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Der Desktop in der Steckdose

Mini-PCs gibt es schon länger und werden immer beliebter, doch nun hat Chip PC Technologies noch einen draufgesetzt: Den JackPC. Der Micro-Rechner passt komplett in eine Netzwerksteckdose in der Bürowand. Obwohl das Platzangebot in einer Unterputzdose sehr begrenzt ist, haben es die Konstrukteure dennoch geschafft einen vollständigen PC, der unter Windows CE läuft, dort einzupassen.

Der winzige Rechner ist als Thin-Client für Citrix oder Microsofts Terminal-Server gedacht und basiert auf dem Embedded-Prozessor. Es gibt drei verschiedene Varianten des Micro-PCs mit analogem Monitorausgang oder DVI-Buchse. Die Rechenleistung der schwächsten Version ist mit einem x86-Client mit 800 Megahertz zu vergleichen. 64 Megabyte DDR in Miniaturbauweise und vier Megabyte Video-RAM sogen für die interne Datenspeicherung. Das Betriebssystem Windows ist in einem Disk-on-Chip untergebracht.
Auf der Vorderseite des Dosen-Computers befinden sich alle nötigen Anschlüsse. Vier USB-Ports stehen für den Anschluss von Maus, Tastatur oder externen Geräten zur Verfügung. Die Stromversorgung erfolgt bei zwei der drei Rechnern über das Ethernet-Kabel, das dritte Modell wird über ein externes 5-Volt-Netzteil versorgt. Der Stromverbrauch liegt bei 5 Watt.

Neue Einsatzgebiete
Da jetzt der Mini-PC komplett in der Wand verschwindet, eröffnen sich völlig neue Einsatzmöglichkeiten - beispielsweise in Krankenhäusern. PCs in Operationssälen müssen komplett abgekapselt sein, da kein Luftstrom die Bakterien im Raum umherwirbeln darf. JackPC ist für diesen Einsatzzweck bestens gerüstet, da er ohne Lüfter auskommt. Weiterhin ist Platz im OP meist rar, und dieser Thin Client beansprucht nun wirklich keinen Raum. Zudem wirbt der Hersteller mit höchstem Schutz gegen Beschädigung oder Diebstahl.

Erhältlich ist der JackPC in drei Modellen. Das beschriebene Modell EFI-6700 ist für 299 Euro erhältlich. Die Version mit stärkerem CPU kostet 399 Euro. Für 499 Euro ist der JackPC auch mit DVI-Ausgang erhältlich.

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Blauzahn hebt ab

Bei einer Produktion von insgesamt rund 270 Millionen kompatiblen Geräten im Jahr 2005 betritt Bluetooth nun so richtig die Bühne des Massenmarktes. Dabei ist der Drahtlosstandard schon rund zehn Jahre alt: Seine Entwicklung begann 1994 bei Ericsson, als nach einer effizienten Möglichtkeit gesucht wurde, die Kabel zwischen Mobiltelefonen und Zusatzgeräten zu ersetzen. Mittlerweile ist Bluetooth Industriestandard geworden und belehrt die Zweifler der letzten Jahre eines Besseren. \"Bluetooth is really taking off\", erklimmt Anders Edlund, Marketing Director beim Bluetooth-Lobbyisten Bluetooth SIG, neue Höhen. 2006 soll die 500-Millionen-Grenze durchbrochen werden, Umsatztreiber sind weiterhin der Headset- und Handymarkt. Besonders die gesetzlichen Bestimmungen in vielen Staaten zur verpflichtenden Nutzung von Freisprecheinrichtungen in den Autos bringen der Industrie die erhofften Stückzahlen. Das US-Unternehmen CSR, größter Hersteller von Bluetooth-Einheiten, schafft es mittlerweile, die Module unter drei Dollar Stückpreis anzubieten. Die weiteren Big-Player am Markt: Texas Instruments, ST Microelectronics, Philips und etwa Headset-Hersteller Jabra.

Als ideal bezeichnet Edlund die Drahtlostechnologie für den Einsatz im Nahbereich des Benutzers. Der vorherrschende Trend zum Home-Networking, also der Vernetzung von PC, Drucker, Laptop und Fernseher in den eigenen vier Wänden, sei Basis für die millionenfache Nutzung von bluetoothfähigen Geräten. Diese verbinden sich dann bei Bedarf augenblicklich mit den Netzwerkkollegen des Home-Networks: Bluetooth als Schnittstelle zum Personal-Area-Network (PAN). Die Protagonisten des PAN: Digitalkamera, Handy, Headset. \"Und vieles mehr\", sieht Edlund die Technologie erst in einer evolutionären Startphase. Massenbewegung ist Bluetooth heute noch keine - vor allem was seine Nutzung betrifft. Doch eine solche soll in Kürze losgetreten werden.

