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Intuitiver Erfolg

Neben der öffnung der Ostmärk­te nutzte Schmid hierzulande mehrfach die Gunst der Stunde, um Wachstum zu generieren. Im Report-Interview erklärt Schmid, warum er ein Faible für insolvenzgefährdete übernahmekandidaten hat und wieso er nicht an die Börse will.

(+) plus: Was waren aus Ihrer Sicht die prägendsten Ereignisse in der Bau- und Bau­stoffindustrie in den letzten zehn Jahren?
Friedrich Schmid: Das war sicherlich die Ostöffnung, die österreichischen Unternehmen enorme Chancen eröffnet hat.

(+) plus: Ihre Gruppe hat sie genutzt und eine fulminante Entwicklung hinter sich. Ist dieses Tempo aufrechtzuerhalten? Was müsste passieren, um das abzusichern?
Schmid: Ob die Milliarde in fünf Jahren verdoppelbar ist, traue ich mir nicht vorauszusagen. Ein Ziel wäre es, wobei das dann schon mein Sohn machen muss. Es wird schwieriger werden, weil die Märkte im Osten ja auch abflachen. Wir hatten in Tschechien, Ungarn und der Slowakei zu Beginn jährlich zweistellige Zuwachsraten. Die gehen jetzt in einstellige zurück. Fallweise, wie etwa in Ungarn, gibt es deutliche Rückgänge. Rumänien und Bulgarien wachsen dafür aber zweistellig. Die Ukraine und die Türkei sind Riesenmärkte. In der Türkei leben rund siebzig Millionen Menschen. Jedes Jahr kommt etwa eine Million dazu, allein das erfordert 150.000 Wohnungen jährlich. Wir beginnen dort jetzt langsam mit ein, zwei, Putzwerken.

(+) plus: Besteht bei all den Firmen in Ost- und Südosteuropa nicht die Gefahr, übers Ohr gehauen zu werden? Wie gehen Sie damit um?
Schmid: Ich bin an sich ein großzügiger Mensch. Wenn jemand etwas braucht, kann er zu mir kommen. Wenn ich jedoch merke, dass mich jemand betrügt, ist er weg. Bei industrieller Produktion habe ich ein Gefühl, ob etwas passt, da kenne ich mich aus. Ich schaue mir die Berichte der rund siebzig Firmen gut an, das geht auch in der Badewanne oder in der Sauna. Das Wichtigste ist es, einen guten Geschäftsführer zu finden. Der sucht sich dann auch gute Leute. Als wenig hilfreich hat sich die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern erwiesen. Die agieren oft lethargisch, hundert Prozent zu haben ist besser. Wir haben da auch Lehrgeld bezahlt, weil wir am Beginn der Expansion noch meinten, es sei hilfreich, mit Akteuren vor Ort Joint Ventures einzugehen.

(+) plus: Mit dem Bau des Zementwerkes in Wopfing haben Sie vor mehr als 25 Jahren eine ganze Branche überrascht und auch vor den Kopf gestoßen. Ließe sich ein derartiger überraschungscoup heute noch einmal wiederholen?
Schmid: Ja und nein. Vermutlich würde es aber an den Emissionsrechten scheitern. Heute in einen bestehenden Markt etwas Neues zu bauen, lohnt sich nicht. Man kann eigentlich nur etwas kaufen, wenn sich eine günstige Gelegenheit ergibt.

(+) plus: Verstehen Sie sich als Gelegenheitskäufer, der antizyklisch agiert?
Schmid: Irgendjemand hat mich einmal als Schnäppchenjäger bezeichnet. Ich selbst würde mich eher als Zufallskäufer bezeichnen. Es sind ja meistens Zufälle. Das Interessante ist, dass, wenn man als Käufer bekannt ist und sich vergrößert, die Leute sich von selbst melden. Ich habe gerade aktuell einen Fall im Burgenland, der vielleicht etwas werden könnte.

(+) plus: Wie kommen die Informationen an Sie?
Schmid: Vieles davon kommt von den Banken, die an einen herantreten, oder halt direkt von den Eigentümern, die nach einer Lösung suchen.

(+) plus: Ihr Lieblingskaufpreis, so hört man, ist ein Euro?
Schmid: Eigentlich ja. Weil ich gerne etwas kaufe, was verkorkst ist oder aus irgendeinem Grund schlecht geht, und ich dann die Chance kriege, etwas daraus zu machen. Das war bisher bei mehreren Firmen der Fall. Genauso gerne kaufe ich Aktien, die aus irgendeinem Grund Turbulenzen wie Chapter 11 oder ähnliches durchmachen und wo vielleicht ein übernahmeangebot absehbar ist. Das mache ich für mich allein. Ich stehe um sechs Uhr früh auf und schaue hinein und überlege mir, welche Firmen interessant sind. Eine Firma wird ja nicht wegen eines momentanen Problems dreißig Prozent weniger wert. Das geht ja vorüber.

