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Neuer Geschäftsführer

Mit 1. Juli 2005 übernimmt Robert Musil, 35, die alleinige Geschäftsführung des IT-Dienstleistungsunternehmen Osiatis Computer Services in österreich. Er löst damit Günter Rockenbauer ab, der das Unternehmen seit dessen Gründung insgesamt 16 Jahre lang erfolgreich geführt hat und nun in Pension geht. Musil will als neuer Chef des Unternehmens einerseits die bewährte Linie seines Vorgängers fortsetzen, andererseits aber auch neue Akzente setzen. Vor allem soll die Osiatis Computer Services GmbH weiterhin ihr kontinuierliches Wachstum fortsetzen.

Zusammen mit dem bewährten Managementteam von Osiatis wird Musil das Geschäft in österreich weiter stärken und die österreichische Niederlassung der Osiatis zur Drehscheibe für alle Marktaktivitäten im mittel- und osteuropäischen Raum ausbauen. Musil, Absolvent der Wirtschaftsuniversität Wien, ist seit 13 Jahren im Vertrieb tätig, zuletzt als Sales Director und Mitglied des Management Boards bei Atos Origin Information Technology GmbH.

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Partner gefunden

aphona wurde 2002 in Form eines Spin-offs als gemeinsames Tochterunternehmen von Kapsch und der Raiffeisen Informatik Gruppe gegründet, mit dem Ziel VoIP-Lösungen in bestehende Telekommunikationssysteme zu integrieren. Nun wurde mit dem Softwarehaus eyepin eine Partnerschaft zur Entwicklung von Services im Bereich E-Marketing und Instant-Messaging beschlossen. \"Wir wollen unsere VoIP-Anlagen künftig als innovative Kommunkationszentren positionieren\", bekennt aphona-Geschäftsführer Karl Jansch. Jansch zufolge beschäftigt aphona derzeit rund 35 Mitarbeiter mit einem F\"E-Anteil von 50 Prozent.

Neue Vertriebswege. Mit der in Wien ansässigen Mitropa Consulting Group hat Jansch jüngst einen Vertrag für die Erschließung der Märkte Polen, Ukraine und in weiterer Folge Weißrussland abgeschlossen. Mitropa unterstützt aphona in der Geschäftsentwicklung und bei der Systemintegration in den neuen Märkten. In den kommenden Monaten sollen weitere Länder in der Region Central- und Osteuropa hinzukommen.

In Polen konnte aphona mit Junisoftex einen potenten Distributor in Gliwice gewinnen. Neben klein und mittelständischen Unternehmen beliefert Junisoftex unter anderem auch größere Unternehmen aus der Energiewirtschaft. Gemeinsam soll nun der polnische Markt entwickeln werden.

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Umsatzplus, starker Export

\"Mit einem Umsatzwachstum von 7,4 Prozent im österreichschnitt, einem Exportanteil von 9,2 Prozent des Umsatzes sowie einer Investitionsquote von 9,5 Prozent ist das Jahr 2004 außerordentlich positiv verlaufen“, sagt WKO-Bundesspartenobmann Hans-Jürgen Pollirer. \"Die Branchen Unternehmensberatung, Informationstechnologie und Telekommunikation machen ihrem Namen als Wachstumsbranchen alle Ehre“, fasst Pollirer die \"erfreulichen Ergebnisse\" der Konjunkturerhebung 2004 zusammen. Damit bestätige sich - wenn auch ein wenig überraschend - der anhaltend positive Konjunkturverlauf dieser Wachstumsbranchen, der sich bereits 2003 abgezeichnet habe.

Walter Bornett, Direktor KMU Forschung Austria, präsentierte das detaillierte Zahlenmaterial: Demnach gestaltete sich die Umsatzentwicklung für Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen mit 10,7 Prozen Wachstum überdurchschnittlich. Nach Größenklassen betrachtet liegen Betriebe mit einem Jahresumsatz zwischen einer und 2,5 Millionen Euro mit einem Umsatzplus von 10,8 Prozent an der Spitze. 9,2 Prozent des Gesamtumsatzes entfielen auf Exporte. Im Branchenranking führen die Unternehmen aus dem Bereich Werbung und Marktkommunikation (Exportquote 14,4 Prozent) vor den Technischen Büros und Ingenieurbüros (13,87 Prozent und dem Bereich Unternehmensberatung und Informationstechnologie (12,3 Prozent).

\"Das erfreuliche Ergebnis des Jahres 2004 findet seine Fortsetzung auch in der ersten Jahreshälfte 2005“, ist Interessenvertreter Pollirer erfreut. Die Auftragslage wird von den Unternehmen mit \"gut“ beurteilt. Für das Halbjahr rechnen sie mit einem Umsatzplus von 3,6 Prozent. Auftragslage und Umsatzerwartungen werden nach Aussage der befragten Unternehmer auch Auswirkungen auf den Personalstand der Unternehmen haben: In den nächsten sechs Monaten sei eine Erhöhung des derzeitigen Beschäftigtenstandes um ein Prozent geplant.