Auch für die Nutzung außerhalb des Privatbereichs ist Bluetooth mitunter die beste Wahl. Durch sein anpassungsfähiges Frequenzmodulationsverfahren und dem Vermeiden von Interferenzen eigne sich der Blauzahn besonders für Steuerungen an großen, rotierenden Industriemotoren. In diesem Bereich sind auch Reichweiten von 100 Meter die Regel. Bluetooth ist Edlund zufolge bei Strecken von bis zu 500 Meter Länge einsetzbar.

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Einfache Rechung

Ericsson hat im Bereich UMTS mit den Kunden mobilkom und One 30 Prozent Marktanteil unter den Netzlieferanten im Mobilfunk. Bei GSM ist österreich kurioserweise der einzige weiße Fleck auf Ericssons Europakarte. Ericsson-Geschäftsführer Peter Zehetner setzt nun alles auf die Breitbandzukunft der Mobilfunker und sprach mit dem Report über den Umsatztreiber HSDPA, neue Modelle im Outsourcing, die Konkurrenztechnologie WiMax und lohnende UMTS-Strategien.

Report: Wenn man sich die jüngste Entwicklung am Handsetmarkt, den Verkauf der Siemens-Mobil-Sparte an BenQ, betrachtet: Sind Sie erleichtert darüber, dass der Endgerätebereich in dem Joint Venture mit Sony gebündelt und somit für Ericsson abgeschlossen wurde?
Peter Zehetner: Die Abgabe des Terminalgeschäfts an das Joint Venture mit Sony hat sich letzten Endes als kluge Entscheidung herausgestellt. Ericsson war in diesem Sinne sogar Trendsetter. Zwar sind die ersten beiden Geschäftsjahre bei Sony Ericsson eine Durstphase gewesen - seit einem Jahr können aber Gewinne geschrieben und die Marktanteile gesteigert werden. Sony Ericsson hat derzeit etwa sechs bis sieben Prozent Anteil am weltweiten Handymarkt. Mit der Auslagerung des Terminalgeschäfts ist unser Engagement am Handsetmarkt aber keineswegs zu Ende gegangen. Ericsson gehört mit der Entwicklung und dem Vertrieb seiner Mobilplattform ebenfalls zu den Marktführern. Nehmen Sie nur UMTS-Terminals her: In über 30 Prozent der Geräte ist die Ericsson Mobile Plattform im Inneren zu finden, dort könnte im Prinzip \"Ericsson inside“ stehen. Unser Ansatz ist folgender: Wenn man Innovationsführer bei Mobilfunknetzen und bei der Netzwerkentwicklung vorne mit dabei sein möchte, muss man auch bei Handyplattformen die Nase vorne haben. Das Design der Ericsson Mobile Plattform finden Sie auch bereits bei unseren Testfahrten in den Vorführautos bei denen wir die mobile Breitbandtechnologie HSDPA in der Phase 2 demonstrieren. Damit kann die Geschwindigkeit einer mobilen Datenübertragung auf bis zu 14 Mbps steigen.
Und das Konfigurieren der Handsets wird einfacher werden - diese Entwicklung wird zwangsläufig stattfinden. Eine der großen Herausforderungen hier ist sicherlich die Bild- und Farbdarstellung auf den verschiedenen Handytypen. Wenn von einem Handset ein Bild verschickt wird, muss dies ja am Zielgerät ja auch wieder anschaulich darstellbar sein. Und zunehmend mehr Menschen benutzen parallel mehrere Handys und wechseln zwischen diesen. Bei den neuen Anwendungen und Diensten ist aber schon einiges an Einfachheit realisiert worden. Die Features an den Endgeräten sind mit wenigen Klicks erreichbar, die Menüführungen sind besser geworden.

