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Neues McImage

Mit dem Technologiepartner Telekom Austria bietet die Burger-Kette McDonald`s ab Ende August in sechs Filialen ein rundes Entertainmentprogramm. Mittels Terminals zum Websurfen, Flatscreens für News und Musikvideos sowie Spielkonsolen will McDonald`s-Chef Harald Sükar die Kundschaft zum Verweilen in den Schnellfutterlokalen einladen. \"Dass wir innerhalb der kommenden Monate unsere Standorte mit diesem Multimediakonzept ausstatten können, ist eine fantastische Entwicklung, die exakt in unserem Fokus liegt, unsere Restaurants zu modernisieren\", heißt es offiziell bei McDonalds. Inoffiziell heißt dies: Man möchte nicht mehr Synonym für fettreiches Fastffod sein und fokusiert deshalb nun auf Salatpaletten und zusätzlichen Service in den Restaurants. \"Der Besuch bei McDonald´s soll Spaß machen\", bekennt Sükar.

Geringe Barriere. Das neue Multimedia-Konzept wurde nun im Flagshipstore auf der Mariahilfer Straße als Testlauf installiert, bis Ende August sollen fünf weitere Restaurants folgen. Den Einstieg ins Multimedia-Business macht die TA den Filial-Geschäftsführern nicht besonders schwer: 300 Euro kostet monatlich die technische Ausstattung samt Versorgung mit Business-Breitband. Verantwortlich für dieses Projekt namens \"Digital Signage\" (dt. \"digitale Beschilderung\") zeichnet die Business-Solutions-Abteilung in der Lassallestraße. Umsätze will der Provider über die neuen Marketingmöglichkeiten in den McDonald`s-Filialen erreichen. TA-Marketingleiter Stefan Tweraser hat sich bei der neuen Beschilderung die Exklusivrechte für die Werbung gesichert, die täglich über die Screens laufen wird. Für die IP-Plattform, die sämtliche Inhalte dazu steuert, wurde Tweraser zufolge ein \"sehr niedriger einstelliger Millionenbetrag\" investiert.

\"Für uns ist da sehr viel Phantasie drinnen\", heißt es bei der TA zu dem neuen Potenzial, jugendliche Zielgruppen zu erreichen. Auch das Beschäft mit den Business-Solutions soll damit kräftig angekurbelt werden, mit dem Angebot von \"Differenzierungsmerkmalen für B2B-Kunden\" wähnt man sich auf dem richtigen Weg. Gespräche mit einer Tankstellenkette über die Installation einer ähnlichen Multimedia-Palette in den Shops laufen bereits.

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Windkraft überzeugt

\"BisNicht nur die energetische Amortisationszeit von drei bis sechs Monaten spricht für Windkraftanlagen. Moderne Windparks erreichen Leistungen bis zu 7,5 Megawatt und versorgen damit tausende Haushalte. Das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 weitere 2.000 MW zu installieren, ist für Stefan Moidl von der IG Windkraft absolut ­realistisch.

Von Karin Legat

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Harmonische Fertigteile

Der um 2,5 Millionen Euro errichtete Industriebau mit neu entwickeltem Automatikkran dient zur Herstellung von platzintensiven Sonderbauteilen, für die es laut Geschäftsführer Franz-Josef Eder immer mehr Nachfrage gibt. Der Hallenbau in Kallham ist Teil eines Gesamtkonzeptes. Das alte Ziegeleigebäude wurde 2003 abgerissen, für einen Getreidesilo am Werksgelände ist zur Zeit ein Gestaltungswettbewerb mit der Kunstuni Linz in Planung. Alle Auflagen in Bezug auf Raumplanung und Umweltverträglichkeit seien mit der Gemeinde abgestimmt und erfüllt, so das Unternehmen. Für die Innengestaltung wurde eine Farbpsychologin herangezogen, die Farben sollen beruhigend und harmonisch auf das Arbeitsumfeld wirken.
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Wunderbar förderbar

Abgegeben hat die in der Kallco Projekt »WienerbergCity GesmbH« geparkte Wohnhausanlage mit 89 Wohnungen und 195 Garagenplätzen der Bauträger Kallco von Winfried Kallinger. Bereits vor knapp einem Jahr hatte die conwert das Projekt Wiesenstadt gekauft, das ebenfalls von Kallinger errichtet wurde. Damals meinte Josef Ostermayer, Chef des Wiener Wohnfonds, dass man daran arbeite, dass bei Geschäften mit gefördertem Wohnbau künftig ein Teil der Gewinne an die Stadt zurückfließt. »Es gibt seit Jahresbeginn klare gesetzliche Regelungen beim Objektverkauf«, erklärt Winfried Kallinger. Für die Veräußerung von Projektgesellschaften gilt das aber nicht, womit Kallinger der Stadt auch kein Geld abführt. Ganz zu Recht, wie er meint, denn die Mieten im geförderten Wohnbau seien ja gesetzlich geregelt und daher gäbe es »gar keine Gewinne«. Er sieht im Gesetz der Stadt eine Geldbeschaffungsaktion, die lediglich verhindere, dass Anlegerkapital in den Wohnbau fließt.
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Umsatzwachstum für Microsoft

Das umsatzstärkste Unternehmen der Welt, der Softwarekonzern Microsoft gab nun einen Umsatz von 10,16 Mrd. Dollar für das am 30. Juni 2005 endende, vierte Quartal seines Geschäftsjahres 2005 bekannt. Damit erreichte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahresquartal eine Umsatzsteigerung von neun Prozent.

