreingestellten Belichtungsprogramme, die auch unter schwierigen Lichtverhältnissen zu guten Bildern verhelfen. Gewählt werden kann zwischen den Einstellungen Portrait, Nacht, Kinder und Haustiere, Innenraum, Laub, Strand, Schnee und Feuerwerk. Ein einblendbares Gitternetz hilft bei der Bildkomposition und erleichtert die korrekte Ausrichtung der Kamera an der Horizontlinie oder hilft bei der Bildkomposition.
über die My Colors Funktion sollen eindrucksvolle digitale Effekte wie zum Beispiel der Austausch von Farben schon während der Aufnahme direkt in der Kamera erzielt werden. Bisher war diese Art der Bildbearbeitung nur möglich, wenn zuvor das Foto auf einen PC überspielt und anschließend mit einer geeigneten Software nachbearbeitet wurde.Im Makromodus sind Nahaufnahmen schon ab einem Mindestabstand von 1,5 Zentimetern möglich, was in dieser Kameraklasse ungewöhnlich ist.
Die PowerShot A410 zeichnet Video Clips in VGA-(640 x 480) mit 10 Bildern pro Sekunde und in QVGA-Auflösung (320 x 240) mit 20 Bildern pro Sekunde auf. Bis zu drei Minuten Videomaterial lassen sich, abhängig von der Kapazität der eingelegten Speicherkarte, aufnehmen.
Zum Preis von 159,- Euro ist die PowerShot A410 ab sofort im Handel erhältlich.
Mit TomTom Mobile 5 wird Nokias 60er Smartphone-Serie zu einer der leistungsfähigsten Navigationslösungen auf dem Markt. Sie bietet genaue Navigation von Tür-zu-Tür. Egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto.
Mit seiner Navigationssoftware bietet das TomTom Mobile 5 folgende Features:
- eine gezielte Routenwahl: Entscheiden Sie sich für die schnellste oder kürzeste Route oder für Fuß- und Fahrradwege und vermeiden Sie mautpflichtige Straßen und Staus
- eine brillante 3D Darstellung mit den allerneuesten Karten und klar gesprochenen Anweisungen
- einfache Installation: Alles ist auf der SD Karte gespeichert - setzen Sie diese in Ihr Telefon ein, aktivieren Sie sie, und schon können Sie nach Lust und Laune navigieren
- Handlichkeit: Der kleine, leichte und hochsensible GPS Empfänger lässt sich problemlos in jeder Tasche unterbringen
- Kontaktnavigation: lassen Sie sich direkt zu einer Person aus dem Adressbuch Ihres Mobiltelefons leiten
- umfassende Routenplanung zu mehreren Zielen und Zwischenstopps auf der Fahrt
- integriertes Telefonieren: Bildschirmanweisungen bleiben auch während des Telefonierens sichtbar
- Navigation nach Postleitzahlen, die das Handling einfacher und präziser macht (derzeit nur für GB und die Niederlande)
- tausende OVIs, also Orte von Interesse wie Parkgelegenheiten, Tankstellen und Restaurants
- TomTom PLUS Services bieten Ihnen Verkehrs- und Wetterinformationen in Echtzeit, Radarkameras, aber auch zusätzliche Stimmen, OVIs und vieles mehr zum Downloaden (diese Funktion ist nicht in allen Ländern erhältlich und gebührenpflichtig).
TomTom Mobile 5 für Nokia 3230, 6630, 6680 und 6681 gibt es unter www.tomtom.com zum Preis von 299,- Euro.
US-Präsident Obama hat gestern Abend wieder eine der regulären Jahresanfangs-Reden zur Lage der Nation gehalten. Er hat dabei alle rhetorischen Register gezogen – und darin ist er wahrlich gut. Wallstreet brauchte nach der Lehman-Pleite einen solchen Redner, der die Leute ruhig stellen konnte, sie hat seinen Wahlkampf mit Millionen-Spenden finanziert, und – sie hat ihn bekommen.
Was ist geworden aus all den hoch fliegenden Plänen vor seiner Wahl, aus „Change“, „Change“ und noch mal „Change“? (Fast) nichts.