Technologien wie HSDPA, HSUPA und Super3G werden Breitbandkommunikation nahezu unbegrenzt mobil gestalten. Wird es tatsächlich zu einem Mobile-Triple-Play kommen? Sehen Sie sich selbst TV am Handy konsumieren?
Die Inhalte müssen stets am jeweiligen Medium angepasst sein. Spielfilme oder die Darstellung eines ganzen Fußballfeldes werden sicherlich zu keinen Rennern am Handymarkt. Der Empfang von Torszenen per MMS aber ist ein attraktiver Zusatzdienst. Im Bereich Triple-Play wird sich der Datenanteil einen sehr großen Marktanteil erkämpfen und bei Geschwindigkeiten bei HSDPA mit ein, zwei oder drei Megabit pro Sekunde werden auch die Mobilfunknetze mehr als kompetetiv sein. Ich sehe das erst am Anfang der Entwicklung. TV wird bei den Triple-Playern - im Festnetz wie mobil - eine große Herausforderung. Der Content muss so aufbereitet sein, dass er auf das Endgerät passt. Es gilt derzeit als chancenlos, Inhalte wie die Zeit im Bild übers Handy zu übertragen, wenn die Haushalte ohnehin alle bereits einen Fernsehanschluss haben. Bewegen wir uns aber in Bereiche wie Video-on-Demand und Multibroadcasting, sind wiederum neue Medien gefragt. über Multibroadcasting können etwa verschiedene Kanäle sehr effizient zu Verfügung gestellt werden. Solche Provider können sich dann mit Programmen für Randgruppen neben den Massenplayern platzieren. Dies ist aber nicht der einzige Treiber, schließlich bewegt sich derzeit so ziemlich alles in Richtung Mobile-Internet. Dieser Zug fährt bereits.

Welche Erwartungen setzen Sie in HSDPA? Wird HSDPA endgültig die Mobilfunker zu Breitbandprovidern machen?
Die Netzbetreiber können mit HSDPA guten Gewissens mobile Breitbandleitungen von zwei Megabit anbieten. Wir haben es bereits ausprobiert und auf einer Testfahrt durch Wien über eine einzige Leitung gleichzeitig Radio hören, im Internet browsen, telefonieren und einen CNN-Videostream sehen können. Technisch funktioniert HSDPA einwandfrei. Es ist eher der User, der hier aufgrund seiner begrenzten Aufnahmefähigkeit limitierender Faktor ist. Mit HSDPA werden wir am Ende des Tages die Kundenumsätze der Netzbetreiber verdoppeln beziehungsweise massiv steigern können. Diese Steigerung will ich Ihnen mit folgender einfacher Rechnung zeigen: Der ARPU der Mobilfunker beträgt in Europa um die 25 Euro - in österreich ist er etwas höher, etwa 30 bis 35 Euro. Die Verdoppelung dieses Wertes wird nun durch Breitbandservices erreicht werden, vergleichbar mit den Flatrates bei Festnetzanschlüssen. Dort zahlen Breitbandkunden für einen Internetanschluss 30 bis 50 Euro im Monat. Bei Internet-Access, der gegen Geschwindigkeiten von 1 Mbps oder höher geht, sind die Pauschalen eher im oberen Bereich, nahe den 50 Euro, zu finden. Nun werden 1 Mbit schnelle Leitungen 2006 auch mobil kein Problem mehr sein. Sie können einfachst mittels Datenkarten, aber mit vergleichbar günstigeren Preise genützt werden. Ein Breitbandzugang mittels Datenkarten ist derzeit um 25 bis knapp 40 Euro zu haben. Diese Preise werden wohl auch im nächsten Jahr gelten und somit den Transfer der Internetumsätze aus dem Festnetz in die Mobilnetze bilden. Dies sind Umsätze, die dann zum Sprachgeschäft addiert werden können. Hintergrund dieser Rechnung ist der beobachtbare Trend im Internetbereich zur Mobilität. Man sehe sich nur die Verkaufszahlen am Notebookmarkt an.

Sind Sie eigentlich von der Entwicklung der Kundenzahlen der UMTS-Mobilfunker enttäuscht?
Nein, überhaupt nicht. UMTS ist eine Technologie, die bereits Erfolge aufweisen kann. Hutchison 3G hat in Italien bereits vier Millionen Kunden, in österreich gibt es insgesamt etwa 300.000 bis 350.000 3G-Nutzer - dies ist gar nicht so schlecht. Auch hier gilt die alte Faustregel: Eine neue Technologie sollte innerhalb der ersten drei Jahr nach Markteinführung rund drei Prozent Marktanteil gewinnen können. Wir sehen, dass Mobile-Internet absolut angenommen wird. österreich ist etwa bei der Relation verkaufter Datenkarten zum Bevölkerungsanteil mit 100.000 Kunden Spitzenreiter. Und: Der UMTS-Datenverkehr hatte bereits Anfang 2005 ein Volumen erreicht, der dem GPRS-Traffic bereits gleich kommt.