(+) plus: Heißt das, dass Sie auch bei der RHI engagiert sind?
Schmid: Ja. Die hätte man allerdings kaufen müssen, als sie bei fünf Euro stand. Das Unternehmen ist eine Perle und Marktführer im Segment feuerfester Produkte. Ich denke, dass Gerhard Draxler seine Sache gut gemacht hat.

(+) plus: Haben Sie einen Börseschwerpunkt?
Schmid: Das wechselt. Letztes Jahr war es Deutschland sowie Rohstoffaktien wie Zink, Nickel, die ja blendend zugelegt haben. Da bin ich aber zu Jahresende herausgegangen und habe jetzt ein bisschen in Uran inves­tiert. Es sind 140 Atomkraftwerke geplant, 27 davon bereits in Bau. Das Schwierige an der Börse sind die Währungen. Es nützt nichts, wenn man mit US-Aktien zehn Prozent zulegt und zugleich der Dollar zehn Prozent verliert.

(+) plus: Was suchen Sie aktuell?
Schmid: Einen Wald in Rumänien. Holz ist aufgrund des hohen ölpreises unheimlich gestiegen. Es gibt in Rumänien Waldflächen mit mehreren Tausend Hektar. Der Wald ist dort teurer als landwirtschaftlicher Grund.

(+) plus: Wovon lassen Sie die Finger?
Schmid: Was mir nicht liegt, ist es, Projekte zu entwickeln, wie es Wienerberger mit dem Twin Tower gemacht hat oder die Soravias es tun. Ich habe ein Bürogebäude in Oberwaltersdorf und ein paar Wohnungen in Wien. Wenn ich dort drei Monate Leerstand habe, werde ich krank.

(+) plus: Das heißt, Immobilien sind nicht Ihr Fall?
Schmid: Nein, mir sind Immobilienaktien ein bisschen verdächtig. Die Gesellschaften gehen her, präsentieren am Jahresende ein Gutachten und sagen, das Objekt ist um zwanzig Prozent mehr wert. So kommen sie auf eine Rendite von acht Prozent - das kann stimmen oder auch nicht.

(+) plus: Tourismus oder ähnliches reizt sie nicht?
Schmid: Ich habe einmal ein Hotel in Wr. Neustadt überlegt und den Gedanken wieder verworfen. Die Bankleute sagen, dass der Erste damit kaum etwas verdient. Zudem ist man sehr personalabhängig.

(+) plus: Zurück zum Kerngeschäft. Welche Auswirkungen hatte die Expansion auf die eigene Organisation und Firmenkultur?
Schmid: Eine Standardfrage ist immer, warum gehen Sie nicht an die Börse? Ich will es nicht und habe auch mit vielen Kollegen gesprochen, die diesen Weg gegangen sind und sich unglücklich wieder zurückgezogen haben. Die Börse ist verlockend, weil man plötzlich viel Geld hat und damit arbeiten kann. Das macht große, schnelle Schritte möglich. Was wir langsam mit eigenem Geld und Bankengeld gemacht haben, könnte man mit Börsekapital machen. Unsere große Chance als Mittelständler ist, dass wir schnell sein können. Wenn ich heute vier Dinge angehe und drei gutgehen, stimmt unterm Strich die Rechnung. Wenn man an der Börse ist, muss man in den Aufsichtsrat, damit werden die Dinge öffentlich. Zudem findet sich immer ein lästiger Aktionär, der herumhackt und in der Hauptversammlung frägt, warum haben Sie das so gemacht?

(+) plus: Was ist aus Ihrer Sicht bei Ihrer Expansion so richtig danebengegangen?
Schmid: Die Firma Purator zum Beispiel, das tut mir heute noch leid. Dort haben wir zwei Fehler gemacht. Erstens bin ich kein Maschinenbauer, ich kenne mich also nicht aus. Zweitens hatten wir im großen Großkläranlagenbau halbstaatliche Firmen als Konkurrenten, die vielfach politischen Rückenwind hatten. Wenn wir diesen Zweig abgestoßen hätten, könnten wir heute mit dem Sektor Kanalbau im Osten reüssieren. Der zweite Fall war die Firma Actual in Fischamend, zu der ich sehr billig gekommen bin. Die Firma ist gut gelaufen, hat aber lediglich Kleinserien produziert, ein Wachsen war daher nicht möglich. Ständig klein zu bleiben ist nicht meines. Daher habe ich die Firma wieder verkauft.

