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Hardware für Basisstationen

Bis Ende 2008 wird Nokia Siemens Networks neue LTE-fähige Hardware an über zehn Mobilfunkbetreiber in Europa, Asien und Nordamerika ausliefert haben. Das Unternehmen baut damit seine Position als LTE-Pionier mit einer skalierbaren, flachen Architektur weiter aus, heißt es in einer Aussendung. Die Auslieferung der komplett LTE-kompatiblen Flexi Base Station Hardware sei ein wichtiger Meilenstein: Sie stellt den nächsten Schritt in der
Entwicklung mobiler Netzwerke dar, sowohl für GSM/WCDMA/HSPA-, als auch für CDMA-Betreiber. LTE-Netze werden den Nutzen von Services und Applikationen über mobiles Breitband für Endkonsumenten auf ein völlig neues Niveau heben: Browsen, E-Mail, Video-Sharing, Musik-Downloads und viele weitere Anwendungen werden unmittelbar und ohne erkennbare Verzögerung verfügbar sein. Ermöglicht wird dies durch kürzere
Reaktionszeiten und einen schnelleren Durchsatz. Die Latenz – die sogenannte Reaktionsgeschwindigkeit des Netzes – wird auf 10-20 ms gesenkt, und die Spitzengeschwindigkeit auf 173/58 Mbit/sek. (Downlink/Uplink) erhöht.
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Aus ARC wird AIT

Die krisengeschüttelten Austrian Research Centers ARC stellen sich neu auf und forschen ab April unter dem Namen Austrian Institute of Technology. Damit will man die Vergangenheit endlich ruhen lassen und zu neuen Ufern aufbrechen, sagt Hannes Androsch, der federführend am Neustart beteiligt war. Neben dem Namen tut sich auch inhaltlich und strukturell einiges. Die wissenschaftlichen Aktivitäten werden in fünf Departments gebündelt: Energy, Mobility, Health & Environment, Safety & Security und Foresight & Policy.  Wissenschaftlicher Geschäftsführer des AIT wird Wolfgang Knoll vom Kölner Max-Planck-Institut, die kaufmännische Leitung übernimmt Anton Plimon von der ARC-Tochter arsenal research. Zur Qualitätssicherung soll es eigene Evaluierungspanels geben. Das Gesamtbudget wird bei rund 110 Millionen Euro liegen. 40 Prozent kommen als Basisfinanzierung vom Bund, je 30 Prozent sollen aus Förderprogrammen sowie der Auftragsforschung lukriert werden.  Zwei Tochtergesellschaften werden ausgegliedert: Seibersdorf Labor GmbH und Nuclear Engineering Seibersdorf.
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EU-Förderung für IT-Projekte

Kommunikations- und IT-Lösungen prägen das Wirtschafts- und Privatleben wie nie zuvor. Zur Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit wird deshalb auch diese Disziplin in einem Forschungsrahmenprogramm der EU gefördert. Dazu steht bis 2013 ein Förderbudget von über neun Milliarden Euro zur Verfügung. Wer mehr wissen möchte, ist eingeladen, sich unter der schnörkellosen Internetadresse rp7.ffg.at über Einreichfristen und Ausschreibungsthemen der EU zu informieren. Kleine und mittlere Unternehmen werden aufgrund ihrer bedeutenden Rolle im Wirtschaftswachstum besonders zur Teilnahme ermutigt. Auf der Plattform ebenfalls möglich ist eine IKT-Partnersuche für die Programme. Die Partnervermittlung soll sehr erfolgreich laufen: Die Vermittlungsquote liegt bei annähernd 100 Prozent, heißt es dort. Mehr unter rp7.ffg.at

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Sicherheitslücken bei 70 Prozent aller KMU

Laut einer Studie des Netzwerkspezialisten Napera, an der über zweihundert KMU teilnahmen, weisen die Drahtlosnetzwerke der Unternehmen gravierende Sicherheitsrisiken auf. Trotz der Tatsache, dass in vielen Unternehmensnetzwerken jeden Tag mehrmals unerlaubte Zugriffe auf das Wireless-LAN erfolgen, haben die meisten noch keine passwortgeschützte Infrastruktur. „Trotz zahlreicher Fälle von Hackingangriffen und Datenmissbrauch in den vergangen Monaten und Jahren fehlt es in vielen Unternehmen an Praktiken, Richtlinien und Lösungen zur Netzwerksicherheit\" erklärt Pierre Blom von Napera.

Zur Sicherung der Unternehmensdaten ist eine klare Sicherheitsvorgabe mit Passwörtern für Mitarbeiter und Gäste ein Muss. Ob und wie Unternehmer die Erhöhung der Sicherheit umsetzten werden ist allerdings, mit dem getrübten Ausblick auf 2009, noch nicht absehbar.
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Aktuelle Gefahr: Bootkits

Ein Artikel der Virenanalysten von Kaspersky Lab lässt auf die aktuellen Risiken am Computersektor schließen. Die größte Gefahr geht derzeit von sogenannten Bootkits aus. Das Bootkit, welches eine Reihe von verschiedenen Virenarten integriert, wird über den Zugriff auf gehackte Internetlinks in systemkritischen Komponenten und im Bootsektor installiert. Im Gegensatz zu früheren Viren bringt das Bootkit allerdings eine Reihe von Verteidigungsmaßnahmen gegen Antivirensoftware mit.

Durch das Infizieren des Bootsektors - nach dem Prinzip, wer die Hardware kontrolliert, kontrolliert auch die Software - sind Bootkits äußerst resistent gegen Antivirensoftware. Laut Meinung der Experten kann nur eine umfangreiche Sicherheitsstrategie mit Firewall, Echtzeitüberprüfung und Filterung des Internetverkehrs wirksam Abhilfe schaffen.

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