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The Mind in the Head

Von Reinhold Fleischhacker
Franzisco Varela hat die restliche Welt mit diesem Satz verblüfft: »The mind is not in the head.« Der geniale Neurobiologe hatte aber offensichtlich mit Wintersport nichts am Hut, sonst hätte er seinen Satz eingeschränkt: »The mind is in the head.« - Das Wissen nämlich, wie man Ski herstellt. Das wissen freilich auch Mitbewerber wie Atomic, Völkle oder Rossignol, keine Frage. Varela verstarb leider allzu früh, daher wissen wir immer noch nicht, wo das Wissen sitzt (die aktuellsten Vermutungen lauten, dass es im Bindegewebe beheimatet sein könnte). Aber es geht in dieser Geschichte ja um etwas ganz anderes: um die Karriere eines Mannes, der diese mit großer Akribie, innerer Begeisterung und großer Zielstrebigkeit vorangetrieben hat.

Zähstart
Der Start der selben erinnert an Bode Miller: Der steht auch eher lethargisch im Starthäuschen, um dann aber richtig loszulegen. Erwin Martiner startete nach der Pflichtschule auch eher behäbig. Dem Wunsch seines Vaters, doch eine HTL zu absolvieren, trotzte er. »Alle meine Freunde begannen damals eine Lehre, also wollte ich da auch dabei sein.« Also wurde in der Maschinenfabrik Andritz der Beruf des Drehers und Fräsers erlernt.
Doch nach drei Jahren als Geselle merkte er, dass das nicht eine lebenserfüllende Aufgabe sein kann - schon der Ausbildungsleiter während der Lehrzeit sagte ja: »Mach was aus dir« - und belegte eine Abendschule (HTL für Maschinenbau). Das war gar nicht so einfach, denn dazu musste er sich aus dem Schichtbetrieb »herausverhandeln«. Ein schwieriges Unterfangen, denn dem Abteilungsleiter schwante natürlich, dass er über kurz oder lang einen seiner besten Mitarbeiter verlieren würde. Doch irgendwie gelang das Experiment.

Zweischichtler
Fast zwei Jahre lang pendelte er zwischen Früh- und Nachtschicht hin und her, die Abende waren der einzige Fixpunkt: Die gehörten der Schule. Und am Ende des zweiten Abendschuljahres war es soweit, er konnte als CC-Programmierer von der Fertigungshalle in die Büroetage wechseln. Ohne Schichtbetrieb. Er war sozusagen ein Nutznießer des Vormarsches der Elektronik im Industriebereich, »wegengagiert« sozusagen, doch Martiner blieb seiner Marschrichtung treu, ging weiterhin konsequent in die Abendschule. Das zahlte sich aus: Nach weiteren zwei Jahren kam die Berufung in den Bereich Fertigungstechnik. Und so verquickte sich alles in »learning by doing«. Um dann gegen Ende der Ausbildung eine Vorarlbergerin kennen zu lernen, die gerade in Graz weilte. Anlässlich eines Besuchs der künftigen Schwiegereltern arrangierte er - geübt im Zeitmanagement - gleich ein Vorstellungsgespräch bei Head in Bregenz. Man ahnt schon, was kommt, daher kurz: Martiner geht ins Büro des technischen Leiters, stellt sich artig vor. Hinter dem Schreibtisch kommt Helmut Umlauft, der damalige technische Leiter, hervor, mustert den Vorsprechenden kurz und sagt: »Griaschti, du bischt unser Mann!« Um dann, nach einer überlegungspause zu fragen: »Was willst denn hier eigentlich werden?« Martiner switchte gleich auch zum »Du« und meinte: »Lass mich einfach einmal arbeiten.« Umlauft: »Okay!« Klingt natürlich wie eine Tellerwäscherstory. Jedenfalls musste noch die Abendschule abgeschlossen werden, dann wurden die Koffer gepackt und ab ging es ins Ländle.

Eigener Herr
Auch bei Head in Bregenz war damals die industrielle Elektronik noch nicht sehr weit fortgeschritten, gerade die Skifabriken waren zu dieser Zeit allesamt noch eher Manufakturen, das meiste wurde also per Hand gemacht, Zeiterfassung war sowieso ein Fremdwort. Genau diese Sparte hatte Martiner zu übernehmen. Vorerst war er sozusagen sein eigener Herr, bloß ein »Untergebener« stand zur Verfügung.
Es gab viel zu tun, wie etwa eine Tennisschlägerfabrik in Hörbranz aus dem Boden zu stampfen - das war 1989, vier Jahr nach dem Eintritt bei Head. Mit bloß drei Mitarbeitern gelang das Kunststück, Hängebahnen wurden eingeführt, bald wurde jährlich eine Million Tennisschläger produziert. »Schon in der Lehrzeit hat mich nicht nur die Bedienung von Maschinen interessiert, sondern vielmehr die Frage, warum sie funktionieren.« Das ist die beste Voraussetzung, um selber Maschinen zu konstruieren. Und so wurde zunehmend auch die Skiproduktion automatisiert.

Tritt in die Fußstapfen
2003 war es dann so weit: Helmut Umlauft machte sich als Sachverständiger selbstständig, schrieb an das Headquarter von Head ein »Zwischenzeugnis« seines Schützlings. Er wurde prompt als neuer Leiter für die Produktion Ski in Bregenz installiert. Und setzte sich gleich ehrgeizige (Automatisierungs-) Ziele: 500.000 Paar Skier sollten künftig mit bloß 200 anstatt bisher 300 Mitarbeitern produziert werden (allein für die Grundpräparierung waren 70 Leute notwendig).
Martiner erinnert sich noch gerne an die Umkompliziertheit seines Mentors. Wenn eine teure Produktionsmaschine zur Diskussion stand, hieß es bei Umlauft meist: »Diese Maschine nicht zu haben, kann viel teurer werden, als sie kostet.« Die Skiproduktion ist wegen »der Dichte an der Spitze«, wie Sportler kryptisch zu sagen pflegen, ein sehr enges Geschäft. »Eigentlich muss man froh sein, wenn man pari durchkommt«, verrät Martiner. Konkrete Zahlen darf er verständlicherweise nicht verraten. Doch allein die Produktentwicklung ist eine heikle Sache: »Zuerst ist einmal die Idee, dann geht man an die Entwicklung, dann gibt es einen Prototypen und dann muss man sich überlegen, ob die Idee verfahrenstechnisch überhaupt zu bewerkstelligen ist.«

Der Preis der Karriere
Alles hat seinen Preis, auch eine Karriere - nicht selten heißt dieser Preis Privatleben. So war es denn auch: »Meine Frau hatte als Kinderpädagogin den halben Tag frei, wenn ich abends nach Hause kam, wollte ich meine Ruhe, sie wollte allerhand Dinge besprechen.« Es kam, wie es kommen musste: Scheidung. Typisch die Reaktion der Kinder: »Papa, du verlässt uns ja gar nicht, du warst ja eh nie da.« (Erwin Martiner sei für diese Offenheit übrigens ausdrücklich gedankt.) Seine jetzige Lebensgefährtin kann auch mit sich selber was anfangen, daher funktioniert die Beziehung.

