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Aufbau der Netze

Der jüngste Tesla-Supercharger in Salzburg wurde von Richard Absenger, Geschäftsführer Hotel Kaiserhof, und Tesla-Geschäftsführer Daniel Hammerl eröffnet. Der jüngste Tesla-Supercharger in Salzburg wurde von Richard Absenger, Geschäftsführer Hotel Kaiserhof, und Tesla-Geschäftsführer Daniel Hammerl eröffnet.

Elektromobilität kommt in die Gänge. Nun wird die Infrastruktur ausgebaut.

In Linz beginnt’s

Die Energie AG Oberösterreich hat eine Ladestation im PowerTower in Linz eröffnet. Interessierte Unternehmen können sich so direkt ein Bild von den Möglichkeiten und der Funktionsweise machen. »Nach dem Aufbau der entsprechenden Netzinfrastruktur und der Heimladestationen bieten wir als logische Weiterentwicklung jetzt die passende Infrastruktur im Gesamtpaket für den Einsatz in Unternehmen an«, betont Generaldirektor Leo Windtner. Der Energieversorger hat derzeit mehr als 400 öffentliche Ladepunkte im Versorgungsgebiet installiert. Zusätzlich kann mit der Heimladestation »Wallbox« nahezu jede Garage zur privaten -Tankstelle aufgerüstet werden. Auch die sechs im Energie AG-Konzern im Einsatz befindlichen Elektroautos haben gemeinsam bereits mehr als 200.000 Kilometer Einsatzerfahrung gesammelt.

Grenzüberschreitend

Die Betreiber des Projekts »Crossing Borders« präsentierten sich Ende August anlässlich der Eröffnung einer Ladestation an der Autobahnraststation Mondsee. Das E-Mobility-Projekt soll Technik und Kundenkomfort an Verkehrsknotenpunkten entlang der Achse Bratislava–Wien–Salzburg–München verbinden. Partner aus vier Ländern sind dabei an Bord. »Elektromobilität wird Teil integrierter Energiedienstleistungen sein und muss daher bereits jetzt in die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für diesen Sektor einbezogen werden«, betont Wolfgang Pell, Geschäftsführer Verbund Solutions. Der Klima- und Energiefonds fördert das Projekt mit 2,86 Mio. Euro. Das Gesamtvolumen beträgt 7,2 Mio. Euro. Die Errichtung der Ladeinfrastruktur wird in Österreich von Smatrics, einem Joint Venture von Siemens und Verbund, umgesetzt.

Netzwerk wächst

Tesla hat zwei weitere Supercharger-Stationen in Deutschland und Österreich eröffnet. Die erste neue Ladestation befindet sich an der OMV-Tankstelle in Irschenberg direkt an der A8, eine viel befahrene Strecke von Süddeutschland nach Österreich und Italien. Der zweite Supercharger wurde am Hotel Kaiserhof in Salzburg in Betrieb genommen und ist bereits der dritte in Österreich. Aktuell gibt es 63 Supercharger in Europa, davon 21 in der Region DACH. Die Lademöglichkeiten sind entlang von Autobahnen stationiert, damit auch Model S-Fahrer mit einer Mindestanzahl an Zwischenstopps von einer Stadt zur nächsten fahren können, heißt es. Die Stationen liefern bis zu 135 KW Gleichstrom direkt in die Batterien des Tesla-Fahrzeugs. Innerhalb von rund 20 Minuten sind Batterien zur Hälfte aufgeladen.
Allianz verstärkt

Die Vereinigung Austrian Mobile Power bekommt mit BMW Österreich weitere Verstärkung aus dem Automobilsektor: Damit zählt die branchen­ übergreifende Plattform nun 37 Mitglieder aus den Bereichen Fahrzeugtechnologie, Infrastruktur, Energie, Anwendertechnologie und Interessenvertretung. BMW hat von seinem neuen Elektroauto i3 seit Marktstart im November 2013 bereits knapp 300 Einheiten in Österreich ausgeliefert. Als wesentliche Erfolgskriterien sieht AMP-Geschäftsführer Heimo Aichmaier nun eine diskriminierungsfreie Regelung des Sachbezugs und die Vorsteuerabzugsfähigkeit emissionsarmer E-Fahrzeuge sowie einheitliche und einfache Vorschriften, Verordnungen und Gesetze zur Elektromobilitätsinfrastruktur. »Es sind bundesländerübergreifende Kriterien für monetäre und indirekte Anreize aller E-Fahrzeuge und intelligenter Infrastrukturservices notwendig, um aktuell wirksame Barrieren für den österreichischen Markt rasch zu beseitigen.«

Sinkende Preise

Die hohen Anschaffungspreise für Elektrofahrzeuge stellen bislang eine der größten Hürden für die Etablierung der Elektromobilität dar. Dieses Argument könnte bald hinfällig werden, wie eine Studie von Horváth & Partners zeigt. Die Berater haben aktuellen Elektromodellen entsprechende Referenzfahrzeuge zugeordnet, die in Bezug auf Kriterien wie Motorisierung, Größe und Markenstärke vergleichbar sind. Ergebnis: Waren Elektrofahrzeuge bis 2010 noch fast doppelt so teuer wie vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, beträgt der Preisaufschlag für 2013 vorgestellte Elektrofahrzeuge nur noch knapp 45 %.

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