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Entsperren erlaubt

Entwarnung zum Thema Handy-Entsperren gibt es jetzt nach einem Beschluss des Handelsgerichts Wien. Der Mobilfunk-Diskontanbieter Yesss darf auch weiterhin auf seiner Homepage Internet-Adressen anführen, die es Konsumenten ermöglichen, billig ihr Mobiltelefon entsperren zu lassen. T-Mobile ist gegen diese Aktion der One-Tochter vor Gericht gegangen und hat jetzt in der ersten Instanz verloren. Hintergrund: T-Mobileverbietet seinen Vertragskunden in den Vertragsbestimmungen das selbstständige Entsperren ihrer Handys auchnoch nach Vertragsende. Wer entsperren will, sollte das nachAnsicht von T-Mobile beim Betreiber selbst und kostenpflichtig tun.

In der Angabe von Gratis-Entsperr-Adressen auf der Yesss-Homepage wollte daraufhin T-Mobile eine “Aufforderung zum Rechtsbruch\" erkennen. Dieser Auffassung hat das Wiener Handelsgericht mit seinem Beschluss nunmehr eine Absage erteilt und eine von T-Mobile beantragte einstweiligeVerfügung abgewiesen.

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An einem Strang

\"Am ftw ist es gelungen, hohen wissenschaftlichen Anspruch mit wirtschaftlicher Verwertbarkeit unter einen Hut zu bringen“ zeigt sich Markus Kommenda, Geschäftsführer des Forschungszentrum Telekommunikation Wien (ftw), zufrieden über die erfolgreiche Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft. Die Zusammenarbeit der wissenschaftlichen Exzellenz des internationalen Forscherteams und der wirtschaftlichenZielsetzung der Firmenpartner hätten zu einem massiven Mehrwert für alle Beteiligten geführt. Unternehmen würden von der konzentrierten Expertise am ftw profitieren und Forschungsinhalte gemeinsam mit internationalen Top-Expertenfestlegen und bearbeiten. Die langfristigeSicherstellung und Wettbewerbsfähigkeit des Forschungsstandorts Wien könne jedoch nur auf \"nachhaltiger wissenschaftlicher Exzellenz basieren\", so Kommenda. Hierfür benötige manUnterstützung von der öffentlichen Hand.

Wachstumsprogramm. In österreich weist die IKT-Branche derzeit rund 125.000 Beschäftigte auf, die über sechs Prozent des heimischen BIP erwirtschaften. Damit die IKT weiterhin diese wichtige Rolle spielt, hat nun die europäische Kommission mit dem Programm \"i2010\" eine Initiative zur Förderung der Informationsgesellschaft lanciert, die eine europäische Informationsgesellschaft für Wachstum und Beschäftigung in Europa fördert. Die Initiative, die am 20. Juli offiziell verabschiedet wird, sei \"nicht etwas, dass die EU-Kommisson alleine schafft\", sagt Frans de Bruine, EU-Kommission, Lisbon Strategy and Policies for the Information Society. Die Kommission biete damit lediglich Rahmenbedingungen für weitere Entwicklungen am IKT-Sektor. \"Wenn hier nicht die Mitgliedsstaaten mitmachen, werden wir es nicht schaffen.\" Denn gerade in diesem Sektor sei der globale Wettbewerb stärker als in anderen Wirtschaftsbereiche. Europa stehe zudem vor der Herausforderung, den hohen Investitionen in der IKT-Branche in Asien wirtschaftlich und politisch zu begegnen. \"Wir wünschen uns einen zentralen IKT-Beauftragten der Bundesregierung\", lautet Kommendas Wunsch an die österreichische Politik. Gerade die Zwistigkeiten der letzten Tage zur geplanten Sendeanlagenbesteuerung in Niederösterreich hätten gezeigt, \"wie wichtig die Zusammenarbeit der Wirtschaft mit den Ländern und Gemeinden ist.\"

\"Die Telekommunikationsbranche hat wieder Hunger. Wir sollten dort wirtschaftlich aktiv sein, wo Wachstum stattfindet, denn lokale Wertschöpfung in diesen Ländern führt zwangsläufig zu einer Rückkoppelung nach österreich und damit zu einer Absicherung unserer lokalen Arbeitsplätze\", bestätigt Siemens-Vorstand Franz Geiger den Bedarf an konzertierten Initiativen. Das ftw leiste dabei einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität des Forschungs- und Entwicklungsstandortes österreich.

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Ausgezeichnetes Gemeindeamt

\"DieChristian Ambos, Michael Anhammer und Harald Höller vom Wiener Architekturbüro SUE Architekten dürfen sich über den Aluminium-Architektur-Preis 2010 freuen. Ausgezeichnet wurden sie für den Neubau des Gemeindeamtes der oberösterreichischen Marktgemeinde Ottensheim.

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