Philosophie
Jeder Manager hat so seine Philosophie. In gegebenem Fall ist es: »Mal das vorzuleben, was man sich von seinen Mitarbeitern erwartet.« Das ist nicht so neu. Interessant ist eher die Tatsache, dass im Ländle das Du eine Selbstverständlichkeit ist. Das schafft auf alle Fälle mal Vertrauen, setzt »Scheffe«, wie die arbeitenden Gäste aus dem Ausland vielfach sagen, aber auch ein bisschen unter Druck: Die »Amtsautorität« geht damit verloren, bleibt also nur noch, fachlich zu überzeugen.
Und da wäre noch der Diskussionspunkt Gobalisierung. Schließlich stampfte Martiner binnen drei Monaten im tschechischen Budweis ein neues Werk aus dem Boden (dieses Husarenstück wurde mit der Prokura und der gewerberechtlichen Geschäftsführung der Head Sport AG belohnt). »Die Kostenersparnis beträgt bis zu 20 Euro pro Paar Skier, das ergibt bei 250.000 Paaren die schwarze Null.« Allerdings: »Wir produzieren dort nur die Billigschiene, die Premiumschiene will ich auf alle Fälle in österreich halten, denn eine Produktentwicklung ohne Produktionsabteilung kann ich mir nicht vorstellen.« Womit wir schon wieder bei Varelas »the mind ist not in the head« wären - das Wissen steckt in den Mitarbeitern.

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Neue Wege, alte Werte

Was sich in den Köpfen erst einmal eingenistet hat, ist von dort nur schwer wieder zu vertreiben. Das gilt für eingefahrene Denkmuster und liebe alte Gewohnheiten. Bei der Unternehmensfinanzierung ist es nicht viel anders. Studiert man die Prospekte der Banken, entsteht leicht der Eindruck, dass die österreichischen Unternehmen bereits virtuos am Treasuryparkett tanzen. Die Realität wird jedoch noch immer von der klassischen Hausbank und dem Firmenkredit dominiert. »Alternative Finanzierungsformen werden von mittelständischen Unternehmen nur langsam angenommen«, sagt Werner Albeseder, Partner bei der auf den Finanzbereich spezialisierten Prime Consulting. Aber der Druck zu mehr Beweglichkeit wächst für die KMUs gleich von mehreren Seiten. Wolken lässt die jüngste Befragung der Creditreform aufziehen, die über 1700 kleine und mittlere Unternehmen zur Wirtschaftslage im Herbst 2005 befragt hat. Die betrübliche Nachricht: Umsätze und Investitionen sind rückläufig, nur noch jeder fünfte Betrieb steigert seine Erträge, ein Drittel der Betriebe mit bis zu zehn Mitarbeitern beurteilt ihre Geschäftslage als schlecht. Jammern ist zwar der Gruß der Kaufleute, dass auch der Anteil der Unternehmen, die ihre Lage als sehr gut oder gut bezeichnen, um zehn Prozent gesunken ist, macht die Bestandsaufnahme nicht erfreulicher. Auch die Kapitalstruktur hat sich erneut verschlechtert. Gleich ein Drittel der KMUs hat eine Eigenkapitalquote von weniger als zehn Prozent und und hat damit gute Chancen, ein Insolvenzgericht von innen kennen zu lernen. Der Druck, alle möglichen Finanzierungsformen auszuschöpfen, steigt auch vonseiten der Banken. Die BA-CA fährt ein eigenes Programm, um beispielsweise Corporate Bonds und Kapi-talmarktzwitterfinanzierungenauch dem Mittelstand schmackhaft zu machen. Den gefährdeten KMUs werden aber oft genug auch einfach die Kreditlinien gekappt. Die Institute nennen das - Stichwort Basel II - etwas verbrämt eine quantitative Verbesserung ihres Kreditportfolios. Als böser Bube taugt Basel II aber nur bedingt. Das ungeliebte Regelwerk ist ist nur der vorläufige Abschluss einer langfristigen Entwicklung, bei der die Banken ums Leiberl rennen. Auch die Institute leiden: Die Margen sinken, gleichzeitig steigt der Kostendruck. Das KMU-Klientel ist oft nicht nur eigenkapitalschwach, sondern kämpft bisweilen auch mit argen Defiziten bei der Planung und der Transparenz. Bei der BA-CA machen sich die 2004 eingeläuteten Maßnahmen schon bemerkbar. Der Marktleader im heimischen Firmenkundengeschäft steigerte den Anteil der »besseren« Ratingklassen am Gesamtvolumen von 65 auf 69 Prozent. »Die Kreditvergabepraxis ist in den letzten Jahren restriktiver geworden«, diagnostiziert auch WKO-Experte Erich Kühnelt. Doch beim Jammern will es die Kammer nicht bewenden lassen. Heuer tourten die Interessenvertreter mit einer Roadshow quer durch österreich, um ihre Schäfchen von den Möglichkeiten alternativer Finanzierungen zu überzeugen. Deren Akzeptanz sei zweifelsohne noch ausbaufähig, meint Kühnelt und ist damit argumentativ durchaus im Boot mit den Banken.

Unaufhaltsamer Wandel
Auch wenn der Turboschub noch ausbleibt, der Wandel vom klassischen Kredit- zum Kapitalmarkt ist in vollem Gang. Integration ist nicht nur in der IT, sondern auch im Bankbusiness angesagt. Die BA-CA nennt das »Integrated Corporate Finance« und bringt damit Kreditgeschäft, Unternehmensfinanzierung und Projektgeschäft unter einen strategischen Hut. Die Kundschaft wird sich also an Bonitätsoptimierungen und Strukturanalysen gewöhnen müssen, selbst wenn nur ein simpler Firmenkredit gefragt ist. Vor allem aber werden »clevere« Finanzierungen salonfähig. Wie andere Institute auch vermeldet die Raiffeisen Zentralbank (RZB) ein steigendes Interesse an Kapitalmarktinstrumenten und strukturierten Finanzierungsprodukten. Das Geschäft mit den Corporate Bonds - wo die RZB Marktleader ist - blüht, gleichzeitig nehmen die Kommerzkunden Basel II als Anlass, um ihre Bilanzstrukturen aufzumöbeln. Beliebt sind beispielsweise Eigenmittelsurrogate wie Mezzaninkapital, das den Nerv der oft familiär geprägten Unternehmen trifft. Wie auch seine diversen Abkömmlinge werden diese nachrangigen Finanzspritzen beinahe wie Eigenkapital behandelt und halten so die Kreditlinien frei. Gleichzeitig bleiben die Eigentümer weitgehend Herr im eigenen Haus. Ebenfalls beliebt ist die Kapitalzufuhr via Gewinnwertpapier. Auch hier werden keine Unternehmensanteile abgegeben und die Zeichner sind lediglich am Gewinn beteiligt, der für diese Finanzierungsform freilich auch eine Voraussetzung darstellt. Zur Hochform laufen auch Klassiker wie Factoring auf, dass derzeit mit Wachstumsraten von rund 25 Prozent pro Jahr aufwarten kann. Erfreuliches berichten die Banken vom Beteiligungs- und Projektgeschäft, das vor allem dank des schnurrenden Exportmotors brummt. Raiffeisen, Erste und BA-CA spielen im Ostgeschäft zwar auf teilweise unterschiedlichen Geigen, positionieren sich aber in ihren jeweiligen Geschäftsfeldern auch gegenüber der internationalen Konkurrenz hervorragend. Auch wenn das Bankgeschäft im Umbruch ist, Klassiker verlieren nie an Wert. »Die Kundenbetreuer müssen so denken wie der Kunde«, predigt RZB-Vorstand Karl Sevelda, der in der Branche als Beziehungswunder und Banker der alten Schule gilt. Ihren USP sieht die RZB daher nicht darin, was sie macht, sondern wie sie es macht - und kommt damit gut an. Auf der Werteskala stehen »altmodische« Agenden wie Transparenz, Offenheit und langfristige Partnerschaft ganz oben. Eine Erhebung der BA-CA kommt übrigens zu vergleichbaren Ergebnissen. Das schnelle Geld oder das schnelle Porsche-Cabrio eines Bankers, der als »High Performer« durch die Gegend kurvt, beeindruckt die Kundschaft wenig. Gefragt sind eher Werte, die auch eine gute Ehe auszeichnen. Dabei sind nicht einmal die angeblich so heiligen Konditionen alles. »Ich muss mir überlegen, wer wirklich mein Partner ist«, so RHI-Finanzvorstand Eduard Zehetner.

