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Hoffnung auf Marktplatz

Für all jene Mobile-Content-Provider, denen aufgrund ihrer geringen Größe bislang die Gesprächsgrundlage mit den Netzbetreibern gefehlt hat, bietet nun das Onlineportal TheContentMarket.com selbst gestaltbare Shop-Oberflächen. Die Zielgruppe der Mannschaft um Initiator Christian Lutz: zehntausende Provider - vom Hobby-Fotografen, über den Spielentwickler bis hin zum kleinen Fußballklub, der seinen 500 Fans Exklusivmaterial zum Handydownload bereitstellen möchte. \"Abseits der Top-20-Prozent an Premium-Content-Providern gibt es ein riesiges Potenzial für usererzeugten Content, dies wird eindrucksvoll vom Erfolg der Social-Network-Plattformen wie MySpace.com oder Flickr.com belegt\", meint Content-Profi Lutz, der bereits vor Jahren mit seiner Onlineplattform sms.at für kräftige Gewinne in der Szene gesorgt hatte. Lutz, der mit der übernahme von ucp morgen durch die amerikanische Qpass als neuer Europachef fungieren sollte, ist nun wieder auf ein E-Commerce-Portal fokussiert. \"Das Europageschäft war nach der Integration nicht mehr tagesfüllend\", berichtet er. Dafür ließ Qpass die TheContentMarket-Plattfom komplett in österreich entwickeln. \"Die große Masse an Privatusern und kleinen Firmen braucht so ein effizientes Vertriebsmodell, um ihren eigenen Content anbieten und vertreiben zu können. Damit der mobile Content Markt sein volles Potenzial erreichen kann, müssen die Vertriebswerkzeuge für ein breites Publikum ausgerichtet sein.“

Die Plattform erlaubt die kostenlose Einrichtung der Shops und des Angebots, lediglich bei erfolgreichen Downloads wird ein Unkostenbeitrag von zwölf Euro einbehalten. Zur Anmeldung wird eine Kreditkarte benötigt, die zur Identifikation bei Copyright-Fragen Fragen dient und über die Zusatzleistungen wie SMS-Kampagnen abgerechnet werden können.

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Buntes Großprojekt

Mit sechzehn verschiedenen Enterprise-Resource-Planning (ERP)-Systemen wurden die Prozesse in der weltweiten Gruppe des Anlagenbauers Andritz bisher betrieben. Ein gefundenes Fressen für den SAP-Berater CNT, der mit einer gemeinsam mit Andritz entwickelten neuen Lösung nun dessen Geschäftsaktivitäten effektiver und flexibler gestaltet möchte. \"Das Spannende daran ist, dass wir es nicht nur mit isolierten SAP-Bereichen zu tun haben, sondern die gesamte Integration bis hin zum Dokumentenmanagement begleiten\", spricht CNT-Geschäftsführer Andreas Dörner von einem der größten SAP-Projekte der letzten Zeit in österreich. Der heimische Standort des Weltkonzerns muss freilich noch warten: Nach Finnland, Deutschland, China, USA und Dänemark wird erst 2008 österreich mit dem MySAP-Andritz-Template \"ASAP\" erschlossen. Bis 2010 wird das neue System dann an 30 unterschiedlichen Standorten mit insgesamt 3000 Usern eingeführt sein.

Zugriff in Echtzeit. Die neue ERP-Lösung ermöglicht es, IT-Ressourcen innerhalb der Gruppe zentral zu nutzen (Global Resource Sharing) und so die Kosten für den Support gering zu halten. So hilft künftig ein Customer-Competence-Center, Support-Anfragen effizient zu bearbeiten. Zudem muss in Zukunft statt mehreren heterogenen nur noch ein einziges System gewartet werden. Diese Gesamtlösung umfasst außerdem den Bestandteil \"SAP Document Management System\" mit zentralem Zugriff auf sämtliche Engineering-Dokumente und technische Dokumentationen ebenso wie die Benutzeroberfläche \"SAP Easy Document Management System\". Beide Komponenten sollen die tägliche Arbeit bei der Beschaffung oder etwa der Serviceabwicklung vereinfachen. Im Einkauf, in der Buchhaltung oder im Controlling sind die Abläufe damit weitgehend harmonisiert. Dies trägt nicht nur zur Automatisierung des Geschäftsbetriebs im Konzern bei, sondern verbessert auch die übersicht über die Finanzen und das Reporting, auch im Hinblick auf weitere Neuakquisitionen. Damit reduzieren sich für das Unternehmen künftig Risiken und Kosten, die Unternehmensstruktur wird anpassungsfähiger.

