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Leoben läuft

Das neue Kraftwerk mit einem Investitionsvolumen von 34 Millionen Euro wurde anstelle des veralteten Krempl- Kraftwerks errichtet und ist nun nach knapp mehr als zwei Jahren Bauzeit termingerecht in Betrieb gegangen. »Gegenüber dem alten Ausleitungskraftwerk konnte die Leistung auf 9,9 MW vervierfacht werden, das Arbeitsvermögen wurde auf fünf-zig Millionen Kilowattstunden gesteigert. Infolge der professionellen Bauabwicklung wurden die errechneten Baukosten sogar unterschritten, und trotz Termindrucks gab es keine Unfälle auf der Baustelle«, freut sich Herbert Schröfelbauer, Vorstandschef der Verbund-Wasserkraft-Tochter AHP. Er lässt keinen Zweifel daran, dass die Investition sich lohnt. »Angesichts des ständig steigenden Stromverbrauchs - dieser wächst in österreich jedes Jahr um die Erzeugungsmenge eines Donaukraftwerkes in der Grö­ßenordnung von Freudenau - erweist sich die Realisierung des Leobener StadtKraftWerks als goldrichtig«, so auch AHP-Vorstandsdirektor Michael Amerer.
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Nabucco mit Rückenwind

Mit der heute unterzeichneten gemeinsamen Erklärung haben die Vertreter der beteiligten Staaten und die Europäische Kommission ein klares politisches Signal zur Unterstützung des Nabucco-Projektes gesetzt«, freut sich Energieminister und EU-Ratsvorsitzender Martin Bartenstein nach der Nabucco-Ministerkonferenz in der Wiener Hofburg. Unterzeichnet haben die Absichtserklärung der Energieminister Bulgariens Rumen Stoyanov Ovcharov, György Gilyan (Staatssekretär im Wirtschaftsministerium von Ungarn), Iuliu Winkler (Handelsminister von Rumänien), Mehmet Hilmi Güler (Energieminister der Türkei), Andris Piebalgs (EU-Energiekommissar), Wolfgang Roth (Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank), William Ramsay (Vizedirektor der Internationalen Energieagentur), Slavtcho Neykow (Direktor der Energiegemeinschaft Südosteuropa) und Erhard Busek, Sonderkoordinator des Stabilitätspakts für Südosteuropa. Die Nabucco-Pipeline sei »das wichtigste Energieprojekt Europas«, so Bartenstein.
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Energielogistik system

Mithilfe des Energielogistiksystems AKTIF dataService verwaltet die öBB-Infrastruktur Bau AG künftig sowohl die Energiebezugsverträge als auch die Netz- sowie die Lieferverträge, insbesondere jene mit den an den Bahnhöfen ansässigen Bündel- und Kettenkunden. Der Lieferantenwechsel wird dabei nach dem österreichischen Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz ElWOG abgebildet. Auch die Tarifierung und die Rechnungsprüfung werden dann mithilfe von AKTIF abgewickelt. überprüft werden dabei nicht nur überschneidungen bzw. Lücken im Verbrauchszeitraum, sondern auch die Plausibilität des Verbrauchs und die übereinstimmung der Rechnungspositionen. Es besteht die Möglichkeit, Rechnungen direkt über EDIFACT-INVOICE elektronisch zu übernehmen. Diese Rechnungen werden dann über Zählpunktnummer, Energiebezugsstellennummer, Netzbezugsstellennummer, Lieferant bzw. Netzbetreiber und Verrechnungszeitraum automatisch zugeordnet. Die geprüften Rechnungen fließen anschließend direkt in SAP R/3. Ein weiterer Bereich, den die öBB-Infrastruktur Bau AG in Zukunft mithilfe von AKTIF abwickelt, ist das Zählermanagement.
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Zug zur Energie