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\"Weg vom Kleintierzoo\

Von Linz aus erobert der E-Goverment-Experte Fabasoft eine stark wachsende Branche. Das Unternehmen ist mittlerweile auch in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und der Slowakischen Republik umtriebig, zuletzt wurde eine Dependance in der Schweiz eröffnet. Fabasofts Zielgruppe, die öffentliche Verwaltung, ist zugleich Fluch und Segen. Einer üblicherweise hohen Kundenbindung stehen lange Entscheidungszyklen und Vorlaufzeiten sowie oft drohende Investitionsverschiebungen (etwa aufgrund politischer Turbulenzen) gegenüber. In österreich ist Fabasoft vor allem durch das bundesweite ELAK-Projekt bekannt, nun will man weiter expandieren.

Report: Als österreichisches Unternehmen blickt man gerne nach Osten, zu Märkten, in denen noch großartige Wachstumszahlen zu erzielen sind. Wie geht es Fabasoft mit seinen Expansionsbestrebungen ins Ausland?
Helmut Fallmann: Wir sehen besonders in den Bereichen des elektronischen Aktenmanagement, der Dokumentenzustellung und der elektronischen Antragsstellung ein enormes Aufholtempo in den neuen Mitgliedsländern. Unsere Tochter in Bratislava hat bereits 16 Mitarbeiter und betreut E-Government-Projekte am slowakischen Markt, die jeweils bereits mehrere hundert Nutzer umfassen. Die Tempokurve dort ist um sehr viel besser als in österreich.
Leopold Bauernfeind: Wir wollen in die neuen Länder gehen, haben aber genauso unsere Hausaufgaben in den alten EU-Ländern noch zu machen.
Fallmann: In unseren Kernländern Deutschland und Schweiz sind wir natürlich besonders stark an der Umsetzung des GEVER und DOMEA, dem schweizerischen und deutschen äquivalent des ELAK beschäftigt. Zuletzt sind mit der schweizerischen Bundesverwaltung die Terms und Conditions eines neuen Rahmenvertrages ausgehandelt worden. Bei einem Endpotenzial von 10.000 Arbeitsplätzen sind mit unseren Produkten mittlerweile 5000 Arbeitsplätze im Bund ausgelastet. Die Situation in der Schweiz ist ähnlich wie in österreich: Man möchte vom Kleintierzoo wegkommen und die verschiedenen Produkte unterschiedlichster Hersteller in einer einzigen Lösung integrieren. Der nächste Schritt wäre dann, alle Systeme zu zentralisieren.
Bauernfeind: Fabasoft hat mit der schweizerischen GEVER-Umsetzung bereits auch Software-Versionen in italienischer und französischer Sprache realisiert, ist aber in diesen beiden Ländern noch nicht tätig. Hier sind wir etwas gespalten, denn ein Markteintritt in solch große Länder kostet natürlich.
Fallmann: Bei einem Personalstand von derzeit 260 Mitarbeitern haben wir noch nicht die kritische Masse, um dort an wirklich großen Ausschreibungen teilnehmen zu können.

Es gibt Stimmen in der heimischen Softwarebranche, die beklagen, keinerlei politische Unterstützung für den Export erfolgreicher Produkte ins Ausland zu bekommen. Gibt es für Sie ebenfalls Grund zum Klagen?
Fallmann: Nein, überhaupt nicht. Bund und Länder sind Fabasoft gegenüber extrem entgegenkommend. Nehmen Sie nur Roland Ledinger, Vorsitzender des ELAK-Lenkungsausschusses, der anlässlich unseres jüngsten Fabasoft egovdays in Wien persönlich einen Vortrag gehalten hat. Oder Josef Lindermayr, IT-Leiter des Landes Vorarlberg, der ebenfalls anwesend war. Roland Ledinger war auch im Vorjahr in Bayern, um den dortigen Behörden von seinen Erfahrungen zu berichten.
Bauernfeind: Ich sehe vor allem die Stadt Wien als extrem guten Partner in Richtung Osten. Alles in allem will ja die Republik, dass E-Government ein Exportschlager wird. Auch bei so absolut erfolgreichen Applikationen wie dem Zentralen Melderegister oder der e-card wird natürlich versucht, dies in die neuen Länder zu bringen.
Fallmann: Und derzeit ist überall, wo auf EU-Ebene E-Government-Themen publiziert werden, Fabasoft inbegriffen - österreich wird hier ständig zitiert.
Bauernfeind: Für ein kleines Land wie österreich ist das natürlich einen Riesenchance: Dienstleistungen aus einem kleineren Mitgliedsland werden in der Regel eher auf EU-Ebene angenommen, als Lösungen von Riesen wie Frankreich oder Deutschland.

Wie schwer ist für Softwareunternehmen die Behörde als Kundin handhabbar?
Fallmann: Dies lässt sich nicht so einfach beantworten. In finanziellen Belangen ist die öffentliche Hand sicherlich weniger flexibel: die Behörden schauen aufs Geld. Auf der anderen Seite gibt es aber eine besonders hohe Kundenbindung und Anknüpfungspunkte für weitere Geschäfte durch erfolgreiche Referenzen aus den Projekten.
Weitaus schwieriger ist es, mit einer Erstinstallation in einem neuen Terrain Fuß zu fassen. Ich gebe Ihnen ein drastisches Beispiel: Unser Markteintritt in Bayern ist 1997 erfolgt, die ersten großen Erfolge konnten wir aber erst 2005 einfahren. In der Regel müssen wir mit einer dreijährigen Aufbauarbeit in einem neuen Markt rechnen. Aus folgendem Grund: Zu Beginn findet der Großteil der Entwicklungsarbeit statt, dann braucht es rund ein halbes Jahr für die Anpassung an die lokalen und nationalen Gegebenheiten. Dann müssen wir mit einem weiteren halben Jahr für die Zertifizierung der Software rechen. Wohlgemerkt - zu diesem Zeitpunkt muss die Software schon fertig sein. Erst nach diesem Abschluss dürfen Sie dann auch anbieten. Und von der Ausschreibung eines Projekts bis zur tatsächlichen Umsetzung vergehen dann üblicherweise nochmals zwölf Monate.
Bauernfeind: Dazu ist zu erwähnen, dass nicht überall die Anforderungen bei Ausschreibungen so gut definiert sind, wie in österreich. Nicht alle Standardprodukte sind so einfach in neuen Umgebungen umsetzbar. In Deutschland ist dies zuletzt durch die Softwareversion DOMEA 2.0 aber besser geworden.

