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Redaktion_Report

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Gutes Geld mit schlechtem Wetter

Der Markt ist jung und heiß: Seit 1997 wurden allein in den USA im OTC-Geschäft Wetterderivate im Wert von rund 7,5 Milliarden Dollar gehandelt. Das US Department of Energy geht davon aus, dass Geschäfte im Umfang von einer Trillion Dollar direkt oder indirekt vom Wetter abhängig sind. Auch in Europa wird die Absicherung wetterbedingter Geschäftsrisiken mit entsprechenden Derivaten immer mehr zum Thema. Um satte 200 bis 300 Prozent sei der Handel von 2000 bis 2001 gewachsen, berichtet Allyn Rieke, Geschäftsführer von Entergy Koch Deutschland, und fügt hinzu: "Für die weitere Entwicklung sind wir zuversichtlich." Er sollte es wissen: Sein Unternehmen zählt zu den ganz Großen, wenn es darum geht, gutes Geld mit Wetter zu machen, das schlecht fürs Geschäft ist.

IBM bringt "Einsteiger" - Mainframe.

IBM hat mit dem z800 einen Großrechner vorgestellt, der preislich deutlich unter bisherigen Mainframe-Angeboten liegen soll. Der Konzern will damit vor allem mittelständische Unternehmen erreichen, die bisher aus Kostengründen keine Mainframes verwendeten.

Bestehende Server sollen dadurch konsolidiert werden, wobei 20 bis mehrere Hundert Einzelrechner von einem einzigen System ersetzt werden. Dem Kunden sollen vor allem vereinfachtes Systemmanagement sowie entstehende Einsparungen durch den Wegfall unausgelasteter Systeme wie Druck- oder Mailserver zugute kommen.

Der z800 läuft unter "z/OS.e", einer abgespeckten Version von IBMs Mainframe-Betriebsystems z/OS. Laut IBM wird "z/OS.e" nur für neue Workloads wie WebSphere, Java, J2EE C und C++ geeignet sein. Klassische Systeme wie Fortran, Cobol, CICS und IMST hingegen werden nicht unterstützt. Der neue Großrechner soll ab Ende März in acht Standardausführungen sowie in der bereits Ende Januar angekündigten Linux-Version verfügbar sein.

Genesys-News.

Der neue Contact Navigator der Alcatel-Tochter Genesys ermöglicht die Einrichtung individueller grafischer Oberflächen für Call-Center-Mitarbeiter - diese erhalten so einen Agentendesktop, der alle Interaktionen verwaltet sowie Einblick in die Kundenhistorie und persönliche Statistiken liefert.

Jeder eingehende Kundenkontakt wird in einer universellen Warteschlange - der Universal Queue (UQ2) - erfasst und auf Basis vordefinierter Routingstrategien automatisch an den für den Kunden passenden Agenten vermittelt. Dafür werden Kundeninformationen aus anderen Datenbanken herangezogen und können somit unternehmensweit optimal genutzt werden.

Der Gplus-Adapter für Siebel 7 wiederum ermöglicht vorkonfigurierte Integration des UQ2 in Siebel 7 und bietet somit die direkte Integration, um mit verschiedensten Telefonanlagen über mehrere Standorte hinweg zu arbeiten. Das Gplus-Programm ist eine Initiative, um die Genesys-Lösungen mit traditioneller CRM-Software zu verbinden. Genesys entwickelte bereits Adapter für PeopleSoft 8 CRM, mySAP CRM 3.0 und die Versionen 5.5 sowie 6.0 von Broadvision.

IBM unterliegt im Leistungstest

Laut Tests von Jahming Technologies schlägt Sonic Softwares SonicMQ 4.0 - erst seit zwei Jahren am Markt - IBMs MQSeries 5.2 bei der Verwendung des Java Messaging Service Standards. SonicMQ beinhaltet die patentierte Dynamic Routing Architecture (DRA), die sich vor allem für Elektronische Marktplätze sowie Börsen eignen soll.

In einer Reihe von detaillierten Tests wurde die MQSeries um das Vierfache überboten. So konnte SonicMQ etwa bei einem Stau von Nachrichten in der Größenordnung von 250 512 Bytes 1300 Nachrichten pro Sekunde empfangen, während MQSeries nur 450 bewältigte.

Bei geringen Lademengen war das Verhältnis 2:1, in einem mittleren Level stieg es auf 6:1. Bei einer Belastung von 1000 Verbindungen und 500 Topics war die IBM-Software außerstande mitzuhalten.

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