(+) plus: Ihre Unternehmen stehen im Wettbewerb mit international agierenden Konzernen. Haben mittelständische Gruppen langfristig Platz im globalen Baustoff-Monopoly?
Schmid: Das Baustoffgeschäft ist ein Geschäft mit schweren Gütern, deren Transportradius begrenzt ist. Außerdem haben wir eine Größe erreicht, die in Europa schon ganz ansehnlich ist.

(+) plus: Deutschland war eine Zeit lang ein Sorgenkind für Baumit. Sehen Sie durch den leichten Konjunkturaufschwung beim großen Nachbarn Licht am Ende des Tunnels? Ist die Integration von Bayosan abgeschlossen und machen Sie in Deutschland Gewinne?
Schmid: Wir haben dort immer Gewinne gemacht. Allein schon durch die Umstrukturierung wurden erhebliche Potenziale gehoben.

(+) plus: Reizt Sie Dubai nicht? Dort stehen ja die Kräne so dicht wie sonst kaum wo.
Schmid: Ich war dort und hätte auch die Möglichkeit gehabt, ein Transportbetonwerk und ein Putzwerk zu kaufen. Ich denke mir aber, irgendwann muss der Boom ein Ende haben. Die Frage ist, wann. Bei den hohen Preisen dort war mir die Sache aber zu riskant.

(+) plus: Aber Sie sind in China. Lohnt sich dieses Engagement?
Schmid: Ich war selbst in Peking und Schanghai und war begeistert von der Bautätigkeit, das war unfassbar, und ich dachte, da müssen wir hin. Wir haben dann in Peking begonnen, es lief zuerst gut an. Dann ging die Geschäftsführerin in Karenz, ihr Nachfolger brachte die Dinge nicht auf die Reihe. Daraufhin haben wir zwei Jahre eine Kooperation mit einem großen Bauträger verhandelt - herausgekommen ist erneut nichts. Dann hat sich ein Mann gemeldet, mit dem wir in Schanghai einen Neustart gemacht haben. Heute gibt es eine Baumit-Tochter in China, die Vollwärmeschutzfassaden verkauft, die von hier nach China geliefert werden. Das Styropor kaufen wir in China zu, Klebespachtel und Putz gehen von Wopfing nach Rotterdam und von dort per Schiff nach Schanghai. Natürlich haben wir das Ziel, dort eine Produktion zu bauen.

(+) plus: Wie viel Umsatz entfällt vom Gesamtumsatz noch auf Baumit?
Schmid: Von der Milliarde Umsatz entfallen in etwa zwei Drittel auf die gesamte Baumit. Der Rest kommt von Austrotherm, Murexin und anderen. Insgesamt machen wir in etwa 45 Prozent in österreich, der Auslandsumsatz ist also mit 55 Prozent höher als jener im Inland.

(+) plus: Würde Sie in österreich eine Sparte abseits des Baustoffgeschäfts reizen?
Schmid: Ich habe letztes Jahr die Firma Hofmann gekauft. Diese verfügt über eine Kunststoffproduktion in der Steiermark, wo Kübel und diverse Verpackungen erzeugt werden. Diese Firma habe ich nach dem Scheitern des früheren Eigentümers günstig gekauft. Es war aufgrund der Verschachtelungen wahnsinnig schwer, dort Ordnung zu machen, aber es schaut jetzt gut aus. Kunststoff ist uns nicht fremd, wir verarbeiten etwa 100.000 Tonnen Polypropylen pro Jahr.

(+) plus: Wie sichern Sie Ihre Geschäfte ab?
Schmid: Bei unserem Joint Venture mit Holcim in der Slowakei haben wir zwei Dinge in den Verträgen. Sollten wir nicht mehr miteinander können, kommt das Shotgun-Verfahren zum Einsatz. Jeder legt ein Angebot, das höhere gilt. Das ist eine schnelle Lösung ohne Streit. Sollte es zu einem Eigentümerwechsel kommen, hat der jeweilige Partner das Recht, die Anteile des anderen zu übernehmen.