Wirken sich kulturelle Eigenheiten der verschiedenen Länder auf Ihre Arbeit aus?
Fallmann: E-Government ist einerseits nun ein europaweites Thema geworden, andererseits gibt es krasse regionale Unterschiede im Auftreten und Arbeiten an der neuen Verwaltung. Ein Beispiel: Der rumänische Informatikminister ist 35 Jahre alt und versprüht eine für die neuen EU-Länder typische jugendliche Dynamik. In diesen Ländern gilt noch das Primat des Handels.
Bauernfeind: Allein schon die deutsche Sprache ist in der Fachterminologie und - nicht minder wichtig - im Humor grundauf verschieden. Wir haben gelernt, dass wir bei Veranstaltungen und Präsentationen auf lokale Sprecher setzen. Während etwa in österreich von Vorschreibungen und dem elektronischen Akt gesprochen wird, wird gleiches in Deutschland Verfügungen und elektronische Vorgänge genannt. In Bayern heißt es ebenso wie in österreich \"der Akt\

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Ausbau um jeden Preis

über die volkswirtschaftlich günstigste Kilowattstunde, jene, die nicht verbraucht wird, machen sich die Stromerzeuger kaum Gedanken. Das wäre Aufgabe der Politik - und die versagt kläglich.

Die heimische Stromwirtschaft will bis 2015 rund elf Milliarden Euro in neue Kraftwerke und ihre Netze investieren. Das sei notwendig, um die Versorgungssicherheit aufrechtzuerhalten. Zwei Dinge, so die Geschäftsführerin des Verbandes der E-Wirtschaft (VEö), Ulrike Baumgartner-Gabitzer, hätten den Ausschlag gegeben, dass man diese Botschaft den Bürgern genau jetzt überbringt. Die Unsicherheit in der Gasversorgung zum Jahreswechsel und die anlaufende Kampagne des Verbandes der heimischen Stromerzeuger VEö. Das erste Argument hat seine Tücken: Das von den Investitionen her größte Zukunftsprojekt ist ein 400-Millionen-Gaskraftwerk. Weitere 492 Millionen sollen in Erdgasturbinen in Linz, Klagenfurt und Timelkam investiert werden. Da stellen sich zwei Fragen: Investiert die heimische E-Wirtschaft fast 900 Millionen Euro in Kraftwerke, deren Versorgung mit Erdgas langfristig nicht gesichert ist - oder wird mit den Gashahnspielen des russischen Präsidenten Schindluder getrieben?

»Timelkams Versorgung ist mehr als zehn Jahre abgesichert«, betont der VEö-Präsident und Generaldirektor der oberösterreichischen Energie AG Leo Windtner. Er legt ganz nebenbei Pläne offen, im Donauhafen Enns ein Kohlekraftwerk mit 800 Megawatt Leistung zu errichten. Die notwendigen 18 Hektar Grund hat die Energie AG um einen hohen einstelligen Millionenbetrag bereits gekauft. Jetzt gehe es darum, den Wunschpartner Voest, der ja Kohlegroßimporteur und Stromgroßverbraucher ist, zu gewinnen, um den auf 300 Millionen veranschlagten Kohlebrennofen zu realisieren. Damit sind aus Windtners Sicht die Schienen gelegt, um die Versorgung österreichs langfristig abzusichern. Denn die jetzt veröffentlichte Liste der E-Wirtschaft kann das bis 2020 zu erwartende Versorgungsloch von rund 30.000 Gigawattstunden nur zu zwei Dritteln abdecken. Ein Drittel, also rund 10.000 GWh, entfallen allein auf die vier oben genannten Gaskraftwerke. »Wirre Aussagen«, dass man den erhöhten Strombedarf mit ökostrom aus Wind- und Biomassekraftwerken abdecken könnte, lässt Herbert Schröfelbauer, Vorstandsvorsitzender der Austrian Hydro Power, nicht gelten. Nachdem die gegenwärtig installierten Windräder gerade einmal reichen, um den hierzulande mit Wäschetrocknern vergeudeten Strom zu produzieren, ist wenig dagegen zu sagen.

Selbstverständlich stehe man im VEö zur ökoenergie. Schröfelbauer warnt aber davor, Kohle und Gas zu verteufeln. Zugleich hadert die E-Wirtschaft mit den Kosten für CO2-Zertifikate. Man sei in der ersten Allokationsperiode (2005 - 2007) zu kurz gekommen. Allein 2005 mussten die Versorger CO2-Zertifikate um rund 33 Millionen Euro zukaufen. Die Voest bleibe hingegen aufgrund der großzügigen Zuteilung auf einem »Riesenpolster« sitzen, wie Windtner kritisiert. Für die zweite Zuteilungsperiode wünscht sich die E-Wirtschaft keine Benachteiligung gegenüber deutschen Mitbewerbern und eine Berücksichtigung von Zukunftsprojekten. Aus diesem Blickwinkel macht natürlich auch das ungelegte Ei eines Kohlekraftwerkes der Energie AG Sinn.

Eine weitere Forderung der E-Wirtschaft richtet sich an die Politik. Trotz des Generalsegens, den Bundeskanzler Wolfgang Schüssel erst im Herbst 2005 der Branche und ihren Ausbauplänen erteilt hat, fühlen sich die Versorger durch lange Genehmigungsverfahren gepiesackt. Zudem droht eine strenge Auslegung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die aus den für die Versorgung so wichtigen Speicherkraftwerken im Extremfall Laufkraftwerke machen könnte, wie Schröfelbauer ausführt.

