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Archiv (11315)

Entbündelung entschärft

\"Ein Etappensieg ist geschafft. Die Entscheidungsschlacht steht aber noch bevor.\" kommentiert ISPA-Generalsekretär Kurt Einzinger, die jüngst erfolgte Einigung zwischen Inode und Telekom Austria zum Thema Entbündelung. \"Das eigentliche Problem ist dadurch nicht gelöst. Die Entbündelung muss insgesamt einfacher und billiger werden. Die jetzt gemachten Zugeständnisse der Telekom Austria sind hierbei nur ein kleiner Teil.\"

Derzeit sind von den Teilnehmeranschlussleitungen der Telekom Austria nicht mehr als rund 2,5 Prozent entbündelt, womit der ISPA zufolge \"noch lange kein fairer Wettbewerb über die Infrastruktur erreicht werden kann\". Insbesondere für kleine ISPs seien die Eintrittshürden zu hoch, während für große Betreiber, die hohen Monatskosten, die für eine entbündelte Leitung zu zahlen sind, ein Problem darstellen.

Inode konnte Einzinger zufolge die Einigung nur deshalb erreichen, weil sie und alle größeren Entbündler Verfahren vor der Regulierungsbehörde zur änderung des Entbündelungsvertrags angestrengt haben. \"Ohne Druck durch die Behörde kann man bei der Telekom Austria zur Zeit gar nichts erreichen, das wurde hiermit wieder bewiesen,\" so der ISPA-Generalsekretär.

Zufriedenstellendes Ergebnis. Kompromisse mit der TA wurden in den Bereichen Kollokationspreis (monatliche Miete) und bei den Einmalentgelten Herstellung und Umschaltung erzielt. Darüber wurde auch der Entbündelungsprozess selbst optimiert.

Das bei der Behörde anhängige Verfahren wird daher eingestellt werden. Festnetzvorstand, Telekom Austria, Rudolf Fischer gibt sich ebenfalls zufrieden: \"In konstruktiven Verhandlungen haben wir ein für beide Seiten tragfähiges Ergebnis erzielt.\"

In österreich waren per Ende des ersten Quartals 2005 bereits rund 84.000 Leitungen entbündelt. Dies sei der TA zufolge im europäischen Vergleich \"deutlich über dem Durchschnitt\".Mit den monatlichen Kosten der Entbündelung - jene Kosten, welche der Entbündelungspartner als Miete an den Infrastrukturanbieter Telekom Austria zu zahlen hat - liegt österreich mit 10,90 Euro (exkl. USt) im europäischen Durchschnitt.

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Sieger in der Steiermark gekürt

\"ZahlreicheAm 5. Oktober 2010 wurden die ersten Gewinner des „ebiz egovernment award 2010“ gekürt. Die Preisträger des Bundeslandes Steiermark: Stadt Graz, SFG – Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft, wukonig.com, Dialog Data, Solvion information management, Technische Universität Graz, sowie Graz AG – Verkehrsbetriebe.
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Sieger in Kärnten

\"Infineon-VorstandsvorsitzendeAm 6. Oktober 2010 wurden weitere Gewinner des „ebiz egovernment award 2010“ gekürt. Die Preisträger im Bundesland Kärnten sind Net4You und Wörthersee Tourismus, gm1.tv und Stadt Villach, DIE1NS sowie tempore Zeiterfassungssysteme und die Marktgemeinde Moosburg.
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Zugänge bei CRM-Profi

Michael Helml, 38, hat mit 15. Juni die Geschäftsführung von Teleperformance Austria übernommen. Der CRM- und Call-Center-Profi mit langjähriger Erfahrung in der Markenartikel- und Telekommunikationsindustrie will die Marktstellung von Teleperformance in den Bereichen Outsourcing und Offshoring von Contact Center Services und CRM Aktivitäten in österreich weiter ausbauen.

Helml war bei Duracell, bei Kattus & Seagram und bei European Telecom in führenden Positionen für Customer Care und Marketing Communications tätig. Zuletzt war er als Berater für Outsourcing Projekte und die Führung des Bereiches Customer Operations bei Hutchison Austria verantwortlich. Die Ernennung von Michael Helml entspricht der langfristigen Strategie der Muttergesellschaft SR.Teleperformance, in österreich durch einen General Manager mit einem starken regionalen Hintergrund vertreten zu sein und das international erfolgreiche Produktportfolio von Teleperformance am österreichischen Markt zu etablieren.

Weiters verstärkt Elisabeth Fleischmann als Business Development Manager das Vertriebsteam von Teleperformance Austria. Sie bringt Erfahrung in den Bereichen Account Management beim IT Dienstleister Origin mit und war als Spezialistin für Direkt Marketing und CRM Massnahmen unter anderem bei Compaq und HP tätig.

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Die leichtere Alternative

Der kalifornische Anbieter mobiler Geräte und Lösungen palmOne präsentiert den mobilen Manager LifeDrive, der laut Hersteller neben einem Festplattenspeicher von vier Gigabyte, ein Farbdisplay mit 320 x 480 Pixel sowie eine drahtlose Zugriffsmöglichkeiten über integrierte WiFi- und Bluetooth-Technologie verfügt. Die elegante Ausfertigung des Geräts in mattiertem Silber soll durch den 416 MHz -Prozessor eine hohe Leistungsfähigkeit bei Business- und Multimedia-Anwendungen bieten.