(+) plus: Die Wopfinger-Gruppe bzw. die Unternehmen der Schmid-Holding wachsen rascher als Ihr Partner, die Wietersdorfer-Gruppe. Gerät dadurch nicht das Gleichgewicht der Partner aus dem Lot?
Schmid: Sie stellen da eine wichtige Frage. Das war ja letztlich auch der Grund, warum wir uns in Deutschland getrennt haben, wo wir ursprünglich eine 50:50-Tochter hatten. Ich bin eher ein Typ, der mehr Risiko in Kauf nimmt und manche Entscheidungen aus dem hohlen Bauch heraus trifft. Man kann nicht alles rechnen. Wir wollten einst gemeinsam die Firma Wildgruber in München kaufen. Wietersdorfer hatte Bedenken wegen der Schieflage der Firma, allein war auch mir der Kauf nicht möglich. Tatsächlich hätten wir das Unternehmen kaufen sollen, der damalige Käufer Webersberger steht heute gut da. Als Bayosan zum Verkauf kam, habe ich dann alleine verhandelt und habe Wietersdorfer eine Beteiligung angeboten. Dort hat man Roland Berger engagiert, die Berater haben festgestellt, dass es zu teuer ist, und forderten Nachbesserungen. Das war nicht möglich, weshalb Baumit Deutschland heute eine Tochter der Wopfinger-Gruppe ist. Ich habe aber Verständnis dafür, da die Wietersdorfer ja mehr zementlastig sind. Das ist ein anderes Geschäft.

(+) plus: Die Markenkooperation Baumit feiert 2008 ihren zwanzigsten Geburtstag. Ist diese Art der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen noch zeitgemäß, wo doch alle Welt übernahmen und Fusionen entgegenfiebert?
Schmid: Es funktioniert, jeder hat sein Gebiet, in dem er tätig ist. Wie es weitergeht, weiß ich nicht. Die Zusammenarbeit funktioniert, es gibt absolut keinen Leidensdruck. Wir haben den Bereich Forschung und Entwicklung getrennt, damit diverse Dinge nicht doppelt passieren, und die Werbung läuft auch gemeinsam.

(+) plus: Sie haben den Baustoffhandel mehrfach dazu ermuntert, in Ost- und Südosteuropa tätig zu werden. Warum, denken Sie, ist dieser Wunsch nicht in Erfüllung gegangen?
Schmid: Das müssten Sie eigentlich die Baustoffhändler fragen. Wäre ich ein Baustoffhändler, ich hätte es gemacht. Es gab ja auch einige zaghafte Ansätze, so richtig getraut hat sich aber keiner. Dabei wäre es so einfach gewesen, es gab ja keinen funktionierenden Handel in all diesen Ländern. Die hätten sich bloß eine Halle oder einen Lagerplatz mieten müssen, um die Baufirmen bedienen zu können. Es war eine enorme Chance und ist es noch immer. In Rumänien, Bulgarien und der Ukraine bestehen immer noch Möglichkeiten.

(+) plus: Wie sehen Sie die Entwicklung des Handels insgesamt?
Schmid: Das Problem ist, dass man als Erzeuger ähnlich wie im Lebensmittelhandel nur mehr wenige Abnehmer hat. In österreich haben wir nur mehr vier große Gruppen, mit denen wir verhandeln. Da ist man als Produzent ziemlich arm und austauschbar. Freilich hat es aber auch der Baustoffhandel nicht leicht, weil vieles in die Richtung Baumärkte geht. Die bedienen zunehmend kleine und mittlere Gewerbetreibende auch auf Lieferschein.

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Hohe Auszeichnung für Ernst Primosch

Ernst Primosch ist einer der wenigen Europäer und der erste Kommunikationsmanager aus dem deutschsprachigen Raum, der von dieser amerikanischen Institution aufgenommen wurde. \"Ich freue mich über die Berufung“, sagt Primosch. \"Da die USA in Kommunikationsfragen noch immer eine weltweit führende Rolle spielen, sehe ich das als ausgezeichnete Möglichkeit für einen Wissensaustausch und Know-how Transfer nach Europa.“
Primosch arbeitet seit 17 Jahren für Henkel, seit 2001 verantwortet er von Düsseldorf aus die weltweite Kommunikation von Henkel. In seine Amtszeit fällt die Neuorganisation der Kommunikation und die 2002 gestartete Dachmarkenkampagne \"Henkel - A Brand like a Friend\". Damit habe Primosch wesentlich zur globalen Stärkung der Unternehmensmarke Henkel beigetragen.

Institute for Public Relations
Ziel der 1956 gegründeten Vereinigung ist es, Grundlagenwissen der Kommunikation sowohl an Praktiker als auch an Pädagogen und Ausbildungsstätten wie Universitäten weiter zu geben und dabei stets die aktuellen Entwicklungen zu berücksichtigen. Mitglieder des \"Institute for Public Relations“ sind unter anderem Tony Cervone von General Motors oder Donald K. Wright von der Universität Boston. Mit der Berufung internationaler Kommunikationsfachleute stärkt das renommierte Institut seine internationale Stellung und trägt damit dem zunehmenden Einfluss der Globalisierung auf die PR-Branche Rechnung.