Wäre die Situation tatsächlich so bedrohlich wie dargestellt, wären die Tiwag und ihr wortgewaltiger Chef Bruno Wallnöfer, der im VEö als Spartensprecher Netz fungiert, ziemlich arm dran. Zum heftigen Widerstand beim Neubau in den verbliebenen Tälern kämen noch erhebliche Einbußen im Bestand. Schwer vorstellbar, dass ein öVP-Umweltminister im heiligen Tirol mittels Wasserrahmenrichtlinie den Fluch auf sich ziehen will. Es wird also das kommen, was die E-Wirtschaft sich wünscht - eine Umsetzung mit Augenmaß. Die Alternative zu einem radikalen Ausbau der heimischen Erzeugungskapazitäten sehen die Versorger im verstärkten Import von Strom. Damit würde man erstens eine Erhöhung des Atomstromanteils in Kauf nehmen und zweitens wäre man bei den Preisen »völlig abhängig«, wie Windtner betont. Dass die heimischen Stromkunden schon jetzt mit dem Argument des gestiegenen Marktpreises konfrontiert sind, sei nur nebenbei erwähnt. Das Sparen hat für die Versorger im Vergleich zu ihren Ausbauenergien verständlicherweise einen geringen Stellenwert. Man belässt es bei Stehsätzen: »Die österreichische E-Wirtschaft spricht sich für einen sorgsamen Umgang mit dem wertvollen Gut Strom aus«, betont Schröfelbauer. Er ist überzeugt, dass beim Verbrauch gespart werden kann, eine Trendumkehr sei davon aber keineswegs zu erwarten. Das vom TU-Professor Günther Brauner errechnete Szenario ist und bleibt für die Stromwirtschaft eine Art Naturgesetz. Darin festgehalten ist, dass, wie oben erwähnt, bis 2020 von einem Mehrverbrauch von 29.000 Gigawattstunden auszugehen ist. Es wäre auch unfair, den Versorgern hier den Schwarzen Peter zuzuschieben. Sie verkaufen eine Ware um gutes Geld und machen damit erhebliche Gewinne. Nachdem die Länder und der Bund erheblich davon profitieren, fällt auch die Politik als Initiator einer wirklichen Energiespar-Offensive aus. Wenn niemand steuert und lotst, bleibt dem Volk bloß die Eigeninitiative - und die versumpert zu oft vor dem Plasmafernseher und erhöht damit das Problem.

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Lexikon des Online-Banking

ABMELDEN
Damit beendet der Nutzer eine Anwendung, die eine Anmeldung mit Passwort oder PIN erfordert - zum Beispiel Homebanking oder den Abruf eines E-Mail-Kontos über das Internet. Melden Sie sich durch einen Klick auf den Link oder die Schaltfläche \"Abmelden\" oder auch \"Logout\" ab. Schließe also nicht einfach nur das Browserfenster: Durch das \"Abmelden\" erhalten Unbefugte keinen Zugriff auf die Anwendung und die persönlichen Konten des Nutzers, weil ihnen das Passwort für die Anmeldung fehlt.

ABGESICHERT
Kopiere wichtige Daten regelmäßig auf CD oder DVD, dann kann dir ein PC-Absturz wenig anhaben.

ATTACHMENT
Eine an eine E-Mail angehängte Datei, zu Deutsch: Anhang. öffne die Datei nur, wenn du sie erwartet hast und den Absender kennst. Denn Anhänge enthalten oft Viren.

AUTHENTIFIZIERUNG
Prüfung bei elektronischen Banking-Verfahren, ob Absender und Empfänger auch tatsächlich die sind, für die sie sich ausgeben. Eine Authentifizierung kann über Zertifikate, Passwörter oder auch eine digitale Signatur erfolgen.

BANKING
Steht für \"Bankgeschäfte erledigen\" und wird für alle Bankgeschäfte, die mit elektronischen Verfahren erledigt werden, verwendet. Es gibt vier verschiedene Banking-Typen: Home-, Online-, Telefon- und Mobile Banking.

BROKERAGE
Steht im Banking-Bereich für Wertpapierhandel. Klickst du zum Beispiel in der Online-Banking-Anwendung auf den Link \"Online-Brokerage\", kannst du, wenn du über ein Online-Wertpapierdepot verfügst, mit Wertpapieren handeln.

BROWSER
Programm, mit denen sich verschiedene Dokumenttypen anschauen lassen - wird heute vor allem zum Surfen im Internet verwendet. Die bekanntesten Browser sind der Microsoft Internet Explorer und der Netscape Navigator. Schnell verbreitet sich derzeit der relativ neue und als sehr sicher geltende Mozilla Firefox.

COOKIE
Eine kleine Textdatei, die der Browser beim Besuch einer Website auf der Festplatte speichert und immer wieder aufruft, wenn diese Seite erneut besucht wird. Cookies, Deutsch: Kekse, enthalten oft Angaben darüber, wie häufig und wie lange du die Seite besucht hast.

DIGITALE SIGNATUR
Auch als \"digitale Unterschrift\" bezeichnet. Jeder Teilnehmer an diesem Verfahren besitzt zwei digitale Schlüssel, mit denen er Nachrichten kodieren und dekodieren und sich damit eindeutig als Absender einer Nachricht ausweisen kann. So können Dritte sie nicht unbemerkt manipulieren. Die digitale Signatur ist auch Teil des HBCI-Verfahrens beim Mobile- oder Online-Banking.

DSL
Heißt ausgeschrieben \"Digital Subscriber Line\", zu Deutsch: \"Digitale Teilnehmerverbindung\". Mit DSL lassen sich die Informationen zurzeit zwischen sieben- und 14mal schneller übertragen als mit ISDN.

FIREWALL
Wörtlich übersetzt: \"Brandmauer\". Die Bezeichnung wird für Programme verwendet, mit denen der Anwender seinen PC gegen unbefugte Zugriffe von außen (Internet, E-Mail) schützt. Wichtige Hersteller dieser Programme bei Heimcomputern sind McAfee und Symantec.

GSM
Steht für \"Global System for Mobile Communications\", auf Deutsch: \"Weltumspannendes System zur mobilen Kommunikation\". Bezeichnung für Mobilfunkstandard.

Mit UMTS (Universal Mobile Telecommunication System) gibt es mittlerweile einen neuen Standard, der Daten bis zu 2000mal schneller verschicken kann.

HBCI
Steht ausgeschrieben für \"HomeBanking Computer Interface\" und bedeutet auf Deutsch so viel wie \"Computer-Schnittstelle für Bankgeschäfte von zu Hause aus\". Einheitlicher Standard für die sichere übertragung von Daten, die Kunden und Bank miteinander austauschen.

FAVORITEN
Lesezeichen in einem Anzeigeprogramm für Internetseiten bieten die Möglichkeit aufgerufene Webseiten abzulegen, um sie bei Bedarf schnell wieder abzurufen. So kannst du zum Beispiel die Einstiegsseite für das Online-Banking unter den Favoriten ablegen.

LOGIN
Gleichbedeutend mit \"Anmelden\". Kommt bei Anwendungen auf dem Computer oder im Internet vor, die man nur starten kann, wenn man zuvor ein Passwort oder eine PIN eingegeben hat.

MDA
Abkürzung für \"Mobile Digital Assistant\" (Mobiler digitaler Assistent). Oft auch gleichbedeutend mit \"Smartphone\" (kluges Telefon) verwendet. Darunter versteht man einen elektronischen Termin- und Datenverwalter (PDA), der zusätzlich über Mobiltelefon-Funktionen inklusive Modem verfügt. Beim Mobile Banking spart man sich mit einem MDA den Aufbau einer Verbindung zu einem Mobiltelefon, dessen Modem man für die übertragung der Aufträge zu seiner Bank braucht.

MMS
Bezeichnung für \"Multimedia Message Service\", zu Deutsch: \"Dienst für Multimedia-Kurznachrichten\".Mit MMS sind Nachrichten mit Bildern, Tönen und Texten gemeint, die sich über ein MMS-fähiges Handy verschicken lassen. Der Adressat kann die Mitteilung nur empfangen, wenn auch sein Mobiltelefon MMS-tauglich ist.

