Ausbau der juwi-Zentrale

Im Jahr 2008 errichtete die GriffnerHaus AG im rheinhessischen Wörrstadt den neuen Unternehmenssitz der juwi-Gruppe. Heute zählt die Firmenzentrale des Projektentwicklers von Wind-, Solar- und Biogasanlagen zu den energie­effizientesten Bürogebäuden der Welt.
Jetzt wurde Griffner mit dem Anbau von zwei neuen Gebäudeteilen betraut.

Mit der Errichtung des ersten Gebäudekomplexes der juwi-Gruppe in Wörrstadt zeigte GriffnerHaus, dass sich das modulare Konzept der Vorfertigung auch auf gewerbliche Großbauten übertragen lässt. Dafür wurde sogar eine eigene Unternehmenssparte gegründet: Griffner commercial plant gewerbliche und öffentliche Gebäude und errichtet sie zum Festpreis mit termingerechter Fertigstellungsgarantie.
»Unsere Systembauteile haben sich tausendfach bewährt und entstehen im Werk unter kontrollierten Bedingungen, deshalb können wir auch exakt planen«, erklärt Thomas Lenzinger, Vorstand von Griffner. Das sei nicht nur umweltfreundlich, weil der Großteil der Arbeiten im Werk stattfindet, sondern spare dem Auftraggeber auch Kosten. »Wir verwenden ökologisch und baubiologisch unbedenkliche Materialien, arbeiten mit geprüften Aufbauten und garantieren sichere Anschlussdetails. Im Ergebnis erzielen wir eine Qualität, die konventionelles Bauen nicht erreichen kann.«

Energie sparen
Mit der juwi-Zentrale zeigt Griffner außerdem, welche Einsparpotenziale für Energie heutzutage bei Neubauten im gewerblichen und öffentlichen Bereich bestehen. Eine perfekt gedämmte Außenhülle lässt kaum noch Wärme entweichen. Zudem verfügen die großen Fensterfronten über hochdämmendes Drei-Schicht-Glas. So können Heiz- und Kühlkosten auf ein Minimum reduziert werden.
Mit den verschiedensten Photovoltaik­anlagen am Gebäude erzeugt das juwi-Gebäude mehr Strom, als es verbraucht, und kommt auf Energiekosten von gut zwei Euro pro Quadratmeter im Jahr. Der Primärenergiebedarf für Raumwärme, Warmwasser und Elektrizität wird aus regenerativen Quellen wie Wind-, Solar- und Bioenergie gedeckt. Das Wasser für die optimale Klimatisierung wird aus dem großen Sprinklertank im Keller zum Abkühlen über das Dach geleitet und tagsüber durch ein Röhrensystem im Fußboden verteilt. Damit zählt die juwi-Firmenzentrale zu den energieeffizientesten Bürogebäuden der Welt. Für die hervorragende Energiebilanz wurde das juwi-Gebäude 2008 mit dem Deutschen Klimaschutzpreis und 2009 mit dem Clean Tech Media Award sowie mit dem rheinland-pfälzischen Umweltpreis ausgezeichnet.  

Zwei neue Gebäude
Nur zwei Jahre nach dem Bau des neuen Firmensitzes in Wörrstadt wird es der juwi-Gruppe schon wieder zu eng. Die starke Nachfrage nach erneuerbaren Energien verlangt nach einen Anbau, 200 Mitarbeiter sollen im neuen Gebäudeteil Platz finden.
Geplant ist, die Firmenzentrale durch zwei weitere Gebäudeteile zu erweitern, die jeweils 31 Meter lang, 23 Meter breit und elf Meter hoch sind. Einer der beiden Gebäudeteile soll teilweise auch als Schulungszentrum genutzt werden können, im anderen werden ausschließlich Büros und Besprechungsräume untergebracht sein. Mit diesem Erweiterungsbau bietet die juwi-Firmenzentrale künftig mehr als 700 Mitarbeitern Platz.
»Wir haben uns auf dem Markt umgeschaut. Griffner bleibt aber der bevorzugte Partner, denn bereits bei den bisherigen Bauabschnitten hat uns das Unternehmen durch seine gute Arbeit überzeugt«, sagt Christian Hinsch, Leiter der Unternehmenskommunikation bei juwi.
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