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1000 DVDs an einem Tag

Beim Quickburn 21SY Dupliziersystem werden nicht nur die Herzen mancher Schwarzbrenner höher schlagen: Es besteht aus einem Mastermodul mit sieben Recordern und bis zu 2 Slavemodulen mit jeweils auch 7 Recordern. Durch die modulare Bauweise kann mit einem 7-er Duplikator begonnen und bei erhöhtem Bedarf nachträglich mit einem oder zwei Slaves nachgerüstet werden. Das Gerät eignet sich vor allem für Auflagen, die auf schnellstem Wege realisiert werden müssen und für vielfältigste Einsatzgebiete. Etwa 500 CDs von 700 MB oder 180 volle DVDs von 4,7 GB pro Stunde kann der Tower ohne Einsatz eines Computers kopieren. Trotz Höchstgeschwindigkeit geht der Quickburn extrem geräuscharm zu Werke. Möglich machen das die niedrigen Betriebsgeräusche der Pioneer-Laufwerke.

Der brandneue High-End Dupliziertower, mit integrierter 160 GB großer Festplatte, unterstützt auch den Dual-Layer-Standard. Dieses oder alle anderen gängigen Formate sollen selbstständig erkannt werden und der Kopiervorgang wird je nach Einstellung automatisch oder mit einem einzigen Knopfdruck gestartet.

Der Dupliziertower ist zu einem Preis von 2.599 Euro bei folgenden Händlern erhältlich:

österreichische Händler:
CSM Production, Ton-& Datenträger GmbH
Vorgartenstraße 129-143
1020 Wien
www.csmstore.at

TEKAEF Data Hero & Office Angel GmbH
Eberschwangerstraße 63b
A-4910 Ried i. I.
www.tekaef.com

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Premiere in Cape Canaveral

Die Startvorbereitungen für THEMIS-Expedition (Time History of Events and Macroscale Interactions during Substorms) sind bereits in vollem Gange. Anfang Dezember sind die Satelliten in Florida angekommen, um mehrere Wochen lang genauestens getestet und für den Start vorbereitet zu werden. Die fünf Kleinsatelliten werden von einer Delta II-Rakete in ganz spezielle Umlaufbahnen gebracht, um dort wichtige Regionen des erdnahen Weltraums zu erforschen.

Ihren Namen erhält die Mission von Themis, der griechischen Göttin der Gerechtigkeit und Ordnung. Geklärt werden sollen die zahlreichen offenen Fragen im Zusammenhang mit dem Phänomen der Polarlichter. So soll u.a. endlich geklärt werden, \"wie und wann Sonnenstürme entstehen und welche Auswirkungen diese auf die Satelliten im All sowie die Kommunikations- und Energiesysteme auf der Erde haben“, erklären die Wissenschafter des Grazer Instituts für Weltraumforschung Rumi Nakamura und Werner Magnes, die den Start in Cape Canaveral live mitverfolgen werden. Die Messungen der fünf Satelliten im Weltraum werden am Boden durch 20 Observatorien unterstützt, die mit speziellen Kameras das Polarlicht dokumentieren.

Das Grazer Institut für Weltraumforschung der österreichischen Akademie der Wissenschaften (öAW) war an der wissenschaftlichen Konzeption der THEMIS-Mission und am Bau des Magnetometers beteiligt, das unter der Federführung der TU Braunschweig entwickelt wurde. \"Wir werden aber auch die wissenschaftlichen Daten in Graz auswerten,“ freut sich Institutsdirektor Wolfgang Baumjohann schon jetzt auf die Ergebnisse der Mission.

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Vom Handy zur Anlage

Seit der Vorstellung des ersten Walkman Mobiltelefon im Jahr 2005 hat Sony Ericsson mit 15 Millionen verkauften Exemplaren einen wahren Verkaufsschlager auf dem Gebiet der mobilen Musik. Mit dem neuen Receiver MBR-100 kann man die Musik vom Handy auch auf der Stereoanlage oder im Auto hören. Dazu muss den Receiver nur an das entsprechende Gerät anschließen und schon erklingt die Musik über die Lautsprecher des Bluetooth-fähigen Mobiltelefons in HiFi-Qualität. Sobald das Handy auf den MBR-100 eingestellt ist, muss sich der User lediglich in Reichweite des Receivers begeben und einer automatischen Aufforderung auf dem Display des Mobiltelefons folgen. Dieses kann dabei auch als Fernbedienung genutzt werden (Titel abspielen, unterbrechen oder zum nächsten Titel springen).

