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Archiv (11315)

Heißer Abriss

Massenspektakel in der Gemeinde Seefeld-Kadolz bei Hollabrunn. Bei Gulasch und Bier machten sich zahlreiche Schaulustige ein Bild davon, wie die Pioniere des Österreichischen Bundesheeres zur Ortspflege beitragen können. Von Alexander Glück.

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BenQ kauft Siemens-Sparte

Der taiwanesische Konzern BenQ, Hersteller von Mobiltelefonen und Produkten wie Digitalkameras, Scanner und Flachbildschirmen, übernimmt das gesamte Siemens-Mobiltelefongeschäft. Hauptsitz des Geschäfts wird München sein, übernommen wird Siemens zufolge zunächst die vollständige Mobiltelefon-Mannschaft von weltweit rund 6000 Mitarbeitern. Das Closing wird im Laufe des vierten Quartals des Siemens-Geschäftsjahres 2005 erwartet. \"Mit dieser Partnerschaft haben wir eine nachhaltige Perspektive für unser Mobiltelefongeschäft gefunden. BenQ und Siemens ergänzen sich ideal. BenQ, bisher sehr stark in Asien, erhält so Zugang zu den europäischen und lateinamerikanischen Märkten, wo wir führende Positionen einnehmen\", sagt Siemens-Vorstandsvorsitzender Klaus Kleinfeld. Dies lässt sich Siemens einiges kosten: Kleinfeld zufolge ergibt sich aus der Transaktion eine Ergebnisbelastung von rund 350 Mio. Euro vor Steuern.

Im Zuge der Transaktion erwirbt Siemens Aktien von BenQ in der Höhe von 50 Mio. Euro. Die Transaktion beinhaltet darüber hinaus auch die Marken- und Namensrechte, die von BenQ für die Dauer von insgesamt fünf Jahren genutzt werden dürfen. Weiters wird Siemens rund 250 Mio. Euro an liquiden Mitteln und Assets bereitstellen, um die übernahme durch Benq und weitere Enwicklungen im Handygeschäft nachhaltig zu unterstützen.

BenQ big in business. Durch die übernahme wollen die Taiwanesen unter die vier größten Hersteller weltweit vorrücken. \"BenQs Mobiltelefon-Absatz wird 50 Millionen Stück überschreiten und damit zur weltweit viertgrößten Mobiltelefon-Marke werden\", kündigte bereits BenQ-Chef Kuen-yao Lee an. Der Umsatz des Unternehmens werde sich dabei verdoppeln und die Zehn-Mrd.-Dollar-Grenze überschreiten.

BenQ will eigenen Angaben zufolge die Telefonendgeräte zu einem Kerngeschäft ausbauen. BenQ übernimmt von Siemens in Manaus (Brasilien) und Kamp-Lintfort (Deutschland) sämtliche Entwicklungs- und Produktionsstandorte, zentrale Funktionen sowie Marketing und Vertrieb. Zunächst aber sollen die Kosten der Handysparte gedrückt werden, bekannte Lee auf einer Pressekonferenz. Dazu würden rasch Verhandlungen mit den Zulieferern aufgenommen.

Austieg begrüßt. Die Analysten und Börseexperten haben dem Ausstieg Siemens aus dem Handygeschäft bereits entgegen gefiebert. Promt stieg die Siemens-Aktie mit Bekanntwerden der Vereinbarung an. Das Consumergeschäft mit den Mobiltelefonen hat dem vornehmlich businessorientierten Konzern mit lediglich fünf Mrd. Euro Anteil von insgesamt 75 Mrd. Euro Umsatz zuletzt großes Kopfzerbrechen verursacht.

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Erfolgreich Bauen

\"DerFür Männer stellt das Bauwesen einen wichtigen Beschäftigungsbereich dar, für Frauen ist er zahlenmäßig unbedeutend. Der Frauenanteil liegt bei 5,6 %. In manchen Bereichen können sich Frauen am Bau dennoch durchsetzen und dominieren sogar gewisse Sparten. Geben Frauen auch bei bestimmten Baustilen den Ton an? Unterscheiden sich Baustellen in Frauenhand von jenen ihrer männlichen Pendants?

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Nokia präsentiert neues Handy

Das Telefon bietet ein Schwarzweiß-Display mit inverser Darstellung (weiß auf schwarz), auf dem Texte und Grafiken besonders bei hellem Umgebungslicht kontrastreich dargestellt werden sollen. Mit der neuen Menüstruktur lassen sich laut Hersteller grundlegende Anruffunktionen und die Verwaltung von Kontakten noch einfacher nutzen. Zu den weiteren neuen Merkmalen gehören eine sprechende Uhr mit Erinnerungsfunktion, die dem Nutzer die Uhrzeit in der Landessprache ansagt sowie besonders große Display-Schriften zur Verbesserung der Lesbarkeit.