MODEM
Der Begriff setzt sich zusammen aus MOdulator/DEModulator. Mit diesem Gerät lassen sich Daten vom Computer oder Handy über die Telefonleitung verschicken.

NETZWERK
Zusammenschluss mehrerer PCs, die miteinander Daten austauschen und gemeinsam einen Internetanschluss nutzen können. Banken verfügen über ein solches Netzwerk aus Rechnern, um Kundendaten zu speichern, Transaktionen zu erledigen und die Anfragen der Nutzer beim Online- oder Mobile Banking zu bearbeiten.

PDA
Der \"Personal Digital Assistant\" (Persönlicher digitaler Assistent) ist ein Mini-Computer mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm. Befehle werden auf diesem Schirm mit einem Stift eingegeben. PDAs dienten ursprünglich zur Verwaltung von Terminen und Notizen. Mittlerweile eignen sich die Geräte auch für Spiele, zum Musik- und Video-Abspielen, E-Mail-Versenden oder eben Mobile Banking.

PIN
Bedeutet ausgeschrieben \"Persönliche Identifikations-Nummer\". Der Begriff steht für eine Zahlenkombination, die Kunden von der Bank bekommen, wenn sie eine EC-Karte erhalten, um damit beispielsweise am Bankautomaten Geld ziehen zu können oder wenn sie sich für das elektronische Banking freischalten lassen. Die PIN ist das Passwort, um Zugang zu den Online-Banking-Angeboten zu erhalten.

PIN/TAN-VERFAHREN
Sicherung der Datenübertragung bei Bankgeschäften durch Eingabe von PIN und einer TAN, die nur für die jeweilige Transaktion gilt und ausschließlich dem Kunden bekannt ist. Durch die doppelte Sicherung schaffen Banken für ihre Anwendungen einen möglichst großen Schutz vor Datenspionen und Hackern.

SCHLüSSEL
Ziffernkombination, mit der sich die chiffrierten Nachrichten zwischen Kunden und Bank entschlüsseln lassen. Wird beim HBCI-Verfahren im Online- und Mobile Banking eingesetzt.

SM@RT-TAN
Elektronische TANs, die viele Volksbanken Raiffeisenbanken ihren Kunden anbieten. Zusätzlich zu den papierhaften TAN-Cards und -Bögen kann man sich die TAN-Nummern ganz einfach über einen speziellen Chipkartenleser per Knopfdruck erstellen lassen.

SMS
Steht für \"Short Messaging Service\" (Kurznachrichten-Dienst). Damit sind Textmitteilungen, die sich von Handy oder PC zu Handy schicken lassen, gemeint. Beim Mobile Banking kann man so Kontostände und Wertpapierkurse abfragen.

TAN
Abkürzung für \"Transaktions-Nummer\". Die TAN ist eine Zahlenkombination, die Banken an ihre Kunden schicken - meistens als Liste mit 50 Nummern. Diese sind nur dem Kunden bekannt. Beim PIN/TAN-Verfahren bestätigt der Kunde mit einer TAN den Auftrag, etwa eine überweisung. Jede TAN kann nur einmal genutzt werden, danach ist sie ungültig.

USB: Anschluss für alles
Per USB (Universal Serial Bus, universelles serielles Leitungssystem) lassen sich heute fast alle Geräte wie Drucker, Digitalkameras und Scanner an den Computer anschließen. Der neue Standard USB 2.0 ermöglicht, dass Daten zwischen PC und Hardware noch schneller übertragen werden können. Die meisten Computer haben USB-Anschlüsse auch an der Front, so dass sich tragbare Geräte anschließen lassen, ohne dass man unter den Schreibtisch kriechen muss. USB ist vielen Nutzern aber auch durch den USB-Stick, einen mobilen Datenspeicher bekannt. Er lässt sich mit einem Fassungsvermögen über 1 Gigabyte als mobile Festplatte einsetzen.

VERSCHLüSSELUNG
Wird ein Klartext in einen Geheimtext verwandelt, spricht man von Verschlüsselung. Internet-Dienste, die ihren Kunden Transaktionen anbieten, also Shops oder Banken, verschlüsseln ihre Seiten. So kann ein Dritter während des Transaktionsvorgangs die sensiblen Daten - PIN, TAN, Kontonummer - nicht abfangen. Verschlüsselte Webseiten erkennst du am \"https://\" in der Adresszeile, sowie am kleinen Schloss unten links im Programmfenster. Online-Banking erfolgt ausschließlich über verschlüsselte Seiten.

VR-NETWORLD CARD
Chipkarte, auf der Kundendaten sicher vor Hackern gespeichert sind. Die können nämlich nur ergaunern, was auf dem PC gesichert ist. Die Chipkarte wird gleich nach einer Transaktion aus dem Kartenlesegerät genommen. Unbefugte haben so keine Chance, an die sensiblen Daten zu kommen. Ob eine Bank die VR-Networld Card anbietet, erfährst du von deinem Bankberater.

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Die besten Sager im Dezember

\"2003 - Jahr des Wurms oder Jahr der Viren titelten die Schlagzeilen über die eskalierende Virensituation des vergangenen Jahres. Ziehen wir Bilanz über das vergangene Jahr 2004 stellt sich jedoch zu recht die Frage, ob uns für die Retrospektive 2005 nicht die Superlative ausgehen werden\",
meint Joe Pichlmayr, Geschäftsführer Ikarus Software.

\"Das ist die Demokratisierung einer Innovation\",
kommentiert Rudolf Bretschneider, Geschäftsführer Fessel-GfK, den Imagewandel des Handys vom Statussymbol zum Alltagsgegenstand.

\"Eine sehr unbeliebte Seite für den Fachhandel ist Geizhals.at\",
verrät Monitors and More-Geschäftsführer Markus König. Es gelte nun Konzepte für kleine und mittlere Händler zu liefern.

\"Wir alle freuen uns, dass der Nikolaus und nicht doch der Krampus gekommen ist“,
so Ales Vozab, Rollout-Leiter von ACP Wien nach gelungener Fertigstellung einer Projekts für die WKO am 5. Dezember.

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»Schön langsam«

Report: Ist es tragisch oder egal, dass zwei Bundesländer die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie blockieren?
Bruck: Es ist nicht angenehm. Ich würde mir wünschen, dass wir in österreich zügiger vorgehen. Fachlich gibt es für die Blockade kaum Gründe, die Fachleute sind sich im Wesentlichen einig.

Mit den Schlagwörtern »innovativ und zukunftsorientiert« vermarkten Projektentwickler ihre Bürobauten. Wie sieht die Realität des Bürobaus aus?
Jeder wirbt mit Zukunftssicherheit. Es gibt im Büro- und Wohnbau Anforderungsprofile, die spielen bei der Bewertung der Immobilie eine entscheidende Rolle. Energieeffizienz oder Umweltschutz sind nicht in dem Ausmaß vertreten, wie ich das für sinnvoll halte. Es geht aber in diese Richtung.