Der Bedarf ist viel größer als das, was derzeit gebaut wird«, sagt der Generaldirektor der Porr AG Horst Pöchhacker. »Es muss was kommen«, ist er angesichts des steigenden Strombedarfs sicher. Pöchhacker wünscht sich, dass die Porr künftig mehr im Energiebusiness mitmischt. »Wir sind längst nicht mehr nur Baufirma, sondern auch Projektentwickler und Investor«, betont er. Denkbar sei die Projektierung und Errichtung von Kraftwerken und Netzen sowie von Biomasse-Heizzentralen. Für Letztere unterhält die Porr eine Kooperation mit der Stadtwerke-Tochter Energiecomfort. Gemeinsam hat man etwa die Wärmeversorgung in Dürnkrut (Nö) gebaut. Weitere Projekte seien gerade in Entwicklung. Mitte Mai eröffnete die Porr in Banja Luka (Bosnien/Herzegowina) gemeinsam mit den Grazer Stadtwerken und dem Flughafen Graz ein Büro. Dort rechnet sich das Trio gute Chancen aus, ein großes Schwimmbad mit einer thermischen Solaranlage auszustatten. Eine Dimension größer ist die Ausschreibung zur Flughafenenwicklung, an der sich die Kooperationsgemeinschaft ebenfalls beteiligt.

Für den Großkraftwerksbereich und die Netzinfrastruktur ist die Porr, wie Pöchhacker erklärt, mit mehreren potenziellen Partnern im Gespräch. Derzeit gäbe es jedoch noch kein konkretes Projekt. Der große Einstieg ins Energiegeschäft blieb der Porr bislang verwehrt. Der Baukonzern wollte bekanntlich die VA Tech Hydro von Siemens kaufen, was nicht gelungen ist. Der Porr-Konzern machte 2005 einen Umsatz von 2,258 Milliarden Euro und erzielte damit ein Ergebnis von 25,2 Millionen Euro.

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Verbund mit Zoff

Anfang Juni präsentierte die Verbundgesellschaft ihren Nachhaltigkeitsbericht 2005. »Unser Bericht zeigt, dass sich umweltschonendes und sozial verantwortliches Handeln auszahlt« kommentiert Verbund-Chef Hans Haider. Worte, die in der Gemeinde Ebenthal bei Klagenfurt derzeit nicht gehört werden. Dort möchte der Verbund gemeinsam mit den Klagenfurter Stadtwerken ein Gas-Dampf-Kraftwerk errichten. Die Anlage soll das bestehende Fernheizkraftwerk ersetzen. Das Problem: Ebentahls Bürgermeister Franz Felsberger will den prognostizierten Mehrausstoß an Emissionen nicht hinnehmen. Er engagierte, unterstützt von sechs Bürgerinitiativen, renommierte Gutachter, die der Anlage kein gutes Zeugnis ausstellen. »Das Kraftwerk würde beim Stickstoffdioxid-Ausstoß massiv gegen neue gesetzliche Grenzwerte verstoßen«, sagte der Umwelthygieniker Gerd Oberfeld zur »Kronen Zeitung«. Auch die Metereologin Helga Kromp-Kolb spricht sich gegen die Verbund-Pläne aus. Der von der Gemeinde konsultierte Umweltjurist Wolfgang List geht davon aus, dass der Bauantrag aufgrund der vorgelegten Gutachten vom Umweltsenat des Landes abzulehnen sei. Der Verbund hat insgesamt 22 Gutachten eingereicht und hofft, dennoch die Genehmigung für das Mega-Kraftwerk zu erhalten.
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Kein Tag ohne Innovation