Klar, die Republikanische Partei blockiert ihn, wo sie kann. Mit Erfolg, sie hat die Mehrheit im Repräsentantenhaus. Das ist für einen solchen Redner wie Obama gut. So kann er sich hinstellen und auf den angeblich Schuldigen zeigen, der all seine schönen Pläne verhindert hat. Und davon ablenken, dass er seine Ziele nicht verwirklicht hat.
Obama hatte in seiner „State of the Union“-Rede vor einem Jahr den Fokus auf den Arbeitsmarkt gelegt und ein ehrgeiziges Job-Programm ausgerufen. Rund eine halbe Billion Dollar sollte es kosten, Millionen von Arbeitsplätzen sollte es schaffen. Die Republikaner blockieren auch hier. Abgesehen davon macht ein dreiviertel Jahr vor der Präsidentschaftswahl der Start eines solchen Programms keinen Sinn, weil es mehr Zeit benötigt, bis sich eventuelle Wirkungen zeigen.
Zudem gehen IWF und Weltbank in ihren aktuellen Prognosen davon aus, dass das globale Wirtschaftsumfeld nicht gerade günstig aufgestellt ist für die Schaffung von Abertausenden neuer Jobs. Die Fed hat sich mit ihren aktualisierten Projektionen an diese Sicht der Dinge angehängt und ihren Ausblick gegenüber dem von November 2011 weiter reduziert.
In dieser Situation hat Obama seinen politischen Schwerpunkt verschoben. Der Arbeitsmarkt steht nicht mehr oben an, jetzt spielt er „Occupy“-Bewegung, hängt sich an ausgewählte Inhalte dieser Bewegung an. Er macht sich zum Sprachrohr für die amerikanische Mittelklasse, die nicht nur durch die Finanzkrise und deren Folgen in Bedrängnis geraten ist. In gewisser Weise knüpft er mit dieser Taktik genau an seinen „Change“-Wahlkampf an.
Es kann gut sein, dass er damit ein weiteres Mal Erfolg hat. Auch deshalb, weil die Republikaner mit ihren Tea-Party-Gestalten zwar für Proteststimmen zwischen den Präsidentschaftswahlen gut sind. Für mehr aber auch nicht.
Wenn dann im November kein Umzugswagen vor dem Weißen Haus hält, wird es ernst. Obama hat sich zwar in der Schuldenkrise des Landes bis zur Präsidentschaftswahl hin Zeit gekauft. Aber dann dürfte Schluss sein mit steigender Verschuldung. Der Staat muss mehr einnehmen und wird es sich bei der Mittelschicht holen und er muss Ausgaben kürzen.
Obama muss seine Wählerschaft zwingend enttäuschen – wie bei „Change“ vor vier Jahren. Natürlich wird er seine rhetorischen Kanonen in Stellung bringen. Das kann ihm erneut ein wenig Luft verschaffen. Aber irgendwann ist der Tag der Wahrheit. Und dann helfen keine noch so schönen Reden mehr. Abgesehen davon, dass das beim zweiten Mal sowieso nicht mehr so gut funktioniert.
Das Drehbuch kann man möglicherweise in „Debt – The first 5.000 years“ weiterlesen. Dass sich Obama für den dort beschriebenen „mesopotamischen“ Weg entscheidet, nämlich die Gleichbehandlung aller Schuldner mit dem Ergebnis, auch Schulden der “kleinen Leute” zu annullieren, ist mehr als unwahrscheinlich. Wenn Obama aber den „imperialen Weg“ geht und darauf besteht, dass Schulden heilig sind und nicht manipuliert werden dürfen (bei den “kleinen” Leuten), dann entsteht aus der ungleichen Behandlung von Kreditnehmern und Kreditgebern -manchmal über Generationen hinweg- eine revolutionäre Lage, wie Graeber, der Verfasser dieses Buches über die Geschichte der Schulden, schreibt.
Graeber steht mit seiner Auffassung nicht alleine. Der US-Ökonom Michael Hudson, der im Mai 2006 bereits den Zusammenbruch der Immobilienblase in den USA vorhergesagt hatte, hält die Occupy-Bewegung für „prärevolutionär“. Auch George Soros hat in jüngerer Vergangenheit mehrfach vor Straßenkämpfen in Amerika gewarnt.
