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Archiv (11315)

Giftmüll-Skandal

Der Report Plus-Bericht über die Geheimstudie zur Sanierung der Aluschlackendeponie N6 schlug Wellen. Jetzt werden Details einer ominösen »Supergeheimstudie« bekannt, die einen schlimmen Verdacht nähren. Wurden Gefahrenpotenzial und Sanierungskosten von 200 bis 300 Millionen schöngerechnet?

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Volkskrankheit

\"StudienStudien schlagen Alarm: Österreich wird zum Land der ausgepowerten und psychokranken Pillenschlucker. Aber wie kaputt sind unsere Manager und Arbeitnehmer wirklich? Was Burnout die Wirtschaft kostet und was man dagegen tun kann.

Von Heinz van Saanen

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Nicht nur für Hitzköpfe

Durch den weichen Schwanenhals lässt laut Hersteller sich der Ventilator dorthin biegen, wo eine Abkühlung gebraucht wird. Das witzige Notebook-Utensil ist ohne Software-Installation über einen USB-Anschluss sofort einsatzbereit. Sowohl PC- als auch Mac-User können in den Genuss des Ventilators kommen.

Die Kensington Technology Group entwickelt seit mehr als 20 Jahren innovative Computerprodukte, die das Arbeitsleben am Desktop und mit dem Notebook einfacher und praktischer gestalten: Das FlyFan soll gerade im Sommer ein sehr nützliches Tool für Notebooks sein.

Stromsparend und leise
Die Lüfter Technologie ist laut Hersteller so ausgelegt, dass wenig Strom verbraucht wird. So benötigt dieser Ventilator nur ungefähr 300 Sekunden pro Stunde Laufzeit Ihrer Batterie/Akku.

Leistungsmerkmale
• Weiche Nylonblätter erzeugen gleichmäßig kühle Luft.
• Ruhiger Motor soll nicht bei der Arbeit stören.
• Keine Batterien erforderlich - einfach in den USB-Anschluss einstecken.
• Keine Schalter.
• Klein und kompakt - kann überall mit hingenommen werden.

Der FlyFan kostet 15,90 Euro und ist ab sofort im Handel verfügbar. Kensington gibt auf den FlyFan eine Garantie von 5 Jahren.

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Diagnose Gehirntumor

Noch immer ist die operative Entfernung des Tumors die häufigste Behandlungsmethode. Mit dem bildgestützten Navigationssystem Vector Vision der Firma Brainlab sollen Patienten mit größerer Präzision als bisher und wesentlich geringeren Komplikationsrisiken behandelt werden können. Das System ermöglicht die genaue Lokalisierung und dreidimensionale Darstellung von beliebigen Punkten im Gehirn, etwa Tumore oder Zysten. Diese sollen dann laut Brainlab durch minimal-invasive Eingriffe chirurgisch entfernt werden können. Und so funktionierts: Vor dem Eingriff werden mit Computer- oder Kernspintomografie aktuelle Aufnahmen von Kopf und Gehirn des Patienten gemacht. Mit Hilfe dieser Bilddaten entsteht eine dreidimensionale \"Landkarte\" des Gehirns. Die 3D-Bilder erlauben eine detaillierte Planung und Optimierung des neurochirurgischen Eingriffs. Am Computer kann der Chirurg vor dem Eingriff den optimalen Zugang zum Tumor festlegen und dabei kritische Strukturen wie Sehnerv oder Hirnstamm umgehen. Insbesondere bei kleinen Tumoren in der weißen Hirnsubstanz, in der es keine anatomischen Landmarken gibt, ist die navigatorische Zugangsplanung unerlässlich, um die Tumore punktgenau zu erreichen. Da Tumorgrenzen mit bloßem Auge häufig nicht gut erkannt werden können, ist es für den Spezialisten äußerst hilfreich, dass er während der Operation am Bildschirm die Führung seiner Operationsinstrumente direkt verfolgen kann. Um dies zu ermöglichen, gleicht das System Vector Vision die vorhandene 3D-Darstellung des Gehirns laufend über Infrarot-Kameras mit der Patientenanatomie ab, überwacht die Lage des Patienten relativ zur Position der Instrumente und aktualisiert die Bilder in Echtzeit. Der Chirurg sieht dadurch genau, wo er sich im Gehirn befindet und kann so den Tumor möglichst schonend entfernen.
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Flucht aus der Schere