Der operative Gewinn belief sich im vierten Quartal auf 2,99 Mrd. Dollar, verglichen mit 3,13 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Im abgelaufenen Quartal weist der operative Gewinn Kosten im Zusammenhang mit Forderungen aus Kartellverfahren in Höhe von 756 Mio. Dollar aus.

Im Berichtsquartal lag der Reingewinn bei 3,70 Mrd. Dollar. Der Gewinn je Aktie betrug 0,34 Dollar und berücksichtigt 0,05 Dollar für Rechtskosten sowie 0,09 Dollar aus Steuervorteilen. Dahingegen beliefen sich der Reingewinn im Vorjahresquartal auf 2,69 Mrd. Dollar und der Gewinn je Aktie auf 0,25 Dollar. Darin enthalten waren Steuervorteile in Höhe von 0,02 Dollar. Der operative Gewinn, Reingewinn sowie der Gewinn je Aktie für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2005 berücksichtigen aktienbasierte Vergütungen.

Darüber hinaus wurde im Geschäftsjahr 2005, das am 30. Juni 2005 endete, ein Rekordumsatz von 39,79 Mrd. Dollar erzielt. Damit erreichte das Unternehmen eine Steigerung von 8 Prozent im Vergleich zu 36,84 Mrd. Dollar im vorausgegangenen Geschäftsjahr. Der Reingewinn für das Geschäftsjahr 2005 betrug 12,25 Mrd. Dollar und der Gewinn je Aktie 1,12 Dollar. Auch hier wurden Kosten für Rechtsverfahren von 0,13 Dollar und Steuervorteile von 0,09 Dollar berücksichtigt. Im letzten Geschäftsjahr ergab sich ein Reingewinn von 8,17 Mrd. Dollar und ein Gewinn je Aktie von 0,75 Dollar, einschließlich des Abzugs der Kosten für Rechtsverfahren in Höhe von 0,17 Dollar und einem Steuervorteil von 0,02 Dollar.

\"Wir haben das Geschäftsjahr 2005 aufgrund von hohen Umsatzsteigerungen im vierten Quartal mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Ausschlaggebend dafür war die starke Nachfrage in allen Kundensegmenten sowie bei den verschiedenen Vertriebswegen\", sagt Chris Liddell, Chief Financial Officer Microsoft. \"Wir haben kontinuierlich in unser Unternehmen investiert und im abgelaufenen Geschäftsjahr 44 Mrd. Dollar in Form von Aktienrückkäufen und Dividenden an unsere Anleger ausbezahlt. Diese Ergebnisse setzen starke Impulse für das Geschäftsjahr 2006, das sich als gutes Jahr für Wachstum und Investitionen abzeichnet. Wir rechnen mit einer zweistelligen Umsatzsteigerung für das kommende Geschäftsjahr, in das wir mit der bislang umfangreichsten Produkt-Pipeline in der Geschichte des Unternehmens starten.\"

Der Umsatz sowie der operative Gewinn wurden im Berichtsquartal in erster Linie durch den hohen Absatz im Geschäftsbereich Server and Tools erzielt. Die schnelle Implementierung von Microsoft SQL Server in Unternehmen führte zu einer zweistelligen Umsatzsteigerung von 16 Prozent im Vorjahresvergleich. Damit verbucht der Geschäftsbereich Server and Tools drei Jahre in Folge zweistellige Zuwachsraten und erhöhte Profitabilität.

Kräftige Umsätze im Segment Xbox führten zu einem Anstieg des Umsatzes im Geschäftsbereich Home and Entertainment von 22 Prozent, der nach einem insgesamt hervorragenden Jahr einen großartigen Endspurt hinlegte. In der Sparte Home and Entertainment wurden im Geschäftsjahr 2005 so viele Xbox-Konsolen und Software für die Xbox wie noch nie verkauft, die Zahl der Xbox Live-Mitglieder verdoppelt und mit der Xbox 360 die neue Generation des Videospiel- und Entertainment-Systems bekannt gegeben.

Geschäftsprognose. Für das nächste, am 30. Juni 2006 endende Geschäftsjahr, rechnet die Unternehmensführung mit einem Umsatz zwischen 43,7 Mrd. Dollar und 44,5 Mrd. Dollar und einem operativen Gewinn zwischen 18,3 Mrd. Dollar und 18,8 Mrd. Dollar. Der erwartete Gewinn je Aktie liegt zwischen 1,27 Dollar und 1,32 Dollar.

Für das am 30. September 2005 endende Quartal prognostiziert die Unternehmensführung einen Umsatz zwischen 9,7 Mrd. Dollar und 9,8 Mrd. Dollar. Der operative Gewinn wird voraussichtlich zwischen 4,3 Mrd. Dollar und 4,5 Mrd. Dollar und der erwartete Gewinn je Aktie wird zwischen 0,29 Dollar und 0,31 Dollar liegen.

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