Lebende Fassade
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An der TU Wien wird derzeit intensiv an der Begrünung von Dächern und Fassaden geforscht.
An der TU Wien wird derzeit intensiv an der Begrünung von Dächern und Fassaden geforscht.
Europan ist der europaweit größte Ideenwettbewerb für innovativen Urbanismus und Architektur. Zu den Siegerprojekten zählt auch eine Wohnhausanlage in der Fickeystraße, die Ende letzten Jahres übergeben wurde. Mit einer spektakulären Architektur und innovativen technischen Lösungen entspricht sie perfekt den Kriterien des Wettbewerbs.
Auf kleinstem Raum glücklich sein: Immer mehr Menschen sehnen sich nach weniger Platz – in einem Minihaus.
Jedes Jahr fragt der Bau & Immobilien Report die wichtigsten österreichischen Stahlbauunternehmen nach ihren Vorzeigeprojekten. Dieses Mal führt die Reise nach Wien, Linz und Oxford.
Am Baukongress in Wien hat Doka eine Möglichkeit vorgestellt, die Betonfestigkeit zu messen und somit den Bauprozess zu optimieren.
Dämmung und Dichte werden in der Regel mit Winter, Kälte und Heizung in Verbindung gebracht. Aber auch im Sommer muss die Verbindung nach außen hochwertig sein – um Lebensqualität im Rauminneren zu schaffen, die Geldbörse zu entlasten und die Umwelt zu schonen.
Das Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme der TU Wien hat gemeinsam mit dem TU-Spinoff-Unternehmen Xylem Technologies ein kostenloses Internettool entwickelt, das ganz eigenständig Sanierungsideen durchrechnet. Damit kann man ein Gebäude elektronisch abbilden und berechnen, wie viel Geld man durch bestimmte Maßnahmenpakete sparen kann. Das von der TU entwickelte Tool hört auf den Namen Semergy und versteht sich als Rundum-Beratungspaket: »Man gibt alle wichtigen Daten über das eigene Haus ein, danach rechnet Semergy mögliche Verbesserungen durch«, erklärt Stefan Fenz vom Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme der TU Wien. Das Programm schlägt Baumaßnahmen vor, es errechnet die zu erwartenden langfristigen Einsparungen, es gibt Auskunft über rechtliche Rahmenbedingungen und in Zukunft auch über öffentliche Förderungen, die man für die geplanten Sanierungen beantragen kann. Dabei soll Semergy sogar das zur Verfügung stehende Budget, die Nachhaltigkeit der verwendeten Produkte und ihre Kompatibilität berücksichtigen. Semergy kann in einer ersten Phase gratis genutzt werden. In Zukunft soll es aber auch kostenpflichtige Programme geben, mit denen sich ganze Wohnblocks oder Stadtteile abbilden lassen.
Die neue fischer Software »Fixperience« löst die einzelnen Bemessungstools des deutschen Befestigungsspezialisten ab und soll Maßstäbe bei der einfachen Berechnung von Dübeln und Ankern setzen. Die Software wendet sich in erster Linie an Planer, Statiker und Handwerker, die ihre Projekte sicher, zuverlässig und wirtschaftlich bemessen wollen. Dabei stehen alle maßgebenden internationalen Standards zur Verfügung und erlauben den uneingeschränkten weltweiten Einsatz.
»Fixperience« umfasst in der vorgelagerten Programm-Suite mehrere Programmtools für unterschiedliche Anwendungen. Mit der Ingenieursoftware und speziellen Anwendungsmodulen lassen sich komplette Projekte und einzelne Anwendungen zielgerichtet, zuverlässig und kostenoptimiert planen. Die Suite gliedert sich momentan in vier Programme für unterschiedliche nationale und internationale Anforderungen
Kostenloser Download unter www.fischer.at/fixperience.