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Der ewige Kampf gegen den Stau

Um künftig längere Autobahnsperren aufgrund von extremer Lawinengefahr vermeiden zu können, setzt die Asfinag in gefährdeten Gebirgsbereichen ab sofort Raketenwerfer gegen potentielle Lawinen ein.
In den letzten Wochen wurden vor dem Nordportal des Tauerntunnels sogenannte \"Lawinenwächter\" errichtet. Auf zwei Masten sind insgesamt 30 Raketen-Sprengladungen angebracht, von denen punktgenau auf vorgegebene Ziele geschossen werden kann. Ausgelöst werden diese Sprengladungen vom Schreibtisch - also PC - aus. Aus der Autobahnmeisterei Flachau wird ferngesteuert über Funk ein Signal für den Abschuss ausgesendet.
Durch den Einsatz der Lawinenwächter sind längerfristige Sperren auf der A10 nicht mehr erforderlich, es muss nur mehr kurzzeitig während des Abschussvorganges der Verkehr aus Sicherheitsgründen angehalten werden.

Im vergangenen Winter war die A10 Tauern Autobahn in diesem Abschnitt aufgrund extremer Schneemengen und akuter Lawinengefahr mehrmals für bis zu über 48 Stunden unpassierbar. Aufgrund schlechter Sicht war es auch nicht möglich mittels Hubschrauber die Schneemassen abzusprengen, sodass lediglich eine Sperre der gefährdeten Strecke als Sicherheitsmaßnahme für die Autofahrer verhängt werden konnte.

Kombiniert ist die Anlage mit einer Wetterstation direkt an den Lawinenhängen, die das Erkennen der Lawinengefahr durch die Lawinen-Warnkommision Flachau erleichtern soll. Gemessen werden Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Windrichtungen, die Schneetemperatur bzw. Höhe sowie die Niederschlagsmengen. Diese werden laufend an Autobahnmeisterei, Lawinenwarnkommission und die Wetterdienststelle Salzburg übertragen.
Die Montage der - in der Schweiz entwickelten - Anlagen war nur mit Einsatz eines Hubschraubers möglich. Die Kosten für diesen \"Raketenwerfer gegen Lawinen\" betragen rund 200.000 Euro.

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Beschaulichkeit im Geoland

Der Druck steigt: Seit Juli gilt in österreich das Gesetz zur Bereitstellung öffentlicher Daten. Und im Jahr 2008 will die EU eine europaweite Geodateninfrastruktur aufbauen.

Wolfgang Jörg, Koordinator der »Geographischen Informationssysteme« (GIS) im Wiener Magistrat, ist stolz: Von allen Bundesländern sei Wien bei der Umsetzung einer österreichweit standardisierten Geodatenpolitik am weitesten. Drei Jahre ist es her, dass sich österreichs Landeshauptleute geeinigt haben, öffentliche GIS-Daten, zu denen neben Stadt- und Katasterplänen und der Kennzeichnung von Naturschutzgebieten auch die Flächenwidmungspläne gehören, bundesweit zu vereinheitlichen und über das Internet bereit zu stellen.
Von der Erreichung dieses Ziels ist allerdings noch lange keine Rede. Zu unterschiedlich sind die Qualitätsstandards und Inhalte der einzelnen Länderportale. Bei den Daten, die auf den Raumordnungen basieren, herrscht noch Harmonisierungsbedarf. Das hat auch einen politischen Hintergrund: Die Raumordnungen sind, so wie die Bauvorschriften, Ländersache. Bei Letzteren wird bekanntlich seit fast sechs Jahrzehnten an einer Harmonisierung gewerkt, jetzt, unter dem Druck der EU, bahnt sich eine Einigung an. Dieser Druck aus Brüssel werde sich auch in Sachen GIS verstärken, ist Jörg überzeugt. Den weltweiten Standard dazu gibt es bereits: OGC (Open GIS Consortium) als weltweite Plattform für multidimensionale Geodienste (siehe Kasten).