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Neuer Isover- Vertriebschef

Hartmann (50) ist seit 1991 für Isover im Vertrieb tätig: Sechs Jahre lang als Verkaufsrepräsentant für Westösterreich,1997 wurde der gebürtige Tiroler Verkaufsleiter für Westösterreich, sieben Jahre später für Gesamt-österreich. Als Vertriebsdirektor ist Franz Hartmann unter anderem für die Steuerung und Koordination der Vertriebsaktivitäten sowie die laufende Optimierung der Service- und Dienstleistungsqualität verantwortlich.
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Herbe Empfehlung

Immobilienentwickler und Baufirmen wissen es schon länger: Osteuropas Büroimmobilienmarkt ist lukrativ. Eine internationale Studie von PwC PricewaterhouseCoopers bestätigt nun, dass das Engagement heimischer Akteure im Osten nicht ganz zufällig passiert. »In allen untersuchten Büroimmobilienmärkten entwickeln sich dieselben Trends unterschiedlich intensiv. Die EU-Erweiterung, das hohe Wirtschaftswachstum und eine transparente Gesetzgebung haben zu einem Nachfrageboom geführt«, wissen die PwC-Berater. Die vielfältigen Konsequenzen für österreich laut Eva Haas, Immobilienexpertin von PwC: Konkurrenz entsteht vor der Wiener Haustür. Internationale Konzerne könnten sich auch in schmucken Büros in den Ostmetropolen niederlassen. Andererseits könnte diese Entwicklung für die Politik ein Anreiz sein, Projektentwicklungen in zentralen Brachflächen noch vehementer zu forcieren und Neuansiedlungen durch günstige steuerliche und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen zu unterstützen, meint man bei PwC. Kurzum, Wien soll es noch ein bisschen billiger geben. Die von PwC erhobenen Neubauzahlen geben dafür allerdings wenig Anlass. Während für Wien für 2005 ein Neubauvolumen von 220.000 m² ausgewiesen wird, sind es in Warschau 120.000 m², in Prag 145.000 m², in Budapest, Bratislava und Sofia gerade je 25.000 m². Wien ist mit seinen Spitzenmieten von zwanzig Euro konkurrenzfähig, wenn man sich die gut funktionierende Infrastruktur und den hohen Lebensstandard vergegenwärtigt. In Prag, Budapest und Bukarest betragen die Spitzenmieten etwa 18 Euro. Der Gesamtbestand an Büroflächen ist in den osteuropäischen Ländern noch immer deutlich geringer als in Westeuropa.
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Revival in alten Mauern

von Alfred Bankhamer

Wo einst Arbeiter und Arbeiterinnen die Hallen im Schichtdienst füllten, entstehen heute schicke Wohnungen und Büros. Stark bearbeitet wird derzeit in Wien das 73.000 Quadratmeter große Gelände der einstigen Kabelwerke in Meidling: Hier soll gleich ein ganz neuer Stadtteil mit rund 550 geförderten Mietwohnungen in Altbausanierung und Neubau, 200 neuen geförderten Eigentumswohnungen, 210 möblierten Wohnappartements und dreißig geförderten Büro- und Geschäftslokalen entstehen. Die ersten Gebäude wurden kürzlich schon bezogen. Das mit dem Otto-Wagner-Städtebaupreis ausgezeichnete Projekt sieht freilich auch die Sanierung der alten Backsteinbauten vor, die sich bestens für Lofts eignen. So belebt das Planungsteam »Werkstatt Wien« ein altes Fabrikgebäude, das Raumhöhen von 3,5 bzw. 4,2 Metern im Erdgeschoß bietet, mit 32 geförderten Mietwohnungen. Dazu werden noch zwei zurückgesetzte Geschoße am Altbestand angebaut. Der zweite Backsteinbau der ehemaligen Kabelfabrik bleibt ebenfalls erhalten und wird um zwei Etagen aufgestockt.