Der Ort ist gut gewählt. Etwas versteckt am Stadtrand von Zürich liegen auf den Anhöhen Rüschlikons die vier flachen, weißen Gebäude des IBM-Forschungszentrums. Im deutlichen Kontrast zu der Architektur schweizerischen Understatements stehen aber jene Forschungen, die auch außerhalb der Research Labs für Aufsehen sorgen. Fünf Nobelpreise haben die umtriebigen Forscher des Technologiekonzerns im Laufe der Jahre insgesamt einheimsen können. Vier davon - darunter die Nobelpreise für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops sowie der Entdeckung von Hochtemperatur-Supraleitern - gingen an Wissenschaftler am Rüschlikon. \"Kein Tag bei uns kommt ohne das Wort Innovation aus“, verrät IBM-Sprecherin Nicole Herfurth. Für sie sind die 250 wissenschaftlichen Mitarbeiter im IBM-Lab alles andere als wirre Daniel Düsentriebs. \"Innovation ist die Anwendung der Erfindung“, berichtet sie von gut 80 Projekten, die gemeinsam mit Unis, Partnern aus der Wirtschaft und im Rahmen von EU-Programmen durchgeführt werden. \"Wir innovieren“, heißt dies in der Sprache der Forschung.

Junge Forschung
Die Gegend um den Zürichsee gilt als europäische Miniaturausgabe des berühmten Silicon Valley in Kalifornien. Gleich drei Denkfabriken haben sich in der Nähe der renommierten Fachhochschule ETH Zürich angesiedelt. Das \"Gottlieb Duttweiler Institut“, eine von Migros gesponserte Einrichtung auf dem früheren Wohnsitz des Firmengründers. Das \"Centre for Global Dialogue“ der Rückversicherungsgesellschaft Swiss Re. Und das 1956 gegründete IBM-Forschungslabor Zürich, das als eines der ältesten Brainpools des Computerherstellers gilt. Dort sind freilich vor allem junge Wissenschaftler zu finden. Etwa Heike Riel, die nach einer Raumausstatter-Lehre kurzerhand beschloss, Physik an der Universität im deutschen Erlangen zu studieren. Nach Forschungsjahren in den USA zog es sie in die Schweiz, wo sie derzeit im Bereich \"Molecular Electronics“ trickreich an völlig neuen Ansätzen der Computerelektronik forscht. \"Der Vorteil hier ist, dass man relativ ungestört an den verschiedenen Themen arbeiten kann“, meint Riel. Ihr Ziel ist es, \"Fellow“ bei IBM zu werden - eine Stellung, die mit großen Freiheiten für Forscher verbunden ist und die es damals auch Alex Müller, Nobelpreisträger 1987 für die Supraleitungseffekte ermöglichte, gegen den Strom zu schwimmen. Die \"verkehrte“ Bewegungsrichtung ist dem Nobelpreisträger zufolge meist Grund für bahnbrechend Neues.

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Best of both worlds

Der klassische Nagel ist eines der ältesten, einfachsten und am meisten bewährten Verbindungselemente. Ideal für die schnelle Fixierung von Bauelementen aus Holz und anderen Werkstoffen hat der Nagel aber eine gewichtige Konkurrentin: Die Schraube, deren Gewinde einen besseren Halt verspricht und sich zudem zerstörungsfrei versetzen und entfernen lässt. Der größte Nachteil der Schraube ist der deutlich höhere Arbeitsaufwand. Ideal wäre deshalb ein Multitalent, das die Vorteile beider Verbindungstechniken ohne Abstriche an Verarbeitungsfreundlichkeit und Ergebnissicherheit verbinden kann. Nun scheint diese Eier legende Wollmilchsau der Verbindungstechnik endlich gefunden zu sein. Der Suki-Nail ist eine Kombination der Handlingvorteile eines klassischen Nagels und der Auszugswerte einer Schraube.
Der neue Suki-Nail kann genau so einfach und schnell wie ein Nagel in das Bauelement eingeschlagen werden. Im Unterschied zum einfachen Nagel soll der Suki-Nail die Werkstücke aber ebenso fest wie eine Schraube verbinden. Und als Draufgabe ist der Suki-Nail genauso einfach wie eine Schraube durch Herausdrehen wieder zu entfernen. Und zwar ohne dass Beschädigungen an der Materialoberfläche entstehen.
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Ausfälle verhindern