Das Handy soll dank moderner Mobilfunk-Software mit Unterstützung für AMR und SAIC ausgezeichnete Sprachqualität und Netzabdeckung bieten. Die AMR-Technik (Adaptive Multi Rate) ermöglicht Netzbetreibern eine nahtlose und kostengünstige Anpassung der Kapazität für Sprachverbindungen.

Das Nokia 1100 verfügt über einen grafikorientierten Demonstrations-Modus für die wichtigsten Telefonfunktionen zur Einführung von Nutzern, die zum ersten Mal ein Mobiltelefon bedienen. Im Demo-Modus lassen sich laut Hersteller auch ohne eingelegte SIM-Karte vorinstallierte Spiele spielen und die Uhrzeit über die Sprachausgabe wiedergeben. Neben der Unterstützung für polyphone Klingeltöne in MP3-Qualität bieten das Handy eine Reihe von Funktionen zur Kosten-Verwaltung, wie beispielsweise den Nokia Prepaid Tracker, mit dem der Nutzer die anfallenden Verbindungskosten direkt überwachen kann.

Das Nokia 1110 Mobiltelefon wiegt 80 Gramm, bietet eine Sprechzeit von mehr als fünf Stunden und eine Stand-by-Zeit von bis zu 380 Stunden. Im Verkaufspaket stehen standardmäßig die Farben Weiß, Blau, Painted Silver, Hellgrau, Mittelgrau oder Dunkelbraun zur Auswahl. Der empfohlene Verkaufspreis ohne Steuern und ohne Vertrag wird voraussichtlich bei 65 Euro liegen.

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Im Test: Sony MFM HT95

Sony schlägt mit den neuen Multifunktionsmonitor HT95 ein neues Kapitel der Bildschirmnutzung auf. Schon beim Auspacken fällt einem das elegante Design auf, die den Monitor zu einem edlen Blickfang werden lässt. Zusätzlich bietet das Modell erweiterte Funktionalität, tolle Audio-Ausstattung und ausgezeichnete Bildqualität - eine wahre Freude sowohl für PC- als auch für TV-User. Die neuen Features ermöglichen ein breites Einsatzspektrum in jeder beliebigen Umgebung. Der große Vorteil: Ein Bildschirm reicht für Fernsehen, PC-Anwendungen, Games und Internet. Der Bildschirm verfügt über vielfältige Anschlussmöglichkeiten für die Anbindung mehrerer IT- und AV-Geräte: Videospiel-Konsolen, Settop-Boxen (Kabel- oder Satelliten-TV), digitale Camcorder lassen sich ebenso anschließen wie Desktop-PCs oder Laptops.

Internet und Teletext, Seite an Seite. Wer beispielsweise News aus dem Internet mit aktuellen TV-Bildern mischen möchte, wird hier bestens bedient. Dafür verfügen die Geräte über einen Picture-in-Picture-Modus, über den man das laufende TV-Programm zusammen mit anderen Anwendungen (z.B. Internet-Browser, E-Mail) simultan auf dem Display anzeigen kann. Auch Teletext-Nachrichten lassen sich auf den Bildschirmen der HT-Serie abrufen. Die mitgelieferte Fernbedienung sorgt dafür, dass sich die Multifunktionsdisplays ganz im Stil eines Fernsehers bequem von der Couch oder vom Bett aus bedienen lassen.

Besonderes Kennzeichen: X-black LCD
Ein entscheidender Pluspunkt in Sachen Bildqualität ist Sonys exklusive X-black-Display-Technologie. Diese hochwertige Technik sorgt für hellere, detailreichere und lebendigere Abbildungen. Blendeffekte und Spiegelungen werden deutlich reduziert, schwarze Bildanteile wirken weniger verwaschen und die Farben kommen weitaus besser zur Geltung. Die X-black-LCD-Technologie macht das Display absolut TV-tauglich - auch bei ungünstigem Umgebungslicht wirken die Bilder klar und lebensecht. Die Helligkeit der Displays lässt sich zudem mit Hilfe der Advanced Picture Mode-Funktion für die jeweilige Anwendung optimieren.

Weitere technische Daten werden anspruchsvolle User ebenfalls überzeugen: maximalen Auflösung von 1280x1024 und schnelle Pixelreaktionszeiten von 12 ms bringen vor allem bei der DVD-Wiedergabe und bei aufwändigen Spielegrafiken Vorteile, die Helligkeit von 450 cd/m2 und das hohe Kontrastverhältnis von 1000:1 sind ebenfalls auf optimalen Bildgenuss ausgerichtet.

Klanggenuss inklusive
Als Display-Allrounder für PC, TV und Games bieten der Bildschirm auch eine besonders hohe Soundqualität. Zwei 2,3 Watt-Lautsprecher und ein 5-Watt-Subwoofer sorgen für Klanggenuss, für das Raumklangerlebnis direkt vom Multifunktionsdisplay ist noch das SRS WOW Surround Sound System integriert, das auch viele Sony WEGA Flachbildfernseher bieten. Das System erzeugt eine hörenswerte 3D-Klanglandschaft und sorgt für Heimkino-Atmosphäre.