Welche Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs werden im Bürobau sträflich vernachlässigt?
Sträflich würde ich nicht sagen. Jeder Bauträger finanziert Immobilien, um Geld zu verdienen. Bauseitig würden wir uns eine optimierte Gebäudehülle, Qualität der Verglasung und der Dächer mit einem möglichst niedrigen U-Wert wünschen. Zweitens würden wir uns wünschen, dass generell mechanische Lüftungssysteme mit hoher Wärmerückgewinnung zum Einsatz kommen. Dann ist sichergestellt, dass der tatsächliche Wärmebedarf so niedrig ist, wie es derzeit technisch und ökonomisch vernünftig machbar ist. Der nächste Punkt ist die Wärmeerzeugung. Da wäre ein Abgang von den fossilen hin zur erneuerbaren Nahwärme mit Hackschnitzel oder Pellets wünschenswert - auch im urbanen Bereich. Was auch im Kommen und umstritten ist, ist die Energiekornheizung. Die Existenz dieses Potenzials ist nicht zu leugnen. Auch die Wärmepumpe bringt den Stromeinsatz in einen ökologisch vernünftigen Einsatzbereich.

Auch wenn Strom fossil erzeugt wird?
Das gilt auch eingeschränkt dann, wenn der Strom fossil erzeugt wird, weil die Jahresarbeitszahlen vertretbar sind.

Was würden Sie sich bei Bürogroßprojekten wünschen?Wenn sich die Betriebszeiten von Bürobauten ausweiten und elektrische Energie über mehr Stunden verbraucht wird, wäre es sinnvoll, über Cogeneration oder Trigeneration nachzudenken. Mittels Gasturbine ließe sich ein Teil des Stroms erzeugen und zugleich die Wärme für Heizung und Kühlung verwenden.

Gibt es solche Projekte bereits?
Die Systeme sind weltweit vorhanden und werden auch schon eingesetzt. In österreich fehlt die Markteinführung, da besteht noch Nachholbedarf.

Ist es im Bürobau heute ökologisch noch vertretbar, dass Warmwasser mit einem Elektrospeicher gewärmt wird?
Es ist nicht ideal. Der Warmwasserbedarf in Büros ist aber gering und deshalb sind diese Geräte auch wirtschaftlich.

Die Solaranlage kann da nicht mit?
Schwer, wenn sie richtig integriert ist, geht es aber schon.

Erlaubt die von renditebewussten Fonds und Aktiengesellschaften dominierte Immobilienwirtschaft überhaupt noch Nachhaltigkeit?
Die Struktur erschwert das. Mit steigenden Energiepreisen und einem gewissen Beunruhigungssignal hat aber ein kleiner Meinungsumschwung stattgefunden. Das Bewusstsein über die extreme Abhängigkeit könnte zum Nachdenken beitragen, wie viel Energie ein Gebäude benötigt, und auch in die Bewertung von Immobilien Eingang finden.

Müsste für eine Reduktion des Heiz- und Kühlbedarfs nicht die Bauweise völlig neu überdacht werden? Sind Glasfassaden künftig noch vertretbar.
Da kommt man natürlich in einen Paradigmenstreit hinein: Was ist primär, Architektur oder Energiesparen? Die Nachfrage nach transparenter Bauweise ist ungebrochen vorhanden und wird von den Architekten zu Recht erfüllt. Wenn man dem die erste Rangordnung zubilligt, muss man nur noch die zweite Forderung stellen: die Anpassung der Haustechnik an diese Bauweise. Die Fehler, die ich kenne, resultieren ja nicht daraus, dass ein Glasgebäude nicht klimatisierbar ist, sondern daraus, dass der dafür nötige Aufwand nicht getätigt wird. Dann gibt es natürlich Probleme. Aus dem Blickwinkel der Energieoptimierung wünsche ich mir weniger Transparenz. Wir haben heute im Glasbau U-Werte von 0,9, in Ausnahmefällen sogar 0,7, und es wird vielleicht noch weiter runtergehen.

Die Glasfassade wird weiterbestehen?
Ich würde meinen, ja. Wichtig ist, dass damit verknüpft ein wirklich guter Sonnenschutz und Speichermasse vorhanden sind.

Müssten nicht die Architekturbüros viel mehr das Facilitymanagement bereits in der Planung berücksichtigen?
Es wäre ungerecht zu sagen, dass die Architekten sich nicht bewegen. Früher war die Bauphysik im Studium so gut wie nicht vorhanden. Das hat sich seit Panzhauser geändert.

Sind Projektentwickler bereit, professionelle Beratung für die Haustechnik und Energieagenden zuzukaufen?
Wir hatten damit nie ein Problem und arbeiten mit einigen Bauträgern über lange Zeit zusammen. Wir bearbeiten zunehmend im Zuge der Vorplanung mehrere Szenarien für das Zusammenspiel zwischen Gebäudehülle, Haustechnik und Wärmebereitstellung, die letztlich die Entscheidungsgrundlage für den Auftraggeber darstellen.

Ist es nicht so, dass permanent neue Anbieter für diese Dienstleistung in den Markt drängen?
Ja, das stimmt, die Dienstleistung wird nachgefragt. Wenn diese Unternehmen wachsen, beweist das auch, dass eine Sensibilisierung für diese Themen gegeben ist.

Auf welches Projekt sind Sie besonders stolz?
Der Haustechniker soll nicht stolz sein, er ist der Bühnenarbeiter und nicht der Schauspieler. Bei jedem Projekt steht schon der Architekt im Vordergrund.

Im Segment Raumwärme ist ein großes Ringen um die Kundengunst im Gang. Die Vertreter der verschiedenen Energieträger rechnen allesamt so, dass ihr System am günstigsten ist. Die Wärmepumpe und Biomasseheizungen argumentieren mit niedrigen Betriebskosten, Gas- und ölbrenner sind in der Anschaffung günstig. Werden die Häuslbauer da allein gelassen?
Mit Biomasse und Wärmepumpe habe ich kein Problem. Gas hat halt den Vorteil, dass die Anschaffungskosten sehr niedrig sind und das System null Betriebsrisiko hat. Ich denke, dass die Beratung aber flächendeckend firmenunabhängig gegeben ist. Zudem glaube ich, dass alle Berater dasselbe raten: Pack dein Haus ordentlich ein, dass der Heizwärmebedarf gering ist, und achte darauf, dass der Bedarf nicht mit öl gedeckt werden muss.

Ich habe mir sagen lassen, dass in Skandinavien die Nutzung der warmen Abwässer Stand der Technik ist. Hierzulande sieht es in diesem Segment eher düster aus. Besteht da noch Aufholbedarf?
Das Potenzial ist vorhanden. Wir haben in der Vergangenheit mehrmals versucht, solche Lösungen im geförderten Wohnbau unterzubringen. Es ist finanziell extrem grenzwertig, so wie auch die Regenwassernutzung. Die technischen Lösungen sind aber vorhanden.