Mit Geo-Monitoring können Gebäude in jeder Bau- und Betriebsphase überwacht und auf Veränderungen kontrolliert werden. Zum Einsatz kommt diese Form der Gebäudeüberwachung heute sowohl bei der Bebauung von Baulücken zum Schutz angrenzender Gebäude als auch bei der Sanierung von Bestandsbauten oder der dauerhaften Überwachung von Staudämmen. Dabei liefern Sensoren wie Laser, GPS, Infrarot oder Neigungssensoren Messdaten, die an einen zentralen Server gesendet werden. Dort werden die Daten ausgewertet und in Echtzeit online gestellt. Eine wesentliche Aufgabe in diesem Prozess kommt der Auswertungssoftware zu. Mit GOCA hat das österreichische Vermessungsbüro Angst gemeinsam mit der Fachhochschule Karlsruhe jetzt eine Software entwickelt, die anhand komplexer Algorithmen sogar zwischen realer Bedrohung und zufälliger Bewegung unterscheiden können soll. »Erkennt das System Bewegungen außerhalb der Norm, alarmiert es sofort alle Verantwortlichen via Mail, SMS oder vor Ort mit einer Sirene«, erklärt Geschäftsführerin Michaela Ragoßnig-Angst. Neben dem neuen Hotel Park Hyatt Vienna, das während der Bauarbeiten von Oktober 2011 bis April 2013 vollautomatisch überwacht wurde, hat das Vermessungsbüro Angst auch drei Staudämme in Bosnien-Herzegowina mit einem vollautomatischen Monitoring-System ertüchtigt und kontrolliert seither permanent jede Bewegung des Bauwerkes.
Seit Jahren setzt sich die Zement- und Betonlobby vehement dafür ein, der Bauteilaktivierung zum endgültigen Durchbruch zu verhelfen. Während die Anstrengungen im Büro- und Gewerbebereich bereits Früchte tragen, gibt es im mehrgeschoßigen Wohnbau noch viel Luft nach oben.
Um nichts weniger als die Zukunft des Lichts ging es auf der Light & Building in Frankfurt. Die Lichtlösungen von morgen sind intelligent und vernetzt.
Am 8. Mai vergibt Wienerberger zum bereits sechsten Mal den »Brick Award« für herausragende Ziegelarchitektur. Dass der Auszeichnung mittlerweile globale Bedeutung zukommt, lässt sich an den zahlreichen Einreichungen ablesen. Internationale Architekturkritiker und -journalisten haben über 300 Projekte aus 26 Ländern vorgeschlagen, von Spanien über Afghanistan bis China und Thailand. 50 Projekte kamen schließlich in die engere Auswahl.
QuickCalc vereinfacht den Prozess der Angebotslegung für den Bauunternehmer. Erstmals steht ein Tool zur Verfügung, das höchste Treffsicherheit bei der Kalkulation von Bauleistungen erzielt und gleichzeitig den Vorgang der Angebotserstellung signifikant verkürzt.
Der Leobener Software-Entwickler xCAD Solutions hat eine virtuelle Einrichtungspräsentation entwickelt, die ein wenig an das Holodeck aus dem »Star Trek«-Universum erinnert. Statt konventioneller 3D-Anmutung bewegt man sich im xCAD Interior scheinbar real in jenen Räumen, die Tischler oder Architekten geplant haben. Der Kunde kann Möbel drehen, durch Türen gehen, vor Elektrogeräten stehen, Dimensionen und sogar Farben, Material und Lichteinfall einschätzen. Für die virtuelle Holodeck-Realisierung genügt eine Brille, die in Größe und Form am ehesten mit einer großen Skibrille vergleichbar ist. »Die Technik überzeugt mit geringen Kosten und hoher Praxistauglichkeit. Die Brille lässt sich in einem Koffer verstauen, womit auch Präsentationen beim Kunden möglich sind«, erklärt Franz Zotter, Inhaber der Vertriebsfirma softplus. xCAD Interior gibt es in verschiedenen Versionen. Von der preisgünstigen Einsteigervariante speziell für kleine Betriebe bis zur xtended-Version mit Auftragsbearbeitung und CNC-Anbindung, die den gesamten Planungsprozess abdeckt.
Info:www.softplus.at