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Gesittete Bewerter

Alfons Metzger ist nicht nur Immobilienspezialist, sondern seit Sommer auch Vorsitzender des europäischen Dachverbands nationaler Immobilienbewerter TEGoVA. Anlässlich der in Wien stattfindenden Konferenz des Vereins startete er seine angekündigte Offensive für einen europaweiten Immobilienbewertungsstandard. Vor allem die Unabhängigkeit der Bewerter ist ihm ein Anliegen. »In Deutschland und österreich ist die Unsitte eingerissen, dass ein Makler eine Immobilie bewertet, bevor er sie makelt, und auch noch an der Projektentwicklung beteiligt ist«, kritisiert Metzger. Ein Bewerter habe aber völlig unabhängig zu sein, fordert er. Dem kann auch Anlegerschützer Wilhelm Rasinger einiges abgewinnen: Immer mehr Anleger investieren in Immobilien, daher sei es notwendig, die durch die Bewerter ermittelten Aufwertungsgewinne einer Immobilie auf eine solide Basis zu stellen und echte Gewinne darzustellen. Auch der ehemalige österreichische Bundeskanzler und Banker Franz Vranitzky unterstrich die Bedeutung einheitlicher Kriterien, um gerade in Hinblick auf die politisch geförderte private Pensionsvorsorge Sicherheit für die von den Pensionsfonds getätigten Immobilieninvestitionen zu schaffen. »Wir arbeiten an der Umsetzung«, so Metzger zur Frage, ob er an einer EU-Norm für Immobilienbewerter denke. Wobei die Anwendung einheitlicher Richtlinien in der Praxis auch zu einer entsprechenden Judikatur führen werde. »Es muss europaweit zu einer Bewertungskultur kommen«, fordert Metzger und kritisiert in diesem Zusammenhang das Fehlen eines Lehrstuhls für Immobilienwirtschaft in österreich.
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Rückstellung vorstellbar

Keinen Streitfall« sieht Wiens Finanzstadtrat Sepp Rieder bezüglich der Entscheidung der Schiedsinstanz für Naturalrestitution, ein Grundstück am ehemaligen Flugfeld Aspern den ehemaligen Besitzern zurückzugeben. Das geplante Stadtentwicklungsgebiet sei davon nicht betroffen, so Rieders Sprecher Wolfgang Gatschnegg. Bei dem 5700 Quadratmeter großen Areal handle es sich um Grünland östlich vom zukünftigen Wohngebiet, bestätigt Michael Rosenberger vom Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF), der mit dem Wohnfonds Wien und der Bundesimmobiliengesellschaft ein 240 Hektar großes Gebiet mit Büros, Wohnungen, Betrieben und Forschungseinrichtungen für 20.000 Bewohner und 25.000 Beschäftigte plant. Auf Basis eines Masterplans soll 2007 die Flächenwidmung beschlossen werden.
Eine Rückgabe der Liegenschaft könnte man sich vorstellen, verspricht Rieders Sprecher - trotz der wegen einer Klage gegen österreich nicht gegebenen Rechtssicherheit Der ehemalige Besitzer musste die Liegenschaft 1940 im Rahmen der Aktion »Gildemeester«, mit der als Juden geltende Personen zur Auswanderung gedrängt wurden, an die deutsche Luftwaffe verkaufen. Der in Australien lebenden Erbin wurde das Grundstück zugesprochen, weil nach Ansicht der Schiedsinstanz die Enteignung, entgegen einer 1963 getroffenen Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs, mit der Verfolgung durch den NS-Staat zu tun habe. Mit der erzwungenen treuhändischen übergabe des Vermögens an eine österreichische Bank sah die Schiedsinstanz den Vermögensentzug als gegeben an.
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Langer Lockruf

Der französische Baustoffkonzern Saint Gobain ist weiter an einer übernahme des britischen Gipskartonplattenherstellers BPB (British Plaster Board) interessiert und hat sein übernahmeangebot verlängert. Wie das Unternehmen laut APA mitteilt, werde das Angebot von umgerechnet 5,34 Milliarden Euro noch bis zum 2. Dezember laufen. BPB hat das Angebot von Saint-Gobain bisher stets abgelehnt. Das Unternehmen hat bisher keine Stellungnahme zu den übernahmegerüchten abgegeben, auch die BPB-Tochter Rigips österreich schweigt dazu.
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Samsung X1 - ein leichter Begleiter

Samsung zählt zu den wenigen Notebook Herstellern, die vom Design bis hin zum fertigen Produkt noch alles selbst fertigen. Das ermöglicht es Samsung in Bereichen wie Display- und Speichertechnologie, hohe Qualitätsstandards zu halten und innovative Ideen in Punkto Design und Technik im X1 umzusetzen.