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Bitte Lächeln

Wissen S’, was mit diesem Land nicht stimmt? Die Raunzer. Ich sag’s Ihnen, wenn nicht alle die ganze Zeit herumsudern und jammern und raunzen und trenzen und stänkern würden, dann gäb’s kein Problem! Ach, hörn S’ mir doch auf mit der Arbeitslosigkeit! Das ist ja ein typisches Beispiel. Da zerbricht man sich als Arbeitgeber monatelang den Kopf, wie man auch global etwas Gutes tun kann, ja? Da sieht man ja immer im Fernsehen die armen Tschopperln, nicht wahr, da in Kambodscha oder in Afrika, da sitzen s’ da vor ihre Lehmlöcher, ganz ausgemergelt, überall alles schwarz vor lauter Fliegen, nicht wahr, mit diesen riesigen Augen und den aufgeschwemmten Baucherln, und da hat’s mich halt heuer bei Licht ins Dunkel so gepackt, dass ich mir ’dacht hab, Hubert, jetzt musst was Gutes tun und was dagegen machen, so geht das nicht. Und was ist passiert?? Da raffst dich auf, fasst dir ein Herz, willst den armen Menschen helfen, willst den noch entwicklungsbedürftigen Ländern der Dritten Welt unter die Arme greifen, nicht wahr - und SOFORT kommen diese linkslinken Suderanten, die eh in ihrem Leben noch keinen Tag, ach was, keine halbe Stund gehackelt haben, schlagen Radau und haben nix im Kopf als dich zu verhindern!! Also ich sag Ihnen, ich hab mich ja so geärgert. Vor allem: Ich wollt ja nur helfen! Aber nein, da kommt sofort die Journaille, ein paar so rotzpippige kommunistische Langzeitstudenten mit Birkenstockschlapferl im Gefolge, und RUMS! Kriegst eine auf den Deckel! Dabei hätten Sie s’ sehen sollen, meine kleinen Kambodscherln: Die warn mir so dankbar! Jaha, denen hab ich geholfen, die waren GLüCKLICH, mein Lieber! Aber in diesem Land wird ja sofort alles verhindert, niedergemäht wird alles, was ein bisserl über das Brettl hinausgeht, was diese gstudierten Gutmenschen als Horizont vorm Hirn picken haben! Ja, eben, vor einem Jahr oder so hab ich mir dacht: Jetzt tust was Gutes. Und dann hab ich mich erkundigt, und dann war da die Wahl zwischen Kambodscha und Sudan, und ich hab mir gedacht, nein danke, weil eines hamma schon genug hier bei uns, und zwar ..? Genau: Sudern! Verstehen S’? Sudern, Sudan …? Na wurscht, jedenfalls hab ich mir dann halt so eine Lieferung Kambodscherln bestellt, so fünfzig Stück pro Container, und ich muss sagen, also, meine Hochachtung vor diesem Volk! Die sind ja so freundlich, nicht, immer ein Lächeln. Schon wie ich sie ausgepackt hab, also ich war so überrascht, die haben alle so schüchtern gelacht, naja gut, dreckig warn s’ halt schon, aber mein Gott, was willst machen, so drei Wochen im Container, da muss man halt drüber hinwegsehen! Und auch nachher, da warens dann schon gewaschen und so, also eine Würde, die dieses Volk ausstrahlt, unglaublich. Das kannst ja so einem verwöhnten Gfrast aus österreich nicht einmal erklären, was das ist: Würde! Nämlich eine Würde, mein Lieber, egal wobei! Die haben da die Lackiergruben ausgehoben, in Nullkommanix die Asbestplatten herausgefetzt wie die Eichkatzerln, nicht wahr, und immer ein Lächeln, immer diese Würde! Die großen Industrieschlammfilter putzen - aber mit einer Würde! Oder im Deponiebereich, wie s’ die Fasseln ausräumen - mit einer Würde! Und immer mit einem Lächeln! Bei uns gibt’s das ja heut gar nimmer. Und ich hab sie geliebt. Oft und oft bin ich hinunter in den Keller zu den Schlafräumen, net wahr, hab mich erkundigt, ob alles passt, ja, der Herr Weng hat mir geholfen beim übersetzen und er immer: »Alles sehl gut, alles in Oldnung!« Und eine Hoffnung haben sie gehabt in den Augerln, es war ein so harmonisches Bild, ich und meine fünfzig Kambodscherln … obwohl, ich hab ja immer nur zwanzig auf einmal gesehen, weil wir haben ja da Dreifachschichten gehabt. Und der Herr Weng hat mir erzählt, wie sich alle drauf freuen, was sie mit den einsfuffzig Euro pro Stund in Kambodscha alles kaufen werden, ja, das hört sich net nach viel an, aber rechnen Sie sich’s aus, einsfuffzig mal sechzig, das mal vier, bitte, da kommt ein Monatslohn zusammen, da schlackern dir die Ohren in Kambodscha, da bist ein Prinz! Und jetzt: alles vorbei, ruiniert von diesen nichtsnutzigen Deppen und Radikalverhinderern! Und strafen wollen s’ mich vielleicht auch noch! Was verstehen denn bitte diese realitätsfremden, behüteten Linkslinkskommunisten von der Wirtschaft? Wenn ich halt heut keinen hier find, der sich nicht zu schad ist! Wenn ich halt keinen krieg, der auch meine Seite als Arbeitgeber versteht! Wenn halt heut keiner mehr hier so mitarbeiten will, wie es die Realität verlangt! Ich sag’s Ihnen, die Unsrigen sind sich ja für alles zu gut! Ja, die kennen ja nicht einmal den Wert von ein Euro fuffzig, aber sich aufpudeln, das können s’! Also ich muss sagen, ich bin SO enttäuscht von diesem Land. Wenn man sich EINMAL aufrafft und was Gutes tun will! Aber die werden sich schon noch anschauen. Immerhin gibt’s ja noch die Naturgesetze der Marktwirtschaft, mein Lieber, und das ist ja das Schöne an Naturgesetzen: Die sind fix! Die kann man durch Sudern, Trenzen, Raunzen, Jammern und Stänkern nicht beeinflussen! Das wär ja noch schöner!
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Online-Shopping: Ausgaben in österreich

Insgesamt 1,6 Mio. österreicherInnen haben im 3. Quartal 2004 im Durchschnitt 220 Euro über das Internet ausgegeben. Dies zeigen die Ergebnisse des Austrian Internet Monitor - Consumer (AIM-C), welcher vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Integral auf Basis von insgesamt 14.000 Interviews im Jahr (3.500 pro Quartal), repräsentativ für die österreichische Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren, erhoben wird.

Der AIM-C, der seit dem Jahr 1997 durchgeführt wird, zeigt eine rasante Entwicklung des Online-Shopping auf. Während 1997 13 Prozent der Internetnutzer Erfahrung in diesem Bereich hatten, sind es mittlerweile bereits 56 Prozent der Internetnutzer, die online Produkte oder Dienstleistungen gekauft bzw. bestellt haben.

Die Kaufbereitschaft für internetspezifische Angebote aber, wie etwa die Nutzung kostenpflichtiger Contents, ist nach wie vor sehr gering. Die beliebtesten Internet-Waren sind nach wie vor Bücher. 36 Prozent aller regelmäßigen Shopper kaufen Bücher. Ein neuer Trend zeigt sich bei Reisebuchungen - bereits ein Viertel aller regelmäßigen Internet-Käufer führt Online-Transaktionen rund ums Reisen durch, wie z.B. Hotelbuchungen, Bestellungen von Flug- bzw. Bahntickets. Besonders in den Sommermonaten wurden verstärkt Internetangebote in dieser Sparte genutzt. Auch Karten für Konzerte, Theater und Events werden immer häufiger online bestellt.

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