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Zurück zu den Wurzeln

Harald Riener, der bereits von 1999 bis März 2001 die Marketingleitung der Wiener Städtischen über hatte, wird als Konzernmarketingleiter für die Koordination sämtlicher konzernweiter Marketingagenden zuständig sein. Dies umfasst die Planung, Organisation und Umsetzung eines unternehmensübergreifenden Marketings für die Bereiche öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Sponsoring. \"Ich kehre in ein Unternehmen zurück, das in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Player am Versicherungsmarkt Zentral- und Osteuropas geworden ist und werde als Leiter des Konzernmarketings für die Stärkung der Gruppenidentität verantwortlich sein“, erläutert Riener seinen neuen Aufgabenbereich. Die Herausforderung liege vor allem in der Koordination des Marktauftritts eines Konzerns, der in 17 Ländern Europas tätig ist.
Vor seiner Berufung in die Vienna Insurance Group war Riener Leiter Gesamtmarketing und Werbung der Verlagsgruppe News und federführend bei der Markteinführung neuer Printprodukte wie Woman und News Leben. Als anerkannter Marketingexperte ist Harald Riener seit dem Jahr 1998 an der Werbeakademie Wien und am WIFI Wien Vortragender und wurde bereits im Jahr 1997 Präsident der International Advertising Association Austrian Young Chapter (IAA-AYC), einem Schwesterverein der weltweiten Werbevereinigung IAA.
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Forschungsgeld ankündigung

»Im Rahmen des Strategieprozesses Energie 2050 werden dazu die erforderlichen Maßnahmen erarbeitet«, erklärte Mainoni. »Die Technologien entwickeln sich stürmisch weiter«, unterstreicht auch Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl. »Mehr als 32.000 Arbeitsplätze im gesamten Sektor, ein Umsatz von 1,5 Milliarden Euro und ein sprunghaft angestiegenes Exportwachstum sind für uns ein deutliches Zeichen, dass der bisher eingeschlagene Weg der Forschungsförderung des BMVIT den Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien auf die Beine geholfen hat«, meint er.
Wesentlich für eine erfolgreiche betriebliche Forschungsförderung seien langfristige Forschungsstrategien, die den Technologien zur Nutzung heimischer Ressourcen zugute kommen. Der Ausbau geeigneter Forschungsinfrastruktur ist dazu eine Voraussetzung, ist Leitl überzeugt. »Jüngste Ereignisse, wie die Entwicklungen auf dem Erdölmarkt oder die Gaskrise, haben gezeigt, dass die österreichischen Schwerpunktsetzungen in Bezug auf erneuerbare Energieträger und Energieeffizienz richtig waren«, meint Mainoni. Und vergisst dabei offenbar darauf, dass österreich mit dem neuen ökostromgesetz kürzlich eine großzügige Förderung für Gaskraftwerke mit Wärmeauskoppelung beschlossen hat.
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Kelag baut Kraftwerk Feldsee