Viel Speicherplatz
Via Mobile-Manager sollen User schnell und einfach auf Musik, Bilder und Daten zugreifen können. Der integrierte 4-GB-Speicher wiegt laut palmOne weniger als eine AA-Batterie, ist kleiner als eine Streichholzschachtel und überträgt Daten um bis zu 30 Prozent schneller als sein Vorgängermodell. Damit sollen auf dem \"LifeDrive\" bis zu 6.000 E-Mails, 1.000 Fotos, 300 Songs, 2,5 Stunden Video, 50 Sprachnotizen, 10.000 Kontakte und 10.000 Termine gespeichert werden können.

Intelligentes LifeDrive-Dateiverwaltungssystem
Mit der neuen LifeDrive-Technologie kann der User Tausende von Dateien per Drag & Drop schnell und einfach vom PC auf den LifeDrive Mobile Manager übertragen, wobei die Ordnerstruktur stets intakt bleiben soll. Die Dateien werden automatisch bei jeder Synchronisation mit dem Computer aktualisiert.

Hochauflösendes Farbdisplay
Die Anzeige des transflektiven TFT-Displays bietet eine Auflösung von 320 x 480 Pixel und 65.000 Farben. Per Tastendruck soll man zwischen Hochformat und Querformat wechseln können, um eine bessere Ansicht von Dateien oder Fotos zu erhalten.

Zahlreiche Features
Egal ob Word-, Excel- PowerPoint- und PDF-Dateien, der LifeDrive unterstützt viele Formate, um den User unterwegs die Arbeit zu erleichtern. Eine eingebaute Sprachaufzeichnung ermöglicht das Festhalten wichtiger Sprachnotizen oder Interviews.

Damit die wertvollen Daten geschützt sind, bietet das Gerät eine 128-Bit-Verschlüsselung. Außerdem ist der LifeDrive kennwortgeschützt. Bestimmte Dateien sind durch die Funktion für private Einträge geschützt, wenn das Gerät entsperrt wird. Mit der optionalen Funktion \"Zugriffsschutz“ werden nach einer benutzerdefinierten Anzahl falscher Kennworteingaben alle Daten gelöscht und das Gerät wird auf die Voreinstellungen zurückgesetzt.

Der LifeDrive Mobile-Manager ist ab sofort zu einem Preis von rund 500,- Euro erhältlich.

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Beste IT-Projekte aus Oberösterreich

\"DieAm 14. Oktober 2010 wurden die Gewinner des „ebiz egovernment award 2010“ aus Oberösterreich gekürt. Die Preisträger sind Network Energy Efficiency Technologies, Netural Communication und Silhouette sowie IT-Concept Software. Platz 1 ging an BEKO gemeinsam mit Stadt Linz, Land Oberösterreich, GWG, Samariterbund, Energie AG, Eaton und weitere Partner.

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Falsche Synergieeffekte

Die Wogen gehen weiter hoch, die geplante Sendeanlagenbesteuerung in Niederösterreich löst untern den betroffenen Mobilfunkbetriebern Unverständnis aus. In einer Aussendung der Lobbying-Vereinigung Forum Mobilkommunikation (FMK) prangert FMK-Geschäftsführer Thomas Barmüller jüngst vorgestellte Rechnungsmodelle aus Niederösterreich an. So würden öVP-Klubobmann Klaus Schneeberger und Landeshauptmann Erwin Pröll einen \"Synergie-Effekt\" der Handysteuer falsch berechnen. Barmüller ortet in Niederösterreich \"mehr politisches Wunschdenken\" als die Beachtung \"realer wirtschaftlicher Verhältnisse\".

Die Synergierechnung laut Schneeberger und Pröll: Fassen die Betreiber vier Sendeanlagen auf einen Standort zusammen, so ist laut Schneeberger \"die jährliche Pacht nur noch einmal zu bezahlen\". Aus dieser Annahme leiten Schneeberger und Pröll Einsparungen für die Mobifunkbetreiber ab. \"Ungeachtet des Umstandes, dass die durchschnittliche Miete für einen Standort unrealistisch hoch angenommen wurde, werden in der Praxis Mietverträge nicht im Kollektiv, sondern jeweils zwischen dem Standorteigentümer und dem Mobilfunkbetreiber abgeschlossen\", kontert daraufhin das FMK. \"Nutzen mehrere Mobilfunkbetreiber denselben Standort, muss der zweite Betreiber einen eigenen neuen Mietvertrag mit dem Standorteigentümer abschließen und einen Nutzungsvertrag mit dem ersten Mobilfunkbetreiber am Standort, der die Antennentragestruktur errichtet hat. Daher wird von jedem Betreiber Miete an den Standorteigentümer bezahlt und nicht nur vom ersten\", so Barmüller.

Wäre die Interpretation von Schneeberger und Pröll richtig, sagt Barmüller weiter, würde das bedeuten, dass die Mobilfunkbetreiber ab sofort für Standorte im Eigentum von Gemeinden und dem Land Niederösterreich nur einmal Miete zahlen müssen: \"Einmal mehr zeigt sich, dass öVP und SPö in Niederösterreich von krass falschen Vorraussetzungen für das Handysteuergesetz ausgegangen sind. Die zugesicherte gemeinsam Arbeitsgruppe sollte deshalb noch vor der nächsten Landtagssitzung zusammen kommen und die ärgsten Fehler des Gesetzesbeschlusses besprechen\", so Barmüller abschließend.

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