Innovative Tastatur
Beim X1 hat Samsung zudem noch sehr viel Wert auf Ergonomie gelegt. Die Entwickler haben besonders auf eine entspannte Arbeitshaltung und einen verbesserten Abstand zum Display geachtet. Das Ergebnis ihrer Forschungen ist eine nach vorne versetzte Tastatur, die nun eine entspannte Körperhaltung bei nahezu perfektem Display-Abstand erlaubt.

X1 - das Business-Notebook
Mit dem X1 hat Samsung das ideale Business-Notebook für mobile Geschäftsleute geschaffen, die die Strom sparende und leichte Technik eines Subnotebooks schätzen, aber zugleich ein größeres Widescreen-Display benötigen. Das Samsung X1 ist das erste 14-Zoll-2-Spindel-Notebook mit 1,7 Kilogramm und einem Gehäuse, das geschlossen gerade einmal so schmal wie ein Daumen ist. Dank der Magnesiumlegierung soll das X1 trotz seiner schlanken Figur sehr robust sein.

Im Inneren befindet sich ein Intel Ultra Low Voltage Pentium M Prozessor mit 512 MB Arbeitsspeicher und 60 GB Festplatte. 13,5 Stunden kann das X1 lauf Hersteller auch fernab einer Steckdose, dank des mitgelieferten zweiten Hochleistungsakkus durchhalten. Die mitgelieferte Fernbedienung hilft zusätzlich bei Vorträgen, da sie unter Windows auch als Mausersatz funktioniert. Für akustische Untermalung sorgen die seitlich an der Gehäuserückseite angebrachten Wide-Lautsprecher.

Umfangreiche Ausstattung
Natürlich verfügt das Samsung X1 auch über alle Ausstattungsmerkmale für drahtlose Kommunikation. Wireless LAN nach 802.11 a/b/g und Bluetooth sind in der Grundausstattung enthalten, ebenso Ethernet 10/100, USB 2.0, VGA-Anschluss und 56K-Modem. Sogar ein optischer S/PDIF-Ausgang gehört zur Serienausstattung des Samsung X1. Außergewöhnlich ist das integrierte optische Laufwerk: ein DVD-Multi-Laufwerk. Es handelt sich um eine Toploader-Variante, die sich oberhalb der Tastatur befindet.

Das Tool \"Easy Box\

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Neuerfindung der Geschichte

von Reinhard Seiss

Die weltweit beachtete Einweihung der Dresdner Frauenkirche am 30. Oktober empfanden vor allem ältere Bürger als symbolische Heilung jener Wunden, die ihrer Stadt zu Ende des Zweiten Weltkriegs geschlagen - und die während 40 Jahren DDR-Regime schmerzlich offen gehalten wurden. Zwar wurden zu kommunistischer Zeit bereits die Oper von Gottfried Semper, der Zwinger von August dem Starken, die katholische Hofkirche sowie mancher Prunkbau auf der Brühl’schen Terrasse wiederaufgebaut - und sogar mit der Rekonstruktion des Dresdner Schlosses wurde begonnen. Die Frauenkirche blieb hingegen bis zur Wende ein Trümmerhaufen im Zentrum der Stadt, aus dem nur noch zwei trostlose Gebäudestumpfe hervorragten.
So war es naheliegend, dass auch der Ruf nach einer Rekonstruktion des identitätsstiftenden Kirchenbaus laut wurde, als man sich 1989/90 bemühte, die DDR-Vergangenheit ungeschehen zu machen. Historiker wandten ein, dass auch Monumentalbauten vergänglich seien - und Fragmente sehr wohl ihre Bedeutung hätten: Wenn man sich die Freiheit nähme, herausragende Werke der Geschichte nach Belieben zu wiederholen, entwerte man alle authentischen Baudenkmäler - auch jene in Dresden. Und Architekten wie Denkmalpfleger plädierten dafür, die Kriegsspuren zumindest nicht gänzlich zu beseitigen - so wie bei der ebenfalls zerbombten Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in West-Berlin, wo man Anfang der sechziger Jahre einen zeitgemäßen Bau neben die Ruinen des neoromanischen Gotteshauses setzte.

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