über 200 Kabel-TV-Betreiber gibt es in österreich. Wenige davon haben beachtliche Größen erreicht. In der Breitbandszene gibt es dennoch einen beinharten Wettkampf um die Kunden in gut ausgebauten urbanen Gebieten. Nun möchte die Telekom Austria ihrem schärfsten Konkurrenten, dem Kabelprovider UPC Telekabel, an den Kragen. Konnte die Mannschaft um UPC-Chef Thomas Hinze in den letzten Jahren der TA kontinuierlich die Internet-Access-Kunden im urbanen Bereich abgraben, schlägt nun der Incumbent zurück. Die TA plant, mit aonDigital TV ab Herbst zum einem echten Triple-Player (entsprechend der Produkte Telefonie, Internet, TV) zu werden. Festnetz-Chef Rudolf Fischer wähnt sich \"voll im internationalen Trend\": Vor dem Hintergrund internationaler Analysen stelle sich der Einstieg ins TV-Business für Telcos mittlerweile als unverzichtbar dar. Analysten wie Arthur D. Little prognostizieren ein künftiges gewichtiges Breitband-Geschäft über Video- und TV-Dienste. Die Inhalte, also der Content, sollen neben dem weiter dominierenden Access-Geschäft zunehmend zu Umsatztreibern werden.

Altes, neues Feld. Die Telekom bricht mit dem angekündigten TV-Dienst keineswegs in Neuland auf. Seit knapp zwei Jahren generiert das Projekt aon.tv., das einige TV-Programme und Videofilme über ADSL-Streams auf die PCs eingeschworener Nutzer liefert, wertvolle Hinweise zu Usability und Kundenzufriedenheit. Mit einem weiteren Test-Pool lotet die Mannschaft um TA-Marketing-Chef Stefan Tweraser Befinden und Wunschzettel der Fernsehkunden aus: Das Bunte Fernsehen in Engerwitzdorf ist Labor für TV-Services und Beiträge, die von den Zuschauern selbst gestaltet werden.

Wer dann beim Marktstart im Herbst bei einer Programm-Anzahl von rund 40 Sendern, Video-on-Demand-Diensten, zusätzlichen Informationsdiensten und Premium-Services trotzdem wissen möchte, was gerade wo läuft, dem wird bei der TA (ebenso wie bei dem Digital-TV-Produkt bei UPC) ein elektronischer Programmführer (EPG - Electronic Programm Guide) geboten. Dieser verschafft dem Seher auf Knopfdruck einen überblick über Sendeprogramme aller Kanäle. Den Beginn der bequemen Videothek über Breitbandzugang ermöglicht eine Kooperation mit dem Hollywood-Studio MGM, weitere Studios werden Tweraser zufolge zum Portfolio der TA baldigst hinzukommen. \"Wir sind in intensiven Gesprächen.\"

Upgrade auf ADSL2. Für die technische Realisierung im Wohnzimmer - das TV-Angebot der TA ist für den Fernseher als Endgerät konzipiert - sind ein Breitband-Anschluss, ein ADSL-Modem und eine Set-Top-Box nötig. Reines ADSL, wie es heute noch mit 768 Kbit/s Standard ist, ist freilich für den MPEG-2-Stream der TA zu wenig. Dieser benötigt zwei bis drei Mbit. Also vollzieht die Telekom ab Herbst den nächsten Breitband-Schritt zum schnelleren ADSL2+. Dazu muss aber erst die Hardware in den Wählämtern getauscht werden. Dies ist teuer und erklärt den geografisch zunächst eingegrenzten Marktstart von aonDigital TV auf Wien. \"ADSL alleine wird für den TV-Stream zu wenig sein\", bestätigt TA-Technik-Chef Helmut Leopold. Die Telekom möchte schließlich neue Umsätze im Festnetz erschließen. Eine weitere Verbesserung soll in Kürze der Umstieg auf effizientere Komprimierungsverfahren wie etwa MPEG-4 bringen.

