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Redaktion_Report

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Uni Wien baut aus

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Die Universität Wien will expandieren. An der Roßauer Lände soll bis 2013 ein neuer Großstandort für Forschung und Lehre entstehen.

Strabag und Porr bilanzieren, die Alpine schimpft

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Die beiden größten börsenotierten Bauunternehmen Österreichs haben das Krisenjahr 2009 recht unterschiedlich gemeistert. Während die Porr ein Umsatzminus von 7,6 % auf 2,5 Milliarden Euro hinnehmen musste, konnte Branchenprimus Strabag sogar zulegen und den Umsatz um 3 % auf 12,5 Milliarden Euro steigern. In die Zukunft blicken beide verhalten positiv.

Managerin des Monats

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»Nach meinem Ableben werden in den Nachrufen zwei Dinge stehen: der Ederer-Tausender und das Mock-Busserl. Alles andere wird in Vergessenheit geraten«, prophezeite Brigitte Ederer vor einigen Jahren in einem Report(+)PLUS-Interview. Nach dem neuesten Karrieresprung kommt vielleicht doch noch einiges dazu.

Mit 1. Juli übernimmt die bisherige Generaldirektorin von Siemens Österreich das Personalressort in der Konzernzentrale in München und wird damit Herrin über weltweit 440.000 Siemensianer.

Beneiden wird die 54-Jährige kaum jemand, denn die Zeichen stehen im gesamten Konzern auf Stellenabbau. Rund 4.200 Jobs, davon 1.500 in Österreich, sollen allein in der überdimensionierten Softwaresparte fallen. Schon bisher bereiteten der gestandenen Sozialdemokratin Personalkürzungen »schlaflose Nächte«, wie sie durchaus glaubhaft versicherte. Die seit 2007 anhängige Schmiergeldaffäre kostete den Elektronikriesen Siemens Reputation. Erst kürzlich wurden zwei Ex-Manager zu bedingten Strafen verurteilt.

Ende der Sprachbarrieren

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\"FranciscoDer Eintritt in einen neuen Markt ist ein kostspieliges Unterfangen für kleine Investoren und KMU. Sprachbarrieren stellen eine zusätzliche Hürde dar, da Patente in rechtlichen und technischen Fachsprachen verfasst sind. Die multinationale Verteilung der Patentquellen ist eine weitere Herausforderung. Um diese linguistischen Hürden zu überwinden, finanziert die EU-Kommission ein Projekt, das das Finden von Patentinformation quer durch den multilingualen Kontext vereinfachen will: PLuTO (Patent Language Translations Online).

In dem Entwicklerkonsortium befindet sich auch eine Unternehmung mit Sitz in Österreich, die Information Retrieval Facility (IRF). „PLuTO wird kleinen Unternehmern ermöglichen, ihre Erfindungen schneller und günstiger zu verwerten und liefert somit einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit der Innovationslandschaft in Europa“, erklärt Francisco de Sousa Webber, Geschäftsführer des IRF.

Webber und seine europäischen Partner wollen dazu ein handhabbares Online-Übersetzungswerkzeug schaffen. Das IRF bringt seine Expertise in Indexierung und Informationsanalyse, sowie seine Patentdatenkollektion mit mehreren Millionen Dokumenten in verschiedenen Sprachen ein.
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