Zum Lieferumfang des MBR-100 gehören zwei unterschiedliche Adapterkabel, ein RCA-Kabel und ein 3,5 mm Input-Kabel, sodass der Receiver mit nahezu allen Audio-Geräte zu Hause und im Auto kompatibel ist.

Features
• Gewicht: 19,1 Gramm
• Abmessungen: 78 x 26 x 14 Millimeter
• Farbe: schwarz
• Gesprächszeit: bis zu 12 Stunden
• Standby-Zeit: bis zu 300 Stunden
• Profile: Bluetooth Handsfree 1.2
• Kompatibel mit Bluetooth Mobiltelefonen, die das Standard-Bluetooth-Stereo A2DP-Profil zum Abspielen von Musik unterstützen
• Im Kit enthalten: Musikkabel mit 3,5 mm Klinkenstecker, Musikkabel mit RCA Stecker (Chinch), Standard-Ladegerät CST-61, Benutzerhandbuch
• Preis: 59 Euro

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Weiter auf Expansionskurs

Airest treibt seine Expansionsaktivitäten weiter voran. Nach Ljubljana und Bratislava eröffnet Airest einen weiteren Auslandsstandort in Malta. Unter der Führung von Airest hat die Bietergemeinschaft Airest-Malta-Konsortium Anfang November in einem Bieterverfahren einen Zehnjahresvertrag gewonnen. Der Produktionsstart erfolgt am 1. April 2007.

Für die Ausschreibung des maltesischen National Carriers wurde das Airest-Malta-Konsortium gegründet, das sich gegen zwei weitere Mitbewerber durchsetzen konnte und am 2. November 2006 den Zuschlag erhalten hat. Das Airest-Malta-Konsortium besteht aus der Airest Group (40 Prozent), der Seabank Hotel Group Malta (30 Prozent) und Jamescaterers (30 Prozent).

Als stärkster Partner übernimmt Airest innerhalb des Konsortiums den Lead und stellt auch das Management. Airest bringt einschlägiges Know-How, internationale Erfahrung und beste Reputation ins Konsortium ein. Die führende Rolle von Airest im Rahmen dieser Kooperation setzt sich auch am Standort Malta fort. Am neuen Standort in Malta wird Airest ca. 70 Mitarbeiter beschäftigen, die jährlich rund 1,5 Mio. Mahlzeiten für Air Malta herstellen werden. Der erwartete Umsatz liegt bei etwa 4,6 Mio. Euro jährlich. Die notwendigen lokalen Betriebsgebäude am Flughafen Malta werden angemietet und mit einem Investment von rund 1,4 Mio. Euro für Airest adaptiert. Der Produktionsstart wird nach Beendigung der Bauarbeiten und der operativen Mitarbeiterschulung und einer kurzen Testphase erfolgen.

Stützpunkte in Osteuropa. Ost- und Mitteleuropa stellen eigenen Angaben zufolge die strategischen Schwerpunkte von Airest bei der Erschließung neuer Standorte dar. Airest startete 2002 den Expansionskurs Richtung Ausland und eröffnete mit Ljubljana den ersten Standort im zentral- und osteuropäischen Raum. Mitte 2004 wurde ein zweiter Auslandsstandort in Bratislava eröffnet.

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30.000 Behälter täglich

Geplant, projektiert und implementiert wurde das Lebensmittel-Großprojekt vom steirischen Automatisierungsspezialisten Salomon Automation. Zudem umfasst der Leistungsumfang des Generalunternehmers die Inbetriebnahme des vollautomatischen Behälterlagers und die Schulung der Mitarbeiter. \"Unser Projekt Bückeburg ist kein Lagersystem, sondern mehr ein automatisiertes Kommissioniersystem“, erklärt Cord Hannemann, Logistikleiter der Bauerngut GmbH. Als konkrete Ziele des Projekts nennt er eine \"extrem hohe Leistung in Kombination mit hoher Flexibilität und hoher Verfügbarkeit“. Das alles bei einem geringen Raumbedarf.
Die Logistikanlage in Bückeburg umfasst mehrere Wareneingänge, ein 16-gassiges Behälterlager mit zwei Ein- und Auslagerebenen, Regalbediengeräte mit Doppellastaufnahmemittel, acht Ware-zu-Mann-Kommissionierarbeitsplätze, zwei Sortierebenen zur Bildung der Endreihenfolge der Behälter sowie vier Palettierroboter am Warenausgang.

