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Alstom: Neuer Korrosionsschutz

Projekt in Linz ist Markteintritt eines Produkts für den Kesselschutz in Österreich.

Alstom wurde gemeinsam mit dem Montagepartner FMT von der Linz AG mit der Aufbringung des Korrosionsschutzes AmStar 888 im Dampferzeuger des Reststoffheizkraftwerks Linz-Mitte beauftragt. Die Schutzschicht wirkt der Druckteil- und Membranwandschwächung entgegen, die durch chlorinduzierte Korrosion im Kessel der Abfallverwertungsanlage entsteht. Zudem ist das Material im Vergleich zu anderen Lösungsansätzen schneller applizierbar. Auf diese Weise kann die Zeit zwischen den geplanten Stillständen verlängert und zugleich die Stillstandsdauer erheblich verkürzt werden, was zur Reduzierung der Instandhaltungskosten beiträgt. Die Applikation im RHKW wurde innerhalb von drei Tagen im März aufgetragen.
Mit dem AmStar-Korrosionsschutzverfahren kann die Lebensdauer der Druckteile im wirbelschichtbefeuerten Kessel der Anlage verlängert werden. Die Schutzschicht eignet sich für Biomassekraftwerke, Abfallverwertungsanlagen und für die papierherstellende Industrie.

Kamstrup rollt weiter aus

Die Kooperation mit Telekom Austria Group M2M geht in die zweite Runde. Nach einem erfolgreichen Projekt beim E-Werk Wüster in Ybbs an der Donau wurde der Smart-Meter-Hersteller Kamstrup mit der Lieferung weiterer intelligenter Omnipower-Zähler beauftragt. Das Projekt ist Kamstrups erster Gesamt-Rollout in Österreich und umfasst 3.700 Haushalte. Weitere intelligente Zähler werden nun bei fünf zusätzlichen Energieversorgungsunternehmen eingesetzt. »Wir freuen uns, in Kooperation mit Kamstrup weitere Rollouts durchzuführen. Das gesamte Projektmanagement rund um den Einsatz neuer Zähler wird von uns übernommen. Dies umfasst unter anderem die Auslieferung der smarten Stromzähler, die Datenübertragung sowie die Anbindung der Smart Meter an die Verrechnungssoftware der Energieversorger. Wir sorgen für die IT-Infrastruktur, die Software und die Wartung. Mit dieser Serviceleistung können Investitionen reduziert, Risiken minimiert und Skalierungseffekte erreicht werden«, kommentiert Bernd Liebscher, Geschäftsführer Telekom Austria Group M2M. Die Daten werden über ein Funknetz übertragen und sind mehrfach verschlüsselt.

Einen Großauftrag kann Kamstrup aus Dänemark vermelden: Nach einem intensiven Auswahlverfahren und in engem Wettbewerb mit mehr als 30 Unternehmen hat sich das Energieunternehmen DONG Energy Eldistribution für Kamstrup als Partner für den Rollout und Betrieb von rund einer Million fernauslesbaren Stromzählern entschieden.

PV auf Messegebäude

Die Salzburg AG zählt zu den größten Solarstrom­erzeugern Österreichs mit Anlagen im In- und Ausland. Die neueste Anlage mit 204 Kilowatt peak und einer Jahresleistung von 195.000 Kilowattstunden Strom wurde auf dem Dach des Messezentrum Salzburg errichtet. »Nachhaltigkeit und effektiver Ressourcenumgang spielen für uns eine wesentliche Rolle; sowohl in der Durchführung unserer Messen, Kongresse und Events als auch in unserem nachhaltigen, ökologisch orientierten Handeln«, so Henrik Häcker, Geschäftsführer des Messezentrums Salzburg. »Besonders sinnvoll sind die Anlagen dort, wo die gewonnene Energie direkt vor Ort verbraucht werden kann«, betont Salzburg-AG-Vorstand Leonhard Schitter. Nach diesem Prinzip wurden zuletzt drei PV-Anlagen auf eigenen Gebäuden, der Geschäftsstelle in Golling, dem Heizwerk in Hallein und der Umspannstation in Maxglan, errichtet. Insgesamt verfügt die Salzburg AG damit über PV-Anlagen mit rund 15,3 MW peak installierter Leis­tung im In- und Ausland. Daneben stellt das Unternehmen sein Know-how als  Dienstleister bei der Errichtung von privaten oder gewerblichen PV-Anlagen zur Verfügung.

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