Warum Festnetzchef Fischer auf Breitband-TV setzt? Dies hat zwei Gründe. Zum einen soll genau dort die Breitbandkonkurrenz durch die Kabelbetreiber getroffen werden, wo sie zu hause ist: in Städten wie Wien, Linz oder Graz. Zum anderen stehen die Telcos durch die Migration der Kunden in die Mobilfunknetze weltweit unter Druck. Bislang wären die Festnetzbetreiber zwischen diesen beiden Bedrohungen gestanden, so Fischer sinngemnäß. Nun möchte man sich aus der fatalen Schere mittels neuen Videodiensten herauslösen. Preislich will sich Fischer noch nicht festlegen, die Digital-TV-Dienste \"werden aber auf dem Niveau vergleichbarer Angebote des Mitbewerbs liegen\", sagt Leopold. Wie hoch der Endkundenpreis für die notwendige Set-Top-Box sein wird, steht ebenfalls noch nicht fest. Bei UPC sind für die entsprechende Digital-TV-Box 70 Euro Einsatz fällig.

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österreich, Land der Tüftler und Erfinder

\"Innovationen sind immer gefragt. Um wettbewerbsfähig zu sein, benötigen Unternehmen neue Ideen“, erklärt Staatssekretär Eduard Mainoni einen der Beweggründe für \"ideenreich 2005“. Der Wettbewerb, der die besten Ideen des Landes prämiert, soll der Bevölkerung auch zeigen, dass Innovationen nicht nur von Forschern und Experten entwickelt werden, sondern auch in der breiten Bevölkerung innovatives Potenzial schlummert, so der Wunsch Mainonis. 769 Ideen wurden eingereicht, sechs davon mit Preisen. Die im Vergleich zu 2003 geringere Teilnehmerzahl (damals rund 1.400) lässt sich laut Mainoni mit den erschwerten Teilnahmebedingungen des diesjährigen Wettbewerbs erklären. Die eingereichten Ideen mussten wesentlich detaillierter ausgeführt werden und die Laufzeit des Wettbewerbs wurde um einen Monat verkürzt. Besonderer Wert wurde auf die Umsetzbarkeit gelegt - mit Erfolg: 61 der eingebrachten Ideen sind bereits geschützt und zum Patent angemeldet. über 250 Unternehmen haben durch ihre Registrierung in der Ideenbörse ihr Interesse an einzelnen Ideenkategorien und an über 70 konkreten Ideen bekundet. Bewertet wurden die Ideen und Erfindungen von Experten aus den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie von Unternehmensseite und durch ein Publikumsvoting. Der Jurypreis ging an Hans-Peter Messmer, der eine zerlegbare und somit Platz sparende, vollkommen recyclebare Holz-Transportkiste ohne Metallelemente erfand. Neben den ökologischen und ökonomischen Vorteilen soll die Kiste auch besonders stabil sein. Messmer erklärte, dass er zu Testzwecken seine Frau in die Kiste stellte und hochhob. Die Kiste hielt stand. über die Anatomie der Gattin ist allerdings nichts bekannt.
Der zweitplatzierte Roland Em schien sich ein Beispiel an niemand geringeren als Bill Gates genommen zu haben. Nicht in Hinblick auf die Idee, sondern vielmehr in Hinblick auf die Präsentation. Während bei der Präsentation von Windows XP das viel gelobte Betriebssystem gleich einmal kapital abstürzte, wurden bei der Vorführung des prämierten Aufschneide- und Abfülltrichters für das saubere öffnen und Umfüllen von Vakuumverpackungen Tisch, Tischtuch und Mainoni mit einer ordentlichen Portion Kaffeepulver besudelt. Kein Grund zur Sorge, schließlich sich hat sich auch XP durchgesetzt.
Den dritten Platz nahm Heimo Zimmermann mit der Idee eines sauberen, leicht handhabbaren Pflanz-, Halte- und Gießsystems für frische Küchenkräuter ein.
In der Publikumswertung ging der erste Preis an den Tiroler Martin Weirather, der im schneereichen Bundesland eine Radkastenheizung ähnlich dem Prinzip der Heckscheibenheizung erfand, damit die Radkästen im Winter leichter von Schnee und Eis befreit werden.
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Silber statt Gold

\"EinDer Höhenflug des Goldpreises ist ungebrochen und könnte noch länger andauern. Trotz immer neuer Rekordmarken sind Investments in das gelbe Edelmetall heiß begehrt. Als Geheimtipp gilt jedoch Silber – Experten sprechen vom »besten Investment der nächsten zehn Jahre«.

Von Angela Heissenberger

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