Die ungewollten Stromdurchgänge werden durch Generatoren mit aktiver Rotorwicklung hervorgerufen, die einen Hang zur Produktion von Streuströmen haben. Diese Ströme führen zu Elektroerosion und können letztlich zum Versagen der Lager und zum Ausfall des Generators führen. Geschädigt werden nicht nur Wälzkörper und Laufbahnen der Lagerringe, sondern auch der Schmierstoff, was sich nachteilig auf die Lagerlebensdauer auswirkt.
Der Kugellagerspezialist SKF hat sich dem Problem angenommen und ein Sortiment von Hybridlagern entwickelt, die einen schädigenden Stromdurchgang vermeiden sollen. Es handelt sich dabei um Rillenkugellager mit herkömmlichen Lagerringen aus Wälzlagerstahl und Kugeln aus einer hochfesten Siliziumnitridkeramik. Das Siliziumnitrid ist nicht leitend und kann somit den unerwünschten Stromdurchgang verhindern. Auf diese Weise soll auch die Elektroerosion zwischen Kugeln und Ringen, wie sie bei normalen Stallagern vorkommen kann, vermieden werden. Zudem sollen die Lager weniger empfindlich gegenüber Verunreinigungen sein, da Siliziumnitrid wesentlich härter als Wälzlagerstahl ist und so kleinere Unebenheiten in den Laufbahnen ausgleichen kann.
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Der Preis des Erfolges

Urlaubszeit ist Reflexionszeit. Reflexionszeiten sollte es zwar öfter geben - am besten tagtäglich - aber das spielt es in der beruflichen Praxis meist nicht. In den meisten Fällen setzt sie dann ein, wenn der Betroffene außergewöhnlich viel Zeit dazu hat. Und das ist dann sehr oft erst im Krankenhaus - oder gar im Rollstuhl. Manche Menschen wiederum haben das »Glück«, dass eine Erkrankung im Bekannten- oder Familienkreis die Reflexionsphase früher einsetzen lässt. Und manchmal passiert es, dass Betroffene nach der Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit selber im medizinischen Bereich tätig werden. Und weil der Mensch am liebsten von realen Geschichten lernt, erzählen wir dem Leser gerne drei reale Geschichten. Die vierte haben wir konstruiert - sie entspricht trotzdem der alltäglichen Realität.
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Ausgebaut

Die a+d GmbH mit Sitz in Perchtoldsdorf bei Wien bezog im \"Zentrum Hernau“ in der Stadt Salzburg ihr neues Domizil. Um die Wartungsaufträge noch schneller erledigen zu können, soll ein zusätzlicher Techniker das Team vor Ort verstärken. \"Das neue Büro bietet nicht nur unseren Mitarbeitern mehr Platz, der neue Standort ist auch für unsere Kunden wesentlich leichter zu erreichen als unsere alte Filiale in der Alpenstraße,“ schildert Thomas Brandner, der Verkaufsleiter der Salzburger a+d-Niederlassung.

Das neue Office erstreckt sich über eine Fläche von 224 Quadratmetern und beherbergt neben dem Verkauf auch die technische Mannschaft, die demnächst um einen weiteren IT-Spezialisten aufgestockt werden soll. \"So sind wir imstande, die Wartungsaufträge in der Region Salzburg noch schneller und effizienter zu erledigen,“ erläutert Brandner.

\"Im Falle eines Falles,“ so berichtet a+d-Geschäftsführer Ing. Peter Abrahamczik stolz, \"können unsere Techniker innerhalb von spätestens zwei Stunden am Ort des Geschehens sein, ganz gleich, in welch abgeschiedener Region er liegt.“ Eine Herausforderung, der sich vor allem das Salzburger Team in den alpinen Gebieten immer wieder zu stellen hätte.

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