Eleganz und Komfort perfekt vereint
Der Monitor ist ausgesprochen benutzerfreundlichen: So dient zum Beispiel ein spezielles Kabel-Managementsystem mit verdeckten Kabelführungen dazu, auf dem Schreibtisch Platz zu sparen und zugleich unschöne Kabelstränge zu vermeiden. Der filigran wirkende und dennoch äußerst stabile Standfuß lässt den Monitor besonders schlank und kompakt erscheinen. Auch die Wandmontage ist nicht ausgeschlossen - so kann man den 46,6 x 18,5 x 43,7 Zentimeter großen MFM-HT95 beispielsweise Platz sparend in die Wohnung integrieren.

Blickrichtung High Definition
Der Bildschirm unterstützt bereits die Darstellung von TV- und Videoinhalten im HD-Format (High Definition) und ist damit für die kommende HDTV-ära gerüstet. Die hohe Auflösung in Verbindung mit dem Komponenten-Eingang der Displays (420p/720/1080i) garantiert, dass auch Bilder im hochauflösenden 1080i-Standard dargestellt werden.

Fazit:
Der 19-Zoll/ 48,3 Zentimeter TFT-LCD-Design-Monitor mit integriertem TV-Tuner eignet sich nicht nur zum Anschluss an einen PC, sondern auch als TV-Gerät der Extra-Klasse! Sonys neue Multifunktionsdisplays der HT-Serie ist inklusive IR-Fernbedienung zum Preis von 899,-- Euro im Fachhandel erhältlich.

Plus/Minus:
+ ein Bildschirm, zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten
+ 1000:1 Konstrasverhältnis
+ xBlack LCD

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\"Made in Austria\" in Mexiko hoch im Kurs

Im Zuge des Staatsbesuchs von Bundespräsident Fischer in Mexiko (29. Mai bis 2. Juni 2005) fand vor Ort auch ein Wirtschaftsforum statt. österreich war dabei durch eine Delegation um Wirtschaftsminister Bartenstein und WKö-Vizepräsident Schenz vertreten, an der rund 30 heimische Unternehmen teilnahmen. \"Wirtschaftsdelegationen sind dazu da, dass heimische Unternehmen erfolgreiche Projekte im Ausland präsentieren können\", stellt etwa Erwin Toplak, Vorstand der Kapsch TrafficCom AG, fest und meint in seinem konkreten Fall die von Kapsch entwickelte Mauttechnologie, die Toplak \"mit über 100 installierten Systemen in 30 Ländern sicherlich zu den erfolgreichsten Projekten der letzten Jahre\" zählt. \"Außerdem sehen wir die Teilnahme an solchen Delegationen als weltweit erfolgreiches, österreichisches Unternehmen nicht nur als äußerst sinnvoll, sondern auch als unsere Pflicht an - wir präsentieren damit Hightech Made in Austria\", gibt sich Toplak staatsmännisch.

Mexiko setzt bei der Modernisierung seines Autobahn-Mautsystems bereits auf Kapsch TrafficCom. Das mit der Modernisierung des Mautsystems in Mexiko befasste Unternehmen I&D Mexiko erteilte Kapsch TrafficCom 2004 den Auftrag zur Lieferung eines elektronischen Mautsystems. Kapsch TrafficCom setzt dabei, wie auch bei der Errichtung des LKW-Maut-Systems in österreich, auf die weltweit etablierte Mikrowellentechnologie.

\"Kapsch TrafficCom kann bereits auf jahrelange Erfahrung in Amerika verweisen\", erklärt Toplak. Neben Mexiko verfüge das Unternehmen in Südamerika über mehrere erfolgreich umgesetzte Referenzprojekte: So wurde zum Beispiel im vorigen Jahr die Errichtung des vollelektronischen Mauteinhebungssystems für die größten Verkehrsverbindungen in Santiago de Chile erfolgreich abgeschlossen.

Auch unangenehme Themen angesprochen
Im Rahmen des Staatsbesuches wurden Themen erörtert, die Bundespräsident Fischer weniger behagten. Die leidige Causa \"Krone Montezumas\" wurde von Fischer dahingehend kommentiert, dass sich österreich des Problems bewusst ist, der Bundespräsident aber hier nicht der richtige Ansprechpartner sei. Das nach wie vor im Völkerkundemuseum Wien befindliche Artefakt ist seit Jahren zentrales Thema der österreichisch-mexikanischen Beziehungen. Fischer - ganz der geschickte Diplomat - schaffte es aber, die Thematik auf eine europäische Ebene zu bringen. Viele europäische Museen würden über Bestände verfügen, die einst aus anderen Ländern, etwa aus übersee, herbeigeschafft wurden. Damit hat Fischer zweifelsohne recht, entlässt österreich aber nicht aus der Verantwortung.

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