Der Aufsichtsrat der Kelag hat kürzlich grünes Licht für den Bau des Pumpspeicherkraftwerkes Feldsee in der Gemeinde Flattach gegeben. Die Kelag wird in dieses Vorhaben 48,5 Mio Euro investieren. »Der Bau des Pumpspeicherkraftwerkes Feldsee ist unsere größte Investition in den Kraftwerksbau seit fast zwanzig Jahren«, erklärt Vorstandsdirektor Hermann Egger. Das Kraftwerk wird über eine Leistung von 67 MW verfügen und pro Jahr rund 157 Mio. Kilowattstunden Strom erzeugen. Das entspricht dem Jahresbedarf von 45.000 durchschnittlichen Haushalten.Aus Kärntner Sicht ist das Pumpspeicherkraftwerk Feldsee »eine sehr intelligente Erweiterung unserer Kraftwerksgruppe Fragant,« wie Egger betont. »Unterhalb des Speichers Wurtenalm errichten wir das Krafthaus für den Maschinensatz. Das Krafthaus verbinden wir mit Druckstollen beziehungsweise unterirdischen Druckrohrleitungen mit den bestehenden Speichern Wurtenalm und Feldsee.« Im Pumpbetrieb wird Wasser aus dem Speicher Wurtenalm hinauf in den Feldsee gepumpt, im Erzeugungsbetrieb wird Wasser aus dem Feldsee über den Maschinensatz herunter in den Speicher Wurtenalm geleitet. »Mit diesem geschlossenen Wasserkreislauf greifen wir nicht in den natürlichen Wasserhaushalt ein, das Pumpspeicherkraftwerk Feldsee ist also sehr umweltverträglich«, betont Egger. Die UVP wurde positiv abgeschlossen.
Nach dem Baubeschluss durch den Aufsichtsrat kann die Kelag nun die weiteren Schritte einleiten, insbesondere die Vergaben der einzelnen Baulose vorbereiten. Der Baubeginn ist für August vorgesehen. Während der Bauzeit werden bis zu hundert Menschen bei diesem Projekt beschäftigt sein, es bedeutet einen wichtigen Impuls für die Kärntner Wirtschaft. Ende 2008 soll das Pumpspeicherkraftwerk Feldsee in Betrieb gehen.
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Trockner im Trockenen

Und das kommt so: »Praxisnahe« Strommessungen des Forums hätten ergeben, dass viele Wäschetrockner auf ihren Energieverbauchsetiketten zu Unrecht das böse »C« aufweisen. »Die Energieeffizienzetikette ging bisher davon aus, dass die Wäsche zuvor mit 800 Umdrehungen pro Minute geschleudert wurde. Diese Annahme war völlig unrealistisch«, sagt Josef Vanicek, Sprecher des Forums Hausgeräte. »Schließlich sind heute Schleudertouren von 1400 und mehr Umdrehungen pro Minute bei Koch-Buntwäsche Standard.« Mit der neuen Energieverbrauchsetikette, mit der Wäschetrockner nur mehr der Effizienzklasse A oder B zugeordnet werden, würde nun der technischen Entwicklung zu höheren Schleudertouren Rechnung getragen, so das Forum. Dass Wäsche auch ohne Strom trocknet, sei nur nebenbei erwähnt.
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Rivalisierende Wasserkräfte

Das Land favorisiere die Tiwag-Großprojekte und fordere für private Kleinanlagen aufwendige Projektunterlagen. »Wir bremsen«, gibt der zuständige Spitzenbeamte zu.

Die Tiroler Landesregierung bekennt sich zum Bau von vier Projekten der Tiwag. Es geht um die Kraftwerke Raneburg-Matrei in Osttirol, die Kraftwerke Sellrain Silz und Kaunertal sowie ein Kraftwerk im Malfontal. Diese Kraftwerke sollen neu gebaut bzw. ausgebaut werden. Beim Projekt Osttirol soll mit der Gemeindeführung über eine Alternative zum vorliegenden Projekt beraten werden, so Landeshauptmann Herwig van Staa. Seine Idee: Die Tiwag sollte darüber nachdenken, den Pumpspeicher nicht im Tauerntal, sondern im benachbarten Frosnitztal zu errichten. Damit sollten die Widerstände in Matrei verringert werden. Der Haken: Der Speicher würde nicht am Rande des Nationalparks Hohe Tauern, sondern direkt darin liegen. Tirol müsste also die Grenzen des Nationalparks verrücken, was den Tiroler Landeshauptmann offenbar wenig berührt. Protest gegen diese Variante kommt vom Netzwerk Wasser Osttirol. »Wir werden erst recht entschiedenen und sachlichen Widerstand leisten«, kündigt der Netzwerk-Sprecher Wolfgang Retter an. Kritik am Land Tirol kommt nun auch von ganz anderer Seite.

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