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Redaktion_Report

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Glänzende Performance

Die Erfolgsgeschichte des Josef Unger ist nicht ohne. Innerhalb von 15 Jahren pushte der Burgenländer die vom Vater übernommene 7-Mann-Schlosserei zum 190-Mitarbeiter-Unternehmen mit einem Umsatz von 1,5 Milliarden Schilling (109 Mio. Euro). 80 Prozent davon werden im Ausland, wo Unger insgesamt zehn Niederlassungen unterhält, erzielt. Nun eröffnet der Stahlbauer auch ein Büro in Wien. "Um die Schlagkraft und Präsenz im Ballungsraum Wien deutlich zu erhöhen und neue Großprojekte an Land zu ziehen", wie Josef Unger erklärt.

Er sieht die Zukunft des Stahlbaus in der schlüsselfertigen Ausführung und im Full-Service, der von der Grundstückssuche über Wirtschaftlichkeitsberechnung bis hin zum Facility-Management reichen kann. Für das kommende Jahr plant die Oberwarter Firma, die heuer einen zweistelligen Umsatzzuwachs erwartet, weitere Expansionsschritte nach München und China.

Altes Eisen heiß geschmiedet

Sie sei ohnehin noch gut dran, sagte die Sekretärin, als sie nach 20 Berufsjahren gekündigt wurde. Sie wohne in der Nähe des Praters und könne schon einmal beginnen, Holz zu sammeln, um im Winter heizen zu können. Heizkostenzuschuss? Ja, davon habe sie schon gehört. Aber sie wolle niemandem zur Last fallen. Und irgendwie sei es ihr auch peinlich, um Hilfe anzusuchen. Kein Einzelfall, berichtet Dietmar Köhler, Sprecher des Vereins "Zum alten Eisen?", der sich um Arbeitssuchende im Alter ab 40 Jahren kümmert. Das Fragezeichen im Vereinsnamen signalisiert, dass sich dessen Mitglieder keineswegs zum alten Eisen zählen. Köhler: "Leute, die 20, 30 Jahre berufstätig waren, haben ja etliches an Erfahrungen zu bieten. Sie können mit Menschen und mit Organisationen umgehen. Das ist ein Potenzial, das vielen Unternehmern einfach noch zu wenig bewusst ist." So manches vermeintlich alte Eisen könne ein ganz schön heißes Eisen sein.

Große Hebelwirkung

Das auf Kranverleih und Schwertransporte spezialisierte Familienunternehmen Prangl mit Hauptsitz in Brunn/Gebirge erhöht seine Schlagkraft. Nachdem bereits im Vorjahr die oberösterreichische Filiale auf eine neues Areal übersiedelt ist, wurde nun auch der neue Standort St. Pölten eröffnet. Auf 10.000 Quadratmeter Betriebsfläche warten 120 schwere Brummer und wendige Hebeknechte auf ihren Einsatz.

Dass die insgesamt 1500 im Besitz von Prangl stehenden Geräte nicht vergeblich warten zeigt die Umsatzentwicklung der Firma. Während Mitte der 90er Jahre etwa 300 Millionen Schilling erzielt wurden, sind es gegenwärtig mehr als 700.

Questers Visionen

Die beiden Geschäftsführer des Baustoffhändlers Quester, Hannes und Alexander Quester, ziehen nach der übernahme von Schömer und Stadlbauer eine erste Bilanz. "Die Hard Facts der Integration, wie EDV, Strategiedefinition und die Einteilung in Regionen, sind im Wesentlichen abgehakt", erklärt Alexander Quester.

Der für heuer prognostizierte Umsatz wird mit 4,1 Milliarden Schilling (300 Mio. Euro) beziffert, wovon etwa 70 Prozent mit Gewerbekunden erzielt werden. Im Vorjahr betrug der Umsatz 4,4 Milliarden, die Rendite wurde damals mit 1,5 Prozent beziffert. "Ein Wert den wir heuer nicht erreichen", wie Hannes Quester zugibt. Bis 2004 rechnet er jedoch mit einer Umsatzrendite von drei Prozent.

Die derzeit 44 Franchisepartner tragen mit 52 Standorten zusätzliche 380 Millionen Schilling Umsatz bei. Genau dort sehen die Questers enormes Potenzial. "1,1 bis 1,3 Milliarden sollten möglich sein", erläutert Alexander Quester, der zugleich eine Halbierung der Anzahl von Lieferanten von rund 2000 auf 1000 ankündigt.

Um Privatkunden ohne Heimwerkerambitionen zu bedienen, möchte Quester unter dem Titel Fix&Fertig Komplettpackages anbieten.

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