Und so hat der gestrige Auftritt Obamas möglicherweise weitreichende Konsequenzen: Er wäre im wirklichen Sinne “historisch”, obwohl zunächst alles wie eine übliche politische Rede aussieht.
Für die Arbeit mit Integrierten Managementsystemen lassen sich aus der langjährigen Anwendung zehn hilfreiche Integrationsansätze ableiten. Die ersten drei werden heute vorgestellt.
Einen bemerkenswerten Integrationsansatz fokussiert in diesem Zusammenhang die ISO 9004. Sie greift den Stakeholder-Management-Ansatz mit den fünf Interessenpartnern Mitarbeiter, Kunde, Eigentümer, Lieferant und Gesellschaft auf und formuliert hier ähnlich dem EFQM-Excellence-Modell für Unternehmensqualität einen langfristig orientierten Führungsansatz. Bei langfristiger Orientierung gilt es die Anforderungen und Erwartungen aller Interessenpartner zu berücksichtigen und in einen passenden Ausgleich zu bringen. Nur damit ist die Zufriedenheit bei den Interessenpartnern darstellbar und damit auch der nachhaltig erfolgreiche Bestand der Organisation gewährleistet.
Die Strategie stellt sicher, dass die Vision erreicht wird, indem sie Zweck, Verhalten und Vorgehen über einen mehrjährigen Zeithorizont miteinander verbindet. Die Strategie stellt durch Ziele und abgeleitete Teilziele sicher, dass im gewählten Geschäftsmodell an der Umsetzung zur Vision gearbeitet wird. Die Integration „Top-down“ beginnt beim Sicherstellen der Voraussetzungen (Ressourcen, Kompetenzen), geht weiter bis zur Gestaltung der Prozesse und bezieht die aktive Steuerung (Kennzahlen, Feedback, Regelkreise) mit ein.
Es geht in der gesamten Vielfalt der Strategiearbeit immer top-down um das konsistente, zielgerichtete Handeln der Organisation auf allen wichtigen Feldern, wobei die Abgestimmtheit und Durchgängigkeit der Ziele bis zu den Prozessen und den Prozesskennzahlen idealerweise durch das Managementsystem unterstützt wird. Diese Forderung ist einerseits pragmatisch nachvollziehbar und gleichzeitig in mehreren Anforderungsmodellen klar gefordert. Die ISO 9001 fordert eine Qualitätspolitik, die dem Zweck der Organisation entspricht, die ISO/TS 16949 fordert die Konsistenz der Qualitätsziele mit dem Geschäftsplan.
Das Prozessmodell bildet die innerbetriebliche Wertschöpfungskette und damit das „Kerngeschäft“ der jeweiligen Organisation ab und ist die Grundlage für die Integration der standardspezifischen Anforderungen. Dies fördert die Integration des Managementsystems in das Tagesgeschäft in bestmöglicher Weise.
Aus der Strategiearbeit kommen immer wieder konkrete Impulse für Verbesserungs-projekte, die mit den Projekten für die Umsetzung der Anforderungsmodelle verbunden werden können. Jede Organisation mit klarer strategischer Planung bietet damit günstige Voraussetzungen für die tiefe Integration des Managementsystems.
Grundsätzlich hat jede Organisation eine effektive und effiziente Arbeitsablaufgestaltung im Visier, verfügt über eine Aufbaustruktur (Organigramm, Stellenbeschreibungen mit Qualifikations- bzw. Kompetenzprofilen) und eine Prozessstruktur (Prozessmodell). Diese Unterlagen sind zu überprüfen und gegebenenfalls durch Anforderungen aus den zu integrierenden Anforderungsmodellen zu ergänzen. Dasselbe gilt für rechtliche Vorschriften. Gesetze und Normen schreiben zahlreiche Funktionen und die Verantwortlichkeiten vor, z.B. für so genannte Beauftragte, und stellen darüber hinaus eine ganze Reihe von Anforderungen. Oft werden hier auch Mindestanforderungen an die Qualifikation der Handlungsträger gestellt.
Praxisorientierte Vorträge und Diskussionen gibt es auch beim 18. qualityaustria Forum am 15.3.2012 im Congress Salzburg. www.qualityaustria.com/forum
Viel Erfolg mit Qualität!
Axel Dick
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