Der Ablauf
An zwölf Einlagerpunkten werden die Waren erfasst und über Fördertechnik in das Hochregallager transportiert. An acht Kommissionierplätzen wird die Ware nach \"Ware-zu-Mann-Prinzip“ vollautomatisch bearbeitet. Läuft alles glatt, werden die Behälter in der richtigen Reihenfolge platziert. Eine Kommissionierunterstützung in Form von \"Put-to-Light-Anzeigen“ soll den Mitarbeiter sicher durch den Kommissioniervorgang führen.Für die Beladung von LKWs werden sowohl kommissionierte als auch Ganzbehälter \"just-in-time und just-in-sequence“ zur Verfügung gestellt. Besonders stolz ist man bei Salomon auf die \"Sortierharfen“, die sicherstellen sollen, dass die richtigen Behälter in der richtigen Reihenfolge zur richtigen Zeit dem Palettierroboter zur Verfügung stehen. Diese Sortierharfen bestehen aus vier Puffersträngen, von denen jeder Platz für zwei Teilsequenzen zu je 14 Behältern bietet. Ist der Palettiervorgang abgeschlossen, werden die Behälter gewickelt, verpackt und in bereitstehende LKWs verladen. Die Auslagerstundenleistung soll bei 3.200 Behältern liegen.

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Auch der Mac will fernsehen

Was tun, wenn man gerade unterwegs ist, seine Lieblingsserie beginnt gleich, und man hat vergessen sie aufzunehmen? Richtig, man schaut sie am Notebook oder nimmt sie dort auf, denn mit der Cinergy T Express ist das kein Problem. Sie ist ideal dafür geeignet, überall als mobiler TV-Empfänger zu dienen, da sie DVB-T-Fernsehen und Radio an einem Notebook der neuesten Generation empfängt. Jetzt kommen auch Mac-User in den Genuss.

Mit der Elgato-Software EyeTV 2 kann man Fernsehsendungen anhalten, vor- und zurückspulen - und das alles in Echtzeit (Timeshift). Der elektronische Programmführer EPG hilft bei der Orientierung. Darüber hinaus wird auch Videotext unterstützt.

Weitere Funktionen von EyeTV 2: Playlists und Sendergruppen zum Verwalten der Aufnahmen und Fernsehsender sollen einfach zu erstellen sein. Die Sammlung kann auf einer externen Festplatte gespeichert werden. Für alle Serienfans oder Filmesammler ist der eingebaute digitale Videorekorder die Lösung. Aufzeichnungen können programmiert oder während des laufenden Programms durch Drücken der Aufnahmetaste aktiviert werden - und schon wandert das Programm in DVD-Qualität (MPEG 2) auf die Festplatte.

Einfache Handhabung
Die Installation ist laut Hersteller sehr einfach: Zunächst die Cinergy T Express in den freien ExpressCard-Slot des MacBook Pro stecken. Danach die mitgelieferte DVB-T-Antenne oder das gewohnte Fernsehkabel anschließen. Abschließend die mitgelieferte Software aufspielen. Nach dem Aktivieren des Sendersuchlaufs werden alle verfügbaren Programme zur Verfügung gestellt.

Features:
- Digitales Fernsehen am MacBook Pro
- Stereoton
- Timergesteuerte Aufnahmen und Timeshifting
- Fernprogrammierung über Internet oder WAP-Handy
- EPG-Unterstützung / Programminformationen
- Highspeed Videotext
- Stromversorgung über Card Slot
- Digitaler Videorekorder mit voller MPEG2-Unterstützung
- Stromversorgung über ExpressCard Schnittstelle
- Preis: 129 Euro

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Navi für die Handtasche

Super für den Städtetrip: Man steht auf der Champs-Elysees und möchte zu Fuß zum Centre Pompidou. Doch leider ist der Stadtplan, nach mehreren Tage intensiven Gebrauch, total zerfledert. Abhilfe schafft hier eine kleines, kompaktes GPS-Navigationsgerät, welches durch seine handliche Größe und einem Gewicht von 120 Gramm in jede Handtasche passt und somit sowohl die weibliche als auch die männliche Zielgruppe ansprechen soll.

Positionsgenauigkeit und Echtzeit-Verarbeitung der eingehenden Daten soll durch das SiRF Star III-Modul mit seinem schnellen 400 MHz-Prozessor garantiert sein. Lange Wartezeiten bis zur Aktualisierung der Daten über die gewünschte Strecke gehören damit der Vergangenheit an.
Das GPS 280 umfasst außerdem einen SD-Kartenleser und erlaubt die Wiedergabe von Musik (MP3), Fotos (JPEG) und Filmen (MPEG 4 oder 3GP) auf dem 2,8-Zoll-Farb-Touchscreen. Das Navigationssystem präsentiert sich somit als echter Multimedia-Player. Das Navi passt seine Lautstärke automatisch an die Geschwindigkeit sowie seinen Zoom an die Strecke an. Darüber hinaus stellt sich dank einem Lichtsensor auch die Helligkeit automatisch ein.

Umfassendes Service
Das neue Thomson Intuiva GPS 280 wird mit detailliertem Kartenmaterial, von der Firma Tele Atlas Map, ausgeliefert. Die Staaten Deutschland, österreich, Schweiz und die Hauptstraßen Europas sind vorinstalliert. Zusätzlich ist im Lieferumfang eine DVD mit Kartenmaterial für insgesamt 22 Länder enthalten. Darüber hinaus stehen über 2,1 Millionen POI (Points of Interest) zur Verfügung. Die Sprachnavigation gibt es in 18 Sprachen.
Weiterer Pluspunkt ist die Anzeige von festinstallierten Geschwindigkeit- und Rotlichtkameras, Unfallschwerpunkten sowie von regelmäßig genutzten Plätzen für mobile Radarfallen. Dieser Dienst ist in den ersten sechs Monaten kostenfrei und kann danach über das Informationsportal www.thomsonlink.de regelmäßig aktualisiert werden. Auf dieser Plattform stehen zahlreiche weitere Dienstleistungen zum Download bereit, mit denen sich die Funktionen des GPS 280 erweitern lassen: umfangreiches Kartenmaterial, Reiseführer, Wetterberichte, WiFi-Hot-Spots u. v. m.

Auch ein umfangreiches Zubehörset zählt zum Leistungsumfang des GPS 280: Netzadapter, KFZ-Halterung und KFZ-Ladekabel, TMC-Antenne, USB-Kabel und Tasche.
Preis: 399 Euro (in Beige und Gold)

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Two in One: PC und Notizblock

Die Anwender können den HP Pavilion tx1000 Entertainment Notebook PC entweder mit Tastatur auf konventionelle Weise als Notebook, oder mit einem digitalen Eingabestift als Tablet PC nutzen. Dazu muss man das Display drehen und umklappen.Mit Hilfe des Stiftes kann man bequem Skizzen anfertigen, handschriftliche Notizen machen oder ein Dokument kommentieren. Die Daten werden erfasst und in einen Text umgewandelt. Mit dem Touchscreen-Display kann man einfach durch Musikdateien, DVDs oder Fotos navigieren. Zudem garantiert das drehbare 12,1-Zoll-Widescreen-Display höchsten Videogenuss durch den breiten Betrachtungswinkel. Die HP BrightView-Technologie bietet dabei besondere Farbbrillanz.

Außen hui - innen auch
\"Verpackt\" ist der neue Tablet PC ausgesprochen hochwertig: im HP Imprint Finish Design. Dabei handelt es sich um eine gegen Kratzer unempfindlichere Hochglanz-Oberfläche in edlem Schwarz. Aber auch darunter muss sich der tx1000 nicht verstecken: Für hohe Rechnerleistung sorgt die AMD Turion 64 X2 Mobiltechnologie, über die mehrere Programme gleichzeitig laufen können. Eine Festplattenkapazität von bis zu 160 GB bietet genügend Platz, um selbst große Dateien zu archivieren. Mit einem Gewicht von gerade einmal zwei Kilogramm ist der Notebook PC leicht genug, um ihn überall hin mitzunehmen. Auf Wunsch kann der DVD-Brenner aber auch entnommen werden, um zusätzlich Gewicht zu sparen.
Der integrierte biometrische Fingerabdruckscanner ermöglicht eine schnelle Authentifizierung ohne lästige Passwörter. Auch mehrere Nutzer haben Zugriff auf ihr jeweiliges Profil, da mehrere Fingerabdrücke gespeichert werden können.
Mit dem HP QuickPlay kann man Musik hören sowie Videos oder Fotos ansehen ohne den PC starten zu müssen. Für hochwertigen Sound ist das Notebook zudem mit Altec Lansing-Lautsprechern ausgestattet. Die integrierte 1,3 Megapixel Webcam und zwei integrierte Mikrofone komplettieren das Multimedia-Vergnügen. Eine schnelle, drahtlose Verbindung ins Internet ist dank der WLAN-Technologie möglich.
Die HP Akkulösungen sollen unterwegs ungestörten Betrieb für mehrere Stunden gewährleisten.

Der HP Pavilion tx1000 Entertainment Notebook PC ist standardmäßig mit dem neuen Microsoft Windows Vista Home Premium ausgestattet. Er ist ab Ende Februar 2007 zu einem Preis von 1.399 Euro